What goes around, comes around! – Wagen wir doch die Dinge zu sehen, wie sie sind

zur Einstimmung:
.
„Rem viderunt, causam non viderunt“
[Die Sache haben sie gesehen, die Ursache haben sie nicht gesehen]
Augustinus von Hippo
.
Kausalprinzip nach Immanuel Kant
„Alles Geschehen setzt Ursachen voraus, worauf es nach einer Regel folgt“
.
What goes around, comes around! – Wagen wir doch die Dinge zu sehen, wie sie sind
.
.
Zweifellos ist es unendlich traurig, dass so unglaublich viele Flüchtlinge auf dem Weg ins Milch & Honig spendende Paradies im Mittelmeer ertrinken.
.
Ebenso traurig sind die von der UN-Flüchtlingshilfe publizierten Daten, denen zufolge weltweit mindestens 16,7 Mio nach völkerrechtlicher Definition als Flüchtlinge geltende Menschen auf der Suche nach einem sicheren Hafen sind.
Mehr noch: die UN geht von weiteren 34,5 Mio Menschen aus, die dieser Definition nicht entsprechen und ebenso auf der Flucht zu Zielen mit erträglichen Lebensumständen sind.
Daneben gibt jedoch zahlreiche andere durchaus ernst zu nehmende Quellen, die weltweit von mind. 300 Mio Flüchtlingen ausgehen!
.
Eine von vielen weiteren Tragödien ist die Tatsache, dass nach Erhebungen von Jean Ziegler, dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, bereits seit Jahren täglich irgendwo auf dieser Welt etwa alle fünf Sekunden ein Kind unter 10 Jahren als Folge von Unterernährung stirbt, d.h. 17,000 sterbende Kinder pro Tag und nimmt man die Anzahl der ebenfalls an Unterernährung sterbenden Erwachsen hinzu, ergibt sich eine tägliche, unvorstellbare Bilanz von ca. 37.000 Todesopfern.
Noch deutlicher wird diese bittere Wahrheit, wenn man sich vor Augen führt, dass monatlich rund 1,11 Mio oder jährlich 13,32 Mio (Dunkelziffer unbekannt) als Folge von Mangelerscheinungen unweigerlich sterben.
.
All das sind skandalöse Realitäten, die wie am Beispiel der über das Mittelmeer Flüchtenden gezeigt, mit bewegenden Bildern illustriert mediale Aufmerksamkeit auslösen. Als durchaus nachvollziehbare Konsequenz sind Betroffenheit und Mitleid die Folge, was vielfältige und hoch emotional motivierte Reaktionen auslöst.
.
Man sieht die Not, fordert unmittelbare Hilfe, möchte damit künftig solche Auswirkungen verhindern und vergißt dabei, sich eingehend mit den Gründen und Ursachen der Flüchtlingswelle zu beschäftigen.
.
.
Zielführend für alle Beteiligten sind aus meiner Sicht
.
1. Maßnahmen, welche den Wunsch ins Land von Milk & Honey aufzubrechen erst gar nicht entstehen lassen
2. Hilfe entsprechend dem Verursacher-Prinzip
.
Beispiele:
.
1.1 sofortiger Stopp oder zumindest angemessene Anpassung der EU-Fischereiabkommen mit Atlantik-, Indian-Ocean-, Red Sea-, Arabian Sea- oder Gulf of Aden Anrainer Staaten
1.2 Ende der EU-Export Förderung für Fleischabfälle (speziell für in Europa unverkäufliche Hühnerfleisch-Abfälle)
1.3 Einführung EU-weiter Gesetze, die den rohstoffgierigen Konzernen klare Grenzen bei der Ausbeutung von -vorzugsweise- afrikanischen Bodenschätzen vorlegen, d.h. im Bereich Arbeitsschutz-Vorschriften, Bezahlung, ökologische Vorsorge, Infrastruktur-Maßnahmen vor Ort (einschl. bezahlbare Wasser- und Energieversorgung, sowie med. Versorgung und Schulen)
1.4 sofortige Aussetzung aller Entwicklungshilfen an Staaten ohne wahrhaft demokratische Strukturen, im Gegenzug sind die Hilfeleistungen ohne EInbeziehung solcher staatlichen Stellen direkt vorzunehmen, d.h. den Bürgern vor Ort zukommen zu lassen
1.5 Unmittelbare Einflußnahme bei IMF und Weltbank um ausbeuterische Strukturmaßnahmen, die letztlich den Menschen schaden, unverzüglich zu unterbinden.
1.6 Rigoroses Verbot von Landgrabbing-Aktionen durch europäische Akteure (sowohl direkt als auch indirekt über außereuropäische Töchter und Holdings) – solche Maßnahmen ließen sich etwa durch entsprechende Prüfvermerke der EU bei solchen Deals umsetzen
1.7 Stopp jeglicher Ausbeutung von Wasser-Ressourcen bzw. deren Kommerzialisierung
1.8 Gesetzliche Vorgaben für europäische Konzerne, vor Ort verursachte ökologische Schäden unter Aufsicht der EU sehr zeitnah zu beseitigen – Druckmittel: drakonische Strafen für die Konzerne und deren Management
1.9 Stopp von Waffenexporten bzw. Militärtechnologie oder dual-use Produkten in totalitäre Staaten
2.1 Die Kriege im Irak sind eindeutig von den Vereinigten Staaten ausgegangen, Konsequenz: für ALLE Flüchtlinge dieser Herkunft ist die USA verantwortlich
2.2 Syrien: ursächlich beteiligt an der Entstehung dieses Bürgerkrieges sind Staaten wie Qatar, Saudi-Arabien und Israel mit dem Segen der USA, Konsequenz: s.o., und zur Verstärkung, Androhung des Abbruchs sämtlicher diplomatischer Beziehungen sowie harte Wirtschaftssanktionen einschl. der Beschlagnahme von Konten und Industriebeteiligungen innerhalb der EU
2.3 Somalia: unterschiedliche Akteure, die von dem Konflikt profitieren
2.4 Yemen: Saudi-Arabien dürfte wohl der Hauptakteur dieses Konfliktes sein, Konsequenzen s.o.
2.5 Libyen: Frankreich (unter Sarkozy dessen Wahlkampf offenbar von Gaddafi finanziert wurde), England und USA, d.h. alle Flüchtlinge die via Libyen ins gelobte Land aufbrechen möchten, müssen von diesen 3 Verursachern menschenwürdig versorgt werden.
.
Anmerkung:
von allen betroffenen EU-Staaten gehört übrigens Italien zu den großen Verlierern dieses Konfliktes, da milliardenschwere italienische Investitionen speziell in der Cyrenaica (Große Provinz im Osten Libyens) bislang entschädigungeslos zerbombt wurden.
.
2.6 MALI: ursächliche Verantwortung bei Frankreich, speziell um große Areva-Investitionen (bspw. Uran-Abbau am Niger-River) abzusichern.
.
Politische Akteure deren zuweilen heuchlerisch anmutendes Mitgefühl von eigener Verantwortlichkeit ablenken soll, suchen händeringend nach Lösungen, um innenpolitischen Verwerfungen und einer zunehmenden Ablehnung deutscher Asylpolitik abzumildern, vor allem aber um unangenehmen Befragungen hinsichtlich jahrelanger verfehlter Politik, welche für die aktuellen Geschehnisse durchaus herangezogen werden muß, zu entgehen.
.
Einerseits ist zu hören, wir in Europa müssten unseren Reichtum teilen lernen, wobei mit diesem „wir“ unzweifelhaft der durchschnittliche Bürger gemeint ist. Solange mittels hübscher Ausweichmanöver solches Unbill für Vermögende oder gar Konzerne vermeiden läßt, wird man aus dieser Ecke solches Gedankengut wohl kaum befeuern.
.
Gerne untermauert man solche Thesen mit Äußerungen und Handlungen von Vertretern für ein ‚buntes Deutschland‘,  die es als moralische Pflicht unserer Gesellschaft ansehen, großzügige Hilfe zu leisten.
Das ist alles schön gesagt, solange dabei der eigene Geldbeutel verschont bleibt und sich die Kosten prima auf die lobbybefreite Allgemeinheit abwälzen lassen.
.
Andererseits machen Überlegungen die Runde, in Nordafrika sogenannte Flüchtlings-Camps einrichten zu wollen, in welchen ohne den lebensbedrohlichen Umweg über das Mittelmeer Entscheidungen über Asylanträge und die Zuweisung in möglichst alle EU-Staaten vorbereitet werden sollen.
Entsprechende konzeptionelle Ansätze zum Schicksal von abzuweisenden Flüchtlingen und die nachhaltige Verhinderung von deren illegalen Einwanderungsversuchen sind zumindest derzeit noch nicht auszumachen.
.
Abgesehen von einem denkbaren Milliarden-Aufwand, ist nur schwerlich erkennbar, wie man in solchen Camps Asyl-Anträge schneller zusagen oder ablehnen wird, als dies heute der Fall ist und ob die Aufnahme-Verweigerer und den EU-Ländern ihre Haltung aufgeben oder zumindest lockern.
Daneben stellt sich die Frage, ob und in welcher Weise die Asylbewerber während der Bearbeitungsdauer untergebracht, ernährt und medizinisch versorgt werden sollen .. für einschlägige private Dienstleister könnte sich die Camp-Konzeption zu einem segensreichen Geschäftsmodell entwickeln.
.
Diese Frage würde sich vermutlich gar nicht erst stellen, wenn man Asyl-Anträge über die europäischen Botschaften in den Mittelmeer-Anrainer-Staaten so weit bearbeiten würde, dass bei Anerkennung ein sicherer Transfer in die jeweiligen Zielländer zu gewährleisten wäre.
.
Trotz all dieser Denkmodellen werden die überfüllten Schlauchboote jedoch weiterhin Kurs auf Lampedusa und ähnlichen Zielen aufnehmen, was potentiell das Risiko für weitere Katastrophen in sich birgt.
Um dies zu verhindern, bleibt nur die Option, die Mare Nostrum-Aktion des italienischen Militärs ggf. unterstützt durch die Schiffe der Frontex, sofort wieder aufzunehmen und die dadurch entstehenden Kosten durch EU-Institutionen aufzufangen, womit jedoch nur erneut, ebenso wie bei dem Camp-Modell nur an den Symptomen der Flüchtlingswelle gebastelt wird.
.
.
Sofern man in Europa nicht dem Beispiel der harten und restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik Australiens folgen möchte, gilt es, sich mit aller Entschlossenheit den eigentlichen Gründen und Ursachen der täglich steigenden Völkerwanderung entgegenzustemmen.
.
.
DEUTSCHE WIRTSCHAFTSINTERESSEN UND AFRIKANISCHE ROHSTOFFE
NACHHALTIGKEIT UND TRANSPARENZ IN DER GLOBALISIERTEN WELT
GERHARD WAHLERS (HRSG.)

[…]

Konrad-Adenauer-Stiftung – PDF [49 Seiten]
.
.

When dreams meet with reality

When dreams meet with reality

 

Frankreich: Sapin gegen Greenback

 

Und das hier noch: Frankreichs Finanzminister Michel Sapin hat mächtig gegen den Dollar gewettert. Der ist sowieso angezählt, weil sich die BRICS-Gruppe mit China, Russland und Brasilien immer mehr zu einer Anti-Dollar-Allianz entwickelt, in der die lokalen Währungen – vor allem Chinas Renminbi – als Handelswährung gegen den Greenback in Stellung gebracht werden.

Jetzt noch die Franzosen, die ja den Euro schon deshalb lieben, weil er eine Entmachtung der Bundesbank darstellt, eines der Traumziele von Paris. Sapin fordert eine neue Balance für die Abrechnung der globalen Handelsströme. Ihm schwebt eine Entmachtung des Dollars und mehr Gewicht für die anderen “wichtigen” Währungen vor.

Sapin hat in einem Gespräch mit der Financial Times auch ausdrücklich die “großen Währungen der Schwellenmärkte” ins Spiel gebracht, mit denen ein rasant wachsender Teil des Welthandels abgewickelt wird. Gemeint ist natürlich Chinas Renminbi.

Die Woche könnte also explosiv werden: Die Deutschen gegen Brasilien ohne Neymar, die französische Revolution gegen den Greenback,

 

Sie pumpen Geld (bis Oktober). Sie pumpen Fracking-Öl. Und jetzt pumpen sie auch immer mehr Wasser. In Kalifornien. Wegen der anhaltenden Dürre. Ob ein Zusammenhang mit dem Klimawandel besteht, oder nicht: Es herrscht Ausnahmezustand. Amerika quetscht seine Menschen, seine Böden und seine Druckmaschinen aus, als gäbe es kein morgen.

Und das hat einen guten Grund. Amerika hat nicht mehr viele Reserven.

Die, die man noch ausbeuten kann, werden fieberhaft und skrupellos abgesaugt. Das sind die frenetischen Maßnahmen am Ende der Fahnenstange. Dabei stellen sich noch einmal kurze Erfolge ein: Die USA überholen Saudi Arabien bei der Ölproduktion. Sie überflügeln Russland als größten Gasproduzenten. Plötzlich ist das Land Ölexporteur und baut seine horrenden Defizite in der Handelsbilanz mit wichtigen Ländern ab.

Doch das ist einfach nur Zeitgewinn. Von der Substanz leben kann niemand auf Dauer. Auch nicht eine einst so reiche Nation. Jetzt bezweifeln nicht mehr alleine die BRICS-Länder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, dass der Dollar als führende Reservewährung im Grunde schon abgedankt hat.

Am Sonntag stellte auch Frankreichs Finanzminister Michel Sapin ein Misstrauensvotum gegen den Dollar. Er rief zu einer Neuordnung beim Abrechnen des Welthandels auf. „Wir Europäer verkaufen uns gegenseitig Güter und berechnen das in Dollar. Ist das notwendig? Ich glaube nicht“, lautete die unüberhörbare Breitseite aus Paris.

Aus der Wirtschaft erklingen ähnliche Stimmen: Christophe de Margerie, der CEO von Total – Frankreichs größtem Unternehmen – findet, “Firmen wie unsere verkaufen viel auf Dollarbasis, aber wir wollen nicht immer mit den US-Regeln zu tun haben.“

 

So zurückhaltend klingt das in der Sprache von Topmanagern international aufgestellter Firmen, die ein paar Lektionen über Diplomatie bekommen haben. Auf deutsch heißt dieser Sattz von Margerie: “Fuck the USA, wir wollen künftig in unseren eigenen Währungen abrechnen.” – So brechen den USA Freunde und Kapitalflüsse weg. Das ist der Anfang vom Ende.

Was fehlt, um dem Greenback endgültig das Genick zu brechen, ist das Äquivalent eines Mörserangriffs, wie der, der im Halbfinale binnen sechs Minuten Brasilien versenkte. Es könnte die Entdeckung sein, dass die USA wirklich kein deutsches Gold mehr in den Fed-Kellern in Manhattan haben. Oder, dass die Defizite im öffentlichen Pensionssystem zu groß geworden sind. Oder, dass ein größeres Gläubigerland umfangreich US-Anleihen abstößt.

Die USA könnten dagegen halten. Sie könnten versuchen, die lange Zeit schleichende – sich aber jetzt beschleunigende Erosion ihrer Substanz und ihres einstigen Vermögens aufzuhalten: Durch Bildung, durch mehr Ersparnisse, durch ein weniger korruptes Finanzsystem, durch bessere Anreize für die verzweifelte Mittelschicht, die ihren Glauben an den “American Dream” verloren hat.

Die USA hätten vor langer Zeit damit beginnen müssen. Haben sie aber nicht. Und was sie am leichtesten hätten fördern können, das vernachlässigen sie: Das Fördern von Talenten und gut ausgebildeten jungen Menschen. Sie sind es gewöhnt, dass sie als riesiger Magnet fungieren und Millionen von asiatischen und europäischen Forschern, Ingenieuren und Akademikern anziehen.

Doch die bleiben jetzt immer öfter in Asien, wo sie Perspektiven und gut bezahlte Jobs finden. Zurück bleibt ein Millionen-Heer vernachlässigter und miserabel ausgebildeter Jugendlicher zwischen Chicago, Houston und Seattle, das ohne Taschenrechner oft nicht einmal einen Kassensturz vom Kleingeld in der Hosentasche machen kann, geschweige denn weiß, welche Faktoren auf Zinsen einwirken.

Warum auch, wenn die Fed sowieso an der Stellschraube sitzt und keinen mehr fragt.

CNN Money berichtet von einer Studie der OECD mit vielsagendem Ergebnis: Chinesische Teenager in Shanghai wissen mehr über Geld als ihre amerikanischen Peers. Die Jugendlichen in den USA landeten bei diesem international angelegten Vergleichstest – bei dem es um Wissen über Steuern, Zinsen und Banken ging – im Mittelfeld bei Litauen und Russland.

Wie soll ein solches Land die wirtschaftliche Vormachtstellung verteidigen und die Wall Street als Zentrum der globalen Finanzwelt erhalten? Eigentlich nur noch durch Betrug und Manipulation. Das ist der Grund, warum wir in jenem Land, dessen Vertreter alle Welt ständig mit erhobenem Zeigefinger zur Erhaltung freier Märkte ermahnen, keine frei gebildeten Preise mehr sehen: Nicht für Zinsen, nicht für Wechselkurse oder Gold-Notierungen.

Der Zeitpunkt naht jedoch, an dem der Markt sich einen strategisch wichtigen Preis aus den Fängen der Manipulierer zurück erobern wird: Es ist der Wechselkurs und die Werthaltigkeit des Dollars. Noch winkt die Fed mit höheren Zinsen am Horizont, manipuliert das Gold nach unten und zieht alle Strippen die sie kann, um den Greenback vor einem schmerzhaften Kursrückgang zu bewahren.

Aber je mehr sich Amerikas Geldpuscher bemühen und an die Decke strecken, desto auffälliger wird ihre Verzweiflung für jedermann zu sehen sein. Und irgendwann – quasi über Nacht – kommt dann das, was man in den USA einen “Bank Run” nennt.

Die USA haben ihr eigenes politisches System und ihre Demokratie pervertiert, um sich vor Terroristen zu schützen. Sie vergiften ihren eigenen Boden, um das letzte Öl heraus zu pumpen. Und sie überschwemmen die Welt mit Liquidität, um den Anschein zu erwecken, dass sie nach der Finanzkrise auf dem Wege der Besserung sind.

Aber sie haben völlig vergessen, dass sie die Welt nicht ewig täuschen können.

 

 

 

Das Ende des amerikanischen Zeitalters ist eingeläutet

Es gibt ein universelles Gesetz, das da lautet: Der Frevler landet immer in der Grube

Wir können die Gültigkeit dieses Gesetzes derzeit in Zeitlupe beim Untergang der Amerikaner beobachten, denn was der gemeine Amerikaner nur falsch machen kann, das macht er auch falsch. Weltweit verprellt er einen Verbündeten nach dem anderen und selbst die eselsdoofen Deutschen haben bald genug von ihnen und werden sie und ihre Truppen bald aus dem Land komplimentieren. Wirklich idiotisch aber war es, die Franzosen für ihr Verhalten abstrafen zu wollen und einer französcischen Bank eine völlig irrwitzige Zahlung von 9 Mrd Dollar aufzuerlegen. Das war so unglaublich dumm, dass man nur den Kopf schütteln kann und da die Franzosen nicht auf den Kopf gefallen sind, werden sie zur Speerspitze des europäischen Widerstandes gegen den Dollar werden. Herrlich! Leute ich könnte mich kugeln vor Vergnügen, denn wenn es erst einmal eine europäische Nation wagt offen auszusprechen, dass es für uns alle zum Vorteil ist den Dollar abzulösen und statt dessen den Euro zu verwenden, dann ziehen alle anderen Länder von ganz alleine mit!

 

Spaniens Regierung schreitet voran bei der Enteignung der Sparer:
Von nun an werden auf Bankguthaben 0,03% Steuern fällig.

http://www.reuters.com/article/2014/07/04/spain-tax-deposits-idUSL6N0PF2SF20140704

Mal sehen, wer als nächstes nachzieht.

 

Alle werden nachziehen…es hat schon immer etwas gebracht für die Regierenden, wenn Steuern auf schon versteuerte Einkommen erhoben wurden. Das geht so lange, bis nichts mehr übrig bleibt. Nur bei den Tieren hatten die Lordschaften der vergangenen Jahrhunderten so ihre Probleme. Ein Huhn zu besteuern war ja nicht das Problem. Die Erträge (Das Ei) aber schon. Konnte keiner kontrollieren. Das Ende war ganz einfach. Man hat den Bauern einfach das Huhn abgenommen. Ist ja auch viel praktischer. Der muss sich nicht mehr um das Futter kümmern usw.

Das ging dann so weit…bis z.B. der Brotpreis soweit stieg, das die Franzosen die Revolution ausriefen. Überhaupt wenn man sich mit der frz. Revolution beschäftigt, kommen einem viele Dinge so wahnsinnig gleich vor mit dem “Jetzt”…

Und diese Revolution war so einschneidend, das sie das “Jetzt” maßgeblich mit beeinflusst hat. Ja so eine Revolution kann es richtig ” in sich” haben. Wenn erst mal die Köpfe rollen, kann es wie am Fliesband gehen. Natürlich ist das nicht schön anzusehen, macht viel Dreck, soll aber zu dieser Zeit sehr effektiv gewesen sein. Weil sie Angst in der herrschenden Klasse verbreitet hat. Das hat was..

Übrigens macht sich die ISIS das auch zu nutze. Angst und Schrecken verbreiten war auch bei den Wikingern schon sehr beliebt. Aber irgendwie hat sich mit den Jahrhunderten alles relativiert….Hmmm…wirklich

Immer nur wegnehmen ist noch nie gut angekommen bei den Menschen…Das hat irgendwann immer zu Stress geführt…Aber das wissen doch unsere Herrscher ganz genau. Und vorgesorgt haben sie für den Fall der Fälle auch schon. Aber so eine ISIS haben sie auch nicht kommen sehen.

Übrigens lt. Wiki:
Eine Revolution ist ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel eines oder mehrerer Systeme, der meist abrupt oder in relativ kurzer Zeit erfolgt. Er kann friedlich oder gewaltsam vor sich gehen. Es gibt Revolutionen in Herrschaftssystemen, der Wirtschaft, der Sozialordnung eines Staates, in der Technik und der Wissenschaft.
Und sie ist in den meisten Fällen geprägt von massiver Zerstörung. Das kommt glaub ich daher, das Menschen, die nichts mehr haben, auch schlecht etwas verlieren können.

Wir steuern gerade darauf zu. Wie in einer Einbahnstrasse. Natürlich dauert das noch ein bisschen. Es gibt ja noch genug, was man dem Wohlhabenden Mittelstand in Europa weg nehmen kann. Bis nur noch die Ehre übrig bleibt. Und wenn es an die Ehre des Menschen ging, wurde es ungemütlich.

Nehme den Harz4ler die Unterstützung, weil der Staat es sich nicht mehr leisten kann, den Rentnern die Rente und schwupps kommt es zum Unausweichlichem.


Ungewöhnliche Überweisungen

Mexikanische Drogenkartelle sollen über die britische Großbank HSBC mehrere Milliarden Dollar gewaschen haben. Die mexikanische Bankenaufsicht will davon nichts gewusst haben – trotz mehrfacher Hinweise auf laxe Kontrollen.
[…]
Klaus Ehringfeld – Berliner Zeitung
.
.
Geldwäsche-Skandal bei HSBC: Das Sündenregister der Musterschüler
Die Finanzkrise hatte HSBC unbeschadet überstanden. Doch die britische Bank hat sich ihren eigenen Skandal eingebrockt: Sie soll im großen Stil Geldwäsche für mexikanische Drogenbarone und saudi-arabische Terrorfinanzierer betrieben haben. Der Vorstandschef bereitet die Mitarbeiter auf weitere Enthüllungen vor.
[…]
Carsten Volkery – SpOn
.
.
HSBC whistleblower: ‚Terrorism funding just one thing banks getting away with‘
.

.
.
Matt Taibbi:
After Laundering $800 Million in Drug Money, How Did HSBC Execs Avoid Jail ?
.

.
.
Hintergründe und follow-ups:
.
Arte-Doku: HSBC Die Skandalbank
.

.
.