Vorhang auf zum nächsten Akt des Graecas horribiles: Varoufakis‘ polarisierende Enthüllungen

Vorhang auf zum nächsten Akt des Graecas horribiles:
Varoufakis‘ polarisierende Enthüllungen
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Während eines offenbar als vertraulich anmutenden Gesprächs berichtet Yanis Varoufakis über einen angeblichen Plan B der griechischen Regierung. Von Alexis Tsipras autorisiert habe er ein paralleles Bankensystem geplant um das Land auf einen möglichen Euroaustritt vorzubereiten.
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Wie die griechische Zeitung Kathimerini (English Edition) schreibt, verursachen diese Bekenntnisse ‚hohe Wellen‘ in Athen.
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Ausgerechnet die griechische Opposition will nun Varoufakis vor Gericht bringen.
Dem Vernehmen nach verlangt Nea Dimokratia Antworten auf die Frage:
„Ist es wahr, dass es eine geheime Arbeitsgruppe gegeben hat, die eine Parallelwährung vorbereitet hat, indem sie die Steuerregistrierungsnummer der Steuerzahler geknackt hat?“
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Unterdessen hat Varoufakis in der Online-Ausgabe des Guardian zu den Gerüchten Stellung bezogen und bestätigte, sich bei einer vom Offiziellen Forum der Finanz- und Währungsinstitutionen (OMFIF) organisierten Konferenz, entsprechend geäussert zu haben. Seine Einlassungen seien jedoch ‚völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden‘ mit dem Ziel, ihn als Gauner darzustellen, während er lediglich nach einer Lösung für die Finanzkrise gesucht habe.
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Zwischenzeitlich ist ein Mitschnitt seiner überaus spannenden Enthüllungen -auch zur Haltung von Wolfgang Schäuble und den französischen Sorgen zum von Brüssel organisierten ‚griechischen Exempel‘- in einem live-stream Mitschnitt im Netz aufgetaucht (Transcript/Kurzzusammenfassung).
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Weitere Infos und Bewertungen zu diesem außerordentlichen Vorgang finden sich bislang bei FAZ und Zeit-Online, gewürzt mit zum Teil heftigen Leser-Reaktionen.
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Guenther Lachmann publizierte am 28. Dezember 2014 seine Erkenntnisse aus einem Interview mit dem griechischen Ex-Botschafter und Syriza-Vertrauten Leonidis Chrysantopoulos.
Seinem Beitrag ist zu entnehmen, dass es den Drachme-Plan B von Anfang an gab.
Im Lichte dieser Erkenntnisse relativiert sich die mehrfach verwendete Berichterstattung über „geheime Enthüllungen„.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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GEOLITICO:
Die Verleumdung der Griechen
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Statement von Prof. James K. Galbraith on the Ministry of Finance Working Group
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Handelsblatt:
„Plan B“: Putsch für die Drachme
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The Telegraph:
Varoufakis reveals cloak and dagger ‚Plan B‘ for Greece, awaits treason charges
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SpOn:
Grexit-Plan: Wie Varoufakis fast zum Hacker wurde
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Die Welt:
Varoufakis gibt seinen Grexit-Geheimplan preis
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Global Research:
Tsipras and Varoufakis Approve of Home Evictions and Expropriation of Depositors
Sinngemäße Übersetzung und Bewertung by Ernst Wolff
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[letzte Aktualisierung 28.07.2015, 22:25h]


Central Bankers‘ Worst Nightmares Are Unfolding in Greece

Central Bankers‘ Worst Nightmares Are Unfolding in Greece
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The situation in Greece boil down to the single most important issue for the finacial system, namely collateral.

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Modern financial theory dictates that sovereign bonds are the most “risk free” assets in the financial system (equity, municipal bond, corporate bonds, and the like are all below sovereign bonds in terms of risk profile). The reason for this is because it is far more likely for a company to go belly up than a country.

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Because of this, the entire Western financial system has sovereign bonds (US Treasuries, German Bunds, Japanese sovereign bonds, etc.) as the senior most asset pledged as collateral for hundreds of trillions of Dollars worth of trades.

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Indeed, the global derivatives market is roughly $700 trillion in size. That’s over TEN TIMES the world’s GDP. And sovereign bonds… including even bonds from bankrupt countries such as Greece… are one of, if not the primary collateral underlying all of these trades.

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Lost amidst the hub-bub about austerity measures and Debt to GDP ratios for Greece is the real issue that concerns the EU banks and the EU regulators: what happens to the trades that EU banks have made using Greek sovereign bonds as collateral?
[…]
zerohedge

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Anmerkung
Tja, lieber Herr Dr. Schäuble, ein toter Gaul reitet sich nun mal schlecht, allerdings sind weitere, letzte Zuckungen, vielleicht schon morgen, nicht auszuschließen.
Nehmen Sie doch einfach mal den Rat des griechischen Tierarztes an. Dabei sollten Sie es jedoch unterlassen, die große Eurobonds-Spritze aufzuziehen oder gar den Italian Stallion um weiteren Support (vulgo verbotene Staatsfinanzierung) zu bitten, sonst sehen wir uns ganz sicher an dieser Adresse.
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Ihr Oeconomicus
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Eklat in Brüssel: Verhandlungen zwischen Euro-Gruppe und Athen gescheitert !

Eklat in Brüssel:
Verhandlungen zwischen Euro-Gruppe und Athen gescheitert !
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Bereits vor dem Treffen der Euro-Finanzminister rechnete kaum einer der Beteiligten mit einer Lösung für Griechenlands Schuldenproblem. Mit dem Scheitern der Verhandlungen zwischen der Euro-Gruppe und der griechischen Regierung ist nun eine der letzten Einigungs-Chancen vertan.
Wie aus Verhandlungskreisen bekannt wurde, soll Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem einen Lösungsvorschlag von Yanis Varoufakis als unannehmbar abgewiesen und die Sitzung ergebnislos beendet haben.
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Somit ist Varoufakis zunächst nicht in die Antragsfalle (s. geleaktes Draft Eurogroup Statement on Greece) der Euro-Gruppe getappt, sondern hat im Sinne des griechischen Wählerauftrages verantwortungsvoll gehandelt, wofür er von den volldemokratischen Euro-Glycerin-Jongleuren keinen Applaus erwarten darf.
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Worum ging und geht es im hellenischen Pokerspiel ?
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Zur Einstimmung auf diese Frage zunächst einige bemerkenswerte ökonomische Einschätzungen von Yanis Varoufakis vor der richtungsweisenden Griechenland-Wahl, wobei davon auszugehen ist, dass ihm die in Verträge gegossene erzwungene Knechtschaft (s. vertiefende Dokumente) eines ganzen Volkes bestens bekannt waren und sind:
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Bereits am Sonntag hatten tausende Griechen der Regierung mit moralischer Unterstützung den Rücken gestärkt .. ein Bürgervertrauen, wovon so mancher Vorturner im Kreis der Europhanten bestenfalls zu träumen vermag.
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Tsipras und Co. wünschen sich von ihren Gläubigern auflagenfreie Überbrückungsfazilitäten, welche jedoch für die Euro-Gruppe und den IMF bislang unannehmbar sind.
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€ 172 Mrd. umfaßt das zweite Griechenland-Hilfsprogramm von EU, EZB und IWF, das in knapp zwei Wochen ausläuft und von welchem eine Tranche von rund € 7 Mrd. noch offen steht.
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Mit geschätzten € 8,5 Mrd. dürften die Wahlversprechen der Syriza zu Buche schlagen:
Stopp von Privatisierungen, Wiedereinstellung entlassener Staatbediensteter, Mindestlöhne, kostenfreie Krankenversicherung, Streichung der Immobiliensteuer, höherer Eingangssatz bei der Einkommensteuer, Steuerbonus für Fremdenverkehrsbetriebe, , uvm. (siehe Wahlprogramm).
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Um etwa € 1 Mrd. gingen im Januar die Steuereinnahmen des griechischen Fiskus zurück, etwa 20 % der erwarteten Steuersumme. Offenbar haben griechische Steuerpflichtige in Erwartung des Syriza-Wahlerfolges entsprechende Steuerzahlungen zurückgehalten. Dies ein Beleg dafür, wie schwierig sich die Berechnung der exakten Finanzierungslücken im hellenischen Haushalt darstellt. Schätzungen zufolge könnten die Mindereinnahmen zwischen € 10 – € 17 Mrd. liegen.
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Im Juni werden € 3,5 Mrd. benötigt, um zwei fällig werdende Anleihen zu tilgen.
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Seit Nov. 2014 haben griechischen Bankkunden ca. € 20 Mrd. von ihren Konten abgezogen, um im Falle eines Ausscheidens ihres Landes aus der Eurozone auf der sicheren Seite zu sein.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen -und danach sieht es aus- geht den griechischen Banken das Geld aus, da die EZB weitere Liqudität nur dann zur Verfügung stellen will, wenn mit den Gläubigern eine Einigung erzielt wird.
Wie man in Insiderkreisen zu wissen glaubt, ist die Lage der griechischen Banken ohnehin hoffnungslos, da ca. 40% ihrer ausgelegten Kreditengagements insgeheim bereits als non-perfoming loans angesehen werden!
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Vor diesem Hintergrund sollte man sich die noch am 11.02. geäußerte Haltung des slowenischen EZB-Ratsmitglieds und Präsidenten der Banka Slovenije
„Im Moment ist die Zahlungsfähigkeit der griechischen Banken nicht in Gefahr“
auf der Zunge zergehen lassen!
Wow! .. entweder weiß der Mann offensichtlich sehr viel mehr als der griechische Finanzminister öffentlich einräumt, oder ihm sind die o.g. Darlegungen nicht präsent.
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Noch düsterer scheint sich die Situation der staatlichen Rentenkassen darzustellen. Inoffiziellen Schätzungen zufolge sollen dort mind. € 23 Mrd. an griechischen Staatsanleihen angehäuft worden sein. Ob dieser Umstand der griechischen Bevölkerung, die sich bereits im Rentenalter befindet oder darauf zusteuert, wirklich bekannt ist, sei dahingestellt.
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Das Emergency Liquidity Assistance Notprogramm, mit welchem die Athener Zentralbank die hellenischen Banken unterstützt, umfaßt zwischenzeitlich € 65 Mrd.
Das Programm ist an eine Zweidrittelmehrheit im EZB-Rates gebunden, welche bei fortführender Eskalation der Krise ggfls. nicht mehr zustande kommen könnte.
Da der Target-II Saldo der Deutschen Bundesbank im Januar um rund 55 Mrd. angestiegen ist, lässt sich vermuten, dass noch unter Führung der Regierung Samaras diese Ressource auf € 55 Mrd. ausgeweitet wurde.
Dieser Vorgang könnte ohne ausdrücklich dokumentierte Abstimmung mit dem EZB-Rat erfolgt sein und wurde, dieser These folgend, erst nachträglich am 05.02. von diesem genehmigt (entsprechende Rückschlüsse hieraus mag der geneigte Leser selbst ableiten), nur um am 12.02. mit weiteren € 5 Mrd. noch eine Schippe draufzulegen.
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Die spannende Kernfrage lautet: Wie finanziert sich Athen ab dem 1. März ?
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Dazu gibt es verschiedene Denkansätze:
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Um einen griechischen Euro-Austritt zu verhindern, von dem man lapidar behauptete, die daraus abzuleitenden Folgerungen locker schultern zu können, wird man über Konzepte nachdenken müssen, die nicht sofort zu gierigen Händen ebenfalls notleidender Euro-Mitgliedsländern führt und gleichzeitig die europäischen (vulgo deutschen) Steuerzahler schont.
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Hierzu könnte bspw. darüber nachgedacht werden, besonders heilige Kühe zu schlachten und
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– zum einen die kreative Position auf der Passivseite der EZB-Bilanz „Ausgleichsposten für vom IWF zugeteilte Sonderziehungsrechte“ aufzulösen (aktuelle Valuta, schlappe € 56,374 Mrd. (Stand 06.02.2015), die seitens des IWF unentgeltlich zugeteilt wurde (s. Geschäftsbericht der Deutschen Bundesbank für 2008, S. 144), d.h. es gibt keine Gegenforderungen und der Ausgleichsposten wurde künstlich geschaffen. Somit kommt dieser Position der Charakter eines außerordentlichen Bilanzgewinnes zu, der an die EZB-Gesellschafter (die nationalen Notenbanken) zu verteilen wäre.
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– zum zweiten findet sich eine weitere Bilanzposition „Ausgleichsposten aus Neubewertung“ die mit € 330,898 Mrd. (Stand 06.02.2015) ausgewiesen wird. Bei diesen Rückstellungen handelt es sich um Aufwertungseffekte von Gold- und Währungsbeständen sowie aus sonstigen Wertpapieren und sind einer extrem konservativen zentralbankspezifischen Bewertungspolitik geschuldet. Hier ließe sich ein Teil dieser Spielräume nutzen, um als Bilanzgewinn ausgewiesen zu werden und an die EZB-Gesellschafter auszuzahlen.
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Der Gesellschaftsanteil der griechischen Zentralbank an der EZB liegt bei 1,96%, was einen Anteil an den Rückstellungen und Ausgleichsposten von € 7,96 Mrd. ausmacht, allerdings nur dann, wenn der griechische Gesellschaftsanteil an der EZB nicht bereits verpfändet wurde, was bislang noch nicht zu ermitteln war. Dieser Betrag könnte aber annähernd der Zahl auf dem griechischen Wunschzettel entsprechen.
Dadurch wären jedoch bestenfalls die allerdringlichsten griechischen Finanzprobleme gemildert. Dabei darf man allerdings nicht ausschließen, dass seitens der Troika-Institutionen argumentiert werden könnte, man habe ja bereits die überproportional angefallenen Zinsgewinne ausgekehrt und müsse diese nun dagegen aufrechnen.
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Ungeachtet von zu erwartendem erheblichen Widerstand zu einem solchen Denkmodell seitens Draghi und Weidmann wird im Lichte dieser Betrachtungen deutlich, dass eine gewinnwirksame Auflösung der EZB-Rückstellungen zumindest für Griechenland keinen ernstzunehmenden Königsweg aufzeigt, während sich für die ökonomischen Hungerländer ein rechnerischer Vorteil von € 40,403 Mrd. (Italien) bzw. € 55,07 Mrd. (Frankreich) ergeben würde und sich unsere Schwarzen Nullen mit einem Anspruch von € 73,349 Mrd. reich rechnen könnten.
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Leider greift auch hier die Binsenweisheit „Wo viel Licht ist, findet sich auch viel Schatten„, insbesondere wenn man sich die EZB wie einen Schwamm vorstellt, der sich -wie losgelassen- mit toxisch anmutenden Staatsanleihen vollsaugt.
Als backup für daraus entstehende schmerzliche Verluste könnten bei einem Platzen der QE-Blase solche Rückstellungspolster quasi als Notfall-Kit für den mutwillig angerichteten Scherbenhaufen dienlich sein.
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Will man jedoch Griechenland tatsächlich an die Wand fahren lassen, sind höchst unliebsame Wechselwirkungen zu befürchten, auf welche angesichts der Komplexität im nächsten Beitrag einzugehen ist.
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Ihr Oeconomicus
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Ergänzung:
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Eurogroup meeting: Greek FinMin Varoufakis speaks after talks failure
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11/2/2015 – Euro-Group Meeting
Yanis Varoufakis talk in the 11th February 2015
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Auszug
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Press Conference Statement by Yanis Varoufakis
(immediately after the Euro-Group Meeting of 16th February 2015)
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„I am pleased to report that the negotiations were conducted in a collegial spirit, clearly revealing a unity of purpose – the purpose being to establish common ground, over the next 4 to 6 months, so as to reach a meaningful, sustainable new long term contract between Greece, official Europe and the IMF. Moreover, I have no doubt that they will continue tomorrow and the day after until there is an agreement.

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So, if this is so, why have we not managed to agree on a communiqué, a simple phrase, that will unlock immediately this period of deliberation?

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The real reason concerns a substantial disagreement on whether the task ahead is to complete a program that this government was elected to challenge the logic of – or to sit down with our partners, with an open mind, and re-think this program which, in our estimation, and in the estimation of most clear-thinking people, has failed to stabilise Greece, has generated a major humanitarian crisis and has made reforming Greece, which is absolutely essential, ever so hard.
Remember:
a debt-deflationary spiral does not lend itself to successful reforms, of the form that Greece needs in order to stop being dependent on loans from its partners and from the institutions.

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Last Wednesday, in the previous EG meeting, we turned down a pressing demand to subscribe to “extending and successfully concluding the current program”. As a result of that impasse, on the following afternoon (last Thursday, and prior to the Summit) EG President Jeroen Dijsselbloem and Greek PM Alexis Tsipras agreed on a joint communiqué to the effect that the two sides would explore “common ground between the current program and the plans of the new government for a New Contract with Europe.

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It was a genuine breakthrough, bridging over the current program and the new contract that we are seeking with our partners.

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This afternoon there was another breakthrough. Prior to the Eurogroup meeting, I met with Mr Moscovici, whom I want to thank for his highly positive role in this process, who presented me with a draft communiqué (see Annex 3 below) which, as I told him, I was happy to sign there and then – as it recognised the humanitarian crisis, and spoke of an extension of the current loan agreement, which could take the form of a [four-month] intermediate programme, as a transitional stage to a new contract for growth for Greece, that will be deliberated and concluded during this period. It also stated that the European Commission
would provide technical assistance to Greece to strengthen and accelerate the implementation of reforms, effectively replacing the troika.

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On the basis of this understanding between us and the Commission, we were more than happy to apply for the loan agreement to be extended, while we offered the following conditionalities:

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• Reiterate its commitment to the terms of its loan agreement to all our creditors
• Take no action that threatens to derail the existing budget framework or that has implications for financial stability

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Our only condition for the other side was that we should not be asked to impose measures that are recessionary – such as pension cuts or VAT hikes.

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Unfortunately, that fine document was replaced by the Eurogroup President, minutes before the Eurogroup meeting, with another document that took us back not even to last Thursday – but indeed to last Wednesday, when we were pressurised to sign up to an extension not of the loan agreement but of the programme itself, being offered only the nebulous two word phrase ‘some flexibility’. When asked what that meant, we got no concrete answer. ,
Did it mean that, over the next few months, pensions would be cut but not as much as originally prescribed? By none at all?

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Under those circumstances, it proved impossible for the Greek government, despite our infinite good will, to sign the offered communiqué.
And so the discussions continue. We are ready and willing to do whatever it takes to reach an honourable agreement over the next few days. Our government will accept all the conditions that it can deliver upon and which do not reinforce our society’s long crisis.

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No one has the right to work toward an impasse – especially one that is mutually detrimental to the people of Europe.“

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Annex 3 (Junker-Moscovici draft)
Annex 3 (Dijsselbloem draft here)
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Annex 3 (Junker-Moscovici draft)
(Παράρτημα I- Προσχέδιο Moscovici)
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15 Feb – close of business
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„Today, the Eurogroup took stock of the current situation in Greece, based on intensive dialogue between the new Greek authorities and the Institutions.

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The Greek authorities have expressed their commitment to a broader, socially just and stronger reform process aimed at durably improving growth prospects. In particular, the Hellenic Government commits to implementing long overdue reforms to tackle corruption and tax evasion, and upgrade the public administration. It announced its intention to take urgent action to ensure a fairer and more effective tax system and to contain the humanitarian crisis. It will ensure that any new measures do not reverse existing commitments and are fully funded. It will refrain from unilateral action and will work in close agreement with its European and international partners.

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Greece will fully respect its commitments to partners to ensure sound and sustainable public finances, by reaching and then sustaining sizeable primary balances. The feasibility of reaching the fiscal target for 2015 will be considered in light of evolving economic circumstances. Measures for reducing the debt burden and achieving a further credible and sustainable reduction of the Greek debt-to-GDP ratio should be considered in line with the commitment of the Eurogroup in November 2012.

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At the same time, the Greek authorities reiterated their unequivocal commitment to the financial obligations to all their creditors.

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The above forms a basis for an extension of the current loan agreement, which could take the form of a [four-month] intermediate programme, as a transitional stage to a new contract for growth for Greece, that will be deliberated and concluded during this period.
When considered useful, the European Commission will provide technical assistance to Greece to strengthen and accelerate the implementation of reforms.

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The Eurogroup invites the Institutions to continue technical work with the Greek authorities, including to identify intermediate financing needs, how they will be covered and the appropriate conditionalities.
The Institutions will report to the Eurogroup by 21 February.“

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Annex 3 (Dijsselbloem draft here)

„(Παράρτημα ΙΙ- Προσχέδιο Dijsselbloem)

16 February 2015 [14:45] – Preliminary and confidential

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[Draft] Eurogroup statement on Greece

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The Eurogroup reiterates its appreciation for the remarkable adjustment efforts undertaken by Greece and the Greek people over the last years. Over the last week, the Eurogroup and the institutions have engaged in an intensive dialogue with the new Greek authorities.

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The Greek authorities have expressed their strong commitment to a broader and deeper reform process aimed at durably improving growth and employment, prospects, [enhancing social fairness] and ensuring stability and resilience of the financial sector. In particular, the Greek authorities commit to implementing long overdue reforms to tackle corruption and tax evasion, and improving the efficiency of the public administration. At the same time, the Greek authorities reiterated their unequivocal commitment to honour their financial obligations towards all their creditors. The Greek authorities will make the most efficient use of the continued provision of the technical assistance.

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We discussed the policy priorities of the new government on the basis of work undertaken by the institutions and the Greek authorities. We welcomed that in a number of areas the Greek policy priorities can contribute to a strengthening and better implementation of the current financial assistance programme.

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The Greek authorities have indicated that they intend to successfully conclude the programme, taking into account the new government’s plans. In this context, we intend to make the best use of the existing built-in flexibility in the current programme.

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The Greek authorities gave their firm commitment to refrain from unilateral action and will work in close agreement with its European and international partners, especially in the filed of the tax policy, privatization, labour market reforms, financial sectors, and pensions.

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The Greek authorities committed to ensure appropriate primary fiscal surpluses and financing in order to guarantee debt sustainability in line with the targets agreed in the November 2012 Eurogroup statement. Moreover, any new measures should be funded, and not endanger financial stability.

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On this basis, the Greek authorities expressed their intention to request a six months technical extension of the current programme as an intermediate step.

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This would bridge the time for the Greek authorities and the Eurogroup to work on a follow-up arrangement.
We also agreed that the IMF would continue to play its role in this new arrangement. The Eurogoup is favourable disposed to such a request by the Greek authorities.

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Moreover, we were informed by the EC, the ECB and the IMF that it would be prudent to extend the availability period of the EFSF bonds in the HFSF buffer for six months, in parallel to the extension of the EFSF programme.

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The Eurogroup looks favourably at such an extension. Following a request by Greece, the EFSF can make the necessary arrangements.

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The Eurogroup emphasizes that these funds can be used for bank recapitalization and resolution costs and will only be released on the basis of an assessment by the institutions and a decision of the Eurogroup.

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We remain committed to provide adequate support to Greece until it has regained full market access as long as it honours its commitments within the agreed framework.“

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Anmerkung
Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel von Transparenz, welches sich die Euro-Glycerin-Jongleure mit ihrer voll-demokratischen Hinterzimmer-Politik deutlich erkennbar hinter ihre schmutzig anmutenden Ohren schreiben sollten … und zwar sofort !!!
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Ihr Oeconomicus
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EZB lügt zu Gunsten der Bankiers in Griechenland

16.02.2015
Arbeits-/Datenblatt 04
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(wird in eine entstehende Gesamtbewertung zu den aktuellen Entwicklungen in Griechenland und der EU eingebettet und/oder verlinkt)

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02.06.2014
EZB lügt zu Gunsten der Bankiers in Griechenland
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Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis lügt die EZB, damit die Bankiers ihre Positionen behalten.

Die seit Tagen im Raum stehende Frage, warum die erste Rekapitalisierung der griechischen Banken erfolgte, obwohl sie (damals noch) keinen Anleihen-Cut zu verschmerzen hatten, beantwortete Yanis Varoufakis im Gespräch mit Hot Doc Radio und Kostas Vaxevanis.

Herr Varoufakis rief die Gründe in Erinnerung, aus denen die Banken gesund erschienen, wogegen sie in Wirklichkeit seit 2008 pleite waren. “Die Banken hatten eine Art versteckter Toxizität. Mit der Senkung der Zinsen wegen der Schaffung der Eurozone hatten sich in den Jahrzehnten 1990 und 2000 die Banken darum gerissen, uns Geld zu leihen. Wir erinnern uns alle an per Post verschickte Kreditkarten, die niemand beantragt hatte und automatisch aktiviert wurden.

Die Banken waren bereits 2008 pleite

Frankreich und hauptsächlich Deutschland waren damals klaglos Gläubiger Griechenlands geworden. Klaglos – wie Yanis Varoufakis – weil “es für einen Bankier ein Albtraum ist, auf Bergen von Geld zu sitzen, das er nicht verleiht. Länder wie Griechenland, Irland usw. waren ein ideales Feld der Ehre, sie konnten uns ohne weiteres Kredite mit einem Spread von 13% geben, einem Satz, den sie sich nie vorgestellt hätten. Deswegen schwappte ein Geld-Tsounami nach Griechenland.

Dieses Finanzierungsfieber führte noch vor 2009 die Unsicherheit der griechischen Banken auf den ersten Platz unter den übrigen europäischen Banken. Die Banken gingen seit 2008 pleite, der Fiskus dagegen eineinhalb Jahre später. Deswegen – meinte Herr Varoufakis – “wenn sie uns sagen, der Fiskus sei Schuld daran, dass die Banken pleite gingen, entgegnen wir lächelnd und sagen ihnen, dass dem nicht so ist“. Wie er weiter anführte, erfolgte die unsinnige Finanzierung von 40 Mrd. Euro an die Banken in der Periode 2010 – 2011, damit sie durch die Kredite gerettet werden, ohne dass auch nur ein einziger Bürger oder Abgeordneter informiert oder gefragt wird, und zwar trotz der Tatsache, dass sie den Staat als Bürgen einsetzten.

Kontrollmechanismus der EZB wird prostituiert

Yanis Varoufakis analysierte, wie die im Fall der Pleite einer Bank der Eurozone befolgte falsche Methode der EZB ihre Angestellten dazu treibt, zu lügen, damit sie keine neue Währungskrise auslösen. Der amerikanische Plan zur Rettung einer Bank umfasst in seinem Anfangsstadium die Entfernung des Vorstands und die Rekapitalisierung der Bank mit Mitteln, die an die Bürger zurückfließen, wenn die Bank sich unter einem neuen Vorstand erholt und ihre Aktien erneut verkauft werden.

In Europa sind dagegen die Angestellten der EZB, die den Konkurs feststellen, nur berechtigt, dies der Regierung und der EZB zu melden – womit sie 2 Optionen haben: Entweder sie sagen die Wahrheit und zetteln eine neue Finanzkrise an, da die Menschen sich sputen werden, ihre Gelder von der insolventen Bank abzuheben und damit eine Kettenreaktion zu verursachen, oder sie lügen und sagen, dass alles in Ordnung sei. Kurz gesagt, “sie prostituieren den Kontrollmechanismus der EZB, damit die Bankiers in ihren Positionen bleiben“.

(Quelle: Büchse der Pandora) – Übersetzung: Griechenland-Blog


Bekenntnisse und Überzeugungen des als Rebell wahrgenommen Yanis Varoufakis

06.02.2015
Arbeits-/Datenblatt 02
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(wird in eine entstehende Gesamtbewertung zu den aktuellen Entwicklungen in Griechenland und der EU eingebettet und/oder verlinkt)

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Bekenntnisse und Überzeugungen des als Rebell wahrgenommen Yanis Varoufakis
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Der Kaiser ist nackt, eine Erkenntnis die eine wachsende Anzahl kritischer Selbstdenker längst wahrgenommen hat.
In einer fulminanten Lecture aus 2013 lässt uns Yanis Varoufakis nicht nur an seinen ökonomischen Überzeugungen teilhaben, sondern erläutert auch in Ansätzen, welche gedanklichen Klippen er überwinden mußte, um dahin zu gelangen.
Schonungslos illustriert er anhand markanter Beispiele menschenverachtende Verwerfungen des Raubtier-Kapitalismus, demokratiefeindliche Gesinnungsdiktate der Europhanten und deren Dompteure und überzeugt durch aller ehrenwerte Bekenntnisse, wo er mit seinen Einschätzungen total daneben lag und welche Erkenntnisse er daraus schöpfen konnte.
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So manche von uns werden sich mit Varoufakis‘ Befund bestätigt fühlen: Der Kaiser ist nackt und sein Corpus mit offenen Wunden und eiternden Geschwüren übersät!
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Ihr Oeconomicus
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Zögern Sie nicht, sich diesen Vortrag auch noch ein zweites Mal anzusehen
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Hinweise und Ergänzungen zu Varoufakis‘ Vortrag
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A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis
Version 4.0
by Yanis Varoufakis, Stuart Holland and James K. Galbraith
July 2013
PDF [14 pages]
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Anmerkung:
Wenn ich das richtig lese, fordert er semantisch hübsch verpackt, dass die EZB den Ankauf von Staatsanleihen ausdehnt, oder um es noch deutlicher zu machen, die ihr verbotene Staatsfinanzierung ohne wenn und aber durchführt.
Zusätzliche Darlehen, bspw. für Infrastrukturmaßnahmen hofft er von anderen supranationalen, bspw. der Europäischen Investitionsbank zu erhalten. Sollte dies nicht funktionieren, gäbe es möglicherweise mit dem Anpumpen Chinas einen Plan B.
Trotz aller bisherigen Beteuerungen des Duos Varoufakis/Tsirpas, im Euro bleiben zu wollen, was nebenbei bemerkt von den Trotzkisten im Syriza-Bündnis abgelehnt wird, mag ich nicht so recht daran glauben, es sei denn, man entwickelt in Peking/Moskau einen geostrategischen Winkelzug.
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Ist die Wirtschaft beherrschbar .. oder hatte Karl Marx doch recht?
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Der folgenschwere Irrtum der Euroretter – Politik und Medien abgetaucht!
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korrespondierende Archiv-Beiträge
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04.08.2011
Lebenslügen des Euro
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25.05.2012
vom Verglühen des Epsilon
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04.07.2012
Der große Euro Schwindel – Wenn jeder jeden täuscht
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26.07.2012
Spannungsfelder zwischen Elysion und Tartaros
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05.05.2013
Prof. Hankel über eine weitere Zuspitzung der Euro-Krise
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06.10.2013
“Das Ei des Tartaros” oder der Preis für ein geschändetes Europa
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25.03.2014
Wie Athen und Brüssel Steuermilliarden aus EU-Töpfen verzocken
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26.08.2014
Ausverkauf Europa – Europe à vendre
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Die „€uro-Höllenfahrt“

Vom Elend der Politik
zum Elend der Ökonomien
von
Wilhelm Nölling

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I. Wie mit dem € der Selbstmord Europas begann
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II. Hat es an fehlenden Erkenntnissen der Nationalökonomen gelegen?
a) Macht oder ökonomisches Gesetz ? und der Gegensatz von „Monetaristen“und „Ökonomisten“
b) Die Theorie eines optimalen Währungsraumes – Optimum Currency Area (OCA)
c) Die Stellungnahme der „ökonomistischen“ Bundesbank
d) Dynamik der Herausforderungen durch die neue Währungsordnung (antizipiert im Jahre 1993)
e) Die Expertisen der „ 4 Kläger“ vor dem Bundesverfassungsgericht veröffentlicht in rororo-Aktuell
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1) Die Euro-Klage – Warum die Währungsunion scheitern muß, 1998
2) Die Euro-Illusion – Ist Europa noch zu retten? 2001
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III. „Der Löw’ ist los – Wer ist daran Schuld?“
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IV. Das Potential der „Glutnester“ – oder wie die „Höllenfahrt“ des Euro an Fahrt gewinnen wird – wie hält unsere Demokratie das aus?
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V. Der Tragödie Zweiter Teil: Lösungsansätze
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Anhang: Interview mit Rüdiger zu Klampen von der Nordwest-Zeitung, Oldenburg, vom 7. Mai 2010
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PDF – [43 Seiten]
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follow-up, 13.09.2011
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Yianis Varoufakis about the possibility of a Greek default
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