„Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie eine Neugründung Europas gelingt.“

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„Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie eine Neugründung Europas gelingt.“

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Im September 2016 erschien Prof. Sinn’s Buch „der schwarze Juni“.

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Am 19.12.2016 besuchte Andreas Marquart, Vorstand des Ludwig von Mises Institut Deutschland, Herrn Professor Sinn im ifo-Institut und hat mit ihm darüber gesprochen.

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Interview mit Professor Hans-Werner Sinn zu seinem Buch „Der schwarze Juni“

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Im Lichte der aktuellen Entwicklungen der in Rede stehenden Themen, mag jede/r interessierte Leser/in seinen sicher geschärften gesunden Menschenverstand lohnenswerterweise dazu einsetzen, um Prof. Sinn’s damalige Einschätzungen zu verifizieren.

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Viel Freude dabei und herzliche Grüße
Ihr Oeconomicus

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Hans-Werner Sinn im Dialog mit Michael Krons

Hans-Werner Sinn im Dialog mit Michael Krons
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Der bekannteste deutsche Ökonom Professor Hans-Werner Sinn geht mit der Politik der Europäischen Zentralbank hart ins Gericht. Er spricht von einer ‚total verrückten Welt‘.
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Durch die Negativzinsen komme es zu gewaltigen Umverteilungseffekten.
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‚Die Schuldner profitieren, weil die Gläubiger, die ihnen das Geld gegeben haben selber die Schulden tilgen müssen, statt dass die Schuldner sie tilgen.‘
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Im Dialog mit Michael Krons kritisiert der scheidende Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, dass deutsche Sparer auf längere Sicht auf Milliarden Euro Zinsen verzichten müssen.
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[Ausstrahlung bei PHOENIX am 27.03.2016 – 11.30h]

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korrespondierende Beiträge
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12.03.2016
Risiken und Nebenwirkungen der Politk des Gratis-Geldes
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11.03.2016
Das entzauberte Hexeneinmaleins der Notenbanker
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10.03.2016
Zentralbanken bestrafen Sparer – Die Folgen negativer Zinsen
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IW Zinsausblick März 2016
Geldpolitik zwischen Deflation und finanzieller Repression
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27.02.2016
Negativzinsen – Geldpolitik im Blindflug
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IMF Working Paper No. 15/224 (October 2015)
Breaking Through the Zero Lower Bound
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06.05.2015
Geldpolitik in Krisenzeiten
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Dissertation vom Juli 2012:
Versuch einer metaethischen Rekonstruktion von Negativzins und Schwundgeld
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Migration in Europa: Zu viel des Guten?

Migration in Europa: Zu viel des Guten?
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Die Personenfreizügigkeit gilt in der EU als ein unverletzbares Prinzip.
Sind die Freizügigkeit und die Abwehr von Einwanderung ins Sozialsystem überhaupt miteinander vereinbar?
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Mit dieser Frage beschäftigen sich John Driffill und Hans-Werner Sinn in nachfolgendem Beitrag, welcher in der NZZ veröffentlicht wurde.
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Diese sehr sachliche Analyse zum Thema „Einwanderung in die Sozialsysteme“ kann und darf von verantwortlichen Politikern nicht länger negiert werden.
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Viel mehr erscheint dringend geboten, sich mit den konkrete Lösungsvorschlägen eingehend zu beschäftigen:
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Auszug:
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„Aus ökonomischer Sicht kann Freizügigkeit innerhalb einer Gemeinschaft mit nationalen Sozialsystemen der Umverteilung und stark voneinander abweichenden Realeinkommen zu übermässiger Einwanderung von geringqualifizierten Arbeitern nach Nordeuropa führen. Was können Mitgliedstaaten im Rahmen der bestehenden EU-Verträge und -Direktiven tun, um einer Sozialmigration entgegenzuwirken? Eine Möglichkeit besteht darin, das Inklusionsprinzip zu begrenzen, also das Prinzip, dass die Sozialleistungen vom Gastland erbracht werden müssen.“
„Gegenwärtig werden die Sozialleistungen vom Gastland und nicht vom Heimatland bestimmt. Alternativ könnte man aber auch das Heimatland für die Leistungen verantwortlich machen. Während das Inklusionsprinzip politischen Tendenzen zur Begrenzung der Migration Vorschub leistet und insofern mit der Personenfreizügigkeit kollidiert, verträgt sich das Heimatlandprinzip voll und ganz damit, weil der Bezieher von Sozialleistungen das Recht hat, diese Leistungen in jedem EU-Land seiner Wahl zu konsumieren.“
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Ihr Oeconomicus
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Neuer Chef des Ifo-Instituts … macht Fuest Sinn ?

Neuer Chef des Ifo-Instituts … macht Fuest Sinn ?
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Gesucht wird:
brillanter Wissenschaftler, Medienliebling und Unternehmenschef in einer Person.
Das Ifo-Institut braucht einen Nachfolger für Hans-Werner Sinn – und ist Berichten zufolge mit ZEW-Chef Clemens Fuest in Gesprächen.
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ManagerMagazin
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Die Ökonomie und ihre Kritiker

An den Wirtschaftswissenschaften gibt es heutzutage einiges zu kritisieren. Beispielsweise kümmert sich der Berufszweig viel zu wenig um politische Themen und viel zu viel darum, Studenten mit Mathematik totzuschlagen. Aber ein Großteil der heutigen Kritik an dieser Wissenschaft beruht auf Missverständnissen und Unkenntnis.

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Nehmen wir das Konzept der „unsichtbaren Hand“ von Adam Smith, demzufolge ein Marktgleichgewicht dann effizient ist, wenn perfekter Wettbewerb herrscht und klar definierte Eigentumsrechte vorhanden sind. Im Gegensatz zur Meinung vieler Kritiker nehmen die Mainstream-Ökonomen keineswegs an, diese idealen Bedingungen seien immer gegeben. Im Gegenteil: Sie benutzen diese Bedingungen oft als Bezugspunkt für die Analyse von Marktversagen. Wie Spürhunde durchsuchen sie die Volkswirtschaft auf solche Defekte und überlegen, wie diese durch intelligentes staatliches Eingreifen korrigiert werden können.

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So gesehen sind Ökonomen wie Ärzte, die wissen müssen, wie ein gesunder Körper aussieht, bevor sie Krankheiten diagnostizieren und Behandlungen verschreiben können. Ein guter Arzt greift nicht willkürlich in die Körperfunktionen ein, sondern nur in Fällen, in denen eine Krankheit eindeutig festgestellt wurde und eine effektive Behandlung verschrieben werden kann.
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Hans-Werner Sinn – Project Syndicate

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Ifo-Chef Sinn warnt vor Griechenland-Pleite

zur Einstimmung:
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»Dein Orakel zu verkünden,
Warum warfest du mich hin
In die Stadt der ewig Blinden
Mit dem aufgeschloßnen Sinn?
Warum gabst du mir zu sehen,
Was ich doch nicht wenden kann?
Das Verhängte muß geschehen,
Das Gefürchtete muß nahn.«

Text-Quelle: Auszug aus “Kassandra” (Friedrich von Schiller)

 

Griechenland war in der Euro-Krise der komplizierteste Rettungsfall. Und Athen ist immer noch nicht über den Berg. Im Gegenteil: Ifo-Chef Sinn befürchtet das Schlimmste, sollte das Land nicht den Euro verlassen.
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Handelsblatt
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Auswahl korrespondierender Archivbeiträge
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04. März 2010
Keinen Euro nach Athen tragen
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02. Mai 2010
Griechenland helfen – für einen starken Euro
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06. Mai 2010
Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: “Alternativloses Hilfspaket”
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06. Mai 2011
Spekulationen um Griechenlands Abschied vom Euro
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09. Mai 2011
Wackelt Papandreous Stuhl als Regierungschef?
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07. Juni 2011
Akropolis .. Adieu ?
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08. Mai 2012
Die Griechenland-Lüge
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25. Mai 2012
vom Verglühen des Epsilon
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04. Juli 2012
Der große Euro Schwindel – Wenn jeder jeden täuscht
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26. Juli 2012
Spannungsfelder zwischen Elysion und Tartaros
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27. November 2012
Schäuble: Griechenland kostet Bürger nichts
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06. Dezember 2012
Europameister der griechischen Tragödie
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18. Dezember 2012
Griechenland ist offiziell verpfändet
“Die deutschen Steuerzahler sind die Verlierer”
Retten um jeden Preis? Die politische Ökonomik der „Eurorettung“
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14. Februar 2013
Verarmungspolitik in Griechenland
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02. März 2013
Die drei Götter des Epsilon: Teutates, Esus und Taranis ..
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06. Oktober 2013
“Das Ei des Tartaros” oder der Preis für ein geschändetes Europa

Hans-Werner Sinn: 2015 wird für die Euro-Zone zum Schlüsseljahr

Ungewisser Wahlausgang in Griechenland, niedrige Wachstumserwartungen in ganz Europa, und das mögliche, fragwürdige Eingreifen der EZB auf den Märkten: Die kommenden Monate werden turbulent.

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Eigentlich könnte man für die deutsche Wirtschaft 2015 verhalten optimistisch sein. Nach einem temporären Durchhänger im zweiten Quartal 2014, der vor allem durch die Ereignisse in der Ukraine verursacht war, fasste die Wirtschaft wegen der fallenden Ölpreise und der Abwertung des Euro zuletzt wieder Tritt. Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts ist zweimal hintereinander gestiegen, die Exporterwartungen der Unternehmen verbesserten sich sogar zum dritten Mal.
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Kolumne von Hans-Werner Sinn – WiWo