Dokuserie: Der Kapitalismus

Woher kommt der Kapitalismus?
Ist er durch eine natürliche gesellschaftliche Entwicklung entstanden oder entspringt er den ausgefeilten politischen und wirtschaftlichen Theorien aus der Zeit der industriellen Revolution?
Die Suche nach einer Antwort führt rund um die Welt: von den Jägervölkern über das Amazonasgebiet nach China zu den letzten Kommunisten und natürlich zu den Tradern der City.
Die Recherche in insgesamt 22 Ländern entlarvt Ikonen und stürzt schonungslos alte Ikonen.
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Der Kapitalismus (1/6)
– Adam Smith und der freie Markt

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Der Kapitalismus (2/6)
– Adam Smith und der Wohlstand der Nationen

In der zweiten Folge der Dokumentationsreihe über den Kapitalismus wird anhand konkreter Beispiele dargelegt, wie Schlüsselpassagen des Buches aus ihrem Kontext gerissen und für politische Zwecke benutzt werden. In dem Bestreben, das Werk zum ökonomischen Testament zu erheben, wurden die sozialpolitischen Überlegungen von Adam Smith einfach außer Acht gelassen.
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Archiv-Beitrag
Die Krise der Volkswirtschaftslehre – Was nun, Herr Smith?
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Der Kapitalismus (3/6)
– David Ricardo und Thomas Malthus, soll das Freiheit sein?

David Ricardo und Thomas Malthus sind vielen nicht ganz so geläufig wie Adam Smith. Sie spielten jedoch eine entscheidende Rolle in der Herausbildung der britischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. David Ricardo ist die Theorie der komparativen Kostenvorteile zu verdanken, die als Marktlogik der letzten 40 Jahre zu einer immer arbeitsteiligeren globalen Wirtschaft geführt hat. Die dadurch ausgelösten tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Veränderungen werden als der Preis betrachtet, der für den steigenden Wohlstand aller zu bezahlen sei.
Doch von welcher Vision hatte sich David Ricardo leiten lassen, und vor welchem Hintergrund ist seine Theorie entstanden?
Gründen die Entwicklungen der letzten 40 Jahre tatsächlich auf den Theorien des frühen 19. Jahrhunderts oder lassen sie sich vielmehr durch politische und wirtschaftliche Interessen unserer Zeit erklären?

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Der Kapitalismus (4/6)
– Und wenn Karl Marx doch Recht gehabt hätte?

Diese Folge beschäftigt sich mit den Hintergründen der Kapitalismusanalyse von Karl Marx. ,Ist seine Kapitalismusanalyse nicht weiterhin eine der scharfsinnigsten Auseinandersetzungen mit der modernen Welt überhaupt?
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Archiv-Beitrag
Gedanken zur Kapitalismus-Kritik:
– Ist die Wirtschaft beherrschbar .. oder hatte Karl Marx doch recht?
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Der Kapitalismus (5/6)
– Keynes versus Hayek, ein Scheingefecht?

Der Wettstreit der Ideen zwischen dem österreichischen Wirtschaftswissenschaftler Friedrich von Hayek und seinem britischen Kollegen John Maynard Keynes hat das volkswirtschaftliche Grundkonzept ein ganzes Jahrhundert lang geprägt. Beide Gelehrte wollten dem Kapitalismus nach der Depression der 30er Jahre – der bislang schwersten – zu neuem Schwung verhelfen. Die Dokumentation beleuchtet, warum und wie dieser Wettstreit in den 30er Jahren entschieden wurde und warum er seither immer wieder aufflammt, insbesondere seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008.
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Der Kapitalismus (6/6)
– Wirtschaft als Teil des menschlichen Kulturschaffens

Der ungarische Wirtschaftshistoriker und -wissenschaftler Karl Polanyi, der nach dem Ersten Weltkrieg an der Universität Wien und später in London und schließlich an der Universität New York lehrte, war seiner Zeit wahrscheinlich weit voraus: Seine Warnung davor, dass die Gesellschaft der Wirtschaft dienen werde, statt umgekehrt, findet im 21. Jahrhundert mehr Gehör als zu seinen Lebzeiten. Polanyis Untersuchungen über die antiken Gesellschaften können aufschlussreiche Erkenntnisse über die Welt liefern, in der sich verschuldete Staaten totsparen müssen und demokratisch gewählte Volksvertreter den Finanzmärkten ausgeliefert sind.
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Die Krise der Volkswirtschaftslehre

Die Krise der Volkswirtschaftslehre
Was nun, Herr Smith?

Die Finanzkrise stellt alte Dogmen der Volkswirtschaftslehre in Frage. Der Glaube an die Selbstheilungskräfte der Märkte ist verflogen.
Das Fach von Adam Smith steht vor seiner größten Herausforderung seit Jahrzehnten.

Seite 1: Was nun, Herr Smith?

Seite 2: „Schock ist größer als in der Great Depression“

Seite 3: Studenten organisieren eigene Kongresse

Seite 4: Gesamtwirtschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile

Seite 5: INET versorgt unorthodoxe Wissenschaftler mit Geld

Seite 6: In Modellen gibt es keine Spekulationsblasen

Seite 7: Adam Smiths „unsichtbare Hand“ wird zur populären Metapher

Seite 8: Smith war kein extremer Marktliberaler

Seite 9: Adam Smith war auch Moralphilosoph

Seite 10: „Volkswirte haben Schönheit mit Wahrheit verwechselt“

Seite 11: Volkswirte neigen zur Selbstüberschätzung

Seite 12: Selbst gewählte Isolation muss überwunden werden

Handelsblatt

Dazu
„The Wealth of Nations“

Bildrechte: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei

wikisource – ‚The Wealth of Nations‘

Contents

Introduction and plan of the work

Book I: Of the Causes of Improvement in the productive Powers of Labour, and of the Order according to which its Produce is naturally distributed among the different Ranks of the People

  • Chapter 1: Of the Division of Labour
  • Chapter 2: Of the Principle which gives Occasion to the Division of Labour
  • Chapter 3: That the Division of Labour is limited by the Extent of the Market
  • Chapter 4: Of the Origin and Use of Money
  • Chapter 5: Of the real and nominal Price of Commodities, or of their Price in Labour, and their Price in Money
  • Chapter 6: Of the component Parts of the Price of Commodities
  • Chapter 7: Of the natural and market Price of Commodities
  • Chapter 8: Of the Wages of Labour
  • Chapter 9: Of the Profits of Stock
  • Chapter 10: Of Wages and Profit in the different Employments of Labour and Stock
  • Chapter 11: Of the Rent of Land

Book II: Of the Nature, Accumulation, and Employment of Stock

  • Chapter 1: Of the Division of Stock
  • Chapter 2: Of Money considered as a particular Branch of the general Stock of the Society, or of the Experience of maintaining the National Capital
  • Chapter 3: Of the Accumulation of Capital, or of productive and unproductive Labour
  • Chapter 4: Of Stock lent at Interest
  • Chapter 5: Of the different Employment of Capitals

Book III: Of the different Progress of Opulence in different Nations

  • Chapter 1: Of the Natural Progress of Opulence
  • Chapter 2: Of the Discouragement of Agriculture in the ancient State of Europe after the Fall of the Roman Empire
  • Chapter 3: Of the Rise and Progress of Cities and Towns, after the Fall of the Roman Empire
  • Chapter 4: How the Commerce of the Towns contributed to the Improvement of the Country

Book IV: Of Systems of political Economy

  • Chapter 1: Of the Principle of the commercial, or mercantile System
  • Chapter 2: Of Restraints upon the Importation from foreign Countries of such Goods as can be produced at Home
  • Chapter 3: Of the extraordinary Restraints upon the Importation of Goods of almost all Kinds, from those Countries with which the Balance is supposed to be disadvantageous
  • Chapter 4: Of Drawbacks
  • Chapter 5: Of Bounties
  • Chapter 6: Of Treaties of Commerce
  • Chapter 7: Of Colonies
  • Chapter 8: Conclusion of the Mercantile System
  • Chapter 9: Of the Agricultural Systems, or of those Systems of Political Economy, which represent the Produce of Land, as either the sole or the principal Source of the Revenue and Wealth of every Country

Book V: Of the Revenue of the Sovereign or Commonwealth

  • Chapter 1: Of the Expences of the Sovereign or Commonwealth
  • Chapter 2: Of the Sources of the general or public Revenue of the Society
  • Chapter 3: Of public Debts

Leben und Wirken von Adam Smith
Bayern 2 – Radiowissen (sehr empfehlenswerter Beitrag)

It’s Adam Smith Time – 1: Ein Wunder namens Arbeitsteilung – [12:30 Min]

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It’s Adam Smith Time – 2: Der Mensch das handelnde Wesen – [7:12 Min]

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It’s Adam Smith Time – 3: Je größer der Markt, desto höher der Wohlstand – [6:48 Min]

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It’s Adam Smith Time – 4: Die Geschichte des Geldes – [8:57 Min]

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It’s Adam Smith Time – 5: Real- und Nominalwert – [14:00 Min]

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It’s Adam Smith Time – 6: Lohn, Profit und Rente – [6:40 Min]

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It’s Adam Smith Time – 7: Der natürliche Preis und Marktpreis – [4:55 Min]


Geordnete Staatspleiten seit 1776 eine Baustelle

Geordnete Staatspleiten seit 1776 eine Baustelle

Das Tabu ist gebrochen: Eine Staatspleite Griechenlands wird seit dem Vorstoß des deutschen Vizekanzlers Philipp Rösler (FDP) offen diskutiert – mit dem Zusatz, die Insolvenz solle „geordnet“ erfolgen. Das suggeriert eine systematische Abwicklung wie bei Unternehmen, die zahlungsunfähig sind.
Genau daran hakt es aber: Es gibt kein Insolvenzrecht für Staaten. Dabei kann sich niemand darauf berufen, dass das Thema neu wäre:
Adam Smith, der Vater der Nationalökonomie, hat 1776 festgestellt, dass es wichtig wäre, Regeln zu haben, wenn ein Staat seine Schulden nicht mehr begleichen kann.
Doch bei der Gründung der Eurozone war dieser Ernstfall schlicht nicht vorgesehen.
Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dabei kommen Staatspleiten viel häufiger vor, als man denkt – und zwar meist begleitend zu Währungs- und Finanzkrisen, wie die Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff nachgewiesen haben. Gerade Griechenland sei von 1800 bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg „beinahe ständig im Zustand des default (des Zahlungsausfalls)“ gewesen, schreiben die Autoren.
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Wiener Zeitung