FT-Ranking 2001: Europeans best Business Schools

FT-Ranking 2001: Europeans best Business Schools

French business schools maintained their dominance over peers from other countries in the 2021 FT European Business Schools Ranking, offering the strongest range of business education courses. HEC Paris, Insead and Essec were all in the top tier of eight leading institutions assessed in the ranking of 95 institutions.

A further seven, led by Edhec, ESCP and EMLyon, secured spots in the second band of schools ranked ninth to 46th.

One business school from each of five other European countries completed the top tier in the ranking:

London Business School in the UK, Iese from Spain, SDA Bocconi from Italy, St Gallen in Switzerland and Germany’s ESMT Berlin. UK institutions were well represented overall, despite the disruption of Brexit.

A further 11 were placed in the second tier, led by Oxford: Saïd, Cambridge: Judge, Imperial and Warwick, reflecting their global appeal and the continued attractiveness of the country for future managers, leaders and entrepreneurs.

Financial Times full report

 


Treasury, Fed fear ‘stablecoins’ could disrupt financial system

Treasury, Fed fear ‘stablecoins’ could disrupt financial system

The Treasury Department is moving to rein in a new class of cryptocurrencies whose popularity as a payment method is skyrocketing, citing a need to head off potential risks to consumers and to the financial system.

So-called stablecoins — payment tokens that differ from other cryptocurrencies because their value is often pegged to the U.S. dollar — are drawing scrutiny because they have already been used in trillions of dollars’ worth of lightning-fast transactions and could transform the way Americans pay for things. Treasury and other regulators want to ensure that they’re reliable, even during financial panics.

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Source

Was sind Stablecoins? – Definition, Erklärung und Übersicht

Stablecoins werden als der “heilige Gral” der Kryptowährungen bezeichnet. Sie stillen ein Bedürfnis, das Kryptowährungen bisher nicht erfüllen konnten, den Wunsch nach Preisstabilität. Doch warum ist das so wichtig und wieso ist die Umsetzung so schwierig?

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Quelle


Zinsparitäten-Theorie (reloaded)

Zinsparitäten-Theorie
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(stark vereinfachte Beschreibung)
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Die Zinsparitätentheorie ist ein auf John Maynard Keynes zurückgehendes weit verbreitetes volkswirtschaftliches Modell.
Sie liefert erstens einen Erklärungsansatz für Anlegerverhalten: Anleger investieren dort, wo die höchste Rendite erwirtschaftet werden kann.
Darauf aufbauend ist die Zinsparitätentheorie zweitens ein in der Außenwirtschaft genutztes kurzfristiges Erklärungsmodell für Wechselkurs-Bewegungen.
Sie erklärt Wechselkursbewegungen ausschließlich mit dem Renditeinteresse von Kapitalanlegern. Es lassen sich die gedeckte und die ungedeckte Form der Zinsparität unterscheiden.
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Inhaltsverzeichnis
 
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Quelle:
Wikipedia (deutsch)Wikipedia (english)
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korrespondierende Beiträge
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Deutsche Bundesbank – Monatsbericht Juli 2005
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Wechselkurs und Zinsdifferenz:
jüngere Entwicklungen seit Einführung des Euro
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Auszug:
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„Der Wechselkurs des Euro ist seit Beginn der Währungsunion erheblichen Schwankungen unterworfen.
Insbesondere gegenüber dem US-Dollar hat er sich nach einer Schwächephase in den Jahren 1999 und 2000 in der Folge krftig erholt. Er erreichte Ende 2004 einen Höchststand von 1,36 US-$.
Seither hat er allerdings an Wert verloren; er notierte zuletzt etwas über dem Niveau des Kurses zu Beginn der Währungsunion 1999.
Das Auf und Ab des Wechselkurses ging einher mit wechselnden Zinsdifferenzen zwischen Euro- und US-Dollar-Anlagen.
Diese werden in Analysen häufig als wichtige Bestimmungsfaktoren für die Wechselkursentwicklung genannt.
Der folgende Bericht untersucht die theoretischen und empirischen Zusammenhänge zwischen Wechselkurs und Zinsdifferenz. Er geht sowohl auf die gedeckte als auch auf die ungedeckte Zinsparität ein und diskutiert verschiedene Hypothesen, die Abweichungen von der ungedeckten Zinsparität erklären sollen.
Zu Grunde gelegt wird dabei der Zeitraum seit Einführung des Euro.
Ferner behandelt der Bericht die Bedeutung von so genannten Currency Carry Trades für die Wechselkursentwicklung.“
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Quelle:
Deutsche Bundesbank – Monatsbericht Juli 2005
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Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften, 52, 2001, 1-24
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Aufsatz von Prof. Dr. Heinz-Peter Spahn (Lehrstuhl Wirtschaftspolitik Universität Hohenheim)
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ZINSPARITÄT, WECHSELKURS UND GELDPOLITIK
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Auszug:
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„Einleitung
Der Abwertungsprozeß des Euros seit Januar 1999 erscheint bemerkenswert, weil er sich vor dem Hintergrund relativer Geldwertstabilität vollzog, die in der vorangegangenen Währungsgeschichte der D-Mark meist eine Aufwertung in Gang setzte.
Dies deutet darauf hin, daß zwischen Anlagewährungen möglicherweise andere Gesetze gelten als für eine noch vergleichsweise stark von Leistungsbilanztransaktionen geprägte Währung.
Daß relativ niedrige Inflationsraten offenbar keine Versicherung gegen eine externe Währungsschwäche bieten, ist nur ein neuerlicher Beleg für den Befund, daß der Wechselkurs über lange Zeit von der Kaufkraftparität abweichen kann.
Abgesehen von sehr langen Fristen gibt es gegenwärtig keine allgemein akzeptierte Wechselkurstheorie, die eine empirisch bessere Kurserklärung bzw. -prognose als der Random-Walk-Ansatz liefert, wonach der Kurs einem zufälligen Irrweg folgt. Dieser Stand der Debatte ist zum einen unbefriedigend, weil damit länger anhaltende Kursveränderungen in eine Richtung bzw. „lange Wellen“ unerklärt bleiben. Zum anderen wirft das Devisenmarktgeschehen gerade vor dem Hintergrund der Dominanz von Kapitalbewegungen Rätsel auf, weil empirische Relationen zwischen Kursen, Zinsen und anderen Variablen der Theorie der Zinsparität als der zentralen Gleichgewichtsbedingungen des Vermögensmarktes zu widersprechen scheinen.
Daraus ergibt sich das Programm des folgenden Aufsatzes:
Zunächst wird darauf hingewiesen, daß die Kaufkraftparität wegen der Anpassung der Preise an die Kurse und der quantitativen Dominanz von Kapitalbewegungen auch langfristig keinen eindeutigen Anker für die Wechselkurserwartungen bieten kann (Abschnitt 2).
Sodann wird anhand des theoretischen Modells der Zinsparitätskurve die stilisierte Marktreaktion bei ausländischen Zinsschocks demonstriert (Abschnitt 3).
Die negativen Ergebnisse empirischer Tests der Zinsparitätstheorie belegen nicht notwendigerweise eine Ineffizienz des Devisenmarktes (Abschnitt 4).

Anschließend wird untersucht, ob und wie sich das vorherrschende Bild der Wechselkursentwicklung als Random Walk mit der Zinsparitätstheorie vereinbaren läßt.
In Weiterführung von Streißlers Modell stochastischer Zinsschocks bei unvollkommener Information (Abschnitt 5) wird ein Prozeß sequentieller Vermögensallokation skizziert, bei dem der Wechselkurs durch die fortlaufende Evaluation der endlosen Reihe künftiger Zinsdifferenzen bestimmt wird; die verbreitete Ansicht von Praktikern und Marktbeobachtern, wonach die relative Stärke einer Währung von den jeweiligen Wachstumsaussichten abhängt, wird so zumindest mit dem Grundgedanken einer finanzmarktorientierten Wechselkurstheorie vereinbar (Abschnitt 6).

Ein Blick auf die Konsequenzen für die Geldpolitik schließt die Arbeit ab (Abschnitt 7).“
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Quelle:
Publikationen Prof. Spahn – Universität Hohenheim
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Deutsche Bundesbank – Monatsbericht Juli 1997
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Die Bedeutung internationaler Einflüsse für die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt
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Auszug:
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„Die Kapitalmarktzinsen spielen in Deutschland eine wichtige Rolle im gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsprozess und bei der Transmission geldpolitischer Impulse.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie stark der Auslandseinfluss auf den deutschen Kapitalmarktzins ist und ob er sich in den letzten Jahren merklich verändert hat.
Die empirische Analyse beschränkt sich auf den Zinszusammenhang mit den Vereinigten Staaten als weltweit größtem Kapitalmarkt.
Im ergebnis läßt sich festhalten, dass der Zinsverbund mit den Vereinigten Staaten Anfang der achtziger Jahre deutlich enger geworden ist. Längerfristig wird die heimische Zinsentwicklung und damit auch der deutsche Kapitalmarktzins weiterhin von inländischen Faktoren bestimmt, auf kürzere Sicht folgt der deutsche Zinstrend dagegen in der Regel dem US-Markt.
Die Notenbank muss in diesem Umfeld versuchen, vom Ausland ausgehende Störeinflüsse möglichst von vornherein durch eine konsequente Stabilitätsorientierung zu begrenzen.
Dies ist um so wichtiger, als die Anfälligkeit des heimischen Marktes für solche Störungen mit seiner seit Anfang der neunziger Jahre sprunghaft gestiegenen Auslandsverflechtung eher zugenommen hat.“
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Quelle:
Deutsche Bundesbank – Monatsbericht Juli 1997, S. 23-40
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Das Bankensystem

Prof. Fekete ist ein Verfechter des Goldstandards und ein scharfer Kritiker des gegenwärtigen Geldsystems, das auf uneinlösbaren Währungen beruht.
Er arbeitet im Rahmen der von Carl Menger inspirierten Theorie der freien Marktwirtschaft und betrachtet seine Zinstheorie als Erweiterung von Mengers Werk. Menger befürwortete die Theorie des direkten Tauschs, der in den indirekten Tausch übergeht.
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Professor Fekete verficht ebenfalls die Theorie der direkten Wandlung von Einkommen in Vermögen und von Vermögen in Einkommen (sprich: Gold-Hortung und -Enthortung), welche ebenfalls in den indirekten Tausch übergeht (sprich: Kauf und Verkauf von Gold-Anleihen).
Außerdem gilt Fekete als Verfechter der Real-Bills Doktrin von Adam Smith, welche er die „Goldwechsel-Doktrin“ nennt.
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zur Vertiefung:
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Der Mythos vom Geld – die Geschichte der Macht

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The Mystery of Banking

by Murray N. Rothbard
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Contents
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  • Preface by Douglas E. French
  • Foreword by Joseph T. Salerno
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  • I. Money: Its Importance and Origins
    1. The Importance of Money
    2. How Money Begins
    3. The Proper Qualities of Money
    4. The Money Unit
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  • II. What Determines Prices: Supply and Demand
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  • III. Money and Overall Prices
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    1. The Supply and Demand for Money and Overall Prices
    2. Why Overall Prices Change
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  • IV. The Supply of Money
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    1. What Should the Supply of Money Be?
    2. The Supply of Gold and the Counterfeiting Process
    3. Government Paper Money
    4. The Origins of Government Paper Money
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  • V. The Demand for Money
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    1. The Supply of Goods and Services
    2. Frequency of Payment
    3. Clearing Systems
    4. Confidence in the Money
    5. Inflationary or Deflationary Expectations
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  • VI. Loan Banking
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  • VII. Deposit Banking
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    1. Warehouse Receipts
    2. Deposit Banking and Embezzlement
    3. Fractional Reserve Banking
    4. Bank Notes and Deposits
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  • VIII. Free Banking and the Limits on Bank Credit Inflation
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  • IX. Central Banking: Removing the Limits
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  • X. Central Banking: Determining Total Reserves
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    1. The Demand for Cash
    2. The Demand for Gold
    3. Loans to the Banks
    4. Open Market Operations
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  • XI. Central Banking: The Process of Bank Credit Expansion
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    1. Expansion from Bank to Bank
    2. The Central Bank and the Treasury
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  • XII. The Origins of Central Banking
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    1. The Bank of England
    2. Free Banking in Scotland
    3. The Peelite Crackdown, 1844–1845
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  • XIII. Central Banking in the United States I: The Origins
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    1. The Bank of North America and the First Bank of the United States
    2. The Second Bank of the United States
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  • XIV. Central Banking in the United States II: The 1820s to the Civil War
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    1. The Jacksonian Movement and the Bank War
    2. Decentralized Banking from the 1830s to the Civil War
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  • XV. Central Banking in the United States III: The National Banking System
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    1. The Civil War and the National Banking System
    2. The National Banking Era and the Origins of the Federal Reserve System
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  • XVI. Central Banking in the United States IV: The Federal Reserve System
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    1. The Inflationary Structure of the Fed
    2. The Inflationary Policies of the Fed
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  • XVII. Conclusion: The Present Banking Situation and What to Do About It
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    1. The Road to the Present
    2. The Present Money Supply
    3. How to Return to Sound Money
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  • Appendix: The Myth of Free Banking in Scotland
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  • Index
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Ludwig von Mises Institute – PDF [322 Seiten]

Huch, die Angst vor dem ‚hike‘ geht um !

zur Einstimmung:

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„Stellt sich soziale Macht gegen den Markt, wird diese immer unterliegen.
Wer den Versuch unternimmt,
Verzinsung des Kapitals zugunsten von Arbeiterschaft oder Staat zu schmälern,

wird schon fast zwangsläufig
mit einem Rückgang von Produktion, Investionen und Beschäftigung abgestraft.

Politik mag ökonomische Gesetze bestreiten,
kann aber nur im Rahmen ökonomischer Verhältnisse agieren.

Wer dies nicht akzeptiert, wird auf Sicht eine Volkswirtschaft ruinieren  –
zunächst vielleicht kaum wahrnehmbar oder schleichend

… am Ende des Tages allerdings mit voller Wucht“.

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[Eugen Böhm Ritter von Bawerk aus „Macht oder ökonomisches Gesetz ?“]

Link zum Hörbuch von Böhm-Bawerk’s Essay
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Als ich mich vor wenigen Wochen weit aus dem Fenster lehnte und mit Hinweis auf BoE und City of London auf einen zeitnahen Zinsanstieg hinwies, hat man mich noch als notorischen Pessimisten verspottet.

Heute hat Mark Carney, Chef der Bank of England (natürlich völlig überraschend), die erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise in Aussicht gestellt und damit am Parkett für wirkmächtige Angstgefühle gesorgt.

Wie bereits in meinen Beiträgen vom 22.August und 17. September ansatzweise dargelegt, wird eine aus meiner Sicht allfällige Zinsanpassung durch die BoE bei FED, EZB, SNB und ggfls. auch bei der BoJ ähnliche Überlegungen auslösen. Am Ende des Tages wird man zähneknirschend die hauseigenen Semantiker und Ökonomen sowie Vertreter der Wirtschaftspresse darum bitten, die Märkte mit wohlgesetzten Worten und hübschen Charts auf dieses Szenario vorzubereiten.

Insbesondere die europäischen Finanzminister und die Gruppe der Euro-Glycerin-Jongleure werden weniger gut schlafen, da eine Zinswende die ohnehin gestiegenen Haushaltsdefizite, speziell in Frankreich, Griechenland (ich gebe nix auf das angebliche Wachstum von 0,38%), Italien, Portugal und Spanien weiter anwachsen werden.

An den Immobilienmärkten dürfte auf Sicht ein Gefühl zwischen Unruhe und Panik einkehren, da einmal mehr eine lange geleugnete Blase mit lautem Knall platzen könnte.

Tja, liebe Frau Merkel, unter diesen Umständen könnte Ihr Wachstums-Mantra wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen und dem stets optimistischen Herrn Draghi dürften so langsam Argumente und Steuerungsoptionen ausgehen … Knut Wicksell und Eugen von Böhm-Bawerk lassen grüssen!

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Ihr Oeconomicus


Währungsstabilität als Voraussetzung zur Kapitalbildung

Vom Gold-Anker zum Gold-Amboss
Währungsstabilität als Voraussetzung zur Kapitalbildung
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Professor Fekete erläutert, warum er sich als Mathematiker für Gold und Geld im Allgemeinen interessiert und läßt den Zuhörer an seiner Familiengeschichte und insbesondere der Entwicklung des Familienvermögens im Lichte der historischen Ereignisse teilhaben.
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‚Münchhausen‘-Rede zur Wirtschafts- und Währungsunion von Dr. Theodor Waigel im Deutschen Bundestag (12. Wahlperiode — 64. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 5. Dezember 1991)


public domain

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Im Dezember 1991 hat der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs in Maastricht den „Vertrag über die Europäische Union“ vereinbart.

Wirtschaftlicher Kern dieses Vertragswerkes ist es, bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zu schaffen. Die wirtschaftliche Integration mit dem Europäischen Binnenmarkt als Herzstück ist bereits weitgehend realisiert.

Die Europäische Währungsunion (EWU), samt gemeinsamer Währung, bildet das Ziel und den Abschluss der währungspolitischen Integration in Europa.

Die wichtigsten Stationen von der Vorbereitung bis zur Umsetzung der Wirtschafts- und Währungsunion sollen hier in loser Folge nachgezeichnet werden.

Bemerkenswerte Zitate seitens der EU-Verzückten als auch kritische Bewertungen renommierter Persönlichkeiten sollen die historischen Betrachtungen abrunden.

Als Auftakt soll die ‚Münchhausen‚-Rede des damaligen Bundesfinanzministers, Dr. Theodor Waigel zur Wirtschafts- und Währungsunion im Deutschen Bundestag (12. Wahlperiode — 64. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 5. Dezember 1991) hier dargestellt werden. Den Rest des Beitrags lesen »