Fraude? El porqué de la Gran Recesión Mundial

Fraude? El porqué de la Gran Recesión Mundial

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La gran recesión no ha sido culpa del libre mercado. Por contra, su causa debe buscarse en la profunda intervención del estado y los bancos centrales en la economía, provocando, de manera fraudulenta, ciclos recurrentes de expansión artificial, burbuja y recesión económica que terminan pagando todos los ciudadanos.
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Fraud. Why the great recession?

FRAUD: WHY THE GREAT RECESSION?

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Free markets are not to be blamed for the Great Recession. On the contrary, its origins rest upon the deep government and central bank intervention in the economy. Through fraudulent mechanisms, this causes recurrent boom and bust cycles: bad policies create phases of irrational exuberance, which are then followed by economic recessions, a result that every citizen ends up suffering from.
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Rezessionen in historischer Betrachtung

Die aktuelle globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich im Verlauf des Jahres 2008 auch immer deutlicher in den Zahlen der amtlichen Statistik niedergeschlagen hat, lenkt wie von selbst den Blick auf historische Zeitreihen und die Frage, ob es einen derart starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts schon einmal gegeben hat.

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Der vorliegende Beitrag befasst sich deshalb mit den aus der Vergangenheit bekannten wirtschaftlichen Rezessionsphasen in Deutschland, vor allem mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Nachkriegszeit ab 1950, ergänzend aber auch mit Entwicklungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Untersucht wird dabei insbesondere auch die Frage, ob die Ergebnisse miteinander vergleichbar sind.

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In diesem Zusammenhang wird vor allem das Konzept des fixen Preisbasisjahres kritisch hinterfragt. In der Vergangenheit wurde das Preisbasisjahr in den Revisionen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nur in mehrjährlichen Abständen aktualisiert.

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Gerade die Beschäftigung mit dem historischen Daten material macht nochmals deutlich, dass der vor einigen Jahren vollzogene Methodenwechsel von der Festpreisbasis hin zu einer variablen Vorjahrespreisbasis die Stabilität der preisbereinigten Ergebnisse wesentlich verbessert hat.
Aufgrund der Revisionspolitik der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, bei der stets die Vergleichbarkeit langer Zeitreihen einen hohen Stellenwert hatte, kann insgesamt aber von einer hinreichenden Vergleichbarkeit der makroökonomischen Ergebnisse – und hier insbesondere der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts – ausgegangen werden.

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Vorbemerkung
Im Zuge der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Interesse an wirtschaftshistorischen Vergleichen und weit zurückreichenden statistischen Zeitreihen erheblich gestiegen. Im Auskunftsdienst der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sind in der letzten Zeit vermehrt Anfragen nach langen Zeitreihen für das Bruttoinlandsprodukt und andere volkswirtschaftliche Aggregate festzustellen.

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Aus diesem Grunde soll mit dem vorliegenden Beitrag kurz auf wirtschaftliche Rezessionsphasen in Deutschland eingegangen und auf das zugrunde liegende Datenmaterial hingewiesen werden. Die nachgewiesenen Ergebnisse beschränken sich im Wesentlichen auf den Zeitraum ab 1950, ergänzend wird aber auch auf Datenquellen für die Vorkriegszeit verwiesen.

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Dieser Kurzbeitrag kann natürlich keine fundierte wirtschaftshistorische Analyse ersetzen und ist insofern nur als begrenzter Beitrag zur aktuellen Diskussion zu verstehen.

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1 Die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland seit 1950
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2 Die Wirtschaftsentwicklung in der Vorkriegszeit
Da die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise in der Öffentlichkeit teilweise mit der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 verglichen wird und deshalb in der letzten Zeit vermehrt auch Ergebnisse zur Wirtschaftsentwicklung in der Vorkriegszeit beim Statistischen Bundesamt nachgefragt werden, soll in diesem Beitrag kurz auf derartige historische Ergebnisse verwiesen werden. Die Darstellung beschränkt sich allerdings auf den Nachweis von Ergebnissen, ohne eine eigenständige kritische Würdigung vornehmen zu können.
Mit diesen Ausführungen wird insbesondere nicht unterstellt, dass eine hinreichende Parallelität zwischen der heutigen und der damaligen Situation gegeben sei.
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3 Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse
Die Bereitstellung langer vergleichbarer Zeitreihen kann als ein besonderes Kennzeichen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) angesehen werden. Aus diesem Grunde wurden in den sogenannten großen Revisionen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die in mehrjährigen Abständen durchgeführt wurden, stets auch die methodischen Änderungen der Konzepte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen möglichst weit in die Vergangenheit zurückgerechnet. Durch diese arbeits- und zeitaufwendigen großen Revisionen soll den Datennutzern möglichst gut vergleichbares Datenmaterial für ihre Analysen bereitgestellt werden.
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4 Zur Bedeutung der Preisbasisjahre
In der öffentlichen Diskussion über die aktuelle Wirtschaftskrise wird immer auch die Frage nach der Zuverlässigkeit bzw. dem Korrekturbedarf bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts gestellt.
Bei der historischen Betrachtung fällt dabei der Blick auf das Jahr 1975, das nach den derzeit gültigen Ergebnissen das Jahr mit dem am stärksten ausgeprägten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in der Nachkriegszeit war (Rückgang um 0,9 % gegenüber dem Jahr 1974).
Bei der Beurteilung dieses Ergebnisses ist zu bedenken, dass die ersten Ergebnisveröffentlichungen für das Jahr 1975 deutlich stärkere Rückgänge angezeigt hatten. So wurde zum Beispiel im Januar 1976 das erste Ergebnis für das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 1975 mit – 3,6 % nachgewiesen.
Die Ursachen für die späteren Korrekturen liegen zum einen in den notwendigen laufenden Revisionen infolge einer sukzessiven Komplettierung der Datenlage, zum anderen aber auch in zusätzlichen Revisionen der VGR-Konzepte. Seit 1975 gab es insgesamt sieben größere VGR-Revisionen, die immer auch rückwirkend in die Zeitreihen eingearbeitet wurden, um so den Datennutzern möglichst vergleichbare lange Zeitreihen zur Verfügung zu stellen.
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Dr. Norbert Räth – destatis – PDF [7 Seiten]
© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2009 – Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet