Before The Flood – US-Dokumentation mit der die Schaltkreise der Angst bedient werden

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Before The Flood
US-Dokumentation mit der die Schaltkreise der Angst bedient werden
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Before the Flood ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Fisher Stevens nach einem Drehbuch von Mark Monroe, der am 9. September 2016 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere feierte.
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Im Film äußern sich prominente Führer und Politiker, mit denen sich der Schauspieler Leonardo DiCaprio trifft, zu den Folgen des Klimawandels.
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Hierzu gehören der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, sein derzeitiger Amtskollege Barack Obama und sein Außenminister John Kerry, aber auch Papst Franziskus.
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Am 3. Oktober 2016 wurde der Film beim South by South Lawn im Weißen Haus erstmals in den USA gezeigt und am 9. Oktober 2016 im Rahmen des Hamptons International Film Festivals vorgestellt.
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Inhaltsverzeichnis
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  • 1 Handlung
  • 2 Produktion
    • 2.1 Stab und Besetzung
    • 2.2 Dreharbeiten
    • 2.3 Filmmusik
    • 2.4 Marketing und Veröffentlichung

      … Es war DiCaprio wichtig gewesen, dass der Film vor den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November 2016 erscheint, und er meinte:
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      „Wer nicht an den Klimawandel glaubt, glaubt nicht an Fakten, an die Wissenschaft oder an empirische Wahrheiten und sollte deshalb meiner Meinung nach kein öffentliches Amt bekleiden dürfen.“

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      Damit spielte er auf den republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump an, der den Klimawandel in der Vergangenheit mehrfach als Erfindung bezeichnet hatte …
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      Es war nach Aussage des Regisseurs Fisher Stevens seine Absicht, den Leugnern des Klimawandels aus dem US-amerikanischen Kongress und auch der Bevölkerung, die Wichtigkeit des Pariser Klimaabkommens verständlich zu machen.
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      Am 4. Oktober 2016, dem Tag nach der Premiere des Films im Weißen Haus, stimmte das Europäische Parlament dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Welt-Klimavertrag) zu, das im Dezember 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft beim UN-Gipfel in Paris beschlossen wurde. Ab 7. November 2016 wird die UN-Klimakonferenz in Marrakesch stattfinden …

  • 3 Rezeption
    • 3.1 Kritiken

      Der Film konnte 69 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (von 16 Kritikern insgesamt).
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      Adam Chitwood von Collider meint, der Film sei ähnlich einer Studie aufgebaut und zeige, was gerade in der Welt passiert, in der wir Leben, was mit dieser in Zukunft passieren könnte und was man tun kann, den schlimmsten denkbaren Ausgang zu verhindern.
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      Chitwood hebt die hochkarätigen Interviews hervor und vergleicht den Film mit Eine unbequeme Wahrheit.
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      Auf die schlimmste Folge des Klimawandels und der damit verbundenen Erderwärmung nimmt der Film bereits im Titel Bezug, der auf die Sintflut anspielt. Als Before the Flood oder auch Antediluvian wird in der Englischen Sprache in der christlichen und jüdischen Theologie der Zeitraum der Menschheitsgeschichte vor der Sintflut bezeichnet, meint also die vorsintflutliche Zeit.
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      Neben den biblischen Bezugnahmen erinnert John DeFore von The Hollywood Reporter in seiner Kritik zudem nochmals an das zu Beginn des Films verwendete Beschreibung des Tryptichons Der Garten der Lüste von Hieronymus Bosch, die er auch in Mark Monroes Drehbuch wiederfindet, der diese als Rahmen für die Darstellung des rücksichtslosen Umgangs der Menschheit mit den Ressourcen nutzt.

    • 3.2 Auszeichnungen
  • 4 Weblinks
  • 5 Einzelnachweise

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Auch wenn man der Meinung sein kann, dass der Film die Schaltkreise der Angst bedient, so ist er durchaus sehenswert.
Bevor sich der geneigte Leser in die Sichtweisen der Filmemacher entführen lässt, gilt der wohlmeinende Ratschlag:

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Keep your eyes wide open !
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korrespondierende Beiträge
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10.02.2016
Oberste US-Richter stoppen Obamas Klimaschutz-Pläne
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Das Zeitalter der Dummheit – The Age of Stupid

„The Age of Stupid – warum tun wir nichts?“ (deutscher Titel: „Das Zeitalter der Dummheit“) ist ein britisches Doku-Drama von der Regisseurin Franny Armstrong und dem Produzenten John Battsek.
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Pete Postlethwaite spielt einen Mann, der allein auf der verseuchten Erde im Jahr 2055 lebt. Er blickt mit Hilfe alten Filmmaterials von 2008 in die Vergangenheit zurück und stellt sich die Frage, warum niemand etwas gegen die Umweltverschmutzung und Erderwärmung getan hat, als noch Zeit dazu war.
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So nachdem wir nun alle dieses Armageddon-Szenario gesehen haben und sich die leichtgläubigen Al Gore Fans schon die Hände reiben, soll nun die andere Seite der Medaille betrachtet werden.
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Als Einstieg in die Welt der sogenannten ‚Klimaleugner‘, wie man die wachsende Schar kritischer Selbstdenker zu diffamieren versucht, wollen wir den ehemaligen Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Klaus zu Wort kommen lassen.
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Im Jahr 2007 schrieb er ein Buch mit dem Titel „Blauer Planet in grünen Fesseln“ und untertitelte das Werk mit der Fragestellung: „Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?
Auf seiner Webseite hat Klaus einen einführenden Text veröffentlicht, der nachfolgend zitiert wird:

„Die wichtigste Aufgabe der Menschheit ist es, die Realität von der Phantasie und die Wahrheit von der Propaganda zu unterscheiden. Die globale Erwärmung wurde zum Symbol dieses Problems. Es wurde eine politisch korrekte Wahrheit postuliert, gegen die zu opponieren nicht einfach ist. Die künftigen Generationen werden sich wahrscheinlich ein wenig vergnügt darüber wundern, dass die hoch entwickelte Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts wegen der globalen Erhöhung der Durchschnittstemperatur um einige Zehntelgrad in Panik ausbrach und darüber nachdachte, ob sie nicht vor das Industriezeitalter zurückkehren solle.

Das Thema der globalen Erwärmung entwickelt sich mehr und mehr zum grundsätzlichen ideologischen und politischen Konflikt unserer Gegenwart. Der Träger dieses Themas – der Environmentalismus – wurde zur dominanten Alternative zu den konsequent und primär an der Freiheit des Menschen orientierten Ideologien. Er ist eine Weltanschauung, die radikal und um jeden beliebigen Preis (also um den Preis der Einschränkung der menschlichen Freiheit und um den Preis von Menschenleben) die Welt verändern will, eine Anschauung, die den Menschen, sein Verhalten, die Gesellschaftsordnung, das Wertesystem ändern will. Einfach alles. Die Einstellung der Environmentalisten zur Natur ist dem marxistischen Ansatz zu den Gesetzen der Volkswirtschaftslehre ähnlich, weil auch sie sich darum bemühen, die natürliche Entwicklung der Welt und der Menschheit) durch eine vorgeblich optimale, zentralistische oder – wie man heutzutage sagt – durch eine global geplante Entwicklung der Welt zu ersetzen. Das ist nicht möglich. Es ist nötig, die spontane gesellschaftliche Entwicklung – die nicht von den Aposteln der absoluten Wahrheiten in Fesseln gelegt wird – vonstatten gehen zu lassen, weil ansonsten alles noch viel schlimmer wird. Jeder Versuch, „über Wind und Regen zu gebieten“, erwies sich bisher als sehr kostspielig und auf lange Sicht wirkungslos und bedrohte darüber hinaus die menschliche Freiheit.

Der Versuch der Environmentalisten kann nicht anders ausfallen. Die beste Umwelt für den Menschen ist die Freiheit. Einzig und allein daran muss man alle environmentalistischen Vorstellungen und all ihre kategorischen Forderungen messen. Die heutige Debatte über die globale Erwärmung ist deshalb im Grunde genommen eine Debatte über die Freiheit.

Václav Klaus“

Weitere erkenntnisreiche Quellen:   
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Nachfolgend ein kleiner Rückblick in Zeiten, als unsere heutigen Qualitätsmedien ihre Aufgabe noch etwas ernster nahmen:

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27. März 1970
DIE ZEIT: Keine Eiszeit in Sicht

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12. August 1974
SPON: Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs — ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten

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19. Januar 2010

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Sollte dieses Video aus irgendeinem Grund nicht mehr verfügbar sein, bitte melden

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05. Juli 2011
Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

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10. April 2019
Hört nicht auf die Klimapopulisten!

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19. April 2019
Klaus Peter Krause: Die heilige Greta

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G20-Gastgeber Australien rückt vom Klimaschutz ab

Als erstes Land der Welt plant Australien den Ausstieg aus dem Klimaschutz. Die CO2-Steuer sei schlecht fürs Geschäft, sagt die Regierung – und will sie abschaffen. Selbst Ökonomen sind entsetzt.

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Für Australiens Regierungschef Tony Abbott ist die Sache ganz einfach:
Klimaschutz ist teuer und stört das Geschäft. 2013 versprach der konservative Politiker im Wahlkampf, die Klimaschutzmaßnahmen abzuschaffen.
Diese Woche ist es soweit:
Die erst 2012 eingeführte CO2-Steuer soll im Parlament gekippt werden. Eine Mehrheit ist Abbott sicher. Experten sind alarmiert.

„Wir sind wohl das einzige Land, das bei Gesetzen gegen klimaschädliche Emissionen die Uhr zurückdreht“

kritisiert der Chef des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts Ceda, Stephen Martin.

Australien katapultiert sich damit international ins Abseits. Auch beim G20-Gipfeltreffen im November in Brisbane mit Bundeskanzlerin Angela Merkel will Abbott das Thema Klima allenfalls am Rande zulassen.

„Ich wäre überrascht, wenn der Klimawandel dort nicht irgendwie zur Sprache käme, aber im Fokus dieses G20-Treffens wird überwiegend die wirtschaftliche Sicherheit stehen“

sagte er.

Seine Position:

„Die CO2-Steuer belastet Haushalte, bedroht Arbeitsplätze, schadet der Wirtschaft und reduziert die Emissionen nicht wesentlich.“

2009 bezeichnete Abbott wissenschaftliche Belege für den Klimawandel als «totalen Humbug». Tage nach seinem Wahlsieg schaffte er die Klimakommission ab.
[…]
eu-infothek

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Climate policy-Report by Ceda: „The Economics of Climate Change“
This report examines the economic impact of climate change for Australia, explores the responses of other nations and considers what policies will be most effective for Australia to mitigate and adapt to the effects of climate change.
[…]
Ceda

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The Economics of Climate Change
Contents
Foreword
Executive summary
Chapter 1

  • The global economic environment and climate change
    by Martijn Wilder AM

Chapter 2

  • Climate risks: Probabilities, consequences and actions
    by Professor Quentin Grafton, Professor Rodney J Keenan

Chapter 3

  • Effective action: Identifying Australia’s best options to mitigate climate change
    by Nathan Taylor

PDF – [66 Seiten]

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CEDAs International network
CEDA is a member of an international network of counterpart organisations:

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Anmerkung
So sehr man Abbotts Initiative schätzen mag, sollte dabei nicht vergessen werden, dass sein mutiger Vorstoss Australiens wirtschaftlicher Abhängigkeit (bspw. im Bergbau) mit China geschuldet sein könnte.
Abbott stellt sich gegen eine Allianz mächtiger ‚Klimaretter‚, die offensichtlich nur unser Bestes (na, was wohl?) im Sinn haben.
In diesem Zusammenhang sei auf die Resultate einer Forschungsarbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung aus 11/2013 hingewiesen.

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Ihr Oeconomicus


EU-Agrarminister wollen in Europas Klimadebatte mitreden

Die Landwirtschaftsminister der EU-Staaten wollen in der Debatte über Europas künftigen Klimakurs ein Wörtchen mitreden. Der Agrarrat sollte in die Debatte «voll einbezogen» werden, fordern Irland und Deutschland in einem gemeinsamen Dokument, das dem Agrarministertreffen am Montag vorgelegt wurde.
14 weitere EU-Staaten unterstützen das Papier, darunter Dänemark, Polen und Spanien. Großbritannien und Frankreich sind hingegen nicht aufgelistet.
[…]
eu-infothek

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Wie wird sich der Klimawandel auf die Landwirtschaft in der EU auswirken?
Die Landwirtschaft ist dem Klimawandel besonders ausgesetzt, denn landwirtschaftliche Tätigkeiten sind stark witterungsabhängig. Andererseits trägt die Landwirtschaft auch zur Emission von Treibhausgasen in die Atmosphäre bei. Sie kann jedoch gleichzeitig an der Lösung des weltweiten Klimaproblems mitwirken.
[…]
Europäische Kommission – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung – Klimawandel


Lebenswerte Städte unter Bedingungen sinkenden, materiellen Wohlstands – Herausforderungen und Maßnahmen

Memorandum des Denkkreises „Lebens-Raum Stadt“

Inhalt

  • Leitsätze
  • 1. Da viele Städte und Gemeinden in Deutschland hoch verschuldet sind und ihre Einnahmen – nicht zuletzt aufgrund absehbar geringen oder abnehmenden wirtschaftlichen Wachstums – eher sinken als steigen werden, ist ein Abbau kommunaler Leistungen wahrscheinlich.
  • 2. Dies wiegt umso schwerer, als Städte und Gemeinden künftig große, neue Herausforderungen zu bewältigen haben. Zu ihnen gehören stark alternde und zahlenmäßig oft abnehmende Bevölkerungen, die Integration vieler Zuwanderer, klimatische Veränderungen, steigende Energiepreise, ein beschleunigter wirtschaftlicher Wandel und ähnliches.
  • 3. Um diese Herausforderungen zu meistern, bedarf es großen bürgerschaftlichen Engagements. Die Bürger müssen wesentlich stärker als bisher für sich und die Allgemeinheit Verantwortung übernehmen, wenn der soziale Frieden gewahrt bleiben und die Lebensqualität in den Städten nicht sinken soll. Voraussetzung hierfür ist ein grundlegender Bewusstseinswandel.
  • 4. Zugleich müssen die Städte so gestaltet werden, dass sie den veränderten Bedingungen entsprechen. Das betrifft insbesondere die Verkehrs- und Energieversorgungssysteme sowie öffentlichen Bauten (Gebäude, Straßen, Plätze).Wichtig ist ferner die Aufrechterhaltung eines möglichst hohen kulturellen Niveaus, das auch in einem ästhetischen Erscheinungsbild und anspruchsvollen Erholungs- und Gemeinschaftsräumen seinen Ausdruck finden sollte.Da dies vor allem Ideen und nicht so sehr Geld erfordert, könnte hierdurch die Lebensqualität auch unter Bedingungen stagnierender Wirtschafts- und Finanzkraft erhalten werden.
  • 5. Da die Städte künftig noch stärker als bisher auf die Mitwirkung ihrer Bürger angewiesen sein werden, müssen die politisch Verantwortlichen diese umfassend in die Gestaltungsprozesse einbeziehen. Die Bürger müssen ihre Städte wieder als das begreifen, was sie eigentlich sind: der von ihnen zu gestaltende und zu verantwortende Lebensraum.
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1. Vom Ende einer Ära
1.1 Aufschwung durch Wachstum und Schulden
1.2 Zunehmende Finanznöte
1.3 Überforderte Gemeinwesen
1.4 Verlust von Maßstäben
1.5 Ernüchterung
1.6 Beginn einer Talfahrt

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2. Neue Herausforderungen
2.1 Zahlenmäßige Abnahme der Bevölkerung
2.2 Zunahme des alten Bevölkerungsteils
2.3 Hohe Zuwandereranteile
2.4 Mehr Kleinsthaushalte
2.5 Ungleichere Einkommens- und Vermögensverhältnisse
2.6 Fortschreitender Klimawandel
2.7 Teurere Energie
2.8 Beschleunigter Strukturwandel der Wirtschaft
2.9 Zunehmendes Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung
2.10 Schärferer nationaler und internationaler Wettbewerb zwischen Städten und Regionen

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3. Erneuerter Bürgersinn

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4. Maßnahmen für zukunftsfähige und lebenswerte Städte
4.1 Vorbemerkung
4.2 Öffentliche Ausgaben mit sinkenden Einnahmen zur Deckung bringen
4.2.1 Jede sechste deutsche Kommune schuldenfrei
4.2.2 Ausgabensenkung auf vielerlei Weise möglich
4.2.3 Ausgaben langfristig und ganzheitlich planen
4.2.4 Kostentransparenz und -bewusstsein erhöhen
4.2.5 Kommunale Selbstverwaltung und Selbständigkeit stärken
4.2.6 Leistungskatalog ausdünnen – Zusammen mit Bürgern Prioritäten setzen
4.2.7 Kommunale Aufgaben streichen
4.2.8 Aufgaben auf Bund oder Länder verlagern
4.2.9 Aufgaben auf die Wirtschaft verlagern
4.2.10 Aufgaben auf die Bürger übertragen
4.2.11 Leistungsumfang kürzen, Baustandards senken
4.2.12 Aufgaben effizienter durchführen
4.2.13 Mit anderen Städten kooperieren
4.2.14 Infrastrukturkosten durch kompakte, flächensparende Bebauung senken
4.3 Flächen sparsam und effizient nutzen
4.3.1 Beträchtliche Gestaltungsräume
4.3.2 Flächeninanspruchnahme – Spiegelbild der materiellen Wohlstandsmehrung
4.3.3 Neuorientierung beim Umgang mit Flächen
4.3.4 Leitbild kompakte Bürgerstadt
4.3.5 Gesetzgeberische Maßnahmen
4.3.6 Grenzen der baulichen Verdichtung
4.4 Ästhetisch bauen und gestalten
4.4.1 Verlust von Ästhetik
4.4.2 Ästhetisches Bauen bei sinkendem materiellen Wohlstand
4.4.3 Gründe für a-ästhetisches Bauen
4.4.4 Hürden auf dem Weg zu ästhetischem Bauen
4.4.4.1 Funktionalismus
4.4.4.2 Exzentrik
4.4.4.3 Vermüllung
4.4.5 Renaissance ästhetischen Bauens
4.4.5.1 Bewusstes Sehen
4.4.5.2 Menschengemäße Maßstäbe
4.4.5.3 Weniger ist mehr
4.5 Öffentliche Räume aufwerten
4.5.1 Öffentliche Räume – Wesensmerkmal europäischer Städte
4.5.2 Zunehmende Bedeutung öffentlicher Räume
4.5.3 Qualität öffentlicher Räume erhöhen
4.5.4 Straßen, Plätze, Brachen und halböffentliche Räume umfassend nutzen
4.5.5 Erreichbarkeit öffentlicher Räume verbessern
4.5.6 Nutzungsvielfalt ermöglichen
4.5.7 Öffentliche Räume verschönern
4.6 Soziale Durchmischung erleichtern
4.6.1 Zunehmende sozioökonomische Segregation in deutschen Großstädten
4.6.2 Vielfältige Wege zu sozial stabilen Siedlungsstrukturen
4.6.3 Preisgünstigen Wohnraum bereit stellen
4.6.3.1 Soziale Wohnbauprojekte kleinteilig realisieren und auf sozial schwache Gruppen konzentrieren
4.6.3.2 Mietpreisregulierung durch Mietspiegel konsequent umsetzen
4.6.3.3 Gemeinnützige private Finanzierungskonzepte entwickeln
4.6.3.4 Public-Private-Partnership nutzen
4.6.4 Infrastruktur in Problemvierteln verbessern
4.6.5 Generationenübergreifende Wohnstrukturen schaffen
4.7. Mobilitätsverhalten ändern: Weniger, langsamer, sparsamer
4.7.1 Wachsendes Bedürfnis nach Mobilität
4.7.2 Beginnender Paradigmenwechsel
4.7.3 Verkehr vermindern und vermeiden
4.7.4 Langsamverkehr fördern
4.7.5 Öffentlichen Nahverkehr ausbauen und verbessern
4.7.6 PKW-basierten Individualverkehr zurückdrängen
4.8. Städte energiesparend gestalten
4.8.1 Hohe Abhängigkeit von Energie
4.8.2 Wichtigste Bereiche möglicher Energieeinsparung
4.8.3 Energie sparen
4.8.4 Ästhetischen Ansprüchen bei energetischem Umbau genügen
4.8.5 Energetischer Stadtumbau ist teuer
4.8.6 Energetische Stadterneuerung als kommunalpolitisches Ziel
4.8.7 Energetischen Stadtumbau durch stadtplanerische und weitere Vorgaben steuern
4.9. Städte auf Klimawandel vorbereiten
4.9.1 Mögliche Zielkonflikte lösen
4.9.2 Gebäude an höhere Temperaturen und Niederschlagsmengen anpassen
4.9.3 Infrastrukturen auf Wetterextreme ausrichten
4.9.4 Grün- und Freiflächen ausbauen
4.9.5 Bürger und Unternehmen an der Schaffung und Pflege von Grün- und Wasserflächen beteiligen

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5. Bürger an der Stadtentwicklung und -planung stärker beteiligen
5.1 Neue Kultur der Mitwirkung etablieren
5.2 Transparenz von Entscheidungs- und Planungsprozessen erhöhen
5.3 Bürger an den konkreten Entscheidungs- und Planungsverfahren beteiligen
5.4 Passive Bevölkerungsgruppen aktivieren
5.5 Referenden und Bürgerentscheide nutzen

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Literaturverzeichnis

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Verzeichnis der Schaubilder, Tabellen und Photos

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Schaubild 1: Reale Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden je Einwohner in Deutschland 1950-2010
Schaubild 2: Schuldenquote in Deutschland 1950-2010
Schaubild 3: Gesamteinnahmen und -ausgaben des Staates in Deutschland 1950-2010
Schaubild 4: Entwicklung der Staatsquote und ihrer Struktur in Deutschland 1970-2010
Schaubild 5: Ausgabenstruktur der Kommunen 1970-2010
Schaubild 6: Kommunale Verschuldung in Deutschland 1970-2010
Schaubild 7: Kommunale Schulden je Einwohner in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern am 31.12.2009
Schaubild 8: Reale Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Staatsausgaben je Einwohner in Deutschland 1950-2010
Schaubild 9: Bevölkerung in Deutschland 2010-2060
Schaubild 10: Anteile ausgewählter Altersgruppen in Deutschland 2010-2060
Schaubild 11: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland nach Altersgruppen 2010-2060
Schaubild 12: Ein-Personen-Haushalte in Deutschland 1900-2010
Schaubild 13: Haushaltsgrößen in ausgewählten Ländern 1980/2010
Schaubild 14: Nettovermögensanteil des obersten Dezils in Deutschland 1983-2007
Schaubild 15: Bedarfsgewichtete Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland 1991-2008
Schaubild 16: Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland 1950-2010
Schaubild 17: Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland je Einwohner 1950-2010
Schaubild 18: Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland 1997-2008
Schaubild 19: Ethnische und soziale Segregation (IS-Wert) in ausgewählten Städten in Deutschland 1990, 1995, 2000 und 2005

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Tabelle 1: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Alter in ausgewählten Städten 2008

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Photo 1: Einheitsarchitektur, Köln-Chorweiler (Photo: Daniel Zimmel, 2009)
Photo 2: Exzentrische Architektur am Beispiel des Militärhistorischen Museums, Dresden (Photo: Bundeswehr, 2011)
Photo 3: Shopping Mall „Centro“, Oberhausen (Photo: Johannes Stelzer, 2007)
Photo 4: Kommerzialisierung des öffentlichen Raums (Photo: Marion Klemme, 2010)
Photo 5: Filialisierung des öffentlichen Raums am Beispiel der Kaufingerstraße, München (Photo: Chris Yunker, 2006)
Photo 6: Kostenfreier Zugang zu Bademöglichkeiten, Zürich (Photo: Marion Klemme, 2009)
Photo 7: Gemeinschaftliche Nutzung der Prinzessinnengärten, Berlin (Photo: Marco Clausen, 2011)
Photo 8: Ins Wasser geworfene Parkbänke im St. James Park, London (Photo: Victor Keegan, 2008)
Photo 9: Vermüllung des Stadtparks, Görlitz (Photo: Rochus Wolff, 2006)
Photo 10: Innerstädtisches Strandbad am Rheinufer, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 11: Mischnutzung auf dem Rathenauplatz mit Kinderspielplatz und Biergarten, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 12: Umbau des ehemaligen Sportpalastes zum „Sozialpalast“, Berlin (Photo: Gabriele Kantel, 2006)
Photo 13: Großwohnsiedlung Silberhöhe, Essen (Photo: Moritz Kunert, 2009)
Photo 14: Spielplatz vor einer gemeinschaftlichen Wohnanlage (Photo: Stiftung Liebenau, 2004)
Photo 15: Zugeparkter Gehweg (Photo: Yoav Lerman, 2008)
Photo 16: Quartiergarage und Wohngebäude im Quartier Vauban, Freiburg (Photo: Michael Denkel)
Photo 17: Shared Space mit gemeinschaftlicher Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Autoverkehr, Madrid (Photo: EURIST e.V., 2009)
Photo 18: Breite Radwege, Kopenhagen (Photo: Mikael Colville-Andersen, 2008)
Photo 19: Automatisierter Fahrrahverleih, Valencia (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 20: Begrünung von Wohnanlagen, Zürich (Photo: Marion Klemme, 2009)
Photo 21: Begrünung einer ehemaligen Eisenbahntrasse, der „High-Line“, New York (Photo: David Berkowitz, 2011)
Photo 22: Messegelände mit Parkanlagen, München-Riem (Photo: La Citta Vita, 2011)
Photo 23: Parkanlage mit einer Kombination von Rasenflächen, Baumgruppen und Teichanlagen, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 24: Moschee in Essen-Katernberg (Photo: Claus Moser, 2011)

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PDF – [220 Seiten]


Das DB-Ganovenstück mit CO²-Zertifikaten

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Das DB-Ganovenstück mit CO²-Zertifikaten:
Steuerbetrugs-Affäre mit dem Handel vom CO²-Verschmutzungsrechten
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Der BGH schmetterte im Januar die Revision von vier Angeklagten ab und bestätigte die Haftstrafen des Frankfurter Landgerichts.
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Dem Vernehmen nach verursachten die „umtriebigen“ Steuerhinterzieher einen Schaden von € 260 Mio. Mit im Boot war auch die Deutsche Bank, deren Zentrale im Dezember 2012 unangemeldeten Besuch von 500 Polizeikräften und Steuerfahndern erhielt.
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Ermittelt wurde auch gegen der Co-Vorstandssprecher Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause.
Die Vorwürfe: für im EU-Ausland steuerfrei erworbene Zertifikate wurde Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück verlangt, obwohl diese gar nicht abgeführt wurde. Eine Gesetzeslücke hatte dieses Ganovenstück erst möglich gemacht.
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Wie in diesem Zusammenhang getrickst, getäuscht und gelogen wurde, zeigt die nachfolgende Dokumentation:
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