Hanjin in Seenot ! – Dominoeffekte voraus ?

Hanjin in Seenot ! – Dominoeffekte voraus ?
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Die weltweite Schifffahrtskrise führt zu einer Großpleite:
Hanjin Shipping aus Südkorea hat Zwangsverwaltung beantragt. Die Regierung in Seoul greift ein, um den Kollaps zu verhindern – doch auch der Retter, Hyundai Merchant Marine (HMM), ist hoch verschuldet.
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Grund für die Insolvenz des Giganten (Platz sieben in der Weltrangliste!) ist laut Branchendiensten, dass die Gläubiger, darunter die koreanische Staatsbank KDB, den Geldhahn zugedreht hat.
Seit Mai läuft bereits ein großes Restrukturierungsprogramm unter der Regie der Gläubiger. Dabei sind offenbar weniger Einsparpotenziale erschlossen worden als nötig.
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Hanjin soll 5,3 Milliarden Euro Schulden haben und bereits in Häfen überall auf der Welt nicht mehr zugelassen werden – aus Angst, dass das Unternehmen die Gebühren nicht mehr zahlen kann.
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Überkapazitäten, sinkende Nachfrage und geringere Frachtpreise sorgen bei Reedereien weltweit für Probleme.
Zuletzt waren im Februar die beiden defizitären chinesischen Staatsreedereien Cosco und China Shipping fusioniert.
In der Branche war laut Insidern schon lange ein großer Crash erwartet worden.
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Wir dürfen alle gespannt darauf sein, ob und in welchem Umfang die fundamentale Krise der Container-Schifffahrt weitere Auswirkungen auf die traditionell hohen Schiffsfinanzierungen deutscher Banken haben wird.

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Ihr Oeconomicus
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Quellen:
HandelsblattHamburger MorgenpostBBC Bloomberg
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Guoyuan Port beginnt Betrieb zum Güterversand nach Europa

Pressemitteilung Chongqing Liangjiang New Area

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Der Chongqing Guoyuan Port, ein wichtiges Schiffsverkehrszentrum im Oberlauf des Flusses Yangtse ist am 5. Dezember in Betrieb gegangen. Mit einer jährlichen Durchsatzkapazität von 300 Milliarden Tonnen wird der Hafen eine Verbindung mit der Zugstrecke Yuxin’ou (Chongqing-Xinjiang-Europa) International Railway bieten, über die Frachtgut vom Unterlauf des Yangtse-Flusses in Ost- und Zentralchina nach Europa transportiert werden kann.

Obwohl der Bau 2008 begann und im Jahr 2015 mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 10,5 Milliarden Yuan abgeschlossen sein wird, kann der Hafen bereits jetzt 400.000 TEU-Container, 3 Millionen Tonnen Massengut und 500.000 Ro-Ro-LKWs (roll-on-roll-off) bewältigen.

Der Hafen ist konzipiert, um eine große Logistikkette zu bilden, indem seine Docks eng an den Highway Logistics Park, an spezielle Eisenbahnstrecken, an den Warehousing Logistics Park und an den Lingang Industrial Park in der Region angebunden werden.

Die speziellen Eisenbahnstrecken zum Guoyuan Port verbinden sich mit der Yuhuai (Chongqing-Hunan) Railway, die Ende 2014 den Verkehr aufnehmen wird, und bieten ebenfalls eine Verbindung zur Yuxin’ou International Railway, die die jährliche Durchsatzkapazität des Hafens um 250 Millionen Tonnen steigern wird.

Die ausgezeichneten Bedingungen für Sammlung und Verteilung im Hafen sowie die exzellente Wassertiefe, die den Verkehr von 5.000-Tonnen-Schiffen das ganze Jahr über ermöglicht, könnten das Konzept des Güterverkehrs über den Schienenweg in Westchina transformieren.

Guoyuan Ports komfortables Straßennetz umfasst Autobahnen wie Huyu (Shanghai-Chongqing), Yuyi (Chongqing-Yibin) und Chengyu (Chongqing-Chengdu), auf denen Güter vom Hafen zu den benachbarten Provinzen und Städten befördert werden.

Insbesondere haben der Chongqing Zoll und die AQSIQ Chongqing-Abteilung (Behörde für Qualitätsüberwachung, Inspektionen und Quarantänemaßnahmen) die Inspektions- und Quarantänestellen genehmigt sowie die Zollüberwachung im Containerterminal des Hafens, was die Möglichkeiten für den Außenhandel im Hafen noch erweitert.

Die Liangjiang New Area strebt seit Beginn des Jahres 2013 nach engeren Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland. Statistiken zeigen, dass die New Area mehr als 20 Milliarden USD in gesamten Import-/Exportwerten von Januar bis September 2013 verzeichnen konnte – ein Anstieg von 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Wachstumsrate lag 12,3 Prozentpunkte höher als der nationale Durchschnitt und machte über 42 % der Gesamtrate der Stadt aus.

Der Bau dieses neu erschlossenen Inland-Brückenkopfs der New Area in Form einer internationalen Logistikplattform, die aus Seehäfen, Binnenhäfen und Flughäfen bestehen wird, geht reibungslos voran.

Der Jiangbei International Airport, der größte seiner Art in Westchina, zeichnet sich durch zwei Start- und Landebahnen und zwei Terminals aus, die aktuell ca. 200.000 Quadratmeter umfassen. Die dritte Startbahn und der T3-Terminal werden zurzeit gebaut. Der Flughafen wird zu einem internationalen Verkehrsknotenpunkt für die Luftfahrt werden, mit vier Start- bzw. Landebahnen und einem jährlichen Fluggastaufkommen von 75 Millionen Passagieren.

Im Bereich Schienenverkehr ist der Bahnhof Longtousi Railway Station (Chongqing North Railway Station) der größte seiner Art in Inland-China. Chongqing kurbelt derzeit den Bau eines umfangreichen Schienennetzprojektes mit der Bezeichnung „1+2+3+4+5+6+7+8 Stunden“ an (eine Stunde für die Strecke Chongqing-Chengdu und acht Stunden für die Strecke Chongqing-Shanghai).

Laut Plan wird die Dichte des Schienennetzes der Stadt dem durchschnittlichen Standard in europäischen Industrieländern entsprechen, was ein solides Fundament für die Entwicklung der Liangjiang New Area bildet.

Der Betrieb des Guoyuan Port wird weiterhin für die New Area als ein zukunftsorientiertes Ziel für globale Investoren werben.

Pressekontakt:

KONTAKT: Mingyi Xia, +86-23-67573989, 764932844@qq.com 
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Quelle: Presseportal.de