Im Stich gelassen – die Covid-Impfopfer

Im Stich gelassen – die Covid-Impfopfer

 

Die öffentliche Debatte um die Covid-Impfpflicht in Österreich ist am Höhepunkt. Noch nie verursachte eine Impfung so eine Spaltung der Gesellschaft. Die Impfopfer und Geschädigten fühlen sich im Stich gelassen.

Bisher gibt es hunderte Beschwerden von „Impfgeschädigten“, die über physische und psychische Nebenwirkungen nach ihrer Covid Impfung klagen, die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein und es wird darüber ein Mantel des Schweigens gebreitet.

Die Covid-Impfung – Schutz oder Gefahr?

Noch nie wurden den Behörden so viele Nebenwirkungen gemeldet wie bei den Covid-Impfungen. Dass genau diese Impfung nun gesetzlich verpflichtend werden soll, stößt in weiten Kreisen der Bevölkerung auf Unverständnis. Die Angst vieler Menschen vor der Impfung wird nicht ernst genommen.

Diese Reportage zeigt Schicksale von Impfgeschädigten und spricht mit Experten, die die aktuelle Lage einschätzen. Und viele stellen sich die Frage, wer haftet für Impfschäden? Eine klare Antwort darauf gibt weder die Ärztekammer noch die Bundesregierung. 

Servus TV – Dauer: 47:38 Min

 

korrespondierend:

Corona: Schäden nach Impfung

Nach der ersten Corona-Impfung im Juni 2020 schwellen die Augenlider einer 27-jährigen Steierin so stark an, dass sie sie nicht mehr öffnen kann. Was folgt ist ein Spießrutenlauf. Die Frau ist kein Einzelfall. Eine Hausärztin erzählt von mehreren Patienten mit zum Teil starken Impfnebenwirkungen.

Servus TV – Dauer: 3:30 Min

 


Tschechien zieht Teilnahme an der Schlimmpflicht-Olumpiade zurück

Tschechien zieht Teilnahme an der Schlimmpflicht-Olumpiade zurück

 

Tschechiens MP Petr Fiala hat der im Dezember von der Vorgänger-Regierung unter Andre Babis verabschiedenen Corona-Impfpflicht für Menschen ab 60 Jahren sowie Angehörigen von Polizei, Feuerwehr, Soldaten und Mitarbeitern im Gesundheitswesen und Pflegeheimen eine Absage erteilt und sich lobenswerterweise für die selten gewordene Marriage zwischen Verstand und Vernunft entschieden.

Fiala begründete diese Entscheidung mit dem Hinweis, die ohnehin vorhandenen Gräben in der Gesellschaft nicht vertiefen zu wollen.

Aktuell liegt die tschechische Impfquote mit 62,9 Prozent jeweils rund zehn Prozentpunkte unter jenen von Österreich und Deutschland.

Bei deutlich weniger täglichen Tests pro Tag verzeichnet Tschechien derzeit ähnlich hohe Zahlen positiver Getesteter, während die Zahl der Intensivpatienten aktuell deutlich zurückgeht. 

Nachdem bereits am 13.01.2022 der US Supreme Court dem Chairman im Oval Office die Teilnahme an dem Wettbewerb untersagt hat,  haben sich Griechenland und Österreich bereits für den show-down qualifiziert, während Italien und UK derzeit nur begrenzt oder „tricky“an dem Spektakel teilnehmen, was dem Vernehmen nach rund 50,000 britische Beschäftigte im Gesundheitswesen veranlasst hat, über neue Erfahrungen in einem anderen Beruf nachzudenken. 

Hierzulande versuchen die Impf-Einpeitscher gefolgt von Panikverbreitern der Wahrheitsmedien unterschiedlichste Methoden, um die Schlimmpf-Abonnements verpflichtend wirken zu lassen.

Beispiele

-RKI-Willkür

Gerade erst hat das RKI mit fadenscheinigen Argumenten die Gültigkeit des Genesenen-Status von bislang sechs auf drei Monate verkürzt, ohne sich auch nur ansatzweise mit der Wirksamkeit des körpereigenen und weitestgehend nebenwirkungsfreien Immunsystems gegenüber der künstlich erzeugten sogenannten Immun-Ertüchtigungs-Therapie auseinanderzusetzen. 

Zwischenzeitlich hört man gewissermaßen augenzwinkernd aus dem Kreis der fast aggressiv wirkenden Impfpflicht-Einpeitscher, dass diese Maßnahme durchaus geeignet sei, den „Zögerlichen“ hinsichtlich ausstehender „Verboosterung“ auf die Sprünge zu helfen. 

An der Stelle mag man das RKI-Verhalten gelinde ausgedrückt für seltsam halten zumal die Behörde während des Tausendjährigen Reichs unaussprechliche Erfahrungen hinsichtlich Menschenversuchen mit Impfstoffen sammelte und damit mehr als nur moralische Grenzen übertrat, wie der ehemalige Präsident des RKI, Herr Prof.  Jörg Hacker einräumen musste. Unwillkürlich könnte man geneigt sein, in den Curt Jürgens-Song … und kein bisschen weise, aus gehabtem Schaden nichts gelernt…“ einstimmen.  

In diesem Zusammenhang müsste eigentlich bei den zahlreichen Juristen im Bundestag im Sinne des StGB, Artikel 240 „Nötigung“  ein unüberhörbarer Aufschrei erfolgen und die Bundesanwaltschaft unverzüglich ein Ermittlungsverfahren einleiten.

Letzteres wird wohl ein frommer Wunsch bleiben, da der Generalbundesanwalt (der jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden kann) den Status eines politischen Beamten innehat und zu dessen vornehmlichen Aufgaben gehört, die kriminal- und sicherheitspolitischen Ansichten und Ziele der jeweils amtierenden Bundesregierung zu teilen. Er gehört der Exekutive an und untersteht der Dienstaufsicht des Bundesministers der Justiz.

-Demokratische Mehrheiten zur Impf-Pflicht, Einforderung solidarischen Verhaltens und ergänzende Überlegungen

„Klugheit in dieser unserer abendländischen Kultur ist die erste Kardinaltugend“, ist eine wohl in Vergessenheit geratene Platon’sche Erkenntnis. Wie sonst wäre zu erklären, dass politisches Mundwerk fast immer schneller ist, als die Klugheit in einer Demokratie?

Erhebt sich in diesem Zusammenhang nicht die Frage, ob wir uns bereits inmitten einer Demokratie-Dämmerung befinden, die bislang in großen Teilen der Bevölkerung nicht erspürt wurde?

Dies scheint sich sehr zum Unbill von politischen Akteuren, selbstredend unterstützt durch die bekannten „Wahrheitsverkünder“ ganz massiv zu verändern!

Wie sonst wäre zu erklären, dass sich im Zuge von -gelinde ausgedrückt- berechtigter Kritik an Politversagen, massiven Einschränkungen verbriefter Grundrechte, Meinungsdiskriminierung, gesteuerter Indoktrination uvm. die Lust an Spaziergängen ständig zunimmt?

Da man es bislang gewohnt war, dass sogenannte brave Bürger unermüdlich die ihnen zugedachte Rolle fragwürdiger Zumutungen freudig ausfüllen

(man denke an die Teddybär-Werfer beim Eintreffen erster Flüchtlinge, welche hinsichtlich der zu erwartenden Segnungen offenbar bestens gebrieft waren und nun den Steuerzahler mit jährlichen geschätzten Kosten von € 30 Milliarden belasten und seither eine nicht hinnehmbare Zunahme an einschlägigen Verbrechen einschließlich ständig zunehmender Clan-Kriminalität leider zur bitteren Realität wurde )

sich zwischenzeitlich der Grundannahme dadurch entziehen, dass die ihnen zugedachte Bestimmung, als untertänige politische  Verfügungsmasse abenteuerlich anmutender politischer Konzepte angesehen werden, nicht weiter mittragen wollen.

Statt sich schon mit Beginn der Virus-Ausbreitung mit ergebnisoffenen Live-Debatten unter Einbeziehung kritischer Wissenschaftler und Ärzte mit den Folgen, Wechselwirkungen und im Rahmen des Grundgesetzes probate Maßnahmen zu diskutieren, zog man es frei nach Archimedes („Noli turbare circulos meos“ – „Störe meine Kreise nicht!„) vor, nicht systemrelevante Expertisen als antagonistische Bedrohung zu bewerten und in der Folge als „wissenschaftliche Dissidenten“ zu brandmarken, um ausschließlich ausgewählten „systemkonformen“ Stimmen Tickets für die politische Bühne auszustellen. 

Damit hier hinsichtlich der „auserwählten“ Experten nicht der Eindruck entsteht „das sprichwörtliche Kind solle mit dem Bade ausgeschüttet werden“ sei expliziert darauf hingewiesen, dass bei den in Rede stehenden Expertisen in der Tat durchaus profunde Meinungen und Erklärungen zu hochkomplexen Abläufen pandemischer Gegebenheiten abgeliefert werden und wurden, was beispielhaft an verschiedensten Einschätzungen und Erkenntnisgewinnen des Virologen Hendrik Streeck festzustellen war und ist, was Herrn Prof. Streeck zeitweise als polarisierende Haltung vorgeworfen wurde.

An der Stelle sei der Versuch gestattet mit kurzen, einfachen Worten darzulegen was wirklich Wissen schafft oder anders formuliert, vorhandenes Wissen vertieft und manchmal auch grundlegend in Frage stellt um neues Gedankengut zu generieren.

Wissenschaft lebt von einem sich selten ändernden dynamischen Prozess, bestehend aus These, Antithese und Synthese!

Würde man, ein wenig provokant formuliert, den gerade erlebbaren wissenschaftlichen Diskurs zu vielen Facetten der Pandemie auf alle bekannten technischen und sonstigen Bereiche anwenden, wäre dies die Wurzel eines kaum vorstellbaren, weltweit spürbaren Desasters.

Was liegt also näher, als aus durchaus gewünschten konträren Sichtweisen, daraus resultierenden praktischen Umsetzungen, unter Inkaufnahme von Irrtümern, Rückschlägen einschließlich vielerlei Verwerfungen eine Lernkurve zur Entwicklung bahnbrechender Segnungen anzuerkennen, die uns großformatig seit Beginn der Industrialierung dank intensiver Grundlagenforschung und ungezählten weiteren Bausteinen eine unglaubliche Anzahl von state-of-the-art Lösungen für nahezu alle Lebensbereiche, Branchen einschließlich system- und sicherheitsrelevanter Dienstleistungen beschert hat und hoffentlich auch dort fortsetzt, wo elementare Grundrechte nicht tangiert werden.

Bitte gestatten Sie nach diesem Ausflug einen erneuten Blick auf das Thema „demokratische Mehrheiten“ im Zusammenhang mit der Pandemie:

Als ich zum ersten Mal im Rahmen einer medial „orchestrierten“ Umfrage mit (vielleicht) zufällig ausgewählten Passanten wahrnahm, rankte eine Frage zum Reizthema „uneinsichtige Impfverweigerer“ um die „moralische Pflicht“ sich aus solidarischen Gründen den körperlichen Eingriff zuzulassen. Eine Passantin formulierte sinngemäß, man müsse solche Menschen zur Impfung zwingen, was ja angesichts einer über 70%igen Impfquote eine demokratische Mehrheit ausmache, die sich NICHT von Impfgegnern erpressen lassen sollte, weitere Lebenseinschränkungen hinnehmen zu müssen.

Offen gestanden, hat mich dieses Meinungsbild, was zwischenzeitlich auch von Impfpflicht-Einpeitschern oder mutmaßlich hasserfüllte Hetzer:innen gegen das durch Artikel 8 GG geschützte Demonstrationsrecht entweder in aggressivem  oder entschärft-nachfühlenden Tonfall zum Narrativ erkoren wurde, etwas geschockt.

Um es zu verdeutlichen, meine Fassungslosigkeit wurde nicht durch die dezidierte Meinung der Passantin ausgelöst, da ich ganz im Sinne von Artikel 5, GG jedem Menschen das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten zubillige, ungeachtet dessen, ob die Haltung eines Dritten zu meiner persönlichen Bewertung eine offenkundig irreversible Dissonanz aufweist.

Diesselbe unversöhnliche Dissonanz empfinde ich auch hinsichtlich nachfolgender Exzesse der Meinungsfreiheit:

Die deutsche Grünen-Abgeordnete Saskia Weishaupt fordert Schlagstock-Einsatz gegen Demonstranten
Die Dame hat nach massiven Protesten zwar den Tweet gelöscht, seitens der Parteiführung kam öffentlich wahrnehmbar weder eine Rüge noch ein Parteiausschluss-Verfahren. Ich bin zwar weder kein AfD- noch sonstiger Partei-Fan, besitze aber hinreichend Fantasie mir vorstellen zu können, was vermutlich passiert wäre, wenn ein MdB dieser Partei eine solche Äusserung verfasst hätte.
Boris Palmer:
„Pensionszahlungen, die Rentenzahlungen oder eben den Zutritt zum Arbeitsplatz abhängig machen von der Vorlage eines Impfnachweises“ – „Ungeimpfte dürften nicht die Solidarität der gesetzlichen Krankenversicherung verlangen“ – Gegenüber einer Impfverweigerin via Facebook: „für Leute wie Sie muss die Impfpflicht her, gerne bis zur Beugehaft.“
… und dann war noch der Vorturner des Welt-Ärzteverbunds, der sich anmaßte Richter für einige Urteile zu Corona-Regeln öffentlich zu kritisieren.
O-Ton Montgomery: „Ich stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten“. Da maße sich ein Gericht an, etwas, das sich wissenschaftliche und politische Gremien mühsam abgerungen hätten, mit Verweis auf die Verhältnismäßigkeit zu verwerfen. „Da habe ich große Probleme. Es gibt Situationen, in denen es richtig ist, die Freiheitsrechte hinter das Recht auf körperliche Gesundheit – nicht nur der eigenen Person, sondern Aller – einzureihen. Und eine solche Situation haben wir.“

Nein liebe Leser:innen, ich werde Dantes Aufruf im Abschnitt Inferno „Lasset alle Hoffnung fahren“ nicht folgen!

 

… aber zurück zu unserer Passantin:

Der eigentliche Grund meiner Reaktion beruhte vielmehr auf der Annahme, dass es der in Rede stehenden Passantin und leider vielen Gleichgesinnten bislang wohl erspart blieb, sich mit dem Wesen freiheitlicher Demokratie eingehend auseinanderzusetzen. Wer wirklich ernsthaft an dem Themenkomplex auch ohne juristische Vorkenntnisse interessiert, mag mit Erkenntnisgewinnen belohnt werden. Im Sinne der in diesem Beitrag angerissenen Gedanken, wäre die Nutzung zusätzlichen Inputs mit den Stichworten Selbstbestimmung und staatlicher Willkür ebenfalls empfehlenswert.

Ganz wichtig wäre sicher auch sich mit dem leider inflationär angewandten Freiheits-Begriff zu beschäftigen, was zugegeben als schwieriges Unterfangen wahrgenommen werden kann.

Während einer Denkpause mag sich Janis Joplin’s „Freedom is just another word for nothing left to lose“ empfehlen:

 

Das Thema ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft und wird zeitnah im Zusammenhang mit der „Orientierungsdebatte“ im Deutschen Bundestag fortgeführt.

An der Stelle herzlichen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

Ihr Oeconomicus

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fundstück: Prognose bei Myokarditis

Fundstück: Prognose bei Myokarditis

Statement von PD Dr. Heiko Mahrholdt / Stuttgart

Eine Untersuchung des Herzens mittels Magnetresonanztomografie (MRT) gibt Aufschluss darüber, welche individuellen Risiken eine Herzmuskelentzündung für den Patienten birgt. Das wurde nun in einer Langzeitstudie von einem Forschungsteam unter der Leitung des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) nachgewiesen. Die Studie wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim vorgestellt und wird anschließend in der Ausgabe von 17. April des Fachmagazins „Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht.

In vielen Fällen ist eine Herzmuskelentzündung die Folge einer vermeintlich banalen Erkältung. Wird der geschwächte Körper zu früh wieder belastet, kann dies sprichwörtlich aufs Herz schlagen. Die Herzmuskelentzündung ist bei jungen, sonst herzgesunden Menschen oder Leistungssportlern die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod. Bei bis zu neun Prozent der durchgeführten Obduktionen wird die Erkrankung nachgewiesen. Bislang konnten die Mediziner nicht abschätzen, wie eine Herzmuskelentzündung beim individuellen Patienten verlaufen wird. Die neue Langzeitstudie, die Wissenschaftler des RBK gemeinsam mit Kollegen vom Elisabeth-Krankenhaus Essen und der Universität Tübingen durchgeführt haben, setzt hier an: Das Team konnte nachweisen, dass Patienten, bei denen mittels einer Herz-MRT-Untersuchung eine entzündliche Narbenbildung im Herzmuskel nachgewiesen wurde, vermehrt einen schweren Verlauf der Erkrankung aufwiesen.

Patienten profitieren

In der Studie wurden über einen Zeitraum von fast fünf Jahren 222 Patienten begleitet, bei denen mittels Biopsie die Herzmuskelentzündung nachgewiesen wurde. „Das macht unsere Studie bislang einzigartig. Frühere Studien untersuchten die Teilnehmer nicht so lange, auch der Nachweis der Myokarditis durch eine Biopsie wurde bislang nur selten im Rahmen von Studien erbracht. Von den 222 Teilnehmern konnten 203 über den gesamten Zeitraum untersucht werden. Davon wiesen 108 eine entzündliche Narbenbildung des Herzmuskels auf. Bei nahezu 20 Prozent der Studienteilnehmer führte die Herzmuskelentzündung innerhalb von fünf Jahren zum Tod, darunter verstarb etwa die Hälfte an plötzlichem Herztod. Die Zahlen verdeutlichen, dass eine Herzmuskelentzündung eine ernstzunehmende Krankheit ist und keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Die gute Nachricht für betroffene Patienten ist jedoch, dass durch eine Untersuchung des Herzens mittels MRT das Risiko für einen schweren Verlauf wesentlich besser abgeschätzt werden kann als früher. Die entzündliche Narbenbildung ist dafür ein sehr wichtiges Anzeichen. Hier liegt der große Nutzen für den Patienten, da wir gefährdete Patienten in Zukunft besser erkennen und intensiver behandeln und überwachen können, um so fatalen Verläufe seltener zu machen.

Die Studie wird in der Ausgabe von 17. April 2012 des Fachmagazins „Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht und ist unter folgendem Link als „online first“ für Abonnenten einsehbar: DOI:10.1016/j.jacc.201201.007

Kontakt:
PD Dr. Heiko Mahrholdt
Robert-Bosch-Krankenhaus
Auerbachstr. 110
70376 Stuttgart
Tel.: 0711 8101-5408
Fax: 0711 8101-3798
E-Mail: heiko.mahrholdt@rbk.de

Quelle: Pressemitteilung vom 12. April 2012


SARS-CoV-2: Infektionsrisiko steigt bereits 90 Tage nach der 2. Impfdosis

SARS-CoV-2: Infektionsrisiko steigt bereits 90 Tage nach der 2. Impfdosis

Das Risiko einer erneuten Infektion mit SARS-CoV-2 steigt nach einer vollständigen Impfung früher an als bisher angenommen. Unter den Mitgliedern eines Krankenversicherers aus Israel kam es einer Analyse im britischen Ärzteblatt (BMJ 2021; DOI: 10.1136/bmj-2021-067873) zufolge bereits 90 Tage nach der 2. Dosis des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 zu einer erneuten Zunahme der Infektionen.

Israel war im Dezember letzten Jahres eines der ersten Länder, das die Bevölkerung gegen COVID-19 geimpft hat. Die Impfquote war hoch und das Land schien gegen weitere Erkrankungswellen geschützt. Doch im Juli stiegen die Infektionszahlen wieder rasch an. Getragen wurde die 3. Welle vor allem durch zahlreiche Impfdurchbrüche.

Forscher des Krankenversicherers Leumit Health Services haben jetzt die Daten von 80.057 Erwachsenen (Durchschnittsalter 44 Jahre) ausgewertet, bei denen mindestens 3 Wochen nach ihrer 2. Injektion ein PCR-Test durchgeführt wurde.

Der Anteil der positiven Ergebnisse, die einen Impfdurchbruch anzeigen, nahm mit der Zeit zu. In den Tagen 21 bis 89 nach einer 2. Dosis wurden 1,3 % der Teilnehmer positiv getestet. In den Tagen 90 bis 119 waren es bereits 2,4 %. In den Tagen 120 bis 149 stieg der Anteil auf 4,6 %, im Zeitraum von 150 bis 179 Tagen auf 10,3 % und danach auf 15,5 % an.

[…]

Quelle

 


Mit über 93% vollständiger Impfung führt Irland die COVID-Ausgangssperre und die Pandemie-Beschränkungen wieder ein

Mit über 93% vollständiger Impfung führt Irland die COVID-Ausgangssperre und die Pandemie-Beschränkungen wieder ein

 

Irland mag eines der am stärksten gegen COVID-19 geimpften Länder in Europa sein, aber das reichte nicht aus, um die Ausbreitung des Virus dort zu stoppen, und jetzt sieht sich die Bevölkerung mit neuen Ausgangssperren und anderen Einschränkungen konfrontiert .

Premierminister Micheal Martin sagte, der Anstieg der dort zu beobachtenden Infektionen sei ein „Grund zu tiefer Besorgnis“ und kündigte an, dass das Land mehrere neue „Semi-Lockdown“ -Maßnahmen einführen werde, um die Menschen daran zu hindern, Kontakte zu knüpfen und die Krankheit zu verbreiten. Ein Teil des neuen Ansatzes ist eine landesweite Ausgangssperre für Restaurants, Clubs und Bars um Mitternacht.

Der Umzug könnte verheerende Auswirkungen auf die ohnehin schon wackelige Gastronomie- und Unterhaltungsindustrie haben. Die Vintners‘ Federation of Ireland, die rund 4.000 irische Pub-Besitzer vertritt, sagte, sie werde ihre Betriebe effektiv schließen und erklärte: „Die Nachricht, dass eingeschränkte Handelszeiten wieder eingeführt werden, ist eine äußerst enttäuschende Entwicklung für die vielen Late-Night-Pubs und Nachtclubs, von denen viele jetzt nur drei Wochen nach der Wiedereröffnung geschlossen werden müssen.“

Es wird auch neue Richtlinien für das Arbeiten von zu Hause geben, die Menschen, die von zu Hause aus arbeiten können, dazu ermutigen, dies zu tun. Außerdem werden jetzt Covid-Pässe benötigt, um Theater und Kinos zu betreten.

Die Regierung hat auch vollständig geimpfte Haushalte mit engen Kontakten von Menschen mit dem Virus angewiesen, fünf Tage zu Hause zu bleiben und sich testen zu lassen.

In Irland sind 93 Prozent der Bevölkerung geimpft, daher sollten diese extremen Maßnahmen und die daraus resultierenden Fallspitzen bei denen, die so viel Vertrauen in diese Impfstoffe haben, viele Fragen aufwerfen.

Irlands hohe Impfrate hat wenig dazu beigetragen, dass die Fälle im letzten Monat um 275 Prozent gestiegen sind, aber irgendwie sind sie zu dem Schluss gekommen, dass mehr Impfstoffe benötigt werden, da Martin die Gesundheitsbehörden angewiesen hat, die fünfmonatige Lücke zwischen einer die erste Runde von Impfungen und Auffrischungsimpfungen.

Der Premierminister sagte seiner Partei am Mittwoch, dass er nicht garantieren kann, dass es in den kommenden Wochen keine weitere vollständige Sperrung geben wird . Er sagte: „Wir befinden uns in einer herausfordernden Zeit, und die kommenden Wochen werden ohne Garantien ungewiss sein.“

Unterdessen hat der irische Parlamentsabgeordnete Willie O’Dea mit strengeren Sperren gedroht, wenn sich Menschen weiterhin ohne Masken in großen Gruppen versammeln. Der ehemalige Minister drückte seine Bestürzung darüber aus, dass sich Menschen nur 24 Stunden, nachdem die Regierung die Menschen aufgefordert hatte, ihre sozialen Kontakte einzuschränken, in langen Schlangen vor Clubs in Limerick versammelt hatten.

„Die Funktion der ursprünglichen Sperrung bestand darin, Menschen daran zu hindern, sich zu versammeln und sich unverantwortlich zu verhalten, und die Politik der Regierung besteht jetzt darin, sich darauf zu verlassen, dass die Menschen dies freiwillig tun. Wenn sie das nicht freiwillig tun, könnte es natürlich unweigerlich zu einem erneuten Lockdown führen, den niemand will.“

In Ländern mit hohen Impfraten steigen die Fälle weiter an

Irland ist nicht das einzige Land mit einer hohen Impfrate, das in letzter Zeit einen Anstieg der Fälle verzeichnet. Das vielleicht beste Beispiel ist Israel, das bei der Impfung seiner Bevölkerung schon früh weltweit führend war. In einer jüngsten Welle neuer Fälle im Land waren 71 Prozent der schwer an dem Virus erkrankten Israelis vollständig geimpft.

In Singapur, wo fast 80 Prozent der Bevölkerung geimpft wurden, stiegen die Infektionen von einer zweistelligen Fallzahl im Juni auf eine vierstellige Fallzahl im September. Dies veranlasste das Land, sich von seiner Null-Covid-Strategie zu einem Leben mit der Krankheit zu bewegen, da der Premierminister ankündigte, dass er akzeptieren muss, dass nach dem Impfstoff immer noch das Risiko einer Ansteckung besteht und dass die Schließung des Landes schlecht für die ist Wirtschaft.

Es wird jeden Tag klarer, dass die Impfung für alle nicht die Lösung für das Problem ist, mit dem die Welt derzeit konfrontiert ist, und es macht absolut keinen Sinn, dass so viele Länder zu glauben scheinen, dass es irgendwie möglich ist, Menschen zu schikanieren, damit sie noch mehr Impfstoffe und Auffrischungsimpfstoffe bekommen Dinge besser machen.

OffGridSurvival.comIrishExaminer.com

 

Anmerkung:

Im Lichte dieser Entwicklungen klingt es wie Hohn, wenn in Bayern, BaWü oder Sachsen Polit-Legenden gestrickt werden, wie bspw.  „Wir müssen eine allgemeine Impfpflicht einführen weil nur so die Pandemie beendet werden kann“.

Man kann wohl kaum umhin anzunehmen, dass mittels solcher Parolen -gottlob noch nicht untermalt mit Panik-Soundtracks- die Gemeinde denkbetreuter sich noch devoter dem nächsten Jab hingibt und dafür auch noch mit ihrer Unterschrift die Verantwortung für alles, was folgen mag, übernimmt. 

All jenen mag man Benjamin Franklin’s famosen Ausspruch zurufen:

„People willing to trade their freedom for security deserve neither and will lose both“

Allerdings steht zu befürchten, dass diese Message in so manchen Synapsen nicht mehr ankommt, meint

Ihr Oeconomicus


Covid-19 in Frankreich: 94 neue Todesfälle und mehr als 8.300 Krankenhauspatienten

Covid-19 in Frankreich: 94 neue Todesfälle und mehr als 8.300 Krankenhauspatienten

Das Fortschreiten der fünften Welle ist in Frankreich besorgniserregend.

Die Zahlen steigen, ebenso wie die Besorgnis in einigen wissenschaftlichen Gremien. An diesem Montag zählte Public Health France insgesamt 1.406 Patienten, die aufgrund von Covid-19 auf der Intensivstation ins Krankenhaus eingeliefert wurden .

Im Detail werden im Krankenhaus 8.338 Covid-19-Patienten versorgt. Am Sonntag waren es 8.038 und am vergangenen Montag 7.361. Von dieser Gesamtzahl befinden sich 1.406 schwere Fälle auf der Intensivstation, verglichen mit 1.339 am Sonntag und 1.257 vor sieben Tagen.

In den letzten 24 Stunden wurden 94 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert, was die Zahl der Todesfälle in Frankreich auf mindestens 118.500 erhöht.

Das Gesundheitsinstitut zählt außerdem innerhalb von 24 Stunden 5.266 Neuinfektionen mit dem neuen Coronavirus, gegenüber 19.749 am Sonntag und 3.241 am vergangenen Montag.

[…]

LeParisien

Covid-19 en France : 94 nouveaux décès et plus de 8300 patients hospitalisés

La progression de la cinquième vague inquiète en France.

Les chiffres montent, tout comme l’inquiétude au sein de certaines instances scientifiques. Ce lundi, Santé Publique France dénombre un total de 1 406 patients hospitalisés en raison du Covid-19, en soins critiques.

Dans le détail, 8 338 malades du Covid-19 sont pris en charge à l’hôpital. Ils étaient 8 038 dimanche, et 7 361 lundi dernier. Sur ce total, 1 406 cas graves sont en soins critiques contre 1 339 dimanche, et 1 257 il y a sept jours.

94 nouveaux décès liés au Covid-19 ont été enregistrés ces dernières 24 heures, portant le nombre de décès en France à au moins 118 500.

L’institut sanitaire dénombre également 5 266 nouvelles contaminations au nouveau coronavirus en 24 heures, contre 19 749 dimanche, et 3 241 lundi dernier.

LeParisien

https://www.leparisien.fr/societe/sante/covid-19-en-france-94-nouveaux-deces-et-plus-de-8300-patients-hospitalises-22-11-2021-VJA5TFMV5RGB3BFTY5D47GM324.php


Public Health Scotland: 89 % der COVID-Todesfälle im letzten Monat in vollständig geimpften Ländern aufgetreten

89 % der COVID-Todesfälle im letzten Monat in vollständig geimpften Ländern aufgetreten

Die neuesten Daten der schottischen Gesundheitsbehörde, Public Health Scotland zeigen, dass 89% aller mutmaßlichen Todesfälle durch das Corona-Virus im vergangenen Monat hauptsächliche durch Impfungen verursachte Todesfälle waren.

Dieselben Daten zeigten auch, dass 77 Prozent der Krankenhauseinweisungen und 65 Prozent der angeblichen Fälle, in denen eine Person positiv getestet wurde, auch bei Personen auftraten, die die Impfung erhielten.

Bereits im September wurde außerdem berichtet, dass 80 Prozent aller COVID-Todesfälle im Land tatsächlich vollständig geimpfte Todesfälle waren.

Public Health Scotland veröffentlicht einen wöchentlichen Bericht mit diesen Daten, der als „COVID-19 Statistical Report“ bezeichnet wird. Die neueste Ausgabe bestätigte, dass es immer schlimmer wird, wer krank wird (die Vollgeimpften) und wer nicht krank wird (die Ungeimpften).

[…]

Quelle/Source

 

Public Health Scotland data shows 89% of COVID deaths over the past month occurred in the fully vaccinated

The latest data from Public Health Scotland revealed that a whopping 89 percent of all alleged Wuhan coronavirus (COVID-19) deaths over the past month were actually vaccine-caused deaths.

The same data also showed that 77 percent of hospitalizations and 65 percent of alleged cases where a person tested positive also occurred in people who took the jab.

Back in September, it was also reported that 80 percent of all COVID deaths in the country were actually fully vaccinated deaths.

Public Health Scotland publishes a weekly report containing this data that it calls the “COVID-19 Statistical Report.” The latest edition confirmed that things are going from bad to worse as far as who is getting sick (the fully vaccinated) and who is not getting sick (the unvaccinated).

[…]

Source