Martin Schulz flieht vor seinem Scheitern

Martin Schulz flieht vor seinem Scheitern
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Vor zwei Wochen hatten wir bemerkt, daß Martin Schulz in Brüssel bereits auf gepackten Koffern saß. Nun ist es offiziell, er flüchtet noch vor dem Zusammenbruch der Eurozone nach Berlin. Wenn sein Lebenswerk zerfällt, sein bisheriger Lebenszweck ruiniert wird, will er nicht vor den Kameras stehen müssen, um sein Scheitern auch noch zu erklären und einzuräumen. Er wird aus der Ferne zuschauen und so tun, als hätte er die mit dem Desaster nichts zu tun. Komme aus dem Brüssel, ein Sprung ist in der Schüssel, Juncker hab ich nie gekannt, meine Akten sind verbrannt…
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Denn in knapp zwei Wochen am 4. Dezember wird von den Bürgern das Ende der EU eingeleitet, jener snobistischen und elitären Gemeinschaft wie wir sie kennen. Wie der großmäulige Martin Schulz sie perfekt verkörpert hat. Die Italiener werden die von Ministerpräsident Renzi vorgeschlagenen Verfassungsänderungen ablehnen und Renzi damit in Neuwahlen treiben, die er verlieren wird.
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Wolfgang Prabel
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A Soul for Europe

A Soul for Europe
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A Soul for Europe (engl., frei übersetzt: Europa eine Seele geben) ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die auf die Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und politischen Entscheidungsträgern setzt. Ausgehend von ihren Basispunkten in Amsterdam, Belgrad, Berlin, Brüssel, Porto und Tiflis bildet die Initiative ein internationales Netzwerk aus europäischen Städten und Regionen, dem Kultur- und Wirtschaftssektor als auch europäischen politischen Entscheidungsträgern.
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Die Initiative
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Das Herz der Initiative bildet die Strategiegruppe. Mehr als 50 junge zivilgesellschaftliche Vertreter aus mehr als 20 Ländern, aus den Bereichen Kultur, Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien, sind an der Entwicklung und Verbreitung der Ideen von „A Soul for Europe“ mittels Projekten und Initiativen beteiligt.
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Die Initiative wird von einem hochrangigen Advisory Board unterstützt, dem Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes, vorsitzt.
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Weitere Mitglieder sind u.a. Hans-Gert Pöttering (MdEP, früherer Präsident des EP; Stellv. Vorsitzender des Boards), Doris Pack (MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung), Erhard Busek (Institut für den Donauraum und Mitteleuropa) und Dieter Berg (ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert-Bosch-Stiftung).
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Die parlamentarische überparteiliche Fraktion des Advisory Board schlägt die Brücke zwischen zivilgesellschaftlicher Initiative und dem Einfluss politischer Entscheidungsträger.
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Leitlinie
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Nach Auffassung der Initiative zeige der europäische Integrationsprozess, dass es die Beziehung zwischen den europäischen Institutionen und den Bürgern Europas zu klären gelte. „A Soul for Europe“ ist überzeugt davon, dass es möglich sei, weg von einem Europa der Institutionen und Vorschriften, ein Europa der Europäer zu bauen.
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Es liege in der Verantwortung der Bürger, in die politischen Mechanismen in Europa einzugreifen. Dieser Prozess sei durch die Zivilgesellschaft bestimmt, und daher von unten nach oben und nicht von oben nach unten gesteuert.
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Europa zu bilden, heiße nationale Geschichten, Wertesysteme und die Förderung des interkulturellen Dialogs zu integrieren. Kulturelle Aktivitäten müssen über die Grenzen des Kultursektors hinaus für Europa wirksam werden und europäische Angelegenheiten, die bisher überwiegend ökonomisch-politisch bestimmt waren, eine kulturelle Dimension erlangen. Kultur sei nicht Sache von Kulturakteuren allein.
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Projekte
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Die Arbeit der Initiative konzentriert sich folgende Themen und Projekte:
  • Die Berliner Konferenz alle zwei Jahre dient der Reflexion und Verbreitung der Ziele von „A Soul for Europe“ und bilanziert den Entwicklungsstand der Initiative.
  • Forum X – Europa eine Seele geben: An einem Ort „X“ praktizieren zivile Initiativen mit Vertretern der Kultur und Wirtschaft und der Politik den grenzüberschreitenden Austausch als Beitrag zu Europas „Kultur der Demokratie“.
  • „Mobilisierung der Kultur zur regionalen Entwicklung“ am Beispiel Südosteuropa. In diesem Projekt wurde ein Leitfaden erstellt, der im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ständig fortgeschrieben wird.
  • Städte und Regionen – Konsequenzen aus ihrer kulturellen Mitverantwortung für die Entwicklung Europas. Auch für dieses Feld wurde ein Leitfaden erarbeitet, der mit Vertretern von Städten Europas diskutiert wird.
  • Europäische Kulturhauptstädte – Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die Vorbereitung und Durchführung des Kulturhauptstadtjahres, um dessen Nachhaltigkeit zu sichern
  • Diskurse über Europa, die Idee und ihre Zukunftsaussichten. Führende Intellektuelle treten in den direkten Dialog mit den Spitzen der EU-Institutionen, vertreten durch die Präsidenten der Kommission und des Parlaments.
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Übergeordnetes Thema bis 2014 ist die „Cultural Coalition for a Citizens‘ Europe“, die alle Bürger am Aufbau eines Europas der Bürger beteiligen möchte. Jeder Bürger kann sich der Koalition anschließen und auf der Webseite der Initiative ein entsprechendes Dokument unterzeichnen.
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Literatur
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Erhard Busek: Eine Seele für Europa – Aufgaben für einen Kontinent. Kubon & Sagner, 2008
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Weblinks
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Verwechslungsmöglichkeit
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  • Soul of Europe UK ist eine in Großbritannien entstandene, ebenfalls europaweit (incl. der Türkei und Nahost) tätige Gruppe zur religiösen Diskussion unter verschiedenen Konfessionen und zur Friedensförderung
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Quelle:
Wikipedia
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Gimme a Break! – Tsipras reist zum Wirtschaftsforum in St. Petersburg

Gimme a Break! – Tsipras reist zum Wirtschaftsforum in St. Petersburg
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In diesen Tagen haben es die Euro-Glycerin-Jongleure wirklich nicht leicht.
Angesichts der sturen Haltung von Tsipras bei den Krisen-Verhandlungen könnte fast so etwas wie Mitgefühl für die gesteuerten Währungs-Murkser entstehen.
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Dabei werden Mario Draghi, der nach dem EuGH-Urteil nun mit göttlich anmutenden Vollmachten ausgestattet ist, und Angela Merkel nicht müde, ihren Codex Utopia „der Euro weit mehr als eine gemeinsame Währung“ quasi als Endlosschleife zu präsentieren.
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Schelmisch betrachtet, könnte man solche Dogmen auch Apate (nach Hesiod die Personifizierung der Täuschung; nach Homer das dämonische Sinnbild der Verblendung) in den Mund legen.
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Aber geschenkt, wie immer man die Friedenswährung aufhübschen mag, bei Licht betrachtet handelt es sich schlichtweg um ein ideologisches Konstrukt, das auf Biegen und Brechen bis zum letzten Sparschwein verteidigt werden muss!
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Diese Einschätzung dürfte auch Alexis Tsipras nicht fremd sein, der nun mitten im größten Trubel mit dem für morgen, Freitag vorgesehenen Besuchs des St.Petersburger Wirtschaftsgipfels bei dessen Gastgeber ein hämisches Grinsen auslösen könnte.
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Das dreitägige Forum beginnt am heutigen Donnerstag, der Freitag dürfte für die wichtigsten Schlagzeilen gut sein. Denn für Freitag ist ein Zusammentreffen Putins mit Tsipras angekündigt und für Freitagnachmittag dann eine Rede Putins.
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Angesichts des Tsipras-Breaks mag man sich den säuerlich wirkenden Gesichtsausdruck der Brüsseler Flunker-Athleten vorstellen. Vertrauen wir darauf, dass es sowohl Jean-Claude Juncker als auch Martin Schulz gelingen wird, diesen Vorgang mit semantischen Spitzenleistungen zu würdigen.
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Hoffentlich vergessen diese Leuchten dabei nicht, dass Tsipras und seine Syriza-Regierung vom griechischen Volk gewählt wurde, um den sprichwörtlichen gordischen Knoten ggf. mit energischen bzw. unkonventionellen Mitteln aufzulösen.
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Ihr Oeconomicus
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Reaktionen und Pressestimmen
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Greece’s Tsipras heads to Russia for some love
With Greece’s relations with its European counterparts at a low ebb, Greek Prime Minister Alexis Tsipras will head to Russia on Thursday and meet President Vladimir Putin at the St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF).
Tsipras‘ visit comes at a crisis point for Greece, with reforms-for-rescue talks between the country and its international lenders in deadlock.
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Holly Ellyatt | Geoff Cutmore – CNBC
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Die Methode Jörges: Billiges Gepöbel und demokratieferne Panikmache
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Greek People Should Applaud Tsipras
Eurasia Group President Ian Bremmer discusses the ongoing negotiations between Greece and its creditors, and the role of politics in the talks.
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CROSSPOST GEOLITICO

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follow-up, 19.06.2015
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Petersburger Wirtschaftsforum: Rede von Alexis Tsipras
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