Untergang des Strudel-Landes voraus ?

Chapeau! Neu gegründete MFG-Partei zieht in Oberösterreichischen Landtag ein

Eine Kleinpartei mit kaum wahrnehmbarem Wahlbudget und wenig bis null Vorbereitungszeit schafft beim ersten Antreten bei einer Landtagswahl den Sprung in den Landtag:

Was nach Märchen klingt, ist seit heute Realität. MFG, die Partei ohne Politiker, erreichte bei der Oberösterreichischen Landtagswahl über 6 Prozent der Stimmen – und knackte dank der wahrlich sensationellen Unterstützung der Bevölkerung die ominöse Vier-Prozent-Hürde. Was der regelrecht historische 26. September 2021 damit beweist? Wir sind viele! Schon jetzt …

Zum Vergleich:

Die NEOS, finanziell unterstützt von millionenschweren Gönnern vom Schlage eines Hans Peter Haselsteiner, benötigten für Dasselbe – von Parteigründung bis zum erstmaligen Einzug in einen Landtag – ganze drei Jahre. Wie sagte David Pfarrhofer vom Linzer Market-Institut so treffend?

„Es ist ein Novum, dass eine Gruppierung namens MFG, die eigentlich gar nicht existiert, zum politischen Faktor werden könnte. Ich bin seit drei Jahrzehnten Wahlforscher, habe das aber noch nie erlebt.“

Logisch hat er das noch nie erlebt. Eine Zeit wie diese, in der sich der demokratische Rechtsstaat augenscheinlich selbst abzuschaffen gedenkt, ist für alle von uns neu. Und da nun „David MFG“ imstande war, „Goliath arrivierte Großparteien“ in die Suppe zu spucken, fühlen sich Parteienlandschaft wie Wahlforscher vor den Kopf gestoßen.

Heißt nämlich: Wenn das Volk es satt hat, sich Grund-, Freiheits- und Menschenrechte als „Spitzfindigkeit“ unterdrücken zu lassen, kann es das ändern. Und genau diese Macht der Bevölkerung hatte „Goliath“ offenbar nicht mehr am Schirm…

Diesen fulminanten Erfolg, den Einzug in den oberösterreichischen Landtag, haben viele MFG zwar nicht zugetraut, doch uns war von Anfang an klar: Die Zeit ist reif für eine grundlegende Veränderung! Und genau das wurde vom Wahlergebnis nun bestätigt. Dazu die ersten Statements des Trios der MFG Spitzenkandidaten für Oberösterreichfein säuberlich nach Landeslisten-Platzierung gereiht:

[…]

MFG – Menschen, Freiheit, Grundrechte

Anmerkung:

Dieser fulminante Wahlsieg wird von der Süddeutschen Zeitung offenbar als Indikator für den Untergang des Strudel-Landes gesehen.

Da muss natürlich „das Spieglein an der Wand“ gleich nachlegen und davor warnen, dass diese Corona-Protestpartei nun auch in Kärnten, Salzburg und der Wahl zum Nationalrat kandidieren will.

„Schaumermal“ wie sich die Performance der MFG weiter entwickelt.

Aber damit nicht genug!

Das Spiegelchen legt noch einen „erschreckenden“ Aufreger drauf:

Die Wähler bei den Kommunalwahlen in Graz haben sich doch tatsächlich erdreistet, die kommunistische KPÖ-Spitzenkandidatin Elke Kahr mit knapp vier Prozentpunkten vor die ÖVP zu katapultieren, was den ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl dazu veranlasste, noch am Wahlabend zurückzutreten!

Jetzt wollen wir aber doch die Daumen drücken, dass nicht irgendein Schelm in Schneewittchen-Manier nachfragt: „wer verbreitet die schlimmsten Phobien im Land“.

Ihr Oeconomicus


Wahlbetrug in Österreich? Lies mal, da stimmt was nicht.

Wahlbetrug in Österreich?
Lies mal, da stimmt was nicht.
.
„Österreich ist ein kleines Land mit einer bewährten Demokratie“,
eröffnet Marcello Foa seinen Beitrag im unabhängigen Blog des Mailänder “Il Giornale” vom 26. Mai 2016.
.
Ja, meint der erfahrene italienisch-schweizerische Journalist, Manager und Autor, es sei bekannt, dass in einem kleinen Land die Möglichkeiten wirksamer Kontrolle größer sind und damit die Möglichkeiten des Betrugs selbst bei einer Bundeswahl so klein, dass sie nicht ins Gewicht fallen.
.
Aus diesem Grund, so schreibt Foa, habe er die Vermutungen über Tricksereien bei der Präsidentschaftswahl anfangs nicht glauben mögen.
.
„Jetzt aber wird der Verdacht echt plausibel“.
.
Marcello Foa nimmt Bezug auf Berichte, die er seinen (meist italienischen) Lesern unterbreitet. Es sei uns die Übersetzung des Blog-Beitrags gestattet, um deutschen Lesern die Möglichkeit zu bieten, mitzuverfolgen, wie eine absolut seriöse und herausragende Persönlichkeit wie Foa die Angelegenheit beurteilt.
.
Marcello Foa: „Waidhofen an der Ybbs. Dort betrug die Wahlbeteiligung …146,9%. Ja, ihr habt richtig gelesen, 146,9%.
Es gab mehr Wähler als Wahlberechtigte. 13.262 sind zu den Urnen geschritten, aber nur 9.026 hätten das Recht dazu gehabt. Selbstverständlich hat Van der Bellen gewonnen, der 6.621 Stimmen (52,7%) einsackte, gegen die 5.938 Stimmen für den konservativen Kandidaten Hofer (47,3%).
.
Naja, könnte man denken, das sind ungefähr 700 Stimmen und nicht mehr. Was soll man aber von dem halten, was in einer großen Stadt wie Linz geschehen ist?
Die Wahlbeteiligung dort betrug im Bereich delegierte Wahlstimmen gar 598%:
Das ist, wenn zum Beispiel Kranke anderen die Vollmacht geben, um an ihrer statt zu wählen (siehe hier).
Statt der 3.580 eingetragenen Wähler dieser Kategorie wurden am Ende 21.060 Stimmen gezählt. Natürlich hat Van der Bellen gewonnen. Er erhielt 14.000 dieser mirakulös vermehrten 21.000 Wählerstimmen und ließ damit Hofer um ganze 8.500 Stimmen hinter sich.
.
Mauro Bottarelli im “Sussidiario” berichtet, wie die Auslandswähler in einer Nacht um 20.000 Stimmzettel gewachsen sind. Der Vorsitzende der Wahlkommission hatte erklärt, es seien 740.000 Wahlzettel ausgehändigt worden und er schätzte, dass es am Ende 700.000 gültige Stimmzettel sein würden (also 6% ungültige aus verschiedenen Gründen). Am nächsten Tag aber waren es 760.000 geworden und allesamt außerordentlich gültig. Das sind ganze 60.000 Stimmen mehr!
.
So, und das sind nur drei Vorkommnisse. Wahrscheinlich gibt es mehrere. Jetzt machen wir einmal eine kleine Rechnung. Van der Bellen hat Hofer geschlagen, um 8.500 fragwürdige Stimmen in Linz und um 700 fragwürdige in Waidhofen. Bei der Briefwahl kann man 20.000 der wundersam vermehrten 60.000 Stimmzettel veranschlagen, gemäß dem Verhältnis 2/3 für den Grünen, 1/3 für Hofer. Macht zusammen bereits 29.200 Stimmen, die alles andere als klar sind. Der Öko-Kandidat hatte am Ende einen Vorsprung von 31.000 Stimmen.
.
Wollen wir doch sehen, ob die Österreicher in Wirklichkeit nicht einen anderen Präsidenten gewählt haben, nämlich den, der offiziell unterlegen ist? Undenkbar in einem europäischen Land, noch dazu in einer bewährten und reifen Demokratie. Doch die Zahlen lassen eine andere Wahrheit vermuten. Eine ganz und gar beunruhigende“, schließt Marcello Foa seinen Beitrag.
.
Quelle:
unser Tirol.com
.
.
korrespondierende Beiträge
.
27.05.2016
Was wäre, wenn Hofer gewonnen hätte ?
.
Auszüge:
.
„Wer auch immer wo auch immer in dieser Szene auftritt, er oder sie sagt stets das gleiche: „Obergrenzen“ sind unmenschlich, alle „Schutzsuchenden“ haben ein Recht auf Asyl und Versorgtwerden, und wer das nicht will, ist ein Rechter.
Dabei blenden sie aus, dass laut Genfer Flüchtlingskonvention das Asylrecht unter bestimmten Bedingungen temporär gilt und dass jeder Staat den Schutz der eigenen Interessen (also auch der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen) an die erste Stelle setzen muss.
Martin Lichtmesz kommt in der „Außensicht“ zum selben Resultat wie jene (eigentlich) Roten und Grünen, die das Denken nicht verlernt haben:
„Österreich teilt sich heute in jene, die begriffen haben, ob intuitiv oder analytisch, was die Grundlagen unserer Existenz sind, und jene, die es nicht begriffen haben.“
.
„Hier liegt auch der wesentliche Unterschied zwischen den Bildern, die die Hofer- und Van der Bellen-Wähler jeweils voneinander haben: Ich denke, wir Hofer-Wähler halten nur einen kleinen Bruchteil der Unterstützer oder Anhänger Van der Bellens für ernsthaft bösartig oder korrupt.
Der weitaus größte Teil hat sich von der Realität abgekoppelt und ist außerstande, die Tragweite der Politik zu erkennen, für die Van der Bellen steht. Ganze Knäuel aus Affekten, irrationalen Ängsten, Fluchtreflexen, Selbstbilderhaltungstrieben und Klassen- wie Kasteninteressen verstellen ihnen den Blick.
Sie kennen keine Solidarität mehr mit den ökonomisch schlechtergestellten Schichten im Lande, und stecken den Kopf in den Sand vor den Kollateralschäden des Multikulturalismus.“
.
„Viele sind so verwirrt, dass sie allen Ernstes auf Van der Bellens heuchlerische, auf patriotische Gefühle appellierende Wahlkampagne hereingefallen sind. Sie wollen alles gleichzeitig haben: ihr kuscheliges Wohlstands-, Wald-, Feld- und Almwiesen-Österreich und offene Grenzen, verschwiegene Gräben, konfliktfreie ‚Weltoffenheit‘, ‚Refugees-Welcome‘-Rausch und das Gefühl, ein ‚guter‘, ‚toleranter‘ etc. Mensch zu sein. Dafür reagieren sie immer gereizter auf alle, die es wagen, ihre Illusionen in Frage zu stellen oder sie auf bestimmte Fakten hinzuweisen.
[…]“
.
.
24.05.2016
Österreichs Wahlpanne: Stadt erreicht Wahl-Beteiligung von 146,9 Prozent
.
.
23.05.2016
Norbert Hofer hat offenbar via Facebook seine Wahlniederlage eingestanden
.
.
16.05.2016
Katharina Stemberger, Schauspielerin und UNESCO-Botschafterin
Aufruf bei der Veranstaltung „Stimmen für Van der Bellen“ am 16. Mai im Wiener Konzerthaus:
.
„Wir brauchen jede Stimme, wenn wir dieses Rennen für uns entscheiden wollen.
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Nur nicht kriminell werden, …also – nicht sehr“
.

.
.

Herrmanns Schuldzuweisungen: Klartext oder Scheingefecht ?

Herrmanns Schuldzuweisung: Klartext oder Scheingefecht ?
.
Der bayerische Innenminister hat offenbar erkannt, dass Österreich mit der Weiterleitung von Asylforderern nach Deutschland europäisches Recht missachtet und damit einem „Flüchtlingstourismus“ vorzugsweise zum Nachteil Bayerns Vorschub leistet.
.
Angesichts des nicht abreissenden Flüchtlingsansturms aus Österreich droht er nun, künftig Asylsuchende direkt an der Grenze zum Nachbarland abzuweisen.
.
Hermann geht davon aus, dass sich derzeit Tausende nicht registrierte Flüchtlinge im Land befinden, zu deren Aufenthaltsorten den Sicherheitsbehörden keinerlei Informationen vorliegen.
In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe) stellt er fest,

„Solange ein Flüchtling keinen Asylantrag gestellt hat, hält er sich illegal in Deutschland auf. Er darf nicht einfach zum Bahnhof in Straubing gehen und von dort aus etwa nach Berlin fahren. Wir dürfen hier keinen Flüchtlingstourismus dulden.“

Vorrangig sieht der Minister dem Bericht zufolge jedoch Italien und Griechenland in der Pflicht.

„Wir werden den Zuzug nur in den Griff bekommen, wenn die Außengrenzen des Schengen-Raums endlich wieder gesichert werden, also vor allem in Griechenland und Italien.“

Die beiden Länder müssten dabei „massiv von durch die EU-Organisation Frontex unterstützt werden“.
Man müsse endlich wieder „rechtmäßige Zustände in der EU“ herstellen.

„Es ist absolut inakzeptabel, dass sich Tausende Menschen völlig unkontrolliert durch den Schengen-Raum bewegen. Zumal wir nicht davon ausgehen können, dass sich darunter nur Menschen mit friedlichen Absichten befinden.“

Herrmann sieht längst Gefahren für die innere Sicherheit. Zwar gebe es „zum Glück“ keine Hinweise auf geplante Terroranschläge.

„Dies kann aber nicht bedeuten, dass wir alles unkontrolliert laufen lassen. Zumal sich das herumspricht. Es widerspräche jeder Lebenserfahrung, wenn Kriminelle diese Lücke nicht ausnutzten, um nach Deutschland einzureisen und gegebenenfalls schnell wieder auszureisen.“

Sollte es sich bei den Drohgebärden gegen Österreich nicht um ein mit dem Kanzleramt abgestimmtes Scheingefecht handeln, geraten Merkel samt ihrem frisch gekürten frau- und kinderlosen Flüchtlingskoordinator Altmaier und dem Refugee-Operations-Manager de Maizière gegenüber Werner Faymann in Erklärungsnotstand.
.
Seit dem bemerkenswerten Erfolg der FPÖ bei der Landtagswahl in Oberösterreich und der am kommenden Sonntag anstehenden Wahlen in Wien, bei denen sich ebenfalls ein fulminantes FPÖ-Ergebnis einstellen könnte, steht der österreichische Bundeskanzler ohnehin unter starkem innenpolitischen Druck.
Insofern kommt die bayerische Drohgebärde zur Unzeit und könnte HC Strache und seiner FPÖ am Sonntag zu unerwarteten Bonusstimmen verhelfen.
.
Ihr Oeconomicus
.