«Stimm für dich selbst» – GeenPeil goes Den Haag !

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«Stimm für dich selbst»
GeenPeil goes Den Haag !
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Zwei Niederländer, Jan Dijkgraaf (Kolumnist) und Bart Nijman (Publizist der mit seinem Satireblog täglich eine halbe Million Leser erreicht) haben den Kampf gegen die so genannten Eliten aufgenommen.
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Mit ihrer neuen Partei Geen Peil (Keine Peilung) brechen sie alle Regeln der politischen Gepflogenheiten. Der Name basiert auf dem Prinzip eines Peilgeräts. Die ­Partei hat keine Peilung, zeigt also in keine klare Richtung. Sie hat keine Positionen, kein Parteiprogramm:
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«Der Wähler ist der Chef»
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Mit direkter Demokratie nach Schweizer Vorbild will die Partei in den im März anstehenden Wahlen punkten und verspricht, dass ihre Abgeordneten den Wünschen der Parteimitglieder folgen werden.
Diese können via App demokratisch abstimmen, wofür die Politiker im Parlament stimmen sollen.
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Somit können die Bürger also vom Sofa aus mitentscheiden. Im Gegensatz zu anderen Parteien will Geen Peil nicht verhandeln und keine Kompromisse eingehen.
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Es liegt auf der Hand, dass die Belagerer der Fleischtöpfe mit ihren Spießgesellen alle verfügbaren Sturmgeschütze auffahren werden, um solche Absichten zu unterlaufen.
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Wie man an einigen Meinungsbildern in Amsterdam erkennen mag, zeigen elitäre brain-wash-Strategien ihre fatale Wirkung:
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Ungeachtet dessen wirkt die GeenPeil-Initiative wie ein Aufrütteln von ins Mark getroffener etablierter Parteien und bedroht die Kuschelecke des Establishments und des politisch korrekten Mainstreams.
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Gerade deshalb mag man den Initiatoren wünschen, dass im März an den Wahlurnen so mancher dem Aufruf „Stimm für dich selbst“ folgt und sei es nur, um zu erleben, wie ein plutokratisch anmutendes System ins Schlingern gerät.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierend:
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04.01.2017
Liechtenstein als Vorbild für Deutschland ?
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Weg frei für EU-Ukraine-Abkommen

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Weg frei für EU-Ukraine-Abkommen
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Um das Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine zu retten, haben die EU-Staaten eine von den Niederlanden geforderte Zusatzerklärung beschlossen.
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Die Vereinbarung besagt nun, dass die Ukraine durch das Abkommen „keine konkrete Perspektive auf einen EU-Beitritt“ erhält. Diese semantische Artistik liefert nun nach dem Selbstverständnis des Volldemokraten Mark Rutte den Schlüssel um das „Nee“ der Volksabstimmmung vom 6. April zu übertrumpfen.
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Folgerichtig ließ Rutte am Freitag sein Kabinett einen Gesetzentwurf beschließen, der die Ratifizierung des Partnerschaftsabkommens zwischen der EU und der Ukraine vorsieht und den beiden Parlamentskammern nun zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Da jedoch die eigentlichen Kernpassagen des Vertrages, u.a. die praktisch komplette Abschaffung von Zöllen zwischen EU und Ukraine, Garantien zu einem freien Kapitalverkehr und die Legalisierung von Standortverlagerungen von Unternehmen nicht verändert wurden, werden sich die Parlamentarier fragen lassen müssen, ob sie auf Grundlage eines semantischen Zaubertricks tatsächlich den Volkswillen umgehen wollen.
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Geert Wilders hat für diesen Fall bereits ein Misstrauensvotum gegen Mark Rutte angekündigt. Es darf davon ausgegangen werden, dass Wilders‘ Partei für die Freiheit (PVV) diesen abenteuerlichen Vorgang als politisches Kapital einsetzen wird , um im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen im März 2017 zu punkten.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierend:
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07.04.2016
Assoziierungs-Abkommen EU-Ukraine: Holländer sagen „Nee“
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08.04.2016
Durchgegrünter Politfug by Rebecca Harms
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Geert Wilders wegen Diskriminierung straflos schuldig gesprochen

Geert Wilders wegen Diskriminierung straflos schuldig gesprochen
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Ein Gericht in Schiphol hat den Chef der Partei für die Freiheit (PVV), Geert Wilders, wegen Diskriminierung verurteilt. Die Kommentare des Politikers, der im Dezember 2014 öffentlich seine Anhänger fragte:
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„Wollt Ihr weniger oder mehr Marokkaner in Eurer Stadt und in den Niederlanden ?“
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Die Menge skandierte mit „Weniger“-Rufen, woraufhin Wilders ankündigte: „Wir werden uns darum kümmern.“
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Das Gericht erklärte dies sei inakzeptabel, und begründete damit den konsequenzlosen (symbolischen) Schuldspruch.
Zugleich räumte das Gericht ein, es gäbe nicht genügend Beweise dafür, dass Wilders‘ Worte zum Hass angestiftet haben und verzichtete deshalb auf die Verhängung einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Geldstrafe von 5.000 EUR.
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Wilders sprach nach der Urteilsverkündung in einem Tweet von einem „total verrückten“ Urteil. Das Gericht sei nicht unabhängig, sondern voreingenommen gewesen. Die Richter, die die PVV hassten, hätten zudem „Marokkaner zu einer Rasse gemacht und die Hälfte der Niederlande verurteilt“.
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Er kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
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Geert Wilders reaction to conviction
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Wilders Facebook-Rede zur Verurteilung
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Geert Wilders: Jetzt ist die Zeit der Befreiung

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Geert Wilders:
Jetzt ist die Zeit der Befreiung
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Pim Fortuyn, der Held von Rotterdam, der das Land wach rüttelte, sagte einmal:
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„Ziele nicht auf das, was möglich ist, sondern auf das, was vorstellbar ist.“
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Er wollte deutlich machen, dass für uns, die Niederländer, nichts unmöglich ist.
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Pim Fortuyn hatte recht. Nichts ist unmöglich für uns. Wir sind Niederländer.
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Schauen Sie sich unser Land an. Wir haben dieses einzigartige und wunderschöne Land aus eigener Kraft geschaffen. Wir sind die einzigen Menschen in der Welt, die in einem Land leben, das wir zum größten Teil selbst erschaffen haben. Eine große Leistung.
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Wir haben nicht nur unser eigenes Land erschaffen, sondern auch die Welt erforscht. Wir sind über alle Meere gesegelt. Wir haben New York gegründet und Australien entdeckt. Manchmal scheint es, dass wir alles vergessen haben. Vergessen, was wir können. Wozu wir fähig sind, wenn wir unseren Geist dahinter klemmen. Und vielleicht ist das unser Problem. Wir müssen es wagen, wieder groß zu denken. Denn wo ein Wille ist, gibt es einen Weg.
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Und ja, ich weiß. Viele Dinge machen uns Sorgen. Es gibt auch vieles, worüber man wütend sein kann, zu Recht. Diese Regierung hat unser Land mit seiner Sparpolitik zerstört und es zugelassen, dass unser Land vom Islam kolonisiert wird. Aber beginnen wir damit, auf das vorstellbare zu zielen. Lassen Sie uns unser Land befreien.
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Geert Wilders – EuropaNews
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Parlamentswahl in den Niederlanden 2017
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Niederlande: Bis zu 10 000 Euro als Willkommensgeschenk für Asylanten

Niederlande:
Bis zu 10 000 Euro als Willkommensgeschenk für Asylanten
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Die Niederländer glaubten in den vergangenen Tagen zunächst an einen verspäteten Aprilscherz, als sie eine Nachricht lasen, die ihnen die Sprache verschlug.
Die niederländische Tageszeitung Brabants Dagblad gilt als seriös. Sie erscheint in den Regionen Brabant und Gelderland. Es ist eher selten, dass die Lokalgeschichten des Blattes internationale Aufmerksamkeit erregen. Doch derzeit verbreitet sich ein Artikel der Zeitung wie ein Lauffeuer in Afrika und dem Orient.
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Quelle
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Niederlande wollen Migrationsgesetzgebung verschärfen

Niederlande wollen Migrationsgesetzgebung verschärfen
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Vor dem Hintergrund des größten Zustroms von Einwanderern seit dem Zweiten Weltkrieg wollen die Niederlande in nächster Zeit ihre Migrationsgesetzgebung verschärfen, wie die Agentur Reuters am Sonntag berichtet.
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Schärfere Maßnahmen sollen unter anderem gegen diejenigen Migranten ergriffen werden, denen die Behörden kein Asylrecht gewähren.
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Der Aufenthalt dieser Menschen in einem Flüchtlingsheim werde auf wenige Wochen reduziert, wonach sie aus dem Land abgeschoben werden sollen.
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Gasbohrungen in den Niederlanden: Wenn die Erde bebt


Map of Natural Gas concessions of the NAM/Shell in the Netherlands
[CC – Author: MJSmit (talk)]

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Gasbohrungen in den Niederlanden: Wenn die Erde bebt
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Kaum ein Land in Europa fördert so viel Erdgas wie die Niederlande. Doch die Bohrungen verursachen immer neue und immer stärkere Erdbeben in der dicht besiedelten Region. Viele Hauseigentümer klagen über Risse in Dächern und Wänden und fordern ein Umdenken.
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Groningen Gas Field
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follow-up, 03.03.2015
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Erdbebengefahr: Gasfeld Groningen lässt Gaspreise steigen
Trotz Ukraine-Krise ist der Gaspreis im letzten dreiviertel Jahr deutlich gefallen. Im Sommer 2014 lag er bei 25 Euro je Megawattstunde, Ende des Jahres nur noch bei 20 €/Mwh. Nun zeigen sich wieder Aufwärtsbewegungen. Grund dafür ist eine Verknappung des Angebots. Denn der größte Gasproduzent Europas – die Niederlande – hat ein Problem. Die Gasförderung hat nämlich Nebenwirkungen: Erdbeben, die eine Stärke von bis zu 3,2 auf der Richterskala erreichen können. Die Anwohner rund um das Gasfeld in der Provinz Groningen sind die Leidtragenden. Insgesamt 25.000 Bürger meldeten Schäden, 50.000 Wohnungen mussten verstärkt werden und 24 historische Kirchen sind betroffen. Mit der Zeit sind die Probleme immer gravierender geworden. Mitte der achtziger Jahre belief sich die Zahl der Erdbeben auf zehn bis zwanzig pro Jahr, mittlerweile sind es an die 100.
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ENVERSUM
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follow-up, 21.02.2015
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Untersuchungsbehörde rügt sorglose Gasförderung in Groningen
Zu lange hätten Industrie, politische Entscheider und staatliche Aufsichtsstellen die förderbedingten Erdbeben im Groninger Gasfeld auf die leichte Schulter genommen. Die Fürsorge für die Bevölkerung, die Beachtung der öffentlichen Interessen seien eklatant vernachlässigt und das Vertrauen der betroffenen Bewohner verspielt worden. Das befindet die niederländische Untersuchungsbehörde für Sicherheit in ihrem am Mittwoch vorgestellten Untersuchungsbericht und fordert sowohl die NAM, ein Konsortium von ExxonMobil, Shell und der niederländischen Regierung, als auch die zuständigen Ministerien und die Bergaufsicht auf, die öffentliche Sicherheit endlich angemessen zu berücksichtigen.
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bohrplatz.gegen-gasbohren
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follow-up, 21.12.2014
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Protest against gas drilling in Groningen at Grote Markt
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follow-up, 17.12.2014
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Minister visits earthquake-damaged homes in Groningen
Economic affairs minister Henk Kamp has been visiting Groningen on Wednesday to assess for himself the damage caused by earthquakes. On Tuesday, Kamp announced a further reduction in natural gas extraction in the province in an effort to lower the intensity of the quakes, which are causing considerable structural damage to thousands of homes.
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DutchNews
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