Folgen und Wechselwirkungen der italienischen 3G-Regeln am Arbeitsplatz

Folgen und Wechselwirkungen der italienischen 3G-Regeln am Arbeitsplatz

Seit dem 15. Oktober ist die sogenannte 3G-Regel für Arbeitnehmer in Italien verpflichtend um Zugang zu ihren Arbeitsstätten bekommen. Dokumentiert wird dies durch den „Green-Pass“, einem digitalen Nachweis, der besagt, dass der Inhaber geimpft, genesen oder getestet ist. Die Verordnung gilt zunächst bis zum 31. Dezember.

Auch Berufskraftfahrer die grenzüberschreitende Transporte aus oder nach Italien durchführen unter- liegen grundsätzlich dieser Regelung, wenn sie Zugang zu den Be- und Entladestellen in Italien benötigen.

Gemäß dem Green-Pass-Dekret des italienischen Verkehrs- und Gesundheitsministerium vom 14. Oktober erhalten Fahrer ohne entsprechende Bescheinigung nur dann Zugang zu Be- und Entladezonen, wenn anderes Personal die Arbeiten durchführt. Dies bedeutet, dass auch ungeimpfte Berufkraftfahrer ihre Fracht nach Italien befördern dürfen.

Wer als Ungeimpfter darauf hofft, mittels eines negativer PCR-Tests bei der Entladung mithelfen kann, sieht sich der Problematik ausgesetzt, dass diese Testergebnisse aus dem Ausland nur akzeptiert werden, wenn diese vom italienischen Gesundheitsministerium anerkannt wurden.

Dem Vernehmen nach sollen in Italien derzeit rund 10 Millionen Arbeitnehmer ungeimpft sein. Draghis Dekret sieht vor, dass diese Beschäftigten keinen Zutritt mehr zu Büro oder Fabrik hat.

Unternehmen, die das Covid-Zertifikat bei ihren Mitarbeitern nicht kontrollieren, sollen mit Geldbußen bis zu 1.000 Euro bestraft werden.

Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer, die besagte 3G-Regeln nicht erfüllen, de facto suspendiert werden und somit einkommenslos sind, mit anderen Worten: entweder impfen oder hungern!

Diese Diskriminierungs-Nummer kann und wird nicht folgenlos bleiben, wie anhand der massiven Proteste und Demonstationen erkennbar wird.

Ähnlich wie in UK werden Lieferketten massiv beeinträchtigt werden, was Preissteigerungen nach sich zieht und nicht absehbare Folgen für die ohnehin nicht verwöhnte italienische Volkswirtschaft darstellt, meint

Ihr Oeconomicus

korrespondierend:

Gespräch mit Nandra Nunzia Alessandra Schiliro (Suspendierte Vizequästorin von Rom (= ehem. stellvertretende Polizeipräsidentin)


Frankreich und Italien werden COVID-19-Gesundheitspässe einführen

France, Italy Set to Roll Out COVID-19 Health Passes

Ungeimpfte Bürger Frankreichs müssen mit strengeren Beschränkungen rechnen, nachdem sich die Behörden für COVID-19-Gesundheitspässe ausgesprochen haben, die den Zutritt zu Restaurants, Bars und Krankenhäusern sowie das Reisen ermöglichen sollen.

Der Verfassungsrat in Frankreich entschied am Donnerstag auch, dass die Pässe für Fernreisen mit dem Zug, dem Flugzeug oder dem Bus erforderlich sind, wie The Associated Press berichtete.

Außerdem wurde beschlossen, dass die Beschäftigten des Gesundheitswesens bis zum 15. September gegen das Virus geimpft werden müssen und dass Krankenhausbesucher ebenfalls einen Gesundheitspass benötigen.


Die Gegner der Maßnahmen werfen Macron jedoch vor, die Freiheitsrechte mit Füßen zu treten und Ungeimpfte zu diskriminieren.

Die jüngste Entscheidung des Gerichts löste Proteste vor dem Verfassungsrat in Paris aus, bei denen mehrere Hundert Menschen das Urteil anprangerten; weitere Proteste sind für dieses Wochenende geplant.

source: tighter restrictions for unvaccinated citizens

Italien hat Macrons Vorstoß offenbar aufgegriffen.

Die italienische Regierung entschied am Donnerstag, dass Lehrer vor dem Betreten des Klassenzimmers einen Nachweis der Immunität gegen COVID-19 vorlegen müssen, und hat auch den sogenannten Green Pass für Reisende in Zügen, Flugzeugen, Schiffen und interaktiv vorgeschrieben -Stadtbusse.

Um die Impfungen gegen die hochansteckende Delta-Variante zu beschleunigen, hatte die Regierung bereits verfügt, dass der Pass ab dem 6. August erforderlich ist, um in Restaurants drinnen zu essen und eine Reihe von Dienstleistungen und Freizeitaktivitäten zu nutzen.

Nun weitete das Draghi-Kabinett trotz Bedenken in der Regierungskoalition ab dem 1. September auf alle Lehrer, Studenten und den Fernverkehr aus.

Konkrete Konsequenzen:

Lehrerinnen und Lehrer können ohne das Zertifikat nicht arbeiten und nach fünf Tagen Abwesenheit werden sie nicht mehr bezahlt.

Quelle: Reuters

Auch der Chairman des Oval Office- Chairman äußerte sich zu diesem Thema:

„Es sei für Bundesangestellte obligatorisch, sich impfen zu lassen

oder sich regelmäßigen Tests, Maskenpflichten und Reisebeschränkungen zu unterziehen.“

und löst damit wohl einen Sturm aus !

Senator Rand Paul der selbst Arzt ist und seit 33 Jahren eine Praxis betreibt, schrieb am 4. August ein Op-Ed bei FoxNews, in dem der die Maßnahmen zu Covid-19 aufs Schärfste missbilligte und die Bevölkerung zum Widerstand aufrief.

deutschsprachige Fassung dazu

Wie so oft werden politische Entscheidungen auf wissenschaftliche Begründungen bestimmter Figuren zurückgeführt , die sich gerne als so vollkompetent darstellen, womit Betrachter oft völlig vergessen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse mitnichten linear, sondern dynamisch zu verstehen sind, wobei es wie bei einem perpetuum mobile um These, Antithese und Synthese geht und quasi nie endet.

An der Stelle sei an Sir Isaac Newton erinnert, zu dessen herausragenden Werken das von ihm entwickelte Wechselwirkungsprinzip gehört, dessen Kernaussage „Druck erzeugt Gegendruck“ vielen Menschen geläufig sein mag.

Vielleicht mag es in diesem Zusammenhang seltsam erscheinen, dass so manche Absolventern der Physik mutmaßlich von Erinnerungsschwächen an ihre Studienzeit geplagt sein könnten, ein Phänomen, dessen Folge bei politischen Diskursen zu „alternativlosen“ Einschätzungen führt, meint

Ihr Oeconomicus


Schlepper-Prozess gegen deutsche Migrations-NGOs voraus ?

Schlepper-Prozess gegen deutsche Migrations-NGOs voraus ?

 

Deutschen NGOs, die erklären, Flüchtlinge auf dem Mittelmeer zu retten, wird in Italien der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Trapani wirft ihnen Schlepperei vor und wird ein Strafverfahren gegen 24 Crewmitglieder der NGOs beantragen. Die Beschuldigten – darunter mehrere deutsche Staatsbürger – werden verdächtigt, Migranten nicht gerettet, sondern nach Abkommen mit libyschen Schleppern an Bord der Schiffe genommen zu haben.

Quelle:

 

korrespondierend:

05.01.2022

Schlepper, Schleuser, Seenotretter – ihre kriminelle Kooperation ist für sie alle ein lukratives Geschäftsmodell

Jetzt ist bestätigt, was lange klar war: Schlepper, Schleuser und Seenotretter betreiben ihr profitables Geschäft gemeinsam.

Ihre Komplizenschaft liegt in der Natur der Sache. Beide brauchen einander. Abnehmer und Lieferant.

Rettung und Versorgung von Migranten ist ein Geschäftsmodell, das aber nicht mit dem Transport in den nächsten Hafen endet.

Auch an Land garantiert es Arbeitsplätze: Anwälte, Übersetzer, Sozialarbeiter, Betreuer – sie hätten ohne den Nachschub immer neuer «Schutzsuchender» keinen Job oder Verdiensteinbussen.

Es ist ein kapitalistischer Traum: Die Ware wird umsonst geliefert, Betriebskosten werden durch Spenden finanziert, die Werbung übernehmen kostenfrei die Medien.

Sogar Ertrunkene helfen: Nichts fördert die Spendenbereitschaft der Europäer mehr als ein schlechtes Gewissen.

Und mit deren Hilfsbereitschaft locken Schlepper neue «Kunden» für die Überfahrt nach Europa an. Perfekt.

Autor: Wolfgang Koydl – Weltwoche

 

Italien stoppt AstraZeneca-Charge

Italien stoppt AstraZeneca-Charge
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Die italienische Arzneibehörde AIFA hat am Donnerstag beschlossen, eine Charge* des Impfstoffes AstraZeneca auf gesamtstaatlicher Ebene aus dem Markt zu nehmen. Der Beschluss wurde gefasst, nachdem einige „gravierende Fälle“ nach Verabreichung des Impfstoffes gemeldet wurden, hieß es. Experten wurden beauftragt, die Impfstoff-Charge zu prüfen.
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Zwei Militär-Angehörige auf Sizilien starben in den vergangenen Tagen, nachdem sie die erste AstraZeneca-Impfdosis erhalten hatten, hieß es. Die Opposition rief Gesundheitsminister Roberto Speranza auf, die „mögliche Gefährlichkeit des AstraZeneca-Vakzins“ zu prüfen. Ermittlungen wurden außerdem um den Tod eines Mitarbeiters einer Schule im Raum von Neapel aufgenommen, der am Montag immunisiert worden und kurz daraufhin gestorben war. Vergangene Woche war eine 62-jährige Lehrerin in Neapel nach der Impfung ums Leben gekommen.
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Quelle
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Anmerkung:
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Der hurtige Stopp der Verimpfung des AstraZeneca-Vakzins hat neben der verbalen Besorgnis noch ganz andere, fundamentale Gründe, die sich auch der neue Il premier vergegenwärtigen sollte !
Der Präsident des italienischen Verfassungsgerichts Giancarlo Coraggio, hat diese bereits Anfang Januar ins Pflichtenheft der Regierung geschrieben:
„Sollte ein Impfstoff Nebenwirkungen haben und Schäden verursachen, muss der italienische Staat der betroffenen Person Schmerzensgeld zahlen. Die Entschädigungspflicht seitens des Staates betreffe nicht allein Pflichtimpfungen, sondern auch Impfungen, die der Staat nur empfehle, wie im Fall der Anti-CoV-Impfstoffe.“
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follow-up, 13.03.2021:
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AstraZeneca-Charge wird konfisziert
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Nachdem zwei Militärangehörige und ein Polizist in Sizilien nach der Impfung mit dem AstaraZeneca-Impfstoff starben, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf Fahrlässigkeit. Die betreffende Impfstoff-Charge wird nun von der Polizei konfisziert.
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Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Todesfällen gibt. Es besteht der Verdacht der Fahrlässigkeit.
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Ermittelt wird auch aufgrund des Todes eines Mitarbeiters einer Schule in der Nähe Neapels, dem am Montag das Vakzin verabreicht wurde. In der vergangenen Woche war eine 62 Jahre alte Lehrerin nach der Impfung verstorben.
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Bei den Gesundheitsbehörden stehen unterdessen die Telefone nicht mehr still: Zahlreiche Militärangehörige und Lehrpersonal zeigten sich besorgt. Die Behörden befürchten, dass viele Impfungen nun abgesagt werden.
[…]
Den neuen Premierminister Mario Draghi, der erst vor wenigen Tagen eine Beschleunigung der Massenimpfungen angekündigt hatte, dürften die Todesfälle in Sizilien nun unter Druck setzen. Am Donnerstagnachmittag sprach er telefonisch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über die jüngsten Entwicklungen.
Der italienische Gesundheitsminister Robert Speranza versuchte, Bedenken der Bevölkerung auszuräumen, und erklärte, dass die Regierung „sehr auf die Sicherheit der Impfstoffe achtet“.
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Quelle
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korrespondierend:
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Immunologe Gänsbacher rät zur Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca
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Der Immunologe Bernd Gänsbacher rät dazu, auch in Südtirol die Impfungen mit AstraZeneca auszusetzen. Die Vorgangsweise in Ländern wie Israel, Südkorea oder Dänemark zeige, dass es bei bestimmten Impflieferungen möglicherweise Verunreinigungen gegeben haben könnte, sagte er im Gespräch mit Markus Kaserer. Laut Gänsbacher gilt es vordergründig zu klären, woran die geimpften Personen verstorben sind.
Quelle incl. Video-Clip

Conte gescheitert – Draghi soll es richten

Conte gescheitert – Draghi soll es richten

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella gab gestern (02.02.) bekannt, Mario Draghi mit der neuen Regierungsbildung beauftragen zu wollen.

Neuwahlen seien keine Alternative, so Mattarella, da zwischen Parlaments-Auflösung und Amtsantritt einer neuen Regierung mehrere Monate vergehen würden. Ausserdem sei angesichts von Pandemie, Wirtschaftskrise, der laufenden Impfkampagne und der Notwenigkeit, den Zugang zu den finanziellen Mitteln des EU-Wiederaufbauplan zu sichern, keine andere Lösung zielführend.

Tja, alles Argumente die strittig zu diskutieren wären. Jedoch könnte man auch mutmaßen, dass „behind the curtain“ schlichtweg die aktuellen Umfragewerte der Lega, Forza Italia und Fratelli d’Italia, welche zusammen weit über 50 % erreichen könnten, und/oder den phösen Matteo Salvini wieder „nach oben“ spülen dürfte, eine tragende Rolle für Mattarella’s Entscheidung waren.

Tja, dann sollten wir mal die Popcorn-Bestände auffüllen, um in Ruhe die weitere Entwicklung beobachten.
Jedenfalls wird es „Super-Mario“ nicht leicht haben mit irgendwelchen „what ever it takes“-Phantasien das politische Geschehen zum Wohle des Landes zu befrieden oder gar signifikanten Rückhalt bei der Bevölkerung zu erreichen, meint

Ihr Oeconomicus

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follow-up, 03.02.2021

Erwartungsgemäß wurde Mario Draghi mit der Regierungsbildung beauftragt.
Die NZZ hat sich in ihrem aktuellen erkenntnisreichen Beitrag dazu unter anderem mit den vier großen Baustellen des Landes und den Konstruktionsmängeln von Staatsapparat und Gesetzgebung beschäftigt. Sehr zu empfehlen.


In Italien entspannt sich die Corona-Lage

In Italien entspannt sich die Corona-Lage

In vielen Teilen Italiens hat sich die Corona-Situation allmählich verbessert und der Druck auf die Krankenhäuser ist zurückgegangen.

Ab kommendem Sonntag werden die Lombardei, die von der Epidemie am stärksten betroffene Region des Landes, sowie die Regionen Piemont, Basilikata und Kalabrien zur gelben Zone herabgestuft, beschloss der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitagabend.

Damit können Geschäfte wieder öffnen und Lokale dürfen bis 18.00 Uhr offen halten.
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In Italien entspannt sich die Corona-Lage


verlorenes Referendum: ‚verschrottet‘ sich der Rottamatore nun selbst ?

verlorenes Referendum:
‚verschrottet‘ sich der Rottamatore nun selbst ?
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Seit wenigen Minuten sind die Wahllokale in Italien geschlossen.
Erste Hochrechnungen (siehe Corriere-Live-Blog) gehen davon aus, dass das Verfassungsreferendum mit 56-58 Prozent der abgegebenen Stimmen abgelehnt wurde.
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Sollte sich dieses Ergebnis bestätigen, wird sich zeigen, ob Renzi -wie mehrfach angekündigt- tatsächlich zurücktreten wird.
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Es ist zu erwarten, dass genau diese Frage nun unmittelbar auch die Finanzmärkte beschäftigen und Renzi „im Interesse des Landes“ nach semantischen Interpretationen seines Scheiterns suchen wird, um seinen politischen Abgesang zu verzögern.
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Ob die Geduld einer aufgebrachten Gesellschaft ausreicht um Renzi’s denkbare Winkelzüge zur Erhaltung der Macht zu tolerieren darf bezweifelt werden und könnte den Euro-Glyzerin-Jongleuren schlimmstenfalls einen Supergau bescheren.
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Vielen Italienern ist schmerzlich bewusst, ‚Forza Italia‘ war vorgestern, also zu Zeiten der Lira, die als ökonomisches Ventil fungierte. Die gemeinschaftliche ‚Friedenswährung‘ hingegen hat die katastrophalen Zustände in der Bevölkerung und deren Ablehnung gegenüber Polit-Artisten wie Renzi und zahlloser an den Futtertrögen versammelter Strukturen deutlich verstärkt.
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Hoffen wir, dass es nicht zum Schlimmsten kommen möge!
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 07.12.2016
Matteo Renzi tritt nun offiziell zurück – aber bleibt im Amt
Staatspräsident Sergio Mattarella nahm am Mittwochabend Renzis Rücktrittsgesuch unter Vorbehalt an. Zuvor hatte der italienische Senat das Haushaltsgesetz für das kommende Jahr verabschiedet.
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tagesspiegel
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follow-up, 06.12.2016
Renzi könnte noch diese Woche gehen – und bald wiederkommen
Einen Tag nach dem Verfassungsreferendum zweifelt niemand mehr am Rücktritt von Matteo Renzi. Die Frage ist nicht mehr, ob der Premier geht, sondern wann. Schon Ende der Woche könnte es soweit sein. Doch noch bevor Renzi geht, wird über seine Rückkehr spekuliert.
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Nachrichten für Südtirol
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update, 05.12.2016 – 01:00h:
No a 59,5 e Sì a 40,5%. Renzi annuncia dimissioni !
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Anmerkung:
Renzi ist auf ganzer Linie gescheitert und soll Medienberichten zufolge erklärt haben, dass der Weg seiner Regierung hier endet .. nachfolgend ein entsprechender Video-Clip:
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Wie geht es nun weiter ?
Nach Renzis zu erwartendem Rücktrittsgesuch, wird Staatspräsident Sergio Mattarella zu entscheiden haben, ob er dieses annimmt oder ablehnt.
Lehnt er dies ab um Renzi geschäftsführend weiterwursteln zu lassen, mag man sich die Reaktionen von Bevölkerung und politischen Gegnern lieber nicht vorstellen.
Im Falle der Annahme ist es seine Aufgabe einen neuen Regierungschef zu finden, der eine parlamentarische Mehrheit hinter sich vereinigen kann. Falls dies scheitert, steht Italien vor Neuwahlen.
Das aus heutiger Sicht zu erwartende Ergebnis dürfte den ohnehin schwelenden Alptraum der EUholiker noch verstärken und in vielerlei Hinsicht heftige Turbulenzen auslösen.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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08.12.2016
Botschaft eines zerrütteten Italien
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Prinzipiell kommen folgende Ursachen für Renzis Desaster in Frage: Die Sorge vor einem Demokratiedefizit, weil die Senatoren nicht mehr gewählt, sondern ernannt werden sollten. Oder der Unmut über die Massenanlandungen von Afrikanern. Der Frust wegen hoher Arbeitslosigkeit und Merkels Sparpolitik. Der Ekel vor dem Euro. Ein allgemeiner Unmut über die Korruptheit der regierenden Demokratischen Partei und wegen der Selbstbedienungsmentalität der Politiker im Allgemeinen.
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Wolfgang Prabel @Geolitico
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21.06.2016
Fünf-Sterne-Klatsche für Mario Renzi
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05.08.2015
Verarmung: Italiens Süden stirbt
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22.03.2014
Das ambitionierte Reformprogramm des ‚Rottamatore‘
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10.04.2012
DIE QUALEN DER MENSCHEN
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