U.S. investor Wilbur Ross likely to buy Spanish financial assets

Wilbur Ross, the U.S. billionaire who has made 65 % profit on his 2011 investment in a struggling Bank of Ireland (BOI), said he is likely to bid for banks or financial assets in Spain over the next few months.

Ross, whose WL Ross & Co. LLC owns 9.9 % of BOI, said in a telephone interview that he had spent a lot of time in Spain recently and had been impressed by banking sector reforms.

„We haven’t decided yet whether to buy assets or to invest in banks themselves, but the likelihood is that we’ll show up bidding on something in Spain,“

he said.

Ross, one of the biggest international champions of Ireland’s recovery, has made $2.6 billion through investing in poorly performing assets.
[…]
Laura Noonan – Reuters

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Anmerkung
Auch wenn manchmal der Eindruck entsteht, dass Investor-Legenden (oder sollten wir besser den Begriff Corporate Raider wählen?) wie Ross das Gras wachsen hören, führen deren sicher sorgfältigen Analysen und Einschätzungen nicht immer zum Ziel.
Im Zusammenhang mit den angedachten Investments in spanische poor performing assets muss sich erst noch herausstellen, ob sich unter dem sprichwörtlichen Gras nicht doch auch ein Minenfeld verborgen sein könnte.

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Ihr Oeconomicus


Master Financial Assistance Facility Agreement

MASTER FINANCIAL ASSISTANCE FACILITY AGREEMENT
between
EUROPEAN FINANCIAL STABILITY FACILITY
IRELAND
as Beneficiary Member State
and
CENTRAL BANK OF IRELAND

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CONTENTS
CLAUSE PAGE
1. Definitions
2. The Master Financial Assistance Facility and Specific Facilities
3. Entry into Force and Conditions Precedent
4. Requests, Conditions to Disbursements, Financing and Disbursements
5. Representations, Warranties and Undertakings
6. Interest, Costs, Fees and Expenses
7. Repayment, Early Repayment, Mandatory Repayment and Cancellation
8. Payments
9. Events of Default
10. Information Undertakings
11. Undertakings relating to Inspections, Fraud Prevention and Audits
12. Notices
13. Miscellaneous
14. Governing Law and Jurisdiction
15. Entry into Force
16. Execution of the Agreement
17. Annexes and Schedules
Annex 1 Form of Pre-Funding Agreement
Annex 2 Form of Legal Opinion
Annex 3 List of Contacts
Schedule 1 Loan Facility: Facility Specific Terms
Annex 1 Form of Request for Funds
Annex 2 Form of Acceptance Notice
Annex 3 Form of Confirmation Notice

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PDF – [57 Seiten]

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Between
EUROPEAN FINANCIAL STABILITY FACILITY
IRELAND
as Beneficiary Member State
and
CENTRAL BANK OF IRELAND

AMENDMENT AGREEMENT
RELATING TO THE
LOAN FACILITY AGREEMENT
FIRST FINANCIAL ASSISTANCE FACILITY
AGREEMENT
SECOND FINANCIAL ASSISTANCE FACILITY
AGREEMENT
and
MASTER FINANCIAL ASSISTANCE FACILITY
AGREEMENT

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CONTENTS
Clause Page
1. Amendments to the Facility Agreements
2. Representations and Warranties
3. Governing Law and Jurisdiction
4. Entry Into Force
5. Execution of the Agreement
6. Interpretation and Annexes
Annex 1 Form of Legal Opinion
Annex 2 List of Contacts

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PDF – [17 Seiten]


Ireland avails of secret banks arrangement for debt swap

Ireland is making use of a secret arrangement between eurozone central banks to ensure its controversial debt swap doesn’t fall foul of a ban on monetary state financing, according to sources.

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There are limits on how many of its own government’s bonds a eurozone central bank can hold in its investment portfolio to make sure it doesn’t directly finance the state, the people said on condition of anonymity.

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The Irish central bank risked exceeding that limit when it assumed €25bn of government debt as a result of Ireland’s seizure of Anglo Irish Bank Corp, they said.

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To avoid breaching the rules, the Irish central bank will be allowed to borrow unused capacity from counterparts in the 17-nation bloc, the people said. One suggested the extra capacity would be provided by the Eurosystem of Central Banks rather than from individual central banks that have room to spare in their investment portfolios.

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The procedure is permitted under the confidential Agreement on Net Financial Assets, or ANFA. A spokesman for the Frankfurt-based European Central Bank, which has never published the terms of ANFA, declined to comment on the Irish case. The Irish central bank also declined to comment.
[…]
Irish Examiner

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„Nicht unsere Schulden“

„Nicht unsere Schulden“

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Mehr als 100.000 Menschen haben am Sonnabend in mehreren Städten Irlands gegen die »Bankenrettung« demonstriert.
Der Gewerkschaftsbund ICTU, der zu den Kundgebungen aufgerufen hatte, zählte allein in der Hauptstadt 60.000 Teilnehmer. 15.000 Menschen demonstrierten in Cork, 13.000 in Waterford, 10.000 in Limerick, 7.000 in Sligo und 5.000 in Galway.
Obwohl die Aktionen bereits vorher angekündigt worden waren, richtete sich der Protest auch gegen ein am Mittwoch zwischen dem Kabinett von Ministerpräsident Enda Kenny, der irischen Notenbank und der Europäischen Zentralbank ausgehandeltes Abkommen, durch das Dublin kurzfristig von Zinszahlungen in Milliardenhöhe entlastet werden soll.
[…]
André Scheer – junge Welt
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‚Lift the Burden‘: Tens of thousands march against austerity in Ireland (+ VIDEO)
RT.com
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Bill restricts Dáil banking crisis probe
Any likely parliamentary inquiry into the banking crisis will not have the power to investigate past governments where the reputation of former office holders could be directly adversely affected, according to a confidential briefing for TDs.
[…]
Irish Examiner
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Anmerkung
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Willkommen in der Bananen-Republik!
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Ihr Oeconomicus


frustrierte Celtic Tiger’s ? (+ update)

frustrierte Celtic Tiger’s ?
Während der letzten Wochen wurden dem interessierten Publikum häufig rosarote Berichte und Analysen zur ökonomischen Genesung des EU-Musterschülers Irland serviert, während kritische Stimmen eher ausgeblendet wurden.
Zwischenzeitlich scheint allerdings die zeitweilige Euphorie hinsichtlich kontinuierlicher Wachstumsphantasien von ökonomischen Realitäten eingeholt zu werden. im fünften Jahr der irischen Wirtschaftskrise gibt es Anzeichen zu einer Verschärfung der Rezession.
Die Binnenkonjunktur ist weiterhin rückläufig, die Arbeitslosigkeit ist mit 14,9% gerade auf ein 18-Jahres-Hoch [8,8% Langzeitarbeitslose] angewachsen, die Staatsverschuldung nähert sich den für 2013 prognostizierten 120 Prozent des BIP .. das vermeintliche Wachstum erscheint wohl eher im Bereich Hoffnung angesiedelt zu sein.
Die rückläufigen Fracht-Volumina zeigen das Gefahrenpotential der ausfuhrabhängigen Irischen Wirtschaft deutlich auf.
Wachstumsraten von etwa 2,5% die zur Bedienung der Staatsschulden notwendig wären, erscheinen vor dem Hintergrund weltweiter Rezessionstendenzen nicht mehr realistisch zu sein.
Nach dem Motte „Augen zu und durch“ hält die irische Regierung weiterhin an den Sparplänen fest und sieht sich bei einem Haushaltsdefizit von über 10% gezwungen, am 5. Dezember 2012 ein weiteres Sparpaket vorzustellen, welches Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Umfang von 3,5 Milliarden Euro vorsieht.
Der Wutpegel der einer bislang eher geduldigen Bevölkerung steigt, wie man bei den gestrigen Protesten mit über 10,000 Teilnehmern in Dublin [siehe Fotogalerie] deutlich erkennen konnte.
An der Stelle sollten sich Bevölkerung und Regierung der „Celtic Tiger’s“ an eine alte irische Weisheit erinnern:

„Mögest du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Strasse nicht mehr gehen kannst.“

Ihr Oeconomicus

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ergänzende Informationen
Statement by the EC, ECB, and IMF on the Review Mission to Ireland
Central Bank of Ireland: Strategic Plan 2013–2015
Paula Clancy – FES: „Die Konsequenzen der Sparpolitik in Irland“
IRLAND im ‚LEGATUM PROSPERITY INDEX 2012‘
follow-up, 05.12.2012, 17:45h
Zurück zum „Keltischen Tiger“: Irland spart und kommt voran
Der Sparkurs von Irland gilt als vorbildlich. Die Wirtschaft wächst wieder und die Regierung des Landes erntet deshalb von internationalen Gläubigern und Beobachtern viel Lob. Es dürfte noch mehr geben, denn Irland will weiter sparen.
Während die Arbeitslosigkeit in Griechenland und Spanien immer neue Rekordwerte erreicht, fiel sie auf der Insel bereits auf den niedrigsten Stand seit Juni 2011. Die Arbeitslosenquote sank im November überraschend auf 14,6 Prozent, teilte das Statistikamt mit. „Es dreht sich langsam in die richtige Richtung“, sagte Ministerpräsident Kenny. „Wir hoffen, dass uns das auch mit dem Haushalt gelingt.“
N-TV

Moody’s sieht Irland noch nicht über dem Berg

Moody’s sieht Irland noch nicht über dem Berg
Irland benötigt nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s wahrscheinlich zusätzliche Finanzhilfen von seinen internationalen Geldgebern. Wenn das derzeitige Programm im nächsten Jahr auslaufe, brauche das angeschlagene Euro-Mitgliedsland vorbeugend wohl noch Unterstützung, teilte die US-Agentur am Dienstag mit. Moody’s hatte im vergangenen Jahr die Kreditwürdigkeit Irlands auf Ramschniveau herabgestuft.
(DiePresse)

ESM-Hilfe für Irlands Banken?

„Einzigartige Umstände“
ESM-Hilfe für Irlands Banken?
Irland stützt die Banken des Landes seit Monaten mit Steuergeldern. Die Haushaltslage verschlechtert sich dadurch. Deutschland und Frankreich haben das Problem erkannt und Paris versucht, den ESM als direkten Kapitalgeber ins Spiel zu bringen:
„Ich sage, Irland ist ein besonderer Fall und sollte auch als solcher behandelt werden“, so Präsident Hollande.
Frankreichs Präsident Francois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in Irland Hoffnungen genährt, dass die irischen Banken sich doch nachträglich beim Euro-Rettungsfonds ESM rekapitalisieren können. Merkels Sprecher Steffen Seibert bestätigte, dass die Kanzlerin und der irische Ministerpräsident Enda Kenny über die Lage der irischen Banken beraten hätten. In einer zunächst nur in Irland veröffentlichten Erklärung hieß es, beide seien sich einig über die „einzigartigen Umstände“ der Probleme des irischen Bankensektors gewesen. Hollande äußerte sich ähnlich.
teleboerse