Lagarde: ‚Austerität ist nicht alles‘

Lagarde: ‚Austerität ist nicht alles‘
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IMF-Chefin Christine Lagarde hat Griechenland und die Verhandlungspartner der Eurogruppe dazu aufgerufen, nachhaltige Strukturreformen im überschuldeten Euro-Land auf den Weg zu bringen.

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Im Interview mit Huffington Post sagte sie an die Adresse der griechischen Regierung und Bevölkerung:

„Sie müssen ein Projekt unterstützen, das Wachstum anschiebt. Eines, das aus finanzieller und ökonomischer Sicht vernünftig und stabil ist.”

In erster Linie gehe es darum, den Fokus auf Stabilität und Wachstum zu richten, betonte Lagarde. Wachstum und die ökonomische Betrachtung sei aber nicht alles. Es gehe darum sicherzustellen, dass die griechische Wirtschaft stabiler und effektiver werde und mehr Jobs schaffe.
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Huffington Post

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Anmerkung:
Es wäre dringend geboten, dass Mme.Lagarde ihre Überzeugung, dass Austerität ’nicht alles‘ ist, mal den Berliner Euro-Glycerin-Jongleuren vermittelt.
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Ihr Oeconomicus
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„Troika“ zeigt sich zufrieden mit Fortschritten in Griechenland

„Troika“ zeigt sich zufrieden mit Fortschritten in Griechenland
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Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am heutigen Donnerstag die Vertreter der Troika, Servaas Deroose (Europäische Kommission), Klaus Masuch (EZB) und Poul Thomsen (IWF) die wichtigsten Punkte ihres Bewertungsberichtes vor. Anschließend stand ein weiteres Treffen mit Finanzminister Jorgos Papakonstantinou auf dem Programm. Der Bewertungsbericht ist in zwei Abschnitte unterteilt.
Der erste befasst sich mit den bisher durchgeführten Maßnahmen im Zeitraum März bis August.
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Griechenland-Zeitung

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Dreimonatsbericht des IWF zu Griechenland fällt positiv aus

Dreimonatsbericht des IWF zu Griechenland fällt positiv aus
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Der internationale Währungsfonds bewertet die bisherige Umsetzung des Konsolidierungsprogramms in seinem Dreimonatsbericht als positiv. Griechenland befinde sich auf einem guten Weg. Das Haushaltsdefizit konnte stärker als die Vorgaben verringert werden.

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Gefahren für die Finanzlage seien jedoch u. a. noch in der Schattenwirtschaft, den hohen Ausgaben im Gesundheitswesen sowie der Inflation verborgen. Am 26. Juli werden Vertreter der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank sowie des IWF („Troika“) in Athen erwartet. Dann wird die endgültige Entscheidung über die Auszahlung der zweiten Rate des Kredits in Höhe von neun Milliarden Euro fallen.
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Griechenland-Zeitung

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