Anstieg der Kriminalität bei Flüchtlingen in Griechenland

Anstieg der Kriminalität bei Flüchtlingen in Griechenland
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Wer hätte das gedacht ?
In letzter Zeit wurde in Griechenland ein Anstieg der Kriminalität auf den Inseln der nördlichen Ägäis festsitzender Flüchtlinge und Immigranten verzeichnet. Die Migranten suchen entweder verzweifelt einen Weg, nach Athen zu gelangen, oder ihnen ist inzwischen das Geld ausgegangen und sie stehlen … um zu überleben.
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Bezeichnend ist allerdings auch eine auf breiter Basis festzustellende und mehr oder weniger aggressiv demonstrierte „Forderungshaltung“.
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Griechenland-Blog – 23.06.2016

Griechische Behörden räumen Flüchtlingscamp in Idomeni

Griechische Behörden räumen Flüchtlingscamp in Idomeni
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Die griechischen Behörden wollen die Räumung des provisorischen Flüchtlingslagers Idomeni an der mazedonischen Grenze heute fortsetzen. Gestern wurden mehr als 2.000 Menschen in andere Unterkünfte bei Thessaloniki gebracht.
Schätzungen zufolge hielten sich in Idomeni zuletzt etwa 8.400 Flüchtlinge auf.
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Großfeuer im Camp von Diavata

Großfeuer im Camp von Diavata
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Bei einem Brand im nordgriechischen Flüchtlingslager Diavata sind etwa zehn Zelte völlig ausgebrannt, Verletzte gab es offenbar keine.
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In dem Lager westlich der Hafenstadt Thessaloniki leben nach offiziellen Angaben gut 2300 Flüchtlinge.
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Showdown in Idomeni

Showdown in Idomeni
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Welche Begrifflichkeit wird meist für Aktionen größerer Menschenansammlungen verwendet, die Bahngleise besetzen, den Versuch unternehmen Grenzzäune einzureißen, oder Grenzposten in Handgemenge verwickeln ??
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Und wie reagieren Sicherheitsbehörden auf solche Provokationen ??
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Soweit anhand zahlreicher Beispiele solcher und vergleichbarer Vorkommnisse in Deutschland erinnerlich, fällt die Gegenreaktion meist in Form abgestufter Maßnahmen statt.
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Im Lichte solcher Erfahrungen sollte eigentlich auch allen Willkommens-Aktivisten aufgehen, dass solche Gegenreaktionen nicht anders ausfallen können, wenn solch potentielle Gewalt von Refugees ausgeht, die der Meinung sind, sie hätten aufgrund der langen und beschwerlichen Reise bspw. aus Afghanistan zum griechisch-mazedonischen Grenzpunkt in Idomeni einen verbrieften Anspruch darauf, ihre Weiterreise ins Milch & Honig-Land zu erzwingen.
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Sollten also jetzt, nachdem zur Abwehr des provokanten Ansturms Tränengas eingesetzt wurde, Krokodilstränen fließen und mit vorgeschobenen Humanitäts-Argumenten die Finger auf ‚phöse‘ Sicherheitskräfte gerichtet werden, könnte es durchaus hilfreich sein, einen vertrauenswürdigen Therapeuten aufzusuchen.
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Allerdings bliebe es etwaigen Willkommens-Ethikern, die gerne fremderwirtschaftete Steuergelder vornehmlich zur Befriedigung eigenen Egos verblasen möchten, der Weg offen, mit eigenem Geld im Norden Griechenlands oder elswhere angemessene Flüchtlingsunterkünfte für ausgehungert-traumatisierte Touristen der Kategorie Armutsmigration bereitzustellen.
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Da man seitens jener Betroffenheits-Rhetoriker jedoch nur in den seltensten Fällen erwarten kann, dass sie die anglo-amerikanische Volksweisheit „put your wallet where your mouth is“ umsetzen, bleibt der Anschauungsunterricht hinsichtlich potentieller Folgen und Wechselwirkungen, ausgelöst durch bitterarme und von jeglicher Darseinfürsorge abgeschnittener Griechen zunächst erspart.
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Ungeachtet dessen ist allen Flüchtigen humanitäre Hilfe zu gewähren, sofern sie unmittelbar höchst bedrohlichen Angriffen gegen Leib und Leben entkommen konnten.
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Konkret bedeutet dies aber auch, dass jene Flüchtlingen, die aus -zugegeben- wenig zumutbaren jordanischen, libanesischen oder türkischen Flüchtlingsunterkünften ihre ‚Reise ins Glück“ angetreten haben, also vor Ort nicht von Bomben und/oder militärischer Gewalt bedroht waren, die Weiterreise verwehrt bleiben sollte.
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Diese Haltung wurzelt nicht in potentieller Fremdenfeindlichkeit oder gar volksnationalen Denkansätzen, sondern schlichtweg in der Überzeugung, dass unser Land nicht in der Lage ist, alles Leid dieser armen Menschen zu schultern, um sich am Ende des Tages inmitten eines selbstverursachten surrealen Alptraums wiederzufinden.
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 13.04.2016
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Mazedonien sichert Grenze unter Einsatz von Blendgranaten und Tränengas gegen Flüchtlinge
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Sicherheitskräfte der Republik Makedonien haben am 13. April 2016 erneut Blendgranaten und Tränengas gegen Flüchtlingen und Migranten an der makedonischen Grenze eingesetzt. An der makedonischen Grenze, beim griechischen Grenzort Idomeni, protestierten etwa Hundert Flüchtlinge und Migranten gegen die Grenzschließung. Dabei rüttelten sie gegen den Grenzzaun, was den Einsatz der Sicherheitskräfte auslöste, da ein weiterer möglicher Grenzdurchbruchsversuch befürchtet wurde.
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Bereits am 10. April 2016 kam es zu einem gewaltsamen Durchbruchsversuch von etwa 3.000 Flüchtlingen und Migranten an der makedonischen Grenze. Dieser wurde durch die makedonischen Sicherheitskräfte mit dem Einsatz von Blendgranaten und Tränengas verhindert. Dieser Einsatz wurde von griechischer Seite als unverhältnismäßig kritisiert. Im griechischen Grenzort Idomeni befinden sich derzeit noch etwa 11.000 Flüchtlinge und Migranten, die hoffen über die Republik Makedonien nach Westeuropa weiterreisen zu können. Insgesamt befinden sich rund 50.000 Flüchtlinge und Migranten in Griechenland. Für ihr Schicksal muss nach Möglichkeit eine angemessene und menschenwürdige Lösung im Rahmen der Europäischen Union (EU) gefunden werden.
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Pelagon – Nachrichten und Informationen aus und über Makedonien
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Griechenland aktiviert EU-Katastrophenschutzverfahren

Griechenland aktiviert EU-Katastrophenschutzverfahren
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Griechenland hat gestern (Donnerstag, 03.12.) das EU-Katastrophenschutzverfahren aktiviert, um besser mit dem Zustrom von Flüchtlingen und Asylsuchenden im Land fertig zu werden.
Außerdem stimmte Griechenland einem Frontex-Einsatz an der griechischen Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zu.
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Darüber hinaus bat Griechenland um die förmliche Entsendung eines Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke (Rapid Border Intervention Teams, kurz RABITs) zur Unterstützung bei der Sicherung seiner Außengrenze auf den ägäischen Inseln. Der Antrag wird von Frontex jetzt mit Hochdruck bearbeitet.
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Seit 1. November sind in Griechenland über 50.000 Menschen angekommen. Die Kommission arbeitet eng mit den griechischen Behörden zusammen, um diesem massiven Zustrom Herr zu werden.
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Über das EU-Katastrophenschutzverfahren erhält Griechenland materielle Hilfe wie beispielsweise Zelte, Betten, Generatoren, sanitäre Einrichtungen oder Erste-Hilfe-Kästen. Koordiniert wird diese freiwillige Hilfe vom Europäischen Notfallabwehrzentrum (ERCC), das eng mit den griechischen Behörden und den anderen teilnehmenden Mitgliedstaaten zusammenarbeitet, um möglichst rasch Abhilfe zu schaffen. Das EU-Katastrophenschutzverfahren kann von einem Mitgliedstaat und Drittstaaten aktiviert werden, wenn sie eine Krise allein nicht mehr bewältigen können.
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Beim Frontex-Einsatz an der griechischen Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien wird die Agentur die griechischen Behörden bei der Registrierung von Migranten unterstützen. Bereits ab nächster Woche sollen zusätzliche Beamte entsandt werden.
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Die EU-Mitgliedstaaten können auch um Entsendung von Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke (Rapid Border Intervention Teams, kurz RABITs), die bei plötzlichem oder außergewöhnlichem Migrationsdruck unmittelbare Unterstützung beim Grenzschutz leisten. Im Rahmen dieses Verfahrens kann während eines begrenzten Zeitraums operative Unterstützung geleistet werden. Frontex finanziert und organisiert technische und personelle Hilfe aus den Mitgliedstaaten. Das Verfahren wurde bisher einmal 2010 mit Erfolg an der griechisch-türkischen Grenze durchgeführt, wo die Situation stabilisiert und die Zahl der Neuankömmlinge gesenkt werden konnte.
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Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung der EU-Kommission.
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korrespondierende Informationen
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20.08.2007
Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke (RABIT – Rapid Border Intervention Team)
Mit dieser Verordnung wird ein Mechanismus eingeführt, der für eine begrenzte Dauer eine verstärkte technische und operative Unterstützung in Form von Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke, in die Grenzschutzbeamte anderer Mitgliedstaaten einbezogen werden, ermöglichen soll. Diese Einsatzteams werden auf Antrag eines Mitgliedstaats tätig, der aufgrund des Massenzustroms illegaler Einwanderer, die auf dem Seeweg ankommen, einem plötzlichen und außergewöhnlichen Druck ausgesetzt ist.
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EUR-LEX
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11.07.2007
VERORDNUNG (EG) Nr. 863/2007 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 11. Juli 2007
über einen Mechanismus zur Bildung von Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2007/2004 des Rates hinsichtlich dieses Mechanismus und der Regelung der Aufgaben und Befugnisse von abgestellten Beamten.
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EUR-LEX
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Ausschreitungen und Zusammenstöße auf Lesbos

Ausschreitungen und Zusammenstöße auf Lesbos
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Auf der griechischen Insel Lesbos ist es am Wochenende erneut zu Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Flüchtlingen untereinander sowie mit der Polizei gekommen. Wie das griechische Fernsehen berichtete, sollen dabei sollen mehrere Menschen verletzt worden sein.
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Hier ein aktueller YT-Clip in griechischer Sprache mit englischen Untertiteln:
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Die schwersten Zusammenstöße ereigneten sich am späten Samstagabend als rund 500 Migranten ohne Genehmigung auf eine Fähre zu kommen versuchten, die nach Piräus auslaufen sollte. Die Fähre „Tera Jet“ war aber schon mit 1.700 Menschen überfüllt. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein, um die Menschenmenge aufzulösen.
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Schließlich konnte die Fähre ablegen um die Migranten nach Piräus zu bringen, via Athen geht es dann weiter nach Westeuropa, natürlich ohne die nach dem Dublin-Verfahren verbindliche Registrierung vorzunehmen.
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Wie die Küstenwache mitteilte, soll am Sonntag eine weitere Fähre 2500 Flüchtlinge aus Lesbos nach Piräus bringen.
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Da täglich mehrere hundert Migranten die Insel aus der nahen Türkei erreichen, ist der Bürgermeister der Insel Lesbos Spyros Galinos davon überzeugt, dass zur weiteren Beförderung der Menschen keine Fähren, sondern ein Flotte benötigt wird.
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korrespondierende Beiträge
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04.09.2015
Situation out of control as immigrants riot in Lesbos
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24.08.2015
Flüchtlinge auf Ferieninsel Lesbos: „Nicht gut fürs Geschäft“
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17.07.2015
New York Times: Migrants Flood Greek Island of Lesbos
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Kos – der europäische Alptraum

Kos – der europäische Alptraum
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Die kleine griechische Insel Kos liegt nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste entfernt. Von dort wagen täglich hunderte Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt mit dem Schlauchboot. Sie wollen nach Europa – viele nach Deutschland. Am liebsten würden die Flüchtlinge direkt weiterreisen, doch fehlende Infrastruktur, überforderte Behörden und ausgebuchte Fähren verhindern das zum Teil wochenlang.
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follow-up, 04.09.2015
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Rangeleien und Schlägereien auf Kos
Dutzende Bewohner der griechischen Insel Kos haben den stellvertretenden EU-Kommissionspräsidenten Frans Timmermans und den für Migration zuständigen EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos beschimpft.
„Verräter! Raus Verräter! Ihr habt unsere Insel zerstört“
riefen die Versammelten am Freitag den beiden zu.
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FAZ
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Anmerkung:
Was für ein Segen für die Kommissions-Schnurgel, dass es noch keine Backpfeifen-APP gibt ! 🙂
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Ihr Oeconomicus
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EU-Politiker auf der Insel Kos beschimpft
Auf der griechischen Insel Kos in der Ostägäis sind in den vergangenen Wochen 85.000 Migranten angekommen.
Kos hat etwa ebensoviele Bewohner.
Die Lage gerät dort immer wieder ist außer Kontrolle.
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