Farage’s klare Ansage an Samaras

Nigel Farage:
„We Are Now Run By Big Business, Big Banks and Big Bureaucrats“

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European Parliament, Strasbourg, 15 January 2014

Speaker: Nigel Farage MEP, Leader of the UK Independence Party (UKIP), Co-President of the ‚Europe of Freedom and Democracy‘ (EFD) Group in the European Parliament –http://www.nigelfaragemep.co.uk

Debate: Programme of activities of the Greek Presidency
Council and Commission statements
[2013/2629(RSP)]

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Anläßlich der Debatte im EP zu den Aktivitäten während der Griechischen EU-Präsidentschaft traktierte Nigel Farage den griechischen Politiker mit unangenehmen Wahrheiten:

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Transcript

„Well I have to congratulate you, Mr Samaras, for getting the Greek presidency off to such a cracking start. Your overnight successful negotiation in the trilogue on MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), I’m sure we’ll have them dancing in the streets in Athens, no matter that your country, very poorly advised by Goldman Sachs, joined a currency that it was never suited to, no matter that 30% are unemployed, that 60% of youth are unemployed, that a neo-nazi party is on the march, that there was a terrorist attack on the German embassy.

No don’t worry about all that because the trilogue on MiFID has been a success. And, in many ways, it sums up the two Europe’s: the Europe that’s talked about in here by the dreamers who want to impose a new United States of Europe with an identity and a currency, and the real world out there.

And you come here Mr Samaras and you tell us that you represent the sovereign will of the Greek people? Well, I’m sorry, but you’re not in charge of Greece, and I suggest you rename and rebrand your party – it’s called ‚New Democracy‘, I suggest you call it ‚No Democracy‘.
Because Greece is now under foreign control. You can’t make any decisions, you’ve been bailed out, and you’ve surrendered democracy, the thing your country invented in the first place.

And you can’t admit that joining the euro was a mistake – of course Mr Papandreou did that didn’t he, he even said there should be a referendum in Greece and within 48 hours, the unholy trinity (troika) that now run this European Union had him removed and replaced by a ex-Goldman Sachs employee puppet.

We are run now by big business, big banks and in the shape of Mr Barroso, big bureaucrats.

And actually that’s what these European Elections are really going to be all about. It’s going to be a battle of national democracy versus EU State bureaucracy.

Whatever you may say in this chamber, the people out there don’t want a United States of Europe, they want a Europe of sovereign states, trading and working together.

And I believe the European elections are going to mark a watershed. Up until now everybody has thought, much as they may not like, the development of the European Union, that it was inevitable. That myth of inevitability will be shattered by the European elections this year.“

Video source: EbS (European Parliament)

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Aus dem Archiv:
Die Knebelverträge mit der Hellenischen Republik

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Erinnerungen an spezielle Samaras-Träumereien

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09. Mai 2011:
..wäre ich am Ruder, würde ich das Memorandum mit EU und IWF schlichtweg aufkündigen

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23. August 2012: Samaras will griechische Inseln verkaufen

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23. August 2012: Samaras persönliche Garantie zur Rückzahlung aller Kredite

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08. September 2012:
.. die Ungerechtigkeiten (gegen die Bevölkerung) werden beseitigt ..

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10. September 2013:
Sein Land werde dieses Jahr, den Schuldendienst ausgeklammert, einen Überschuss erzielen

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Noch Fragen ??

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Ihr Oeconomicus


Samaras plant Bayern-Visite

In der Höhle des Löwen: Samaras plant Bayern-Visite
Angriff ist die beste Verteidigung: Griechenlands Ministerpräsident Samaras reagiert offensiv auf die harsche Kritik aus der CSU gegen sein Land. Der konservative Politiker will mit Ministerpräsident Seehofer sprechen und um Verständnis für sein Land werben. Seehofer seinerseits kann sich eine Reise nach Athen vorstellen.
Auf ihrem jüngsten Parteitag in München schlugen die Christsozialen mildere Töne gegenüber Griechenland an. Seehofer stellte Athen erstmals mehr Zeit und weitere finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der Kürzungsvorgaben in Aussicht.
N-TV

Samaras erwartet das Geld

„Wie eine Wüste den Regen“:
Samaras erwartet das Geld
Es geht um 31,5 Milliarden Euro aus europäischen Steuertöpfen: Mit Blick auf die schwindende Wirtschaftskraft beschwört Griechenlands Ministerpräsident Samaras eine zügige Einigung in den laufenden Hilfsverhandlungen. Bis zum großen EU-Herbstgipfel bleiben ihm dafür nur noch wenige Tage Zeit. Sein Finanzminister zweifelt.
N-TV

Samaras will griechische Inseln verkaufen

Samaras will griechische Inseln verkaufen

Euro-Sorgenkind Griechenland steht das Wasser bis zum Hals. Während in Europa die Diskussion um die Euro-Rettung tobt, besinnt sich Athen auf eine Wertanlage, die das Land im Übermaß besitzt.
Bei ihrer Suche nach neuen Finanzierungsquellen denkt die griechische Regierung jetzt offenbar über den Verkauf von Inseln nach. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras wurde in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Monde“ mit den Worten zitiert, seine Regierung sei bereit, unbewohnte Inseln zu verkaufen. Einige dieser Inseln könnten durchaus von wirtschaftlichem Nutzen sein.

n24

Anmerkung
Die ökonomische Unvernunft dieser Politkasper ist kaum noch zu ertragen. Dabei wäre es so leicht für die hellenischen Granden, jenseits des Bosporus ein leuchtendes Beispiel zu finden, wie man aus hausgemachter wirtschaftlicher Misere herausfinden könnte. Mit Tourismus, Handel und schönen Worten geht dies jedenfalls nicht. Eine der Grundbedingungen ist das Sprengen der Euro-Fesseln und die Rückkehr zur nationalen Währung-Souveränität. Nur so wird die Voraussetzung geschaffen im Club de Paris den offiziellen Staatsbankrott zu erklären und somit eine internationale Gläubiger-Konferenz auszurufen.

Solange dies weder verstanden und/oder umgesetzt wird, bleibt Griechenland ohne eigenes Geschäftsmodell ein hoffnungsloser Fall …

meint Ihr Oeconomicus


Samaras‘ Berlin-Besuch heizt Debatte an – Rösler will nicht lockerlassen

Samaras‘ Berlin-Besuch heizt Debatte an – Rösler will nicht lockerlassen

Griechenlands Regierungschef Samaras kommt nach Berlin und schickt eine beschwichtigende Botschaft voraus. Athen werde sämtliche Kredite zurückzahlen, dafür garantiere er „persönlich“. Im Gegenzug hofft er, ein bisschen mehr Zeit zum Sparen zu bekommen. Wirtschaftsminister und FDP-Chef Rösler schließt das kategorisch aus.

n-tv


„Wir werden liefern“: Samaras garantiert Deutschland Rückzahlung

„Wir werden liefern“: Samaras garantiert Deutschland Rückzahlung

Bildquelle: Creative Commons-Lizenz, Urheber: Flickr_-_europeanpeoplesparty_-_EPP_Congress_Bonn_(669).jpg: European People’s Party

Griechenlands Regierungschef Samaras hat Deutschland versprochen, die Hilfskredite von über 100 Milliarden Euro garantiert zurückzuzahlen. Athen fordert jedoch immer noch eine Änderung am Zeitplan.

N24 – 22.08.2012 –  20:57

Anmerkung

Köstlich, wenn es denn nur nicht so traurig wäre … Griechenland hat nun mal kein Geschäftsmodell und kann ein solches auch nicht entwickeln ..

… meint Ihr Oeconomicus


Griechenlands Politiker sind ein Problem

Oppositionsführer Samaras verhält sich in der Krise verantwortungslos. Er steht für die populistisch-charakterschwache Politklasse des Landes.
[…]
Sind die Griechen undankbar? Demonstrieren gegen den Sparkurs, obwohl doch die Europäer so viel Geld für sie in Waagschale werfen . Stehen auf gegen Ministerpräsident Giorgos Papandreou, der vielleicht der letzte unabhängige Premier ihres Landes sein wird, bevor das Land von außen regiert wird.
Revoltieren gegen Kürzung von Renten und Zulagen, obwohl andere Nationen für ihren Staat einstehen. Das sieht alles sehr uneinsichtig aus.

Darf aber niemanden wundern.
[…]
Michael Thumann – DIE ZEIT
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Anmerkung
Dem netten Herrn Thumann muss dringend zu einer Inventur von Tassen und Schränken geraten werden.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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12.05.2011:
Key Points of the speech from Adonis Samaras
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17.06.2011:
Griechenland: Wie viel Macht hat das Volk?
Demonstranten fordern Reformen und eine Abschaffung der etablierten Parteien, Regierung und Opposition treiben politische Spielchen.
[…]
Telepolis
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