Korruptionsverdacht: US-Behörden ermitteln gegen Alstom

Erst ging es um ein Projekt in Indonesien, jetzt ermitteln US-Behörden in weiteren Fällen:
Nach SPIEGEL-Informationen steht ein Ableger des französischen Konzerns Alstom im Verdacht, Schmiergelder in Millionenhöhe verteilt zu haben.
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SpOn

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Anmerkung

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Wer weiß, vielleicht kommt GE mit seinem Einfluss auf die US-Behörden zu Hilfe?

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Ihr Oeconomicus


GE’s Frontalangriff auf Siemens

Medienberichten zufolge will der US-Elektro Konzern General Electric den französischen Kraftwerks- und Zugbauer Alstom ganz oder teilweise aufkaufen, was einem Frontalangriff auf den Erzrivalen Siemens, ebenfalls im Segment Hochgeschwindigkeits-Züge tätig, gleichkommt.

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Besonders pikant erscheint der Umstand, dass GE jene Erträge die außerhalb Amerikas angehäuft wurden, zur Finanzierung des Kaufpreises einsetzen will. Mit dieser Methode hat man erfolgreich Steuern gespart und es vermieden an den US-Standorten neue Jobs zu schaffen .. mission accomplished!!

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General Electric will angeblich französische Industrie-Ikone Alstom kaufen

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Bloomberg: Why GE Would Spend $13 Billion on Alstom

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GE ready to pay 25% premium for french Alstom

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Ihr Oeconomicus

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follow-up, 27.04.2014

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Siemens klopft bei Alstom an – Hollande greift in Übernahmepoker ein
Siemens macht General Electric im Übernahmekampf um Alstom Konkurrenz. Das Angebot beinhaltet ein verlockendes Tauschgeschäft. Die französische Regierung ist angetan. Bei einem Treffen mit GE-Chef Immelt will Hollande die Lage sondieren.
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teleboerse

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follow-up, 29.04.2014

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Wer bekommt Alstom?
Bei Siemens kocht die Krämerseele
Am Vormittag will der Siemens-Aufsichtsrat über ein Angebot an die Aktionäre von Alstom beraten. Dann wird klarer sein, wohin die Reise geht und wie die Zukunft des französischen Elektrokonzerns aussehen kann – und vor allem, welche Rolle Siemens dabei spielt.
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n-tv

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follow-up, 30.04.2014

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„Brutales Kaufangebot“ von GE für Alstom
Alstom-Aktien haben nach der Wiederaufnahme ihrer Notierung stark zugelegt. Der Kurs stieg zur Eröffnung 12 % gab im Handel dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab. Wegen des Übernahmekampfes waren die Titel mehrere Tage vom Handel ausgesetzt. In der Nacht hatte der US-Konzern General Electric ein bindendes Kaufangebot für die Stromsparte von Alstom unterbreitet. GE ist bereit 12,35 Milliarden Euro in bar für die zu übernehmenden Aktivitäten zu zahlen.

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Battle for France’s Alstom ramps up
The battle to buy one of France’s leading energy companies is intensifying.Both Siemens and General Electric have expressed interest in acquiring part of the French firm, Alstom. But Alstom employees worry that, if GE buys the company, it will strip assets and cut jobs. Arnaud Montebourg, France’s economy minister, has not ruled out a sale to GE, but he would prefer to make a deal with the German engineering company, Siemens. Al Jazeera’s Jacky Rowland reports from Paris.

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Anmerkung

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Sollten am Ende der Übernahmeschlacht die Würfel zu Gunsten von GE fallen, könnten als Folge von Synergie-Effekten in der Tat französische GE-Alstom Arbeitsplätze gefährdet sein.
Mit der Übernahme des bislang in weiten Teilen von französischen Staatsaufträgen profitierende Unternehmen (Entwicklung und Bau von Kraftwerken, Gas- und Dampfturbinen, Energiesparte, TGV, usw.) dürfte GE die Hoffnung verbinden, u.a. im Turbinenbau und der Stromverteilungstechnik auf Sicht seine europäische Marktpräsenz weiter ausbauen.
Sollten solche Vorstellungen nicht aufgehen, ist davon auszugehen, dass auf der GE-Agenda bereits die profitable Filetierung des Unternehmens stehen dürfte … mit all den ‚hübschen‘ Folgen, die wir aus Übernahme-Blaupausen bereits kennen.
Dieser Gesichtspunkt könnte sich im Nachhinein für den im Übernahmepoker unterliegenden Siemens-Konzern als Vorteil herausstellen.
Ungeachtet dessen darf unterstellt werden, dass unsere transatlantischen ‚Freunde‘ die GE-Übernahme mit geeigneten Maßnahmen eskortieren, da man über die Intensivierung des Russland-Geschäftes durch Joe Kaeser nicht gerade erfreut ist.
Wie diesbezüglich zu hören ist, denkt man im ‚land of the free‚ gerade darüber nach, wie man Siemens sanktionieren könnte .. sicher auch ein Gesprächsthema anläßlich des anstehenden Besuches der Kanzlerin im Weißen Haus.
Damit mir hinsichtlich solcher Entwicklungen nicht im Ungewissen verharren müssen, dürfte sich Täuschlands Chef-Nach-Richter Claus Kleber bereits auf einen semantischen Rittberger vorbereiten.

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Ihr Oeconomicus

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follow-up, 23.05.2014

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„Plan C“ für die Alstom-Übernahme
In der Bieterschlacht um Alstom liebäugelt die französische Regierung nun mit einer rein nationalen Alternative. Sollten weder der US-Konzern GE noch die deutsche Siemens zum Zuge kommen, wäre das dann Plan C, heißt es. Bedeutet das den staatlichen Einstieg?
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teleboerse

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follow-up, 15.06.2014

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Siemens macht im Alstom-Poker Ernst
Ein gemeinsames Angebot von Siemens und Mitsubishi für Alstom scheint so gut wie sicher. Am Abend beraten die Aufsichtsräte von Siemens. Liegen die Karten auf dem Tisch, kommt der Übernahmekampf gegen den Rivalen GE richtig in Fahrt.
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teleboerse

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follow-up, 20.06.2014

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Siemens, Mitsubishi Improve Alstom Offer

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follow-up, 21.06.2014

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France Expects Rapid Progress On Alstom Stake Purchase

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GE Reshapes Alstom Offer To Appease France

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Public pressure stops French nuclear waste export to Russia

AREVA, the French nuclear energy company, admitted Friday that their contract to ship nuclear waste to Russia has been halted four years early, ending this July.
Transports we have tirelessly highlighted, taken action against and lobbied to have ended.
But , where to now with all their dangerous waste?
AREVA says it plans to let the, ahem, „stocks“ build up in their facilities at home.
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Greenpeace

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Ein Blick zurück

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15.10.2009
Atommüll-Geschäfte: Areva lässt Sibirien strahlen
Sewersk hieß früher «Tomsk 7» und ist ein Städtchen von 30.000 Einwohnern mitten in Sibirien – nach außen mit Stacheldraht hermetisch abgeriegelt. Diskret weisen Menschen dort auf massive Gebäude, Schornsteine und graues Werksgelände hin. «Eine Atomfabrik» arbeite am Fluss, berichten sie. Unbefugte dürfen sich der Anlage nicht nähern. Der Komplex ist eine nukleare Wiederaufbereitungsfabrik. Kameraaugen haben ein Riesenlager unter freiem Himmel voll von Fässern mit radioaktivem Müll gefilmt. «Hier besteht keine Verseuchungsgefahr», behauptet der Werksleiter, «allenfalls, wenn ein Flugzeug abstürzen würde!»
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Nürnberger Zeitung

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17.10.2009

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Albtraum Atommüll
ARTE-Doku aus 2009, mit Recherchen über den Verbleib von militärischem und industriellem Atommüll. Erschreckende Informationen über die Gefahren und Folgen des Einsatzes von Kernenergie.
„Täglich fließen 400 m3 radioaktive Abwässer in den Ärmelkanal!“

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