Ungarns Automobilindustrie im Aufwind

Ungarns Automobilindustrie im Aufwind
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Die ungarische Automobil- und Kfz-Zulieferbranche eilt von Rekord zu Rekord. Die Produktion des bedeutendsten Industriezweiges des Landes nimmt zu. Die Ausfuhren von Kfz und Kfz-Teilen erreichten 2015 einen neuen Höchststand. Vor allem in der Zulieferindustrie wird weiter investiert. Eine Reihe von Unternehmen kündigt Ausbauprojekte an. Die ungarische Regierung will an der bisherigen Förderpraxis für Projekte in dem Sektor festhalten.
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Eines der großen Vorhaben im Automobilsektor ist der im März 2016 von ThyssenKrupp angekündigte Bau eines Automobilzulieferwerkes . Das Unternehmen will rund 100 Mio. Euro in die Fabrik für Motorkomponenten und Lenksysteme am etwa 70 km von Budapest entfernten Standort Jaszfenyszaru investieren. Mit dem Bau soll im Frühjahr 2016 begonnen werden. Ab 2018 wird dort die Serienproduktion von elektronisch unterstützten Lenksystemen und Zylinderkopfhauben mit integrierten Nockenwellen anlaufen.
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Zu einem der bedeutendsten ausländischen Automobilzulieferer zählt Continental. Das Unternehmen ist im Land an sieben Standorten vertreten und beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter.
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Ein anderer großer Zulieferer, die Robert Bosch Kft., beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter, darunter 1.600 Ingenieure (1.400 in Budapest). Das Unternehmen ist an neun Standorten mit sieben Werken vertreten.
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GTAI
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Russland bietet ein breites Betätigungsfeld für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau

Russische Unternehmen beginnen wegen der aktuell schwachen Konjunktur zwar weniger neue Investitionsprojekte, führen aber die begonnenen fort. Die wichtigsten Abnehmerbranchen für Maschinen und Anlagen sind die Metallurgie und Metallbearbeitung, die Aufbereitung von Bergbauprodukten, die Stromwirtschaft sowie die Öl- und Gasindustrie. Vor allem Anlagen zur Gasverflüssigung werden gebraucht. Das Industrieministerium will die heimische Engineering-Kompetenz stärken.

Der Mischkonzern Kirowsky Sawod (Kirow-Werke) aus Sankt Petersburg will 150 Mio. Euro in eine Stranggussanlage und Schmelzöfen investieren. Gleichzeitig sucht der Konzern einen Joint-Venture-Partner für den Bau einer kompletten Gießerei.
Bereits heute liefern die Kirow-Werke Stahl nach Deutschland, in die Schweiz, nach Spanien, Frankreich, Lettland und Ungarn.
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GTAI