Handlungsleitfaden: Flüchtlingsintegration

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Handlungsleitfaden: Flüchtlingsintegration
(Stand: 15.02.2016)
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Inhalt
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Vorbemerkung
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I. Einführung
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1. Integration in Zeiten großer Flüchtlingsbewegungen
2. Was ist Integration und welche gesetzlichen Verpflichtungen treffen die Kommunen schon jetzt?
3. Warum ist Integration gerade bei Migration sehr vieler Menschen notwendig?
4. Was ist für Integration unerlässlich?
5. Wo muss Integration stattfinden und welche Bedeutung hat Sprache?
6. Welche Ressourcen braucht Integration?
7. Die Kommunen als Ort der Integration
8. Neue Herausforderungen an die kommunale Integrationsarbeit
9. Inhaltliche Schwerpunkte der kommunalen Integrationsarbeit
10. Einbeziehung der Migranten in die Erstellung der Integrationskonzepte
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II. Notwendige strukturelle Maßnahmen innerhalb der Kommune
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1. Integrationsräte
2. Integrationskonzepte
3. Organisationslösungen für eine erfolgreiche Integrationsarbeit
4. Gewinnung von Personal mit Migrationshintergrund
5. Auslobung eines Integrationspreises
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III. Angebote für Kinder und Jugendliche
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1. Kommunikation mit den Eltern
2. Brückenprojekte
3. Kindertageseinrichtungen / Kindertagespflege
4. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
5. Jugendhilfeplanungen
6. Familienzentren
7. Angebote der offenen Jugendarbeit
8. Jugendsozialarbeit
9. Schule und offene Ganztagsschule
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IV. Erwachsenenbildung und Arbeitsmarkt
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1. Erwachsenenbildung
2. Arbeitsmarkt
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V. Sport
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VI. Kultur
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VII. Planen und Bauen
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1. Stadtentwicklung
2. Bauleitplanung
3. Bauplanungsrechtliche Erleichterungen für Flüchtlingsunterkünfte
4. Quartiersentwicklung und Stadtteilmanagement
5. Städtebauförderung
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VIII. Wohnen
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1. Wohnungswesen
2. Wohnraumförderung
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IX. Finanzen
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X. Übersicht über weitergehende Informationsmöglichkeiten
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1. Allgemeine Informationen
2. Informationen zur Erstellung bzw. Fortentwicklung eines kommunalen Integrationskonzeptes
3. Informationen zu dem Bereich Planen und Bauen
4. Informationen zu dem Bereich Wohnen
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Quelle:
Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen – PDF
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Kommunaler Hilferuf an Merkel und Kraft

Kommunaler Hilferuf an Merkel und Kraft
215 Bürgermeister/innen fordern Begrenzung des Zuzugs von Flüchtlingen und Asylsuchenden
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In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben heute 215 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kreisangehöriger Kommunen aus Nordrhein-Westfalen ihre Sorge um das Land zum Ausdruck gebracht. Grund ist der massive und vielfach unkontrollierte Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland. In dem Schreiben weisen die Verwaltungschefs und -chefinnen darauf hin, dass praktisch alle verfügbaren Unterbringungsmöglichkeiten ausgeschöpft seien und weitere Flüchtlinge nicht mehr aufgenommen werden könnten. Der Betrieb der insbesondere zahllosen kommunalen Notunterkünfte binde erheblich kommunales Personal, sodass die Städte und Gemeinden kaum noch in der Lage seien, ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen.
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Das jüngst beschlossene Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz sei zwar ein erster Schritt, es werde aber nicht dazu führen, den Zustrom von Flüchtlingen zeitnah und spürbar zu verringern. Ebenso brächten die Verhandlungen auf internationaler und europäischer Ebene zur Beseitigung der Fluchtursachen kurzfristig keine Erleichterung.
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Daher seien – so die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen – weitere Schritte notwendig. Diese wurden in einem acht Punkte umfassenden Forderungskatalog umrissen (siehe Anlage). Diese reichen von der konsequenten Anwendung des Dublin-Verfahrens über europaweit steuerbare Obergrenzen des Zustroms bis zu einem stärkeren operativen Engagement des Bundes in der Flüchtlingsaufnahme und -betreuung. An das Land NRW ergeht zudem die Forderung, die im Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz festgelegten Maßnahmen in NRW 1:1 umzusetzen.

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Quelle:
Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen
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