Unverschämtheiten des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke

Unverschämtheiten des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke
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Während einer mit 800 Zuhörern besuchten Bürgerversammlung im hessischen Lohfelden watschte der Präsident des Regierungsbezirks Kassel, Dr. Walter Lübcke (CDU) lästige Kritiker des täglich zu beobachtenden Asylirrsinns mit der Bemerkung ab:

„… und da muss man für Werte eintreten und Wer diese Werte nicht vertritt, der kann kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist, das ist die Freiheit eines jeden Deutschen …“

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Solche provokanten Äusserungen hinterlassen nicht nur höchst unprofessionellen Eindruck, sondern zeigen auch eine freche und unverschämte Gesinnungshaltung auf, welche Erinnerungen an die unrühmliche Geschichte unseres Landes wachruft.
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Sofern man bei CDU nicht unbedingt einen „Halbmond-Flügel“ installieren möchte, wäre Lübckes Dienstherr, Ministerpräsident Volker Bouffier vermutlich gut beraten, diesen sauberen Herrn Regierungspräsidenten alsbald zu entsorgen.
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Ihr Oeconomicus
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Nachtrag, 05. Juni 2019

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Der 65-jährige Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke wurde in der Nacht auf Sonntag tot in seinem Garten gefunden. Er starb durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe. Suizid schloss die Polizei aus.

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Im Hinblick auf seine während der Bürgerversammlung ganz stolz vorgetragenen Überzeugungen erspare ich es mir, Krokodilstränen zum Ausdruck zu bringen.
Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei an dieser Stelle unmißverständlich dargelegt, dass Tötungsdelikte -ganz gleich aus welcher Motivlage- niemals ein Mittel sein kann, um Häme, Beifall oder gar mehr zu bekunden, wie es offenbar derzeit im Netz kursiert.

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Gleichwohl sei all jenen, welche die Meinungsfreiheit im Netz zu begrenzen versuchen nahegelegt, sich mit Winston Churchill’s Haltung hierzu anzufreunden:
„Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.“
Und sei es auch nur, um ein drohendes politisches Purgatorium abzuwenden.

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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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17.10.2015
Kommentar zu Aussagen von Lübcke: Luft wird dünner
Bei der Bürgerversammlung in Lohfelden hat sich Regierungspräsident Walter Lübcke nach einer Provokation zu einer umstrittenen Äußerung hinreißen lassen. Das hätte nicht passieren dürfen, meint HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.
[…]
HNA
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16.10.2015
Walter Lübcke im Interview: „Ich bleibe bei meiner Aussage“
„Wo die Wellen so hoch schlagen, geht die Chance auf gutes Zuhören als erste über Bord.“
Exklusiv hat sich jetzt Regierungspräsident Lübcke zu seinen umstrittenen Aussagen geäußert.
[…]
HNA
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