Immer mehr Plätze für Flüchtlinge

Flüchtlinge in Limburg-Weilburg
Immer mehr Plätze für Flüchtlinge
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Derzeit rollen keine Busse mit Flüchtlingen in den Landkreis Limburg-Weilburg. Doch bereits im Mai könnte die vorläufige Verschnaufpause vorbei sein. Dann erwartet der Kreis die nächsten Zuweisungen.
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Derzeit hält der Kreis 2429 Plätze vor, die bis auf eine Handvoll belegt sind. Aufgrund der derzeitigen Prognosen rechnet die Kreisverwaltung damit, bis zum Jahresende 3847 Betten einrichten zu müssen.
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Nicht eingerechnet sind darin die Erstaufnahmeeinrichtungen in Limburg-Staffel und Weilburg.
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Nassauische Neue Presse
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Flüchtlinge kommen in ehemaliger Kaserne unter

Flüchtlinge kommen in ehemaliger Kaserne unter
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Ab Dezember nimmt die neue Zweigstelle der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Büdingen ihre Arbeit auf.
800 Personen sollen in der ehemaligen Armstrong-Kaserne Platz finden, ehe sie auf Kreis und Kommunen verteilt werden.
Bürger konnten sich beim Informationsrundgang nun ein Bild machen.
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FNP
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Unverschämtheiten des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke

Unverschämtheiten des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke
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Während einer mit 800 Zuhörern besuchten Bürgerversammlung im hessischen Lohfelden watschte der Präsident des Regierungsbezirks Kassel, Dr. Walter Lübcke (CDU) lästige Kritiker des täglich zu beobachtenden Asylirrsinns mit der Bemerkung ab:

„… und da muss man für Werte eintreten und Wer diese Werte nicht vertritt, der kann kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist, das ist die Freiheit eines jeden Deutschen …“

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Solche provokanten Äusserungen hinterlassen nicht nur höchst unprofessionellen Eindruck, sondern zeigen auch eine freche und unverschämte Gesinnungshaltung auf, welche Erinnerungen an die unrühmliche Geschichte unseres Landes wachruft.
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Sofern man bei CDU nicht unbedingt einen „Halbmond-Flügel“ installieren möchte, wäre Lübckes Dienstherr, Ministerpräsident Volker Bouffier vermutlich gut beraten, diesen sauberen Herrn Regierungspräsidenten alsbald zu entsorgen.
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Ihr Oeconomicus
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Nachtrag, 05. Juni 2019

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Der 65-jährige Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke wurde in der Nacht auf Sonntag tot in seinem Garten gefunden. Er starb durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe. Suizid schloss die Polizei aus.

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Im Hinblick auf seine während der Bürgerversammlung ganz stolz vorgetragenen Überzeugungen erspare ich es mir, Krokodilstränen zum Ausdruck zu bringen.
Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei an dieser Stelle unmißverständlich dargelegt, dass Tötungsdelikte -ganz gleich aus welcher Motivlage- niemals ein Mittel sein kann, um Häme, Beifall oder gar mehr zu bekunden, wie es offenbar derzeit im Netz kursiert.

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Gleichwohl sei all jenen, welche die Meinungsfreiheit im Netz zu begrenzen versuchen nahegelegt, sich mit Winston Churchill’s Haltung hierzu anzufreunden:
„Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.“
Und sei es auch nur, um ein drohendes politisches Purgatorium abzuwenden.

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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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17.10.2015
Kommentar zu Aussagen von Lübcke: Luft wird dünner
Bei der Bürgerversammlung in Lohfelden hat sich Regierungspräsident Walter Lübcke nach einer Provokation zu einer umstrittenen Äußerung hinreißen lassen. Das hätte nicht passieren dürfen, meint HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.
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HNA
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16.10.2015
Walter Lübcke im Interview: „Ich bleibe bei meiner Aussage“
„Wo die Wellen so hoch schlagen, geht die Chance auf gutes Zuhören als erste über Bord.“
Exklusiv hat sich jetzt Regierungspräsident Lübcke zu seinen umstrittenen Aussagen geäußert.
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HNA
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Hilfsorganisationen bereiten Unterkünfte für rund 1.000 Flüchtlinge

Hilfsorganisationen bereiten Unterkünfte für rund 1.000 Flüchtlinge
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Eine Außenstelle der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge musste am Sonntag kurzfristig in Wiesbaden aufgebaut werden. Rund 300 Kräfte von Hilfsorganisationen und Feuerwehren waren bis zum Abend damit beschäftigt, die Turnhallen in Breckenheim, Naurod und Nordenstadt entsprechend herzurichten. Die rund 1.000 Flüchtlinge werden ab Montagmittag erwartet.
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Sozialminister Grüttner besucht Flüchtlingsunterkunft in Kassel-Calden

Sozialminister Grüttner besucht Flüchtlingsunterkunft in Kassel-Calden
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Am Dienstag hat der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, die Flüchtlingsunterkunft in Kassel-Calden besucht. Hier wurden Ende Juli eine Zeltstadt eingerichtet, um den weiterhin ansteigenden Flüchtlingszahlen gerecht werden und die Menschen dort übergangsweise unterbringen zu können.

„Auch hier in Kassel-Calden ist alles gut organisiert und das Regierungspräsidium und die Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger helfen, damit die Flüchtlinge hier in Hessen gut ankommen“

so Grüttner.
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Er betonte, dass es der Hessischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen sei, die Menschen, die hier Schutz vor Krieg und Elend suchen, ordentlich unterzubringen.

„Dass wir derzeit – wie viele andere Bundesländer auch – übergangsweise auf Zelte zurückgreifen müssen, ist aufgrund der weiter stark ansteigenden Zahl von Flüchtlingen derzeit notwendig. Das hat auch damit zu tun, dass die Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen derzeit mit über 10.000 Menschen belegt sind und wir uns für die an den Wochenenden erfahrungsgemäß hohen Zugangszahlen rüsten müssen…“

Flüchtlingen helfen, im Leben anzukommen
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„Sie helfen den Flüchtlingen hier im Leben anzukommen, indem Sie bspw. an ein eigenes Kinderzelt zum Spielen und Malen gedacht haben. Das ist so wichtig nach der Flucht vor Krieg und Gewalt“

lobte Grüttner.

„Zeltstädte können immer nur eine Übergangslösung sein, aber in Zeiten der größten Flüchtlingskrise seit dem Krieg, müssen wir diese nutzen. Selbstverständlich prüfen wir Liegenschaften und Unterbringungsmöglichkeiten in ganz Hessen. Wir werden sowohl Kasernen belegen, Containerlösungen stellen können, wie auch Traglufthallen nutzen sowie Holzhausbauweisen“

sagte der Hessische Sozialminister zu.
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Pressemitteilung: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration – 18.08.2015
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Hessen sucht dringend Wohnraum für Flüchtlinge

Hessen sucht dringend Wohnraum für Flüchtlinge
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Mit der Zahl der Asylsuchenden, die in Zelten unterkommen, wächst die Kritik an dieser Praxis.
Weder die hessische Landesregierung noch die Opposition sind zufrieden, der stellvertretende Ministerpräsident Tarek Al-Wazir spricht von einer „Notlösung“.
Im Erstaufnahmelager Gießen sind erstmals mehr als 10.000 Menschen untergebracht.
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Pitt von Bebenburg – Frankfurter Rundschau
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Erste Flüchtlinge in Bensheim eingetroffen

Erste Flüchtlinge in Bensheim eingetroffen
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Am Samstag sind gegen 16.00 Uhr in der vom Regierungspräsidium Darmstadt auf dem Festplatzgelände in Bensheim eingerichteten Zeltunterkunft die ersten Busse mit Flüchtlingen eingetroffen. Die Busse kamen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen und brachten in der Folgezeit zunächst etwa 300 Flüchtlinge.
Ein Großteil der Flüchtlinge stammt aus Syrien, Afghanistan, Albanien und Irak. Insgesamt sollen bis zu 600 Personen in der provisorischen Unterkunft Platz finden. Regierungsvizepräsident Dr. Alexander Böhmert und der Bensheimer Rolf Richter waren vor Ort. Die Unterkunft, so die Vereinbarung mit der Stadt Bensheim wird bis Ende Oktober 2015 unterhalten.
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Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass in den nächsten Tagen weitere Flüchtlinge kommen, so dass die Einrichtung voll belegt werden dürfte. Auch in einem Kasernenbereich in Darmstadt wurde deshalb jetzt mit der Einrichtung einer weiteren Unterkunft begonnen, die ebenfalls benötigt wird.
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Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen entlasten
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„Wir stehen angesichts des starken Anstiegs der in Hessen ankommenden Flüchtlinge auch in Südhessen in der Verantwortung, im Wege der Amtshilfe die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen zu entlasten“

erläuterte Regierungsvizepräsident Dr. Alexander Böhmer, der sich zudem bei der Stadt Bensheim und dem Landkreis Bergstraße erneut für die Unterstützung bedankte.
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Eine Arbeitsgruppe beim Regierungspräsidium Darmstadt hat in den letzten Tagen die Flüchtlingsunterbringung in Bensheim intensiv vorbereit. Bei der Herstellung der Infrastruktur war man auch auf die tatkräftige Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helfern aus dem Katastrophenschutzbereich und der Bensheimer Stadtverwaltung mit angewiesen. Auch für diese sehr kurzfristige und engagierte Hilfe gilt es zu danken, so der Regierungsvizepräsident.
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Mailadresse für hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger
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Das Regierungspräsidium Darmstadt hat eine Mailadresse eingerichtet, unter der hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger ihre Unterstützungsangebote für die Flüchtlingseinrichtung in Bensheim anmelden können. Wichtig ist, das Hilfsangebot möglichst genau zu beschreiben. Die Adresse lautet: fluechtlingshilfe-bensheim@rpda.hessen.de. Angebote können auch gerne telefonisch unter der Telefonnummer 06151 126001 übermittelt werden. Kleider- und Essenspenden werden nicht benötigt.
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„Die Stadt Bensheim und ihre Bürgerinnen und Bürger haben mit einer Welle der Hilfsbereitschaft auf die Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft reagiert. Die Stadtverwaltung wird das Regierungspräsidium auch weiterhin unterstützen, indem sie die Hilfsangebote von Freiwilligen organisiert und koordiniert“

so Bürgermeister Richter.
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Die Stadt Bensheim hat ein Infotelefon unter der Rufnummer 06251 14330 eingerichtet.
Links: 
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Pressemitteilung: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration – 17.08.2015
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