Thalheimer Erzgebirgsbad wird Flüchtlingsunterkunft

Thalheimer Erzgebirgsbad wird Flüchtlingsunterkunft
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Als das Erzgebirgsbad in Thalheim Mitte der 1990er-Jahre in Betrieb ging, galt es als eines der modernsten der Region. Doch mit den Jahren kamen immer weniger Besucher, das Bad geriet in finanzielle Schwierigkeiten. Letzten Herbst wurde es dann geschlossen. Doch jetzt gibt es einen Neuanfang für das Bad, wenn auch in anderer Form.
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Monika Tauber – MDR Sachsen
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follow-up, 29.12.2015
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Verletzte bei Streits in Asylheimen
Bei Ausschreitungen in sächsischen Asylunterkünften sind am Montag mehrere Bewohner verletzt worden.
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In Thalheim standen rund 100 Bewohner eines Asylquartiers etwa 30 Einwohnern der Stadt gegenüber. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es zuvor Streit unter den Flüchtlingen gegeben. Dabei seien zwei Männer leicht verletzt worden. Ein Dritter im Alter von 24 Jahren habe sich nicht behandeln lassen und anschließend in der Unterkunft Unruhe gestiftet, hieß es.
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Sächsische Zeitung
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follow-up, 09.12.2015
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Schweinsköpfe und Hakenkreuze vor Heimen im Erzgebirge
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follow-up, 01.12.2015
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Tumulte in Asylunterkunft in Schneeberg

Tumulte in Asylunterkunft in Schneeberg
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Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Kindes aus der Einrichtung durch einen anderen Flüchtling kam es dort bereits am 06.11.2015 zu heftigen Auseinandersetzungen.
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Gemäß den Ausführungen einer Polizeisprecherin in Chemnitz soll der Ausgangspunkt des Gedränges mit bis zu 80 Personen der mutmaßliche sexuelle Missbrauch eines 6-Jährigen durch einen Flüchtling gewesen sein. Zudem sei der Junge geschlagen worden, aber dennoch unverletzt.
Während des Einsatzes mit 18 Polizeikräften wurde ein 30-jähriger Tätverdächtigter in Gewahrsam genommen.
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Die Unterkunft in einer früheren Schneeberger Kaserne gehört mit einer derzeitigen Belegung von ca. 1,000 Menschen zu den größten Erstaufnahmeeinrichtungen in Sachsen.
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weitere Infos: Sächsische Zeitung
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Mitarbeiterinnen des Sozialamts Dresden an TBC erkrankt

Mitarbeiterinnen des Sozialamts Dresden an TBC erkrankt
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Zwei Mitarbeiterinnen des Dresdner Sozialamtes sind an Tuberkulose erkrankt. Das bestätigte eine Stadtsprecherin auf Anfrage unseres Senders. Die Fälle sind bei einer turbulenten Personalsitzung vergangene Woche im Congress Center bekannt geworden. Bereits Ende 2013 war demnach ein Asylbewerber mit offener TBC in den Räumen des Sozialamtes in der Junghansstraße.
Später erkrankten die Mitarbeiterinnen.
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Vor wenigen Wochen sei wieder ein Asylbewerber mit offener TBC im Sozialamt gewesen. Dieser sei ohne die obligatorische Erstuntersuchung von der Landesdirektion der Stadt zugewiesen worden, kritisierte die Stadtverwaltung. Man habe die obligatorischen Untersuchungen mit allem Nachdruck bei der Landedirektion eingefordert, teilte die Stadt mit. Offene TBC ist eine hochansteckende Lungenkrankheit. Auch im Jugendamt war ein erkrankter junger Flüchtling, bestätigte die Stadt unserem Sender.
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Radio Dresden
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Anmerkung:
Erstklassige Mitarbeiterfürsorge !
Es ist leider zu befürchten, dass dies kein Einzelfall bleiben wird.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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06.11.2015
Rückkehr der Tuberkulose: Wenn Flüchtlinge zu Patienten werden
In den Augen vieler Flüchtlinge scheint Deutschland trotz der wachsenden Überforderung noch immer eine Art Paradies zu sein. Ein Zufluchtsort, der sie mit offenen Armen empfängt, ihnen Arbeit gibt und ein neues Zuhause. Was sie nicht wissen:
Auch bei uns gibt es Flüchtlinge, die hinter Stacheldraht leben müssen. Nicht weil sie ein Verbrechen begangen haben, sondern weil sie unter einer ansteckenden Krankheit leiden. Zum Beispiel unter Tuberkulose.
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Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Bezirkskrankenhaus Parsberg
Die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Bezirkskrankenhaus Parsberg behandelt krankheitsuneinsichtige Patienten mit ansteckender Tuberkulose (TBC). Sie ist die einzige ihrer Art im gesamten Bundesgebiet. Die Patienten werden ausschließlich aufgrund eines richterlichen Beschlusses untergebracht.
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Rechtliche Grundlage für die Unterbringung ist § 30 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG), der die geschlossene Unterbringung von Patienten mit ansteckenden Krankheiten regelt. Der Unterbringungsbeschluss muss dabei als Freiheitsentziehung im Sinne §§ 415 ff. des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) ergehen. Hierzu bedarf es ferner zwingend eines Antrags zur Unterbringung durch eine Behörde, welche im Unterbringungsbeschluss zu benennen ist. Eine Unterbringung nach dem Betreuungsrecht reicht hingegen nicht als rechtliche Grundlage aus.
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medbo
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Welche Ursachen gibt es für die Erkrankung Tuberkulose?
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Tuberkulose
RKI-Ratgeber für Ärzte
Herausgeber:
Robert-Koch-Institut
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Tumultartige Auseinandersetzungen in der EAE Niederau

Tumultartige Auseinandersetzungen in der EAE Niederau
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Während einer Schlägerei in der Erstaufnahmeeinrichtung in Niederau bei Meißen wurden einem MDR-Bericht zufolge mindestens drei Menschen verletzt.
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Religiöse Konflikte sowie die Überschreitung festgelegter Gebetszeiten sollen in der Nacht zum Samstag die tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen etwa 40 Afghanen und etwa 50 bis 60 Angehörigen anderer Nationen ausgelöst haben
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Wie die Polizei Dresden mitteilte, sei als Rädelsführer sei ein afghanischer Asylbewerber, der die Meute immer wieder angestachelt haben soll, identifiziert und nach medizinischer Versorgung in Gewahrsam genommen worden.
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Während offenbar gegen alle Beteiligten Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs aufgenommen wurden, scheint der Täter wieder auf freiem Fuß zu sein.
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Abgesehen davon, dass sich wohl niemand ernsthaft vorstellen kann, dass solche Menschen den Schutz des deutschen Rechtsstaates verdienen, erscheint -zugegeben, ohne Kenntnis der Fakten- die Freilassung des Gewalttäters ein Umstand zu sein, welcher für Menschen ohne juristische Vorbildung wohl kaum nachvollziehbar.
An der Stelle darf man sich nicht wundern, wenn in diesem Zusammenhang Zweifel entstehen könnten, ob man ein deutschen Straftäter ebenso behandeln würde.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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26.10.2015
Massenschlägerei mit Metallstangen
Auslöser der Auseinandersetzung zwischen afghanischen Schiiten und Sunniten aus anderen Ländern waren das Aschurafest und Imam-Hussein-Gebete.
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Peter Mühlbauer – Telepolis
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28.09.2015
WO SIND SIE HIN ? – 100 ASYLBEWERBER AUS NIEDERAU VERSCHWUNDEN
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24.09.2015
Willkommenskulturelle Aufwertung der Gemeinde Niederau bei Meißen
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Ehemaliges Plamag-Werksgelände in Plauen wird Notunterkunft

Ehemaliges Plamag-Werksgelände in Plauen wird Notunterkunft
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Sachsen will auf dem ehemaligen Plamag-Werksgelände in Plauen eine Notunterkunft für Flüchtlinge errichten. Gegenwärtig liefen die vertraglichen Abstimmungen und die Planungen für die Erstaufnahmeeinrichtung, teilte die Landesdirektion am Dienstag mit.
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Frühestens ab Anfang November sollen zunächst rund 300 Asylbewerber untergebracht werden. Quartier beziehen sie in den Verwaltungsgebäuden des früheren Druckmaschinenherstellers.
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Sächsische Zeitung
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korrespondierende Beiträge
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06.10.2015
Flüchtlinge im Vogtland: Jugendklub zu, Naziladen auf
Im sächsischen Plauen stoßen dunkles und helles Deutschland aufeinander. Flüchtlinge werden bedroht und verprügelt, Bürgerinitiativen versuchen dagegenzuhalten. Besuch in einer Region, die mit sich selbst ringt.
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Christoph Ruf – SpOn
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„Haus des Sports“ wird vorübergehend Notunterkunft für Flüchtlinge

„Haus des Sports“ wird vorübergehend Notunterkunft für Flüchtlinge
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Unbegleitete Minderjährige und Familien untergebracht – Schul- und Internatsleitung und Vereine informiert – Gebäude wird im Frühjahr planmäßig saniert
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Das „Haus des Sports“ auf dem Gelände des Sportforums wird Anfang November vorübergehend als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt. Das hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig heute bekannt gegeben. Neben rund 100 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen werden rund weitere 50 Flüchtlinge untergebracht. Dabei handelt es sich um Familien mit Kindern.
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Für die unbegleiteten Flüchtlinge handelt sich auf zwei Etagen im „Haus des Sports“ um eine Interimslösung. Ab 1. Januar 2016 sollen die beiden Clearing-Häuser in der Friedrich-Hähnel-Straße 9 und der Ritterstraße 9 zur Verfügung stehen (siehe PM Nr. 573 vom 06.10.2015). Die Jugendliche sind im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Die Flüchtlinge werden rund um die Uhr von pädagogischen Fachkräften betreut.
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Auf einer weiteren Etage werden in dem Objekt rund 50 Flüchtlinge untergebracht. Die Familien mit Kindern sind hier ebenfalls nur solange untergebracht, bis geeignete Wohnungen ausgestattet werden konnten. Das gesamte Objekt wird durch einen Wachschutz betreut.
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Wegen der ab dem Frühjahr 2016 anstehenden Sanierung des Hauses wird das Gebäude derzeit regulär freigezogen und kann deshalb bis dahin vorübergehend zur Unterbringung genutzt werden. Die Schul- und Internatsleiter des Sportgymnasiums sowie die im Sportforum beheimateten Vereine wurden heute über die Pläne informiert. Für Freitag, den 30. Oktober 2015 17 Uhr wurde zudem eine Elternversammlung für die Sportschüler verabredet, in der die Eltern über die Pläne informiert und deren Fragen beantwortet werden.
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Mit dieser neuen Notunterkunft und der Turnhalle in der Markersdorfer Straße ist nach derzeitiger Flüchtlingsprognose keine weitere Notunterkunft in der Stadt Chemnitz nötig. Aktuell sind in Chemnitz knapp 1800 Flüchtlinge durch die Stadt Chemnitz untergebracht (bisher rund 1200 neu in diesem Jahr), dazu rund 3000 in Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates in der Stadt.
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Quelle:
Pressemitteilung 614 – Pressestelle Stadt Chemnitz – 20.10.2015
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Wo sind sie hin ? – 100 Asylbewerber aus Niederau verschwunden

WO SIND SIE HIN ? – 100 ASYLBEWERBER AUS NIEDERAU VERSCHWUNDEN
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Ein Großteil der gerade erst in die Erstaufnahmeeinrichtung im sächsischen Niederau eingezogenen 360 Asylbewerber ist schon wieder ausgezogen!
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Rein spekulativ vermutet Nierderaus Bürgermeister Steffen Sang, dass viele Flüchtlinge in den Westen abreisen, um dort lebende Familienangehörige und/oder Verwandte zu treffen.
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Quelle
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Anmerkung:
Klingt alles ein wenig seltsam !
Daneben ist unklar, ob die weiter gereisten Flüchtlinge bereits registriert und medizinisch untersucht wurden.
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 02.10.2015
Rätsel um Flüchtlingszahlen
In Niederau seien 784 Leute untergebracht, wird mitgeteilt. Am nächsten Tag sind es nur noch 461. Wo sind die anderen?
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Sächsische Zeitung
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Anmerkung:
Hier entsteht zunehmend der Eindruck, dass die zuständigen Behörden entweder nicht wissen, oder sich davor drücken, klare Ansagen hinsichtlich der untergebrachten Menschen und jener, die sich absentiert haben, zu veröffentlichen.
Transparenz geht anders !
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Ihr Oeconomicus
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