Tumultartige Auseinandersetzungen in der EAE Niederau

Tumultartige Auseinandersetzungen in der EAE Niederau
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Während einer Schlägerei in der Erstaufnahmeeinrichtung in Niederau bei Meißen wurden einem MDR-Bericht zufolge mindestens drei Menschen verletzt.
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Religiöse Konflikte sowie die Überschreitung festgelegter Gebetszeiten sollen in der Nacht zum Samstag die tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen etwa 40 Afghanen und etwa 50 bis 60 Angehörigen anderer Nationen ausgelöst haben
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Wie die Polizei Dresden mitteilte, sei als Rädelsführer sei ein afghanischer Asylbewerber, der die Meute immer wieder angestachelt haben soll, identifiziert und nach medizinischer Versorgung in Gewahrsam genommen worden.
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Während offenbar gegen alle Beteiligten Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs aufgenommen wurden, scheint der Täter wieder auf freiem Fuß zu sein.
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Abgesehen davon, dass sich wohl niemand ernsthaft vorstellen kann, dass solche Menschen den Schutz des deutschen Rechtsstaates verdienen, erscheint -zugegeben, ohne Kenntnis der Fakten- die Freilassung des Gewalttäters ein Umstand zu sein, welcher für Menschen ohne juristische Vorbildung wohl kaum nachvollziehbar.
An der Stelle darf man sich nicht wundern, wenn in diesem Zusammenhang Zweifel entstehen könnten, ob man ein deutschen Straftäter ebenso behandeln würde.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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26.10.2015
Massenschlägerei mit Metallstangen
Auslöser der Auseinandersetzung zwischen afghanischen Schiiten und Sunniten aus anderen Ländern waren das Aschurafest und Imam-Hussein-Gebete.
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Peter Mühlbauer – Telepolis
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28.09.2015
WO SIND SIE HIN ? – 100 ASYLBEWERBER AUS NIEDERAU VERSCHWUNDEN
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24.09.2015
Willkommenskulturelle Aufwertung der Gemeinde Niederau bei Meißen
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Wo sind sie hin ? – 100 Asylbewerber aus Niederau verschwunden

WO SIND SIE HIN ? – 100 ASYLBEWERBER AUS NIEDERAU VERSCHWUNDEN
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Ein Großteil der gerade erst in die Erstaufnahmeeinrichtung im sächsischen Niederau eingezogenen 360 Asylbewerber ist schon wieder ausgezogen!
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Rein spekulativ vermutet Nierderaus Bürgermeister Steffen Sang, dass viele Flüchtlinge in den Westen abreisen, um dort lebende Familienangehörige und/oder Verwandte zu treffen.
[…]
Quelle
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Anmerkung:
Klingt alles ein wenig seltsam !
Daneben ist unklar, ob die weiter gereisten Flüchtlinge bereits registriert und medizinisch untersucht wurden.
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 02.10.2015
Rätsel um Flüchtlingszahlen
In Niederau seien 784 Leute untergebracht, wird mitgeteilt. Am nächsten Tag sind es nur noch 461. Wo sind die anderen?
[…]
Sächsische Zeitung
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Anmerkung:
Hier entsteht zunehmend der Eindruck, dass die zuständigen Behörden entweder nicht wissen, oder sich davor drücken, klare Ansagen hinsichtlich der untergebrachten Menschen und jener, die sich absentiert haben, zu veröffentlichen.
Transparenz geht anders !
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Ihr Oeconomicus
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Willkommenskulturelle Aufwertung der Gemeinde Niederau bei Meißen

Willkommenskulturelle Aufwertung der Gemeinde Niederau bei Meißen
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Der sächsische 1800-Einwohner-Ort Niederau bei Meißen soll in Kürze durch die Unterbringung mehrerer Hundert Flüchtlinge im Gebäude eines ehemaligen Supermarkts bereichert werden.
Nach Auffassung der Landesdirektion Sachsen, biete das Gebäude für bis zu 500 Asylsuchende Platz.
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Der parteilose Ortsbürgermeister Steffen Sang mag sich -vermutlich ebensowenig wie Teile der Bevölkerung- an der willkommenskulturellen Aufwertung der Gemeinde kaum erfreuen.
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Bereits Mitte August kritisierte Sang die Pläne der für die Erstaufnahme verantwortlichen Landesdirektion Dresden:
„Für uns als Gemeinde gibt es jetzt nur eine Möglichkeit:
Wir müssen hier für einen geordneten Einzug sorgen und versuchen, zu verhindern, dass es zu einem zweiten Heidenau kommt.“
Es ist anzunehmen, dass es der Dresdner Behörde irgendwie gelang, den Ortsbürgermeister zu beruhigen, da er in seinem am 14.09. im Gemeinde-Amtsblatt veröffentlichten Statement besagte Sorgen weniger scharf formulierte:
Auszug:
„Mittlerweile ist mir bekannt, dass der Landkreis Meißen unter anderem auch Gespräche über den ehemaligen „real“ und „Kik“ mit den Eigentümern führt. Dies ist eine Maßnahme von vielen im Landkreis, um eventuell Alternativen für den nahenden Winter zu haben.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass eine Ballung von über 50 Personen, vielleicht sogar von mehreren 100 Personen Niederau völlig überfordern würde. Natürlich ist mir bewusst, dass ich keinen aufschiebenden Ablehnungsgrund vorbringen kann, wenn der Landkreis oder die Landesdirektion Dresden sich mit dem Eigentümer einer größeren Immobilie über eine Flüchtlingsunterkunft einigt.
Meine Aufgabe wird es dann sein, mit den verantwortlichen Gremien Sicherheitskonzepte zu beraten, Abläufe abzusprechen und natürlich die Niederauer Bürger umfassend zu informieren.“
Aktuellen Medienberichte zufolge begründete der Ortsbürgermeister seine Haltung mit der Tatsache, dass Niederau von rechten Gruppen wie etwa dem Meißener „Heimatschutz“ quasi eingekesselt sei und aus dieser Ecke massive Protestkundgebungen mit nicht absehbaren Folgen erwartet werden könnten.
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Die Sorgen und Ängste der Bevölkerung wurden anläßlich einer gerade erst einberufenen örtlichen Bürgerversammlung überdeutlich formuliert, u.a. auch von der CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge:
„Ich wohne in Meißen am Bahnhof. Auch ich habe Schiss“
Meißens Polizeichef Hanjo Protze versuchte, solche Ängste zu relativieren und führte aus, dass in Meißen zwar rund 900 Asylbewerber wohnten, es bislang in seinem Revier jedoch keinen einzigen Fall gegeben habe, wo bspw. Kinder an einer Bushaltestelle belästigt wurden.
Gleichwohl bestätigte der Polizeichef kriminelle Handlungen, wie etwa Ladendiebstähle, aber auch „spezielle Komplimente“ gegenüber Frauen.
Übertriebene Sorge sei jedoch grundlos, da sich die meisten Vorfälle innerhalb der Einrichtungen ereignen würden. Protze rief ausdrücklich dazu auf, bei etwaigen Vorkommnissen unmittelbar die Polizei zu verständigen.
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Die nahe Zukunft wird zeigen, welche der besagten Einschätzungen sich als realitätsnah erweisen.
Niederau und seiner Bevölkerung ist jedenfalls zu wünschen, dass sich extreme Befürchtungen als übertrieben herausstellen, da alles andere gewissen Résistance-Bewegungen nur dienlich sein könnte.
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 26.09.2015
Randale am Real Niederau
Nach getaner Arbeit im EX-Real von Niederau wollen die Helfer des THW in der Nacht heimfahren. Während einige Einheimische friedlich protestieren, kreist ein alkoholisierte Mob die Ehrenamtlichen ein und bewirft sie mit Flaschen.
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Sächsische Zeitung
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