Lichterfelde-Ost: Erstmals Buh-Rufe in CDU-Hochburg

Lichterfelde-Ost:
Erstmals Buh-Rufe in CDU-Hochburg
.
Erstmals gab es gestern auf dem Kranoldplatz in der CDU-Hochburg Lichterfelde-Ost Pfiffe, Buh-Rufe und Merkel-muss-weg-Rufe beim Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innensenator Frank Henkel.
.
Eigentlich ist der Kranoldplatz mit einem über 100 Jahre alten Wochenmarkt (immer mittwochs & samstags 7 – 14 Uhr) in Berlin Lichterfelde-Ost eine Hochburg der CDU. Und eigentlich wollte die Berliner CDU dort mit dem eigenen Schlager „Wir sind die Hauptstadt, die Metropole an der Spree“ ordentlich feiern und Mut machen.
Doch gestern am 14.09. hatten Angela Merkel und der Berliner CDU-Spitzenkandidat Innensenator Frank Henkel dort vor 2.000 Menschen gegen Pfiffe und Buh-Rufe zu kämpfen. Und gegen „Merkel muss weg“-Rufe. Die eigenen Unterstützer hielten dagegen mit „Angie, Angie“-Rufen. Oder: „Wir schaffen das!“
.
Frank Henkel richtete sich in seiner Rede gleich gegen die Krawallrufer vor der Bühne.
.
Henkel:
Ich, meine Damen und Herren, kann keine Partei ertragen, die Rassisten an ihrer Spitze duldet. Die zum Beispiel gegen unsere deutsche Nationalmannschaft mit einer beispiellosen Hetze agiert. Und die offensichtlich in ihrem Spitzenpersonal überhaupt kein Problem hat, bei dem Gedanken an der Grenze auf Kinder und Frauen zu schießen.
Pfui Deibel kann ich nur sagen.
[…]
Bodo Hering – Berlin Journal, 15.09-2016
.

.
.
Anmerkung:
Am Sonntag Abend wird man sehen, in welcher Weise dieses „Pfui-Deibel“ wahrgenommen wird.
Ungeachtet dessen, ist diesem sauberen Herrn Innenminister eine wichtige Lernkurve anzuraten, die einst Gustav Heinemann als wohlmeinendes Menetekel an die Wand gemalt wurde:
„Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt,
der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst.“
Es sei dahingestellt, ob es in Henkels ideologischem Gefängnis dafür noch freie Kapazitäten geben mag.
.
Ihr Oeconomicus
.

Verdacht auf Ausstellung syrischer Original-Pässe durch IS-kontrollierte Passämter

Verdacht auf Ausstellung syrischer Original-Pässe durch IS-kontrollierte Passämter
.
Nach Informationen der Berliner Morgenpost tauchen in der Erstaufnahme der Berliner Bundesallee offenbar immer häufiger Pässe auf, die offenbar vom IS ausgestellt sind – und zwar aus drei Regionen, die vom IS kontrolliert werden. Nach Aussagen eines Sicherheitsexperten seien das keine Fälschungen. Der IS habe einfach die dortigen Passämter übernommen, was vermutlich die Quelle eines erquicklichen Geschäftsmodelles sein mag.
.
Innensenator Frank Henkel betonte im Verfassungsschutz-Ausschuss des Berliner Senats,
.
„die Erstaufnahme sei so zu organisieren, dass wir wissen, mit wem wir es zu tun haben“.
.
Ihr Oeconomicus
.