Ex-Premier Jiri Rusnok soll 2016 tschechischer Notenbank-Chef werden

Ex-Premier Jiri Rusnok soll 2016 tschechischer Notenbank-Chef werden
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Tschechiens Staatspräsident Miloš Zeman will den früheren Premier Jiri Rusnok 2016 zum neuen Chef der Tschechischen Nationalbank (CNB) ernennen.

„Ich gehe davon aus, dass es Jiri Rusnok sein wird“

sagte Zeman im Interview mit dem tschechischen Nachrichtenportal „iDnes.cz“.
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Rusnok ist schon jetzt Mitglied des siebenköpfigen CNB-Rates. Zeman hatte ihn 2014 für diese Funktion ernannt. Rusnok gilt aus Befürworter des Beitritts Tschechiens zur Eurozone. Die übrigen Mitglieder des CNB-Rates, einschließlich des Gouverneurs Miroslav Singer, zeigten sich eher zurückhaltend im Hinblick auf eine Euro-Einführung in Tschechien. Sie waren noch vom EU-kritischen früheren Staatschef Václav Klaus ernannt worden.
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Tiroler Tageszeitung
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Euro auf Talfahrt, Krone nähert sich der Grenze von 27 Kronen pro Euro

Euro auf Talfahrt, Krone nähert sich der Grenze von 27 Kronen pro Euro
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Je mehr sich die tschechische Krone einem Wert von 27 Kronen pro Euro nähere, desto größer werde die Chance, dass die Tschechische Nationalbank (ČNB) darauf mit ihrer Währungspolitik reagiere. Das schreibt ČNB-Vizegouverneur Vladimír Tomšík in einem am gestrigen Dienstag veröffentlichten Blog, berichtet die Online-Ausgabe der Mladá fronta Dnes.
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Seit Mitte Januar dieses Jahres nimmt die tschechische Nationalwährung beständig an Wert zu und nähert sich allmählich der Grenze von 27 Kronen.
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Der Gouverneur der Nationalbank, Miroslav Singer, hat am Dienstag unterdessen erneut die Deviseninterventionen der ČNB gegen Kritik verteidigt. Ohne das Eingreifen der Notenbank wäre die tschechische Wirtschaft im vergangenen Jahr wesentlich weniger gewachsen und hätte mit einer deflationären Entwicklung zu kämpfen gehabt, sagte Singer im Rahmen einer Vorlesung an der Juristischen Fakultät der Karls-Universität in Prag.
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Prag aktuell
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