Schweden schlägt Alarm: Kapazitäten sind erschöpft

Schweden schlägt Alarm: Kapazitäten sind erschöpft
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Es ist ein Alarmsignal:
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Schweden, neben Deutschland das EU-Vorbild für großzügige Flüchtlingspolitik, signalisiert Überforderung. Das Land, das pro Kopf mehr Migranten aufgenommen hat als jeder andere EU-Staat, will nun Asylbewerber wieder loswerden. Sie sollen im Zuge des EU-Umsiedlungsprogramms auf andere Staaten verteilt werden.
„Schweden ist seiner Verantwortung gerecht geworden, aber es gibt Grenzen“
sagte Innenminister Morgan Johansson am Rande einer Sondersitzung mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die Kapazitäten seien erschöpft.
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Nach Johanssons Angaben verzeichnete Schweden mit seinen 9,5 Millionen Einwohnern zuletzt 10.000 Ankömmlinge pro Woche. Insgesamt rechnet die Regierung in Stockholm für das laufende Jahr mit bis zu 200.000 Personen. Wie viele genau umgesiedelt werden sollen, ist noch offen.
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Luxemburgs Außen- und Migrationsminister Jean Asselborn, derzeit Vorsitzender des Ministerrats, warnte vor unabsehbaren Folgen, „wenn in Schweden und in Deutschland der Deckel zugemacht wird“.
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Berliner Morgenpost
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Anmerkung:
Vielleicht sollte das Männlein aus dem Großherzogtum weniger Sprüche klopfen und erst einmal die schwedische Flüchtlingsquote von 2,1 % (11,400) bezogen auf die Gesamtbevölkerung (543,000) in Luxemburg aufnehmen.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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09.11.2015
Schwedens Rechtspopulisten verteilen Flugblätter an Flüchtlinge
Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten verteilen Flugblätter in Flüchtlingslagern und warnen Migranten davor, nach Schweden zu kommen.
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Ein Sprecher der Partei bestätigte am Montag im schwedischen Fernsehen, dass die Flyer an 20 Orten in sechs Ländern verteilt würden. Sie seien Teil einer außerparlamentarischen Kampagne.
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In dem Flyer, der auf der griechischen Insel Lesbos aufgetaucht ist, heißt es, in Schweden gebe es kein Geld, keine Jobs und keine Unterkunft. Durch die Masseneinwanderung sei es zu einem gewalttätigen Land geworden.
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Handelsblatt
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09.11.2015
Swedish support for migrants falls: poll
A growing number of Swedes want their country to take in fewer migrants, a poll showed on Monday (9 November) as Sweden struggles to manage an unprecedented influx of asylum seekers.
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euractiv
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09.11.2015
Sweden hits the brakes as refugees flood in
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16.10.2015
Sweden has a message to the refugees:
„Don’t come to Sweden, we only provide tents, no money“
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Schwedens Integrations-Debatte

Mit Blick auf die für März anberaumten Neuwahlen in Schweden hat der Vorsitzende der Christdemokratischen Partei, Göran Hägglund, Änderungen der Migrationspolitik angemahnt.

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So plädiert er für die Erteilung befristeter Aufenthaltsgenehmigungen und eine raschere Bearbeitung von Asylanträgen.

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Die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter hofft auf eine lange überfällige Diskussion:

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“Wenig überraschend war in ersten Reaktionen von einem Flirt mit den [rechtspopulistischen] Schwedendemokraten die Rede. …
Doch was auch immer Hägglunds Kritiker behaupten mögen:
Das Problem der schwedischen Einwanderungspolitik besteht nicht in erster Linie darin, was wie gesagt wird.
Problematisch ist vielmehr, was alles nicht gesagt und nicht getan wurde. Die Integrationsdebatte braucht Energie und Teilnehmer. In Zukunft gilt es, nicht auf irgendwelche Etikettierungen, sondern auf konkrete Politik zu fokussieren.”

Baltische Rundschau
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korrespondierender Beitrag:
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19.08.2014
Der schwedische Ministerpräsident zieht in weisses Wohnviertel um und sagt:
Öffnet eure Herzen!
Kein Geld für Schweden. Alles muss für unbegrenzte Zuwanderung gespendet werden
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Seit vielen Jahren verschweigen die Politiker die Wahrheit: Ihre ideologische muslimische Masseneinwanderung kostet uns den Sozialstaat und schickt uns in die Armut. Hier ist der Beweis:
Seit vielen Jahren ist Schweden ein Einwanderungs-Irrenhaus und einer der bösartigsten Keime des demographischen Abtötens  der europäischen weißen Rasse in einem selbstmörderischen Rausch. Das Land begrüßt praktisch alle aus der fehlgeschlagenen, rückständigen muslimischen Welt. Im Gegenzug wird Schweden nun auch selbst ein fehlgeschlagener Staat.
Einmal dort als Zuwanderer akzeptiert hat der Migrant Freizügigkeit (Schengen) in einen anderen Staat, in dem die Wohlfahrt vorübergehend günstiger  ist, bis dieser Staat auch in Armut versinkt.
All dies ist Teil eines teuflischen Plans unserer Parlamentarier, unsere europäischen Gesellschaften total zu zerstören, so Tony Blairs Redenschreiber und dänische Parlamentarier.
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euromed.dk

Schwedische Regierung bei der EU-Wahl abgewatscht !

Nach Hochrechnungen, die der schwedische Rundfunksender „SVT“ verbreitete, erreichten die Konservativen von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt nur 13 Prozent der Stimmen, im Vergleich zur Wahl in 2009 ein Rückschlag von etwa 5,8 Prozentpunkten.
Mit 23,7 % der Stimmen gingen die Sozialdemokraten bei der Wahl zum Europa-Parlament als Sieger hervor.
Mit etwa 7 % der Stimmen konnte die Sverigedemokraterna (SD) erstmals einen Sitz im EU-Parlament erkämpfen!

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Ihr Oeconomicus