Flüchtlinge protestieren gegen Unterbringung

Flüchtlinge protestieren gegen Unterbringung
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Eine Gruppe von 25 Flüchtlingen weigerte sich bei der Ankunft in Dalarna, Mittelschweden aus dem Bus auszusteigen. Sie dachten, dass sie in die Stadt Hedemora gebracht würden und nicht in „the middle of nowhere“.
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Mohammad Khaled, ein Mitglied der Gruppe, sagte zu Radio Schweden.

„Als wir hierher kamen, fanden wir uns an diesem Ort, 30 Minuten entfernt vom nächsten Supermarkt und 45 Minuten mit dem Auto von einem Krankenhaus und keine Schulen.“

Er fügte hinzu, dass sie belogen worden wären und sie an einen zentralen Platz gebracht werden sollten, zum Studieren und um ein gutes Leben zu haben.
Ein Vertreter der Einwanderungsbehörde sagte dazu:

„Wir bieten ihnen Schutz, Nahrung, Tagegeld. Sie können sich derzeitig nicht aussuchen wo sie leben.“

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Original-Clip in englischer Sprache:
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Beiden Videos liefern keine Informationen darüber, ob die Flüchtlinge direkt aus Syrien geflüchtet sind, oder aus sicheren Unterkünften außerhalb Syriens ihre Reise angetreten haben.
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Ihr Oeconomicus
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Schwedisches Refugee-Business

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Schwedisches Refugee-Business
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Bert Karlsson ist in Schweden bekannt wie ein bunter Hund. Er hat einen Vergnügungspark aufgebaut und Schlager gesungen, war Musikproduzent, TV-Moderator und Politiker.
Heute betreibt der 70-Jährige mit seiner Firma Jokarjo AB im ganzen Land Asylheime. «Wir können das besser als der Staat», behauptet er.
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Karlsson und andere machen gute Geschäfte mit der Migrationsbehörde, die bei ihnen Plätze für Asylbewerber einkaufen muss, weil die Gemeinden zu wenige zur Verfügung stellen. Sonst könnte Schweden den Ansturm nicht mehr bewältigen.
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Marktführer Jakorjo betreibt derzeit gegen 30 Häuser, 20 weitere sind geplant. Nach Angaben des Unternehmens seien die Kosten für den Staat pro Tag und Flüchtling von 600 auf 300 Kronen (etwa 34 Schweizer Franken) gesunken.
Wie zu hören ist strebt der Dienstleister eine jährliche Gewinnmarge von 5 bis 10 Prozent an, was im letzten Jahr mit einem Gewinn von 14 Prozent nicht ganz geklappt hat. 🙂
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weitere Details: Niels Anner – NZZ

Schwedens Integrations-Debatte

Mit Blick auf die für März anberaumten Neuwahlen in Schweden hat der Vorsitzende der Christdemokratischen Partei, Göran Hägglund, Änderungen der Migrationspolitik angemahnt.

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So plädiert er für die Erteilung befristeter Aufenthaltsgenehmigungen und eine raschere Bearbeitung von Asylanträgen.

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Die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter hofft auf eine lange überfällige Diskussion:

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“Wenig überraschend war in ersten Reaktionen von einem Flirt mit den [rechtspopulistischen] Schwedendemokraten die Rede. …
Doch was auch immer Hägglunds Kritiker behaupten mögen:
Das Problem der schwedischen Einwanderungspolitik besteht nicht in erster Linie darin, was wie gesagt wird.
Problematisch ist vielmehr, was alles nicht gesagt und nicht getan wurde. Die Integrationsdebatte braucht Energie und Teilnehmer. In Zukunft gilt es, nicht auf irgendwelche Etikettierungen, sondern auf konkrete Politik zu fokussieren.”

Baltische Rundschau
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korrespondierender Beitrag:
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19.08.2014
Der schwedische Ministerpräsident zieht in weisses Wohnviertel um und sagt:
Öffnet eure Herzen!
Kein Geld für Schweden. Alles muss für unbegrenzte Zuwanderung gespendet werden
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Seit vielen Jahren verschweigen die Politiker die Wahrheit: Ihre ideologische muslimische Masseneinwanderung kostet uns den Sozialstaat und schickt uns in die Armut. Hier ist der Beweis:
Seit vielen Jahren ist Schweden ein Einwanderungs-Irrenhaus und einer der bösartigsten Keime des demographischen Abtötens  der europäischen weißen Rasse in einem selbstmörderischen Rausch. Das Land begrüßt praktisch alle aus der fehlgeschlagenen, rückständigen muslimischen Welt. Im Gegenzug wird Schweden nun auch selbst ein fehlgeschlagener Staat.
Einmal dort als Zuwanderer akzeptiert hat der Migrant Freizügigkeit (Schengen) in einen anderen Staat, in dem die Wohlfahrt vorübergehend günstiger  ist, bis dieser Staat auch in Armut versinkt.
All dies ist Teil eines teuflischen Plans unserer Parlamentarier, unsere europäischen Gesellschaften total zu zerstören, so Tony Blairs Redenschreiber und dänische Parlamentarier.
[…]
euromed.dk

Schwedische Regierung bei der EU-Wahl abgewatscht !

Nach Hochrechnungen, die der schwedische Rundfunksender „SVT“ verbreitete, erreichten die Konservativen von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt nur 13 Prozent der Stimmen, im Vergleich zur Wahl in 2009 ein Rückschlag von etwa 5,8 Prozentpunkten.
Mit 23,7 % der Stimmen gingen die Sozialdemokraten bei der Wahl zum Europa-Parlament als Sieger hervor.
Mit etwa 7 % der Stimmen konnte die Sverigedemokraterna (SD) erstmals einen Sitz im EU-Parlament erkämpfen!

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Ihr Oeconomicus


Unruhen in Schweden! – soziale Gegensätze münden in Wut

Krawalle in Schweden eskalieren

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Das Inferno - Flammen über Husby (Screenshot via Youtube).

Video-Screenshot
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Brennende Gebäude und Fahrzeuge, Steinwürfe auf Feuerwehrwehrleute:
Schwedens Hauptstadt Stockholm kommt auch nach fünf Krawall-Nächten nicht zur Ruhe. In mehreren Vororten lieferten sich randalierende Jugendliche Auseinandersetzungen mit der Polizei. 13 Personen wurden festgenommen, teilten die Behörden am Freitag mit.
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Medienberichten zu Folge wird als Auslöser der Unruhen der Tod eines 69-jährigen Mannes in Husby, einem Vorort von Stockholm mit 80%igem Einwanderer-Anteil, genannt. Die Polizei hatte den Mann nach eigenen Angaben aus Notwehr erschossen. Anwohner vermuten einen rassistischen Hintergrund. Die Gewaltausbrüche sind im Laufe der Woche auf andere Vororte mit hohem Migrantenanteil übergegangen.
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Die amerikanische Denkfabrik Stratfor, auch als „Shadow CIA“ bekannt, warnt: Die Unruhen in Schweden haben soziale Ursachen. Arbeitslosigkeit und Unmut sind unter jungen Migranten weit verbreitet. Doch das war nur ein Vorspiel. Ganz Europa erwarten ähnliche Ereignisse.
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Sweden burning: Stockholm riots & violence enter 4th day
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Eurostat-Bericht:
Migrants in Europe – 2011 edition: A statistical portrait of the first and second generation
PDF – [155 Seiten]

Schweden’s Premier Reinfeldt auf Anti-Merkel-Kurs

Schweden’s Premier Reinfeldt auf Anti-Merkel-Kurs

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Bildrechte: CC, Urheber: Janwikifoto

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Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt bei ihrer Idee eines neuen Wettbewerbspaktes in Europa starken Widerstand von EU-Regierungschefs.
So lehnt Schwedens Premier Fredrik Reinfeldt Merkels Plan strikt ab und spricht sich gegen die Abgabe weiterer Vollmachten an Brüssel aus:
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„Da haben wir eine klare Differenz mit Deutschland“

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sagte Reinfeldt dem Handelsblatt.
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Alter Schwede! .. dies verspricht eine spannende Auseinandersetzung zu werden.
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Ihr Oeconomicus

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Hilft der EU-Globalisierungsfonds?

Das Beispiel Saab

Bei Opel in Bochum sollen ab 2016 keine Autos mehr vom Band laufen – ein Szenario, das man in Schweden schon kennt. Ein Jahr nach dem Saab-Konkurs suchen dort 3000 Arbeitslose mit Hilfe eines EU-Fonds neue Arbeit.
DW