Dänische Bahn stoppt Zugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark

Dänische Bahn stoppt Zugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark
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Angesichts Hunderter ankommender Flüchtlinge hat die dänische Bahn ihren Zugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark auf unbestimmte Zeit eingestellt.
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Zwischen Flensburg und Padborg in Südjütland sollten auf Anweisung der Polizei keine Züge mehr fahren, sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft DSB. Gleiches gelte auch für Züge, die auf der Fähre zwischen Fehmarn und Rødby auf der Insel Lolland transportiert würden.
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SpOn
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Dänemark schaltet Anzeigen zur Abschreckung von Migranten
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As Sweden offers shelter, Denmark tries to discourage refugees
Two Scandinavian neighbors, Sweden and Denmark, are handling the European migrant crisis in vastly different ways.
While Sweden has taken in the largest number of refugees in relation to its population of all EU nations, Denmark is implementing policies to discourage asylum seekers.
Correspondent Malcolm Brabant explores the two approaches.
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Dänemarks Asylreform

Dänemarks Asylreform
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Asylbewerber bekommen in Dänemark künftig deutlich weniger Geld zum Leben. Das Parlament beschloss am Mittwoch mit 56 zu 50 Stimmen eine Asylreform, die die Hilfen für neu ankommende Flüchtlinge kräftig kürzt.
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Alleinstehende ohne Kinder erhalten danach beispielsweise im Monat noch knapp 6000 dänische Kronen (knapp 800 Euro) statt knapp 11 000 Kronen (rund 1450 Euro) vor Steuern.

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Im europäischen Vergleich bekommen Asylbewerber in Dänemark damit auch nach der Reform noch viel Geld. Auf die Beträge müssen sie aber hohe Steuern zahlen.
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Handelsblatt


Das Trapsen dänischer Nachtigallen

Gelegentlich hört man in Werbeaussagen für dänische Produkte oder Firmen das nette Bonmot „Dänen können Sie trauen“, was grundsätzlich nicht bezweifelt werden soll.
Tauscht man jedoch das ‚ä‚ mit einem ‚e‚ und denkt dabei an Notenbanken, erhält diese Aussage eine völlig neue Bedeutung, die durchaus mit einem Fragezeichen versehen werden darf, sofern man von der rühmlichen Haltung der Deutschen Bundesbank einmal absieht.

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Seit dem Beitritt zur Eurozone der Baltischen Staaten (Estland: 01.01.2011 – Lettland: 01.01.2014 – Litauen: 01.01.2015), sowie von Slowenien (01.01.2007), Malta (01.01.2008), Zypern (01.01.2008) und der Slowakei (01.01.2009) nimmt nur noch Dänemark am European Exchange Rate Mechanism II bzw. ERM II teil.
Dieses Wechselkursabkommen legt eine maximale Schwankungsbreite von ± 2,25 % um den festgelegten Leitkurs der Dänischen Krone zum Euro fest. Damit ist die dänische Krone stark an den Euro gebunden, was einen schwankenden Wechselkurs gegenüber Währungen, die nicht an den Euro gebunden sind, zur Folge hat.

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Seit jedoch Mario Draghi mit seiner ‚All-In‘ Poker-Strategie -ähnlich wie weiland John Law– in Diebesmanier die Lebensleistungen fleißiger Menschen in Täuschland und Europa abgreift, scheinen sich in die nächtlichen Träumen dänischer Regierungsmitglieder und vor allem den Verantwortlichen der Dänischen Notenbank die Erinnerungen an schmerzhafte Lektionen aus der lateinischen und skandinavischen Münzunion einzunisten.

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Solche Vorbetrachtungen erhalten angesichts der nun nach dem 19. und 22. Januar 2015 erfolgten dritten Reduzierung des dänischen Leitzinses, eine gewisse Bedeutung.
So dürfte es wohl kaum verwundern, dass nach dem SNB-Befreiungsschlag Spekulationen angestellt werden 1), dass man in Dänemark hinter vorgehaltener Hand über die Aufhebung der Euro-Bindung sinnieren mag.

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Selbstverständlich werden Notenbank und Regierung nicht müde, solchen Überlegungen mit markigen Schwüren entgegenzutreten und für meine Begriffe den Märkten zu oft entgegen zu halten, dass keineswegs daran gedacht sei, über eine Entkoppelung der Krone an den Euro nachzudenken.

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Ein Schelm könnte sich an das Lied „Frau Nachtigall“ aus »Des Knaben Wunderhorn«, eine von 1805 bis 1808 veröffentlichte dreibändige Volksliedersammlung von Achim von Arnim und Clemens Brentano erinnert fühlen.
Die beiden ersten Strophen, beginnen mit den Zeilen »Nachtigall, ich hör dich singen« und »Nachtigall, ich seh dich laufen«, woraus nach Berliner Jargon die bekanntere Interpretation

»Nachtijall, ick hör dir trapsen«

entstand.

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Wie sich dies auf dänisch anhört, läßt sich vermutlich bei der Dänischen Notenbank erfragen.

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Ihr Oeconomicus
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1)

Wirtschaftswoche: Dänemark kämpft um Euro-Anbindung
The Telegraph: Denmark slashes rates to record low to protect peg with euro
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korrespondierende Archiv-Beiträge
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19.01.2015
Deutsche Bank im Sog des abgebrochenen Suizid-Versuchs der SNB
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22.01.2015
Ab März 2015 wird der QE-Tsunami geflutet – Wer geht dabei baden ?
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Der Daunenkönig – die Mär vom Dänischen Bettenlager

Der Chef wird geduzt, die Mitarbeiterzeitung prämiert regelmäßig die erfolgreichste Filiale und für die Weihnachtsfeier spendiert das Unternehmen ein Konzert mit Mega-Stars – Das Dänische Bettenlager wirkt wie der perfekte Arbeitgeber.
Lars Larsen, milliardenschwerer Gründer und Inhaber des Mutterkonzerns Jysk, wird in Dänemark dafür bewundert und geliebt. Sie nennen ihn den „Dynekong“ – den Daunenkönig.
Doch wie nett kann ein Unternehmen zu seinen Mitarbeitern sein, wenn es gleichzeitig unter großem Expansionsdruck steht? „Panorama – Die Reporter“ hat die Welt des JYSK-Konzerns bereist und hat in Deutschland, Dänemark und Polen hinter die Fassade des freundlichen skandinavischen Unternehmens geschaut.
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NDR

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Europawahl in Dänemark: Volkspartei stärkste Kraft !

Die Dänische Volkspartei ist in Dänemark bei der Europawahl stärkste Kraft geworden.
Nach einer Prognose, die der dänische Rundfunksender DR veröffentlichte, bekam die Partei 23,1 Prozent der Stimmen. Danach erhält die europaskeptische DF drei Sitze im künftigen EU-Parlament. Bislang hatte ein DF-Abgeordneter im Europaparlament gesessen.
Damit scheinen sich die letzten Umfragen vor der Wahl zu bestätigen:
Dabei hatten die Rechtspopulisten stets vorn gelegen. Die regierenden Sozialdemokraten bekommen laut der Prognose ebenfalls drei Sitze.

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Grundsatzprogramm der Dansk Folkeparti

  • Das aktuelle Grundsatzprogramm wurde im Oktober 2002 angenommen. Zentrale Aussagen lauten:
  • Stärkung der nationalen Souveränität
  • Bewahrung von Demokratie
  • Rechtsstaat und Monarchie Bewahrung der Sonderstellung der Dänischen Volkskirche
  • Garantie der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit
  • Schutz des Rechts auf freie Meinungsäußerung in Dänemark und weltweit
  • Ablehnung der Europäischen Union
  • Effektive Strafverfolgung und zügige Rechtsprechung
  • Stärkung des Dänentums im In- und Ausland
  • Leistungsfähiges Sozial- und Gesundheitswesen
  • Schutz der Familie als Kernzelle der Gesellschaft
  • Fleiß und Tüchtigkeit müssen sich wieder lohnen
  • Umweltverträgliche Nutzung der natürlichen Rohstoffe

IWF-Kritik an dänischem Nur-Zins Kreditmodell

In Dänemark platzt die Immobilienblase
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Die dänischen Immobilien-Preise fallen. Nun kritisiert der IWF die in Dänemark üblichen Nur-Zins-Kredite. Diese machten den Markt instabil, da sie leichter zu Kredit-Ausfällen führten. Über 380 Milliarden Euro beträgt das potentielle Volumen der Kredit-Ausfälle.
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Nach Einschätzungen der Rating-Agentur S&P hätten Kreditausfällen den Anstieg privater Schulden verstärkt. Diese liegen bei enormen 322 Prozent des verfügbaren Einkommens!
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DWN

Asien wird mit Bier geflutet !

Beer flows Asia: Brauerei-Business im Wandel

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Bildrechte: Public Domain, Urheber: Usien

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Nach der Übernahme von Tiger Beer durch Heineken focussiert sich nun mit Carlsberg der nächste Brauerei-Konzern unter Vernachlässigung europäischer Märkte auf den Absatz in Asien. Nach Presseinformationen entwickelte sich in Westeuropa und Russland die Performance des dänischen Brauerei-Konzerns eher negativ.
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Who ist next joining the rush?
Sehen die Bierbrauer in Asien heranreifende Absatz-Märkte oder erleben wir mit zunehmenden Anbietern den Beginn einer asiatischen Bier-Blase?
Wer von den regionalen Brauereien wird das entstehende Vakuum in den Europäischen Märkten besetzen?
Na denn, Prost auf die spannenden Zeiten!
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Ihr Oeconomicus

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Heineken climbs Tiger mountain
Heineken has reached a deal with a rival suitor for Asia Pacific Breweries allowing it to succeed in its S$5.6bn takeover of the maker of Tiger beer. Lex’s Vincent Boland and Oliver Ralph discuss why the Dutch beer maker is taking full control of APB.
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Have a drink on Heineken
Heineken reported a boost to volumes and earnings in 2012. But western Europe continues to be a drag for the Dutch brewer, so growth in emerging markets will be welcome. Lex’s Oliver Ralph and Julia Grindell discuss how the company’s full acquisition of its Asia Pacific Breweries subsidiary is shaping up and if it will help close Heineken’s valuation gap with rivals.
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funny: Carlsberg Asia TV Clip
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