NordLink

NordLink Leitungsverbindung zwischen Norwegen und Deutschland

zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) durch die Nordsee

 

NordLink ist ein Seekabel durch die Nordsee, das die Stromnetze Norwegens und Deutschlands verbindet und damit den Austausch elektrischer Energie ermöglicht. Betrieben wird das Projekt vom norwegischen Netzbetreiber Statnett und dem deutschen Netzbetreiber TenneT und der staatlichen Förderbank KfW. Die Kosten belaufen sich auf rund 2 Milliarden Euro, die zu gleichen Teilen zwischen den norwegischen und deutschen Partnern geteilt werden.[1]

Im April 2021 nahm NordLink den kommerziellen Regelbetrieb auf.[2] Am 27. Mai 2021 wurde NordLink von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Premierministerin Norwegens Erna Solberg und dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Daniel Günther wegen der COVID-19-Pandemie digital eingeweiht.[3][4]

NordLink war in der Planungsphase neben NorGer einer von zwei vorgesehenen, in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung-Technik (HGÜ) ausgeführten Interkonnektoren zwischen Norwegen und Deutschland. NordLink ist eines von mehreren HGÜ-Seekabeln in der Nordsee; beispielsweise wird mit NorNed bereits seit 2008 ein ähnliches HGÜ-Seekabel zwischen Norwegen und Eemshaven in den Niederlanden betrieben.

Inhaltsverzeichnis

NordLink in Zahlen
Kabellänge: 516 km Seekabel[5]
54 km Landkabel[5]
53 km Freileitung
Kapazität: 1400 MW
Bauzeit: ca. 3 Jahre
Investitionsvolumen: 1,5 bis 2 Milliarden Euro
Nennspannung: ±525 kV
Gewicht des Kabels: 35–50 kg/m
Durchmesser des Kabels: ca. 11–13 cm
Maximale Meerestiefe der Strecke: 410 m
Inbetriebnahme: 9. Dezember 2020[6]
Voraussichtliche Lebensdauer: ca. 40 Jahre
Verlustleistung im Kabel: ca. 5 %

Zweck

Das Ziel ist die Verbindung der norwegischen und deutschen Stromversorgungsnetze und damit auch die Kopplung der Strommärkte.[7] Die Verbindung soll dabei in erster Linie Schwankungen der Stromerzeugung durch Windkraft in Norddeutschland abfedern. Überschüssiger Strom aus Windenergie soll nach Norwegen übertragen und dort direkt endverbraucht werden, während gleichzeitig norwegische Wasserkraftwerke temporär abgeschaltet werden, sodass das eingesparte Wasser für eine spätere Verstromung zur Verfügung steht. Im Gegenzug kann bei Bedarf Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken nach Deutschland übertragen werden. Die norwegischen Speicherseen könnten so in Verbindung mit konventionellen Wasserkraftwerken als sog. „virtuelle Speicher“ dienen.[8][9]

Unter anderem plant die Deutsche Bahn, ab 2023 jährlich 190 Gigawattstunden Strom aus dem Wasserkraftwerk Mågeli im Süden Norwegens über die Verbindung zu übertragen. Die jährliche Menge entspricht ungefähr dem Energiebedarf für den gesamten elektrischen Zugverkehr in Deutschland in einer Woche. Dadurch sollen bis zu 146.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.[10]

Betreiber

Vorangetrieben wird Nordlink von einem Konsortium bestehend aus dem norwegischen Netzbetreiber Statnett und dem deutschen Unternehmen DC Nordseekabel GmbH & Co. KG (NOKA) – an der zu gleichen Teilen der Netzbetreiber TenneT und die staatliche Förderbank KfW beteiligt sind.[11] Der NordLink wird von der Europäischen Kommission als Vorhaben von gemeinsamem Interesse (Projects of Common Interest) unter der Nummer 1.8 in der PCI-Liste der Europäischen Union geführt.[12]

Technik

Die maximal mögliche zu übertragende Leistung beträgt 1,4 GW und kann wahlweise in eine der beiden möglichen Richtungen übertragen werden. Die HGÜ wird mit einer bipolaren Betriebsspannung von ± 450 kV bis ± 525 kV betrieben. Durch die bipolare Ausführung werden die Nachteile einer Rückelektrode mit Erdung im Meer, die in der ungewollten Erzeugung von Chlorverbindungen und einer Metallkorrosion der Anode resultiert, vermieden. Dafür müssen mindestens zwei Hochspannungskabel verlegt werden.

Da die Stromversorgung in Deutschland und Norwegen auf dreiphasigem Drehstrom basiert, müssen in beiden Ländern Stromrichterstationen gebaut werden, die den Drehstrom gleichrichten und in Gleichstrom umwandeln, der durch das Kabel übertragen wird. Jede Stromrichterstation benötigt ein Areal von ca. 25 ha.

Lage

Das Seekabel kommt an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste bei Büsum an Land.[13] Von dort aus führt es als Erdkabel bis zum Umspannwerk Wilster in Nortorf. In Wilster wurde eine Stromrichterstation für die Kopplung an das deutsche Höchstspannungsnetz gebaut, unter anderem als Ausgangspunkt für den SuedLink. In Norwegen landet das Kabel in der Gegend von Feda an. Der Rest der Leitung nach Tonstad (Lage) in der Gemeinde Sirdal ist als 53 km lange Freileitung realisiert. Dort wurde die Stromrichterstation zur Kopplung an das norwegische Übertragungsnetz gebaut.

Das Seekabel liegt auf dem norwegischen, dänischen und deutschen Festlandsockel in der östlichen Nordsee. Der Antrag zum Bau und Betrieb des Kabels auf dem Gebiet der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) wurde am 11. Mai 2011 von der Nordseekabel GmbH & Co. KG aus Arnhem an das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gestellt. Im Juli 2014 wurde der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt vom schleswig-holsteinischen Wilster bis zur Grenze der deutschen Hoheitsgewässer erteilt.[14]

Baugeschichte

Die Genehmigung für die Verlegung in der Ausschließlichen Wirtschaftszone wurde am 2. Oktober 2014 durch das BSH erteilt.[15][11] Ebenfalls im Oktober 2014 vergab die norwegische Genehmigungsbehörde die Lizenz.[16]

Am 10. Februar 2015 wurde die Investitionsentscheidung getroffen und daraufhin ABB (genauer: das von Hitachi und ABB gegründete Joint Venture namens Power Grids[17]) mit dem Bau der Konverterstationen und der Kabelverlegung im deutschen Sektor sowie Nexans Norway mit der Kabelverlegung in den norwegischen und dänischen Gebieten beauftragt.[5] Auch die NKT Holding war am Bau beteiligt.[17]

Der offizielle Baubeginn für das Kabel fand im September 2016 statt.[18]

Im August 2017 vermeldete das Portal Offshore-Windindustrie.de, die ersten Kilometer des Seekabels seien in Südnorwegen verlegt worden. Die Arbeiten lägen damit im Plan. Der Bau der Gleichstromverbindung habe in der Region Vest-Agder begonnen. Die ersten Kilometer des Kabels seien auf dem Meeresboden im Vollesfjord verlegt worden.[19]

Im Oktober 2017 wurde an der Konverterstation auf der deutschen Seite in Wilster Richtfest gefeiert. Hier wird der Gleichstrom der Übertragungsleitung in Dreiphasenwechselstrom des Versorgungsnetzes konvertiert (bzw. umgekehrt) und umgespannt.[20]

Am 19. Dezember 2017 berichtete ALE Heavylift die Installation von sieben je 225 t schweren Transformatoren in Tonstad.[21]

Die Verlegung des Seekabels im deutschen Teil der Nordsee begann im September 2018.[22] Im Juni 2019 erreichte das Kabel den deutschen Anlandungspunkt Büsum.[23] Etwa ein Jahr später, Anfang September 2020, wurde im Rahmen von Systemtests erstmals eine Leistung von 70 MW über das Kabel übertragen.[24] Während eines dieser Tests nahm am Morgen des 10. September 2020 – vermutlich durch einen Softwarefehler in der Konvertersteuerung – die Übertragungsleistung von DE nach NO auf 1400 MW sprunghaft zu, so dass die Frequenz in der skandinavischen Synchronzone um 0,5 Hz anstieg, was Auswirkungen auf Schutzeinrichtungen hatte. Der Vorfall dauerte allerdings nur weniger als eine Minute. Ein Kraftwerk in Finnland stellte wegen des Frequenzanstiegs kurzzeitig die Produktion ein.[25]

Im Dezember 2020 wurde der Probebetrieb begonnen.[26][6] Im April 2021 nahm NordLink den kommerziellen Regelbetrieb auf.[2] Die offizielle Einweihung fand als digitale Feier am 27. Mai 2021 statt. Zu den Rednern gehören unter anderem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihre norwegische Amtskollegin Erna Solberg und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.[27][28]

Verlegungsmethode

Das Seekabel wurde von einem speziellen Kabelverlegungsschiff auf dem Meeresboden verlegt. Ein Hydraulikpflug hob dabei auf dem Meeresboden einen Graben aus, in dem das Kabel eingegraben und mit dem Aushub bedeckt wurde. In Bereichen mit steinernem Meeresboden kann das Kabel durch Steinversenkung geschützt werden. Die exakte Kabelstrecke wurde durch eine umfassende Kartierung des Meeresbodens entlang der voraussichtlichen Kabelstrecke festgelegt.

Auf der 54 Kilometer langen Strecke zwischen Büsum und Wilster wurde das Kabel in der Erde verlegt. Dazu wurde ein 1,6 bis 1,8 Meter tiefer Graben ausgehoben, in den anschließend die beiden Kabelstränge eingelegt wurden. Ein einzelner Strang hat dabei ein Gewicht von 48 kg/Meter, weshalb das Kabel auf Rollen in den Graben eingezogen wurde.[29] Die Verlegung von Erdkabeln stellt besondere Herausforderungen an die Logistik, da im Gegensatz zu Freileitungskabel keine allzu langen Kabelabschnitte transportiert werden können. In diesem Fall hatten die Kabelstücke eine maximale Länge von 1200 Metern, wenn sie zum Transport auf eine Kabeltrommel aufgewickelt waren. Ein mit Kabel beladener Schwertransporter hatte ein Gesamtgewicht von 130 Tonnen.[30] Die einzelnen Kabelabschnitte wurden anschließend mit Muffen elektrisch verbunden und geschützt. Beim abschließenden Verfüllen des Grabens wurden Kabelschutzplatten und Warnbänder in den Boden eingelegt, um das Kabel vor versehentlichen Beschädigungen bei Tiefbauarbeiten zu schützen.

Umwelt

Frühere Untersuchungen an dem Seekabel Swepol ergaben, dass korrekt verlegte und in den Meeresboden eingebettete HGÜ-Seekabel kaum Auswirkungen auf Meerestiere haben. Im Bereich der Konverterstation wird der Gleichstrom wieder in Wechselstrom umgewandelt, der dann per Freileitung zum nächstgelegenen Umspannwerk weitergeleitet wird. Die Stromrichterstationen an Land benötigen Raum und erzeugen Geräusche, die denen eines Umspannwerks und Umspannfelds mit ähnlicher Leistung ähneln – allerdings ist aufgrund der bei der Wechselrichtung entstehenden Oberschwingungen die Geräuschbelastung in den Stromrichtertransformatoren stärker. Hier ist im Inneren der Anlage mit 80–95 dB(A), außerhalb mit 45 dB(A) zu rechnen. Dies war bei der Wahl der Örtlichkeit für den Bau der Stationen von Bedeutung.[31]

Weblinks

Einzelnachweise

  1.  Längstes Offshore-Kabel der Welt verbindet Norwegen und Deutschland. en:former, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  2. ↑ a b Riesen-Seekabel NordLink: Deutschland nutzt Norwegen jetzt als Batterie. In: Spiegel Online. 12. April 2021, abgerufen am 22. Mai 2021.
  3.  Merkel: NordLink ist „Meilenstein für die Energieversorgung“. In: Nachrichten. NDR, 27. Mai 2021, abgerufen am 27. Mai 2021.
  4.  Dirk Kaufmann: Norwegischer Strom im deutschen Netz. Deutsche Welle, 27. Mai 2021, abgerufen am 27. Mai 2021.
  5. ↑ a b c Aufträge für NordLink vergeben. In E&M Daily vom 14.–16. Februar 2015, S. 7
  6. ↑ a b NordLink-Kabel startet: Öko-Strom soll dem Preis folgen. NDR, 9. Dezember 2020, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  7.  Realisierungsvereinbarung über die Planung und Genehmigung des Projekts 500 kV Interkonnektor NordLink zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der DC Nordseekabel GmbH & Co. KG (NOKA), vertreten durch TenneT. (Memento vom 1. November 2014 im Internet Archive; PDF) schleswig-holstein.de; abgerufen am 1. November 2014
  8.  Ab 2020 fließt Strom aus Wind und Sonne durch die Nordsee. Ingenieur.de, 11. Februar 2015, abgerufen am 5. April 2018
  9.  NordLink – TenneT. Abgerufen am 11. Dezember 2019.
  10.  Neue Wege für mehr Grünstrom: Deutsche Bahn sichert sich Wasserkraft aus Norwegen. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 4. August 2021, abgerufen am 7. August 2021.
  11. ↑ a b 1.400-MW-Gleichstrom-Seekabel: BSH genehmigt NordLink-Kabel nach Norwegen. Windkraft-Journal, 12. Oktober 2014, abgerufen am 1. November 2014
  12.  Verordnung (EU) Nr. 347/2013 in der konsolidierten Fassung vom 31. März 2020
  13.  Bau der Stromleitung „NordLink“ geht auf die Zielgerade. In: ZfK Zeitung für kommunale Wirtschaft. VKU Verlag GmbH, 19. Juni 2019, abgerufen am 28. Oktober 2020.
  14.  Nordseekabel: Habeck hofft auf zügige Investitionsentscheidung. In: E&M Daily vom 5.–7. Juli 2014, S. 5
  15.  Stromautobahn nach Norwegen genehmigt. (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrogeographie, Pressemitteilung vom 10. Oktober 2014; abgerufen am 1. November 2014
  16.  Stromtrasse Nord.Link: Norwegen wird mit Deutschland verkabelt. IWR, 14. Oktober 2014; abgerufen am 1. November 2014
  17. ↑ a b Stromkabel NordLink zwischen Deutschland und Norwegen jetzt im Normalbetrieb. In: BusinessPortal Norwegen. businessportalnorwegen, 12. April 2021, abgerufen am 12. April 2021 (deutsch).
  18.  Erster Spatenstich für Bau der Stromtrasse „NordLink“. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 16. September 2016, abgerufen am 16. September 2016.
  19.  Meldung des Portals Offshore-Windindustrie.de. 2. August 2017, abgerufen am 4. August 2017.
  20.  Wolfhart Fabarius: Richtfest für Konverterstation · Deutsch-norwegische Stromverbindung im Zeitplan. In: Täglicher Hafenbericht vom 10. Oktober 2017, S. 3
  21.  Delivery and installation of transformers, Norway ale-heavylift.com, 19. Dezember 2017, abgerufen 21. Dezember 2017
  22.  Tennet verlegt Seekabel Nordlink in der Nordsee. In: Euwid Neue Energie, 4. September 2018, abgerufen am 4. September 2018
  23.  Lange Leitung. In: taz, 20. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019
  24.  Nadja Skopljak: Germany and Norway Exchange First Renewable Energy. In: offshorewind.biz. 7. September 2020, abgerufen am 8. September 2020 (englisch).
  25.  Fault during testing of NordLink. Statnett, 9. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  26.  Handewitt: Deutsch-dänische Stromautobahn eingeweiht. In: nordschleswiger.dk. Bund Deutscher Nordschleswiger, 22. Oktober 2020, abgerufen am 28. Oktober 2020.
  27.  Delf Gravert: Einweihung mit Angela Merkel: Stromautobahn Nordlink zwischen Norwegen und Norddeutschland geht in Betrieb. In: shz.de. 21. Mai 2021, abgerufen am 22. Mai 2021.
  28.  Die Mär vom grünen Wunderkabel. FAZ.net
  29.  NordLink-Erdkabel-Erklärfilm (ab 0:04:06) auf YouTube, abgerufen am 10. Januar 2021.
  30.  NordLink-Erdkabel-Erklärfilm (ab 0:03:31) auf YouTube, abgerufen am 10. Januar 2021.
  31.  Andrulewicz et al.: The environmental effects of the installation and functioning of the submarine SwePol Link HVDC transmission line: a case study of the Polish Marine Area of the Baltic Sea. In: Journal of Sea Research, 49, 2003, S. 337–345, doi:10.1016/S1385-1101(03)00020-0

Quelle: Wikipedia

(Der Inhalt ist verfügbar unter CC BY-SA 3.0, sofern nicht anders angegeben.)


Drei neue Fälle von Blutgerinnsel nach Impfung in Norwegen

Three healthworkers in Norway treated for „unusual symptoms“ after AstraZeneca shots
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Three health workers in Norway who had recently received the AstraZeneca COVID-19 vaccine are being treated in hospital for bleeding, blood clots and a low count of blood platelets, Norwegian health authorities said on Saturday.
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“We do not know if the cases are linked to the vaccine,”
Sigurd Hortemo, a senior doctor at the Norwegian Medicines Agency told a news conference held jointly with the Norwegian Institute of Public Health.
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All three individuals were under the age of 50.
“They have very unusual symptoms: bleeding, blood clots and a low count of blood platelets,”
Steinar Madsen, Medical Director at the Norwegian Medicines Agency told broadcaster NRK.
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Sources/Quellen:
Aftenposten – Reuters
FAZSPIEGEL
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korrespondierend:
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Blutgerinnsel-Gefahr durch alle Impfstoffe?
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Dazu die Ergebnisse einer wissenschaftliche Studie, veröffentlicht am 04.09.2020:
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Headline:
SARS-CoV-2 bindet Blutplättchen ACE2, um die Thrombose in COVID-19 zu verstärken
SARS-CoV-2 binds platelet ACE2 to enhance thrombosis in COVID-19
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Auszüge
„Hintergrund“
„Kritisch kranke Patienten, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, können einen pro-thrombotischen Zustand entwickeln, der sie einem dramatisch erhöhten tödlichen Risiko aussetzt. Obwohl die Thrombozytenaktivierung für die Thrombose entscheidend ist und für die thrombotischen Ereignisse und kardiovaskulären Komplikationen verantwortlich ist, bleibt die Rolle der Thrombozyten bei der Pathogenese von COVID-19 unklar.“
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„Background“
„ill patients diagnosed with COVID-19 may develop a pro-thrombotic state that places them at a dramatically increased lethal risk. Although platelet activation is critical for thrombosis and is responsible for the thrombotic events and cardiovascular complications, the role of platelets in the pathogenesis of COVID-19 remains unclear.“

[…]

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„Ergebnisse“
„Wir haben gezeigt, dass COVID-19-Patienten ein erhöhtes mittleres Thrombozytenvolumen (MPV) und eine erhöhte Thrombozytenhyperaktivität aufweisen, was mit einer Abnahme der Gesamtplättchenzahl korreliert.
Nachweisbare SARS-CoV-2-RNA im Blutstrom war bei kritisch kranken Patienten mit Thrombozytenhyperaktivität assoziiert.
Thrombozyten exprimierten ACE2, einen Wirtszellrezeptor für SARS-CoV-2, und TMPRSS2, eine Serinprotease für das Spike-Protein-Priming.
SARS-CoV-2 und sein Spike-Protein verstärkten direkt die Thrombozytenaktivierung wie Thrombozytenaggregation, PAC-1-Bindung, CD62P-Expression, α-Granulatsekretion, dichte Granulatfreisetzung, Thrombozytenausbreitung und Gerinnselrückzug in vitro, und dadurch verstärkte das Spike-Protein die Thrombosebildung bei Wildtyp-Mäusen, die mit transgenen hACE2-Blutplättchen transfundiert wurden, wurde dies jedoch bei Tieren, die in vivo mit Wildtyp-Blutplättchen transfundiert wurden, nicht beobachtet.
Wir lieferten Hinweise darauf, dass der MAPK-Weg stromabwärts von ACE2 die potenzierende Rolle von SARS-CoV-2 bei der Thrombozytenaktivierung vermittelt und dass die Thrombozyten-ACE2-Expression nach SARS-COV-2-Stimulation abnimmt.
SARS-CoV-2 und sein Spike-Protein stimulierten Blutplättchen direkt, um die Freisetzung von Gerinnungsfaktoren, die Sekretion von Entzündungsfaktoren und die Bildung von Leukozyten-Blutplättchen-Aggregaten zu erleichtern.
Rekombinantes menschliches ACE2-Protein und monoklonaler Anti-Spike-Antikörper könnten die durch SARS-CoV-2-Spike-Protein induzierte Thrombozytenaktivierung hemmen.“
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„Results“
„We demonstrated that COVID-19 patients present with increased mean platelet volume (MPV) and platelet hyperactivity, which correlated with a decrease in overall platelet count.
Detectable SARS-CoV-2 RNA in the blood stream was associated with platelet hyperactivity in critically ill patients.
Platelets expressed ACE2, a host cell receptor for SARS-CoV-2, and TMPRSS2, a serine protease for Spike protein priming.
SARS-CoV-2 and its Spike protein directly enhanced platelet activation such as platelet aggregation, PAC-1 binding, CD62P expression, α granule secretion, dense granule release, platelet spreading, and clot retraction in vitro, and thereby Spike protein enhanced thrombosis formation in wild-type mice transfused with hACE2 transgenic platelets, but this was not observed in animals transfused with wild-type platelets in vivo.
Further, we provided evidence suggesting that the MAPK pathway, downstream of ACE2, mediates the potentiating role of SARS-CoV-2 on platelet activation, and that platelet ACE2 expression decreases following SARS-COV-2 stimulation.
SARS-CoV-2 and its Spike protein directly stimulated platelets to facilitate the release of coagulation factors, the secretion of inflammatory factors, and the formation of leukocyte–platelet aggregates.
Recombinant human ACE2 protein and anti-Spike monoclonal antibody could inhibit SARS-CoV-2 Spike protein-induced platelet activation.“
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Source:
Journal of Hematology & Oncology

Island und Norwegen setzen die Verwendung des AstraZeneca-Vakzins aus

Island und Norwegen setzen die Verwendung des AstraZeneca-Vakzins aus
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Island und Norwegen haben die Verwendung aller AstraZeneca-Impfstoffe eingestellt.
Das isländische Directorate of Health und das Norwegian Institute of Public Health begründeten diese Maßnahme mit dem Todesfall in Dänemark, wo ein mit dem Wirkstoff geimpfter Patient an den Folgen eines Blutgerinnsels verstarb.
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Dem Vernehmen nach gab es zwar in Island bislang keinerlei Hinweise auf Thromben, die sowohl im venösen als auch im arteriellen Teil des Blutkreislaufs entstehen können und zu Gefäßverstopfungen und somit zum Ausfall der Blutversorgung von Organen führen.
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In diesem Zusammenhang war seitens des Public-Health Instituts in Norwegen zu hören, dass bislang Thrombus-Fälle nach Verabreichung einer Covid-19-Ipfung gemeldet wurden. Dabei handele es sich hauptsächlich um ältere Menschen, bei denen häufig auch eine andere Grunderkrankung vorgelegen habe.
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Weder von Norwegen noch aus Island gibt es derzeit Angaben, wie lange die Suspendierung des Impfstoffes andauern soll.
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Selbstredend nutzte der geschätzte Panikexperte Karl Lauterbach die Gelegenheit, seine ungebetene Meinung zu den Vorgängen abzugegeben.
Er wies darauf hin, dass Thrombosen eine häufige Folge von Covid-19 seien und kritisierte die auf einem in Dänemark registrierten Todesfall beruhende Vorsichtsmaßnahmen mit dem Argument, der daraus entstehende Vertrauensschaden sei immens.
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Quellen/Sources
Berliner Morgenpost – CNNFAZ – Reuters

Nach Impfung mit Pfizer / BioNTech Vaccine 29 Todesfälle in Norwegen

Nach Impfung mit Pfizer / BioNTech Vaccine 29 Todesfälle in Norwegen

 

 

 

The situation in Norway has escalated significantly as the Scandi nation has now registered a total of 29 deaths among people over the age of 75 who’ve had their first COVID-19 vaccination shot.

As Bloomberg reports, this adds six to the number of known fatalities in Norway, and also lowers the age group thought to be affected from 80.

Until Friday, Pfizer/BioNTech was the only vaccine available in Norway, and “all deaths are thus linked to this vaccine,” the Norwegian Medicines Agency said in a written response to Bloomberg on Saturday.

“Most people have experienced the expected side effects of the vaccine, such as nausea and vomiting, fever, local reactions at the injection site, and worsening of their underlying condition.”

Norway’s experience has prompted the country to suggest that Covid-19 vaccines may be too risky for the very old and terminally ill… the exact group that ‚the science‘ shows are actually at risk from this virus.

according news:

NIPH: Daily report and statistics about coronavirus and COVID-19


Norwegen will per Eilgesetz Asylbewerber schon an der Grenze stoppen

Norwegen will per Eilgesetz Asylbewerber schon an der Grenze stoppen
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Die norwegische Regierung will das Ausländergesetz so ändern, dass Asylbewerber ohne Schutzbedarf schon an der Grenze abgewiesen werden können. Ministerpräsidentin Erna Solberg und Justizminister Anders Anundsen stellten am Freitag ein Maßnahmenpaket vor, das schon in der nächsten Woche vom Parlament verabschiedet werden soll.
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„Die wenigsten, die über die norwegisch-russische Grenze in Storskog einreisen, kommen tatsächlich aus Bürgerkriegsländern“
sagte Solberg.
Vielmehr hätten viele ein Aufenthaltsrecht in Russland und sollen nun möglichst schon am Schlagbaum abgewiesen werden.
„Unsere grundsätzliche Haltung ist, dass Russland Menschen ohne Schengen-Visum gar nicht erst über die Grenze lassen sollte“
stellte Solberg klar.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Informationen
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Norwegische Grenzen
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Grenze zu Finnland (24 Stunden geöffnet):
Kilpisjärvi (FI) / Silasstuen (N); Lage: nordwestlich von Finnland, Nähe der Kreuzung von Norwegen, Schweden und Finnland
Kivilompolo (FI) / Kautokeino (N); Lage: in Richtung Alta (N)
Karigasniemi (FI) / Karasjok (N); Lage: in Richtung Hammerfest (N)
Utsjoki Ochejohka (FI) / – ; Lage: bei Mieraslompolo (Öffnungszeiten: 8 bis 17 Uhr)
Nuorgam (FI) / Polmak; Lage: in Richtung Utsjoki Tana oder Kirkenes
Ein weiterer Grenzübergang ist bei Näätämö (Öffnungszeiten zwischen 7 und 22 Uhr)
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Grenze zu Schweden
Grenzen sind an allen Hauptverkehrsrouten
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Grenze mit der Russischen Föderation
Storskog an der E105, östlich von Kirkenes, (Öffnungszeiten 7 bis 21 Uhr, am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag)

Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline


Map of the existing and planned oil and gas pipelines from Baku
CC – Author: Thomas Blomberg

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Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline, auch BTC-Pipeline oder Transkaukasische Pipeline, ist eine Pipeline, die Rohöl von Ölfeldern aus Aserbaidschan und Kasachstan am Kaspischen Meer nach Ceyhan an der türkischen Mittelmeerküste transportiert. Die Inbetriebnahme dieser 1760 Kilometer langen Ölpipeline begann 2005 und sollte den Westen vom Rohöl aus der Region am Persischen Golf unabhängiger machen.

Am 4. Juni 2006 verließ der erste Öltanker mit 600.000 Barrel Öl aus der BTC-Pipeline den Hafen in Ceyhan. Am 14. Juli 2006 waren die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten, dazu wurden über 40 Regierungschefs aus aller Welt eingeladen.

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Technische Daten
Die BTC-Pipeline setzt am Terminal Səngəçal südlich Baku ein (benannt nach einer nahen Siedlung, Ortsteil von Baku; englisch Sangachal), durchquert Aserbaidschan (442 Kilometer), führt durch Georgien (248 Kilometer) und die Türkei (1070 Kilometer), um am Mittelmeerhafen Ceyhan in einer Verladestation zu enden. Dabei müssen bis zu 2800 Meter hohe Berge überwunden werden. Die Pipeline hat acht Pump-, zwei Molch- und 87 Ventilblockstationen. Sie wird auf ihrer gesamten Länge einen Meter unter der Erde vergraben, damit sie vor Sabotageakten gesichert ist. Sie hat zumeist einen Durchmesser von 42 Zoll (rund ein Meter), nahe Ceyhan verengt sie sich auf 36 Zoll. Sie hat eine Lebenserwartung von etwa 50 Jahren. Wenn die geplante volle Kapazität erreicht wird, soll sie täglich eine Million Barrel (160.000 Kubikmeter) Erdöl transportieren. In ihr befinden sich dabei ca. 10 Millionen Barrel Öl. Die Transportkosten sollen US$ 3,20 pro Barrel betragen.

Die Baukosten betrugen rund € 2,5 Mrd, die von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, der zur Weltbankgruppe gehörenden International Finance Corporation und einer Gruppe von 15 Privatbanken finanziert wurden.

Eigentümer ist ein von elf Ölgesellschaften gebildetes Konsortium, an dem der britische BP-Konzern mit 30,1 % vor der State Oil Company of Azerbaijan Republic (SOCAR) mit 25 % die meisten Anteile hält. Baubeginn der Anlage war 2002.

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Politik
Die USA propagierten den Bau der BTC-Pipeline seit 1998. Nach Auffassung des damaligen US-amerikanischen Vize-Energieministers Robert Gee sollen

„Exporte aus der kaspischen Region […] das Energieangebot weltweit diversifizieren und damit eine zu große Abhängigkeit vom Persischen Golf vermeiden“.

Am 18. November 1999 unterzeichneten die Präsidenten der Staaten Türkei (Süleyman Demirel), Georgien (Eduard Schewardnadse), Aserbaidschan (Heydər Əliyev) und der USA (Bill Clinton) in Istanbul eine Absichtserklärung zum Bau der Pipeline. Am 18. September 2002 wurde in Baku der erste Spatenstich vollzogen.

Die Planung versetzte die bis dahin weltpolitisch unbedeutenden früheren Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Georgien in eine geopolitische Schlüsselposition. Die Kaukasusstaaten bekamen die Chance, sich enger an die NATO und die Europäische Union anzuschließen und wurden als Folge mit Entwicklungshilfeprojekten und Militärhilfe gestärkt.

Die Türkei wurde durch die Pipeline als Regionalmacht gefestigt, was sie unabhängiger von Öl- bzw. Gaslieferungen aus Russland respektive dem Iran macht. Russland schlug zunächst vor, dass die Pipeline über ihr Gebiet führen könnte. Später erklärte es, keinen wirtschaftlichen Vorteil in einer Teilnahme an dem Projekt zu sehen. Armenien wurde bei dem Projekt bewusst ausgeschlossen, da es einen bewaffneten Konflikt um Bergkarabach führte.

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Gefahren
Georgien, Aserbaidschan und die Türkei beabsichtigen, eine Militärallianz zum Schutz der Pipeline zu gründen. Die Regierung in Tiflis hat eine 400 Mann starke Sondereinheit abberufen, die von US-amerikanischen Instrukteuren ausgebildet wurde.
Die US-Amerikaner wollen die BTC-Pipeline zusätzlich mit unbemannten Drohnen vom Typ Global Hawk überwachen, um terroristische Anschläge zu verhindern.

Kurz vor Eskalation zum Kaukasuskrieg 2008 gab es auf türkischer Seite einen Sabotageakt gegen die Pipeline, woraufhin diese geschlossen wurde.

Widerstand gegen die Pipeline regte sich hauptsächlich im Lager der Umweltschützer. Im August 2004 musste die Pipeline-Baustelle für zwei Wochen stillgelegt werden, weil die Mindestanforderungen für den Umweltschutz nicht eingehalten wurden. Die Pipeline durchquert den geplanten Nationalpark Gobustan (Aserbaidschan), das Schutzgebiet Qtsia Tabatskuri (Georgien), die Trägerzone des Bordschomi-Charagauli-Nationalparks (Georgien) und das Wildschutzgebiet in Posof (Türkei). Ein Pipeline-Unfall könnte deren Ökosysteme nachhaltig schädigen. Der World Wide Fund for Nature (WWF) hat das Projekt kritisiert. Die in Oxford ansässige Baku-Ceyhan Campaign wendet sich gegen die Verwendung öffentlicher Gelder für Projekte, die „ausschließlich im Interesse des Privatsektors“ sind.

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BTC-Konsortium

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Kultur
Die BTC-Pipeline hat bereits ihren Weg in die populäre Kultur gefunden:
Sie war der zentrale Plot des James-Bond-Films „Die Welt ist nicht genug“ (1999). Eine der Hauptpersonen, Elektra King (Sophie Marceau), ist dort für die Konstruktion einer Ölpipeline zuständig, die vom Kaspischen Meer durch den Kaukasus zur türkischen Mittelmeerküste führt.

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Quelle: wiki

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Deutschsprachiger Trailer zum James Bond-Film – „Die Welt ist nicht genug – 1999“

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korrespondierende Video-Informationen

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 1/6

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 2/6

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 3/6

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 4/6

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 5/6

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The Curse of Oil – The Baku-Ceyhan Pipeline part 6/6

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Trans Adriatic Pipeline

File:Trans Adriatic Pipeline.png
Trans Adriatic Gas Pipeline Map
CC – Author: Genti77

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Die Trans Adriatic Pipeline (TAP) ist das Projekt einer rund 870 Kilometer langen Erdgaspipeline, die Griechenland über Albanien durch die Adria mit Süditalien verbinden soll. Ziel ist der Transport von Erdgas aus dem kaspischen Raum über die Türkei nach Westeuropa. Die Transportkapazität ist auf zehn bis 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr veranschlagt. Zur Sicherstellung der Gaslieferung bei Engpässen soll das Projekt auch einen Gasspeicher in Albanien umfassen. Mit der TAP konkurrierte die Nabucco-Pipeline um aserbaidschanische Erdgas-Ressourcen.

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Unternehmen
Die Trans Adriatic Pipeline (TAP) AG ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht mit Sitz in Baar ZG. Es handelt sich um ein Joint Venture von sieben Energieunternehmen, die sich für Planung und Bau der TAP-Erdgaspipeline zusammengeschlossen haben.

Aktionäre der TAP
Überschrift Firmensitz Anteil
BP Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 20 %
SOCAR Aserbaidschan Aserbaidschan 20 %
Statoil Norwegen Norwegen 20 %
Fluxys Belgien Belgien 16 %
Total Frankreich Frankreich 10 %
E.ON Ruhrgas Deutschland Deutschland 9 %
Axpo Holding Schweiz Schweiz 5 %
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Geschichte
2003 wurde die Realisierbarkeitsstudie erstellt und im März 2006 wurde sie von Axpos Tochterfirma EGL beendet. Die technische, wirtschaftliche und ökologische Durchführbarkeit wurden darin bestätigt.

Im März 2007 beendete man die grundlegenden Planungen, unter anderem eine Untersuchung des Meeresbodens sowie vorläufige Verträglichkeitsstudien. 2008 begann die TAP mit den ersten Detailplanungen.

Das aserbaidschanische Shah Deniz-Konsortium gab im Februar 2012 bekannt, dass es die TAP für die Route nach Italien präferiere.

Im September 2012 unterzeichneten Albanien, Griechenland und Italien eine Absichtserklärung, um ihre politische Unterstützung für das Projekt sicherzustellen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger begrüßte den Entscheid.

Am 26. Juni 2013 erhielt TAP den Zuschlag zum Transport des Erdgases des Produzentenkonsortiums des Shah-Deniz-II-Gasfelds, womit sich TAP gegen Nabucco(-West) durchsetzt.

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korrespondierende Hintergrund-Beiträge

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Das Land der zwei Gesichter – Aserbaidschan ein verlässlicher Gaslieferant Europas?

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weitere Aktivitäten des Shah Deniz-Konsortiums

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Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline

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Video-Beiträge

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29.04.2014
Opening the Southern Gas Corridor
The Trans Adriatic Pipeline (TAP) supports the European Union’s strategic goal of securing future energy supply. TAP will transport natural gas from the giant Shah Deniz II field in Azerbaijan, via Greece and Albania, and across the Adriatic Sea to Southern Italy, and further to Western Europe, offering the shortest and most direct link from the Caspian region to the most attractive European markets with the most competitive gas tariff.

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04.03.2014
Shah Deniz II and the Southern Gas Corridor

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17.12.2013
Azerbaijan gas deal intended to reduce Europe’s dependence on Russia

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02.10.2013
Europe’s Energy and Foreign Policy after the Decision for TAP

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28.06.2013
Azerbaijan’s gas to TAP into Europe

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