Britischer EU-Kommissar wirft hin !

Britischer EU-Kommissar wirft hin !
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Die Entscheidung Großbritanniens für den Brexit hat zu ersten personellen Konsequenzen in Brüssel geführt. Der britische EU-Kommissar Jonathan Hill ist zurückgetreten. Er teilte mit, er ziehe mit diesem Schritt die Konsequenz aus dem Wahlsieg des Brexit-Lagers.
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Der konservative Lord Hill war bisher in der Kommission für Finanzmärkte und Finanzdienstleistungen zuständig. Seine Aufgaben werden nun an den lettischen EU-Kommissar und Vizepräsidenten der Kommission Valdis Dombrovskis übergeben.
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Quelle: EU-Kommission
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Cameron tritt ab !

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Cameron tritt ab !
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Der britische Premier David Cameron hat für Oktober seinen Rücktritt angekündigt.
Damit zog er die Konsequenzen aus seiner Niederlage beim Referendum für einen EU-Austritt.
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Obgleich Camerons Rücktritt absehbar war, gebührt ihm uneingeschränkter Respekt für diese zeitnahe, faire Entscheidung.
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Damit nimmt er auch Druck aus dem Kessel und entgeht den sicher noch zu erwartenden Vorwürfen paranoid anmutender Euroholiker, das Referendum initiiert zu haben.
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Bis Oktober bleibt ihm also noch ein wenig Zeit, das Votum der Briten, welches er ausdrücklich anerkannte, nach Artikel 50 AEUV umzusetzen.
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Es wäre höchst erfreulich wenn Camerons Entscheidung eine beispielgebende Wirkung entfalten könnte und bei manchen EU-Borderlinern ähnliche Überlegungen auslösen würde.
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Zur Einstimmung auf ein solches Rendezvous mit der Wirklichkeit sei an Bob Dylans „It’s All Over Now, Baby Blue“ (Lyrics und daraus abgeleitet: Sense! – Eine deutsche Satire) erinnert:
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Naja, ein wenig ketzerische Träumerei wird doch wohl erlaubt sein 🙂
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Ihr Oeconomicus
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Deepest and most sincere congratulations to the Brexiters !

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Deepest and most sincere congratulations to the Brexiters !
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Hey Brexiters ! … thanks for providing magic moments … you definitely made my day !
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Die Schockwellen über den wohlverdienten Ausgang des historischen Referendums haben nicht nur die Börsen erfasst, sondern der Grusel-Junta in Brüssel einen lange erhofften, empfindlichen Schlag versetzt.
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Es fällt sicher schwer für die so abgestraften Handlanger bürgerferner Interessen tröstende Worte zu finden, jedoch bleibt es jenen eurozentrischen Sternguckern unbenommen, in die Freude über die Quittung für desaströse Performance mit einzustimmen:
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„Schau die bunten Sterne
Am Firmament hier stehn,
Ach, ich blieb‘ so gerne,
Doch leider muß ich gehn.“
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Die machtgeiferenden Existenzen dürfen sich nun -die Bühne verlassend- weiterhin ihrem quälenden Albtraum widmen, damit der jubilierende Chorus seine tief empfundene Freude zum Ausdruck bringen kann:
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„So ein Tag, so wunderschön wie heute,
So ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
Und wer weiß, wann wir uns wiedersehn.“
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Soweit erst einmal meine bescheidenen 2-Cent 🙂
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Ihr Oeconomicus
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Nachtrag:
Im Moment kreisen meine Gedanken um zahlreichen Gespräche mit dem Euro-Vordenker Wilhelm Hankel, der uns zu Szenarien, die sich nun abzeichnen, viele bemerkenswerte Denkanstösse hinterlassen hat.
Sobald also die in einem neuen, ungewohnten Licht erscheinende „Ode an die Freude“ etwas Raum lässt, geht es mit der Analyse der Ereignisse und dessen Folgen weiter.
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So long ! 🙂

Die Angst der Iren vor einem Brexit

Die Angst der Iren vor einem Brexit
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Sollte Großbritannien ausscheiden verändert das die Außengrenzen der EU. Zwischen Nordirland und der Republik Irland verliefe wieder eine sichtbare Grenze mit Grenzkontrollen und Checkpoints wie zuletzt zu Zeiten der IRA.
Das Europamagazin besucht das Grenzgebiet, spricht mit Anwohnern und Politikern.
Welche wirtschaftlichen, politischen und sozialen Folgen hätten der Brexit und die wieder befestigte alte Grenze für die Region?
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Wie stehen Befürworter und Gegner des Brexit zu den möglichen Folgen eines EU-Austritts?
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Frank Jahn – Europamagazin
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Anmerkung
Im Lichte dieses einseitigen Berichts mag man den Brexit-Befürwortern das Gelingen ihrer Kampagne nur wünschen.
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Ihr Oeconomicus
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Britische Labour-Abgeordnete nach Attentat gestorben

Britische Labour-Abgeordnete nach Attentat gestorben
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Die britische Parlamentsabgeordnete Jo Cox ist an den Folgen eines Attentats gestorben. Die Labour-Politikerin Jo Cox war am Mittag niedergeschossen worden. Gegner und Befürworter des Brexit haben den Wahlkampf vorerst gestoppt.
[…]
SpOn
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Anmerkung:
Während nun die Remainers mit medialer Unterstützung -insbesondere durch die ehrenwerten deutschsprachige Presse- erhalten, werden nun erstaunliche Fakten seitens einiger britischen Medien genannt.
Demzufolge soll es sich bei dem Attentäter um einen unpolitischen, psychisch kranken und ansonsten unauffälligen Bewohner aus der Ortschaft Birstall (nahe Leeds) handeln.
Unter Bezugnahme auf Augenzeugen des furchtbaren Vorganges wird im Gegensatz zu anderslautenden Berichten gesagt, der Attentäter habe keineswegs „Britain first“ gerufen, vielmehr habe es zwischen zwei Männern ein Handgemenge gegeben, bei welchem die Labour-Abgeodnete dazwischenging. Einer der beiden habe dabei auch Cox attackiet und plötzlich seien zwei Schüsse gefallen.
Weitere Details sind bei CBS, Breitbart und Telegraph nachzulesen.
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So schrecklich die Dinge auch sind, für die Brexit-Befürworter besteht im Lichte der neuen mutmaßlichen Sachlage offenbar kein Anlass, sich von den Ereignissen paralysieren zu lassen.
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Ihr Oeconomicus
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EZB will bei Brexit-Votum rasch Märkte beruhigen

EZB will bei Brexit-Votum rasch Märkte beruhigen
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Die EZB will Reuters-Informationen zufolge zur Abwehr von Verwerfungen an den Finanzmärkten im Falle eines Votums für einen britischen EU-Austritt schnell reagieren.
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„Es wird eine Mitteilung geben, alles was nötig ist zu unternehmen,
um eine angemessene Marktliquidität aufrechtzuerhalten“
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sagte ein hochrangiger Notenbank-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Europäische Zentralbank (EZB) wollte sich dazu nicht äußern.
[…]
Zudem dürften laut den mit der Situation vertrauten Personen dann Devisen-Swap-Linien zwischen der EZB und der Bank von England aktiviert werden, um im Bedarfsfall Geldhäuser mit ausreichend Pfund oder Euro zu versorgen. Großbritanniens Notenbank lehnte eine Stellungnahme dazu ab.
[…]
Reuters
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Anmerkung:
Man darf gespannt sein, ob es der EZB im Falle eines Austritts-Votums tatsächlich gelingen mag, DIE MÄRKTE mit der Aktivierung von Devisen-Swap-Lines zu beruhigen.
Es ist davon auszugehen, dass die gewaltigen Gegenkräfte solche Reaktionen auf dem Zettel haben und sich die zu erwartenden Früchte eines Exit-Polls und dessen Folgen nicht kampflos nehmen lassen.
Vielleicht wäre sowohl den EZB- als auch den BoE-Vertretern anzuraten den selbstgeschaffenen Hochsitz währungspolitischer Neunmalklugheit zu verlassen, um sich ein Schachspiel mit situationsbedingt unterschiedlich priviligierten und dynamisch einsetzbaren Spielsteinen vorzustellen und sich dabei selbst als Getriebener zu betrachten, der sich im worst case in einer interessensgesteuerten multipolaren Verflechtungsfalle wiederfindet.
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Ihr Oeconomicus
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CROSSPOST: GEOLITICO

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Grimsby: Ein Dorf sagt Nein zur EU

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Grimsby: Ein Dorf sagt Nein zur EU
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Viele Menschen im Hafenstädtchen Grimsby träumen von der Vergangenheit, von damals, als Grimsby noch die Hochburg des britischen Fischfangs war. Die Zeiten sind lange vorbei und Schuld sei, da sind sich die meisten Bewohner einig, die EU und die Fischfangquote.
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Von 600 Schiffen, die in den 50er Jahren rausfuhren, sind gerade einmal vier übrig. Das soll sich mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU wieder ändern.
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korrespondierende Beiträge
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14.06.2016
Massenblatt „The Sun“ ruft Wähler auf, für Brexit zu stimmen
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08.06.2016
Can Brexit really have a big impact on the fishing industry?
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12.05.2016
BREXIT THE MOVIE FULL FILM
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Februar 2016
Studie des Britischen Aussenministeriums:
„The process for withdrawing from the European Union“
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18.02.2016
Die EU, David Cameron und die Brexit-Drohung