Sonderwirtschaftszonen sollen Euro-Krisenländer retten

Sonderwirtschaftszonen sollen Euro-Krisenländer retten
Griechenland ist quasi pleite und auch andere Südländer liegen wirtschaftlich am Boden. Händeringend gesucht wird ein Wachstumsbringer. Welche Möglichkeit die internationalen Geldgeber haben, skizziert das DIW.
[…]
Martin Schulz:
„Kürzungen allein bringen kein Wachstum, deshalb bin ich für eine Sonderwirtschaftszone in Griechenland. Dazu bedarf es einer ‚Wachstums-Agentur‘, in welcher europäische und griechische Politiker gemeinsam förderwürdige Projekte identifizieren und die Geldflüsse steuern“.
[…]
Philipp Rösler hatte Griechenland bereits im Oktober 2011 bei einem Besuch in Athen vorgeschlagen, in einigen Gegenden Sonderwirtschaftszonen einzurichten, in denen niedrigere Unternehmenssteuern gelten sollten.
Er verwies auf positive Erfahrungen, die Polen damit gemacht habe.
[…]
HandelsblattLeser-Kommentare
+
Rösler’s polnisches Modell
Prof. Ralph Wrobel zu Sonderwirtschaftszonen
Sonderwirtschaftszonen versus EU-Recht
Artikel 87 des EG-Vertrages
Artikel 88 des EG-Vertrages
Ulrich Stockmann zu SWZ in Europa
besonders spannend:
Genehmigung staatlicher Beihilfen gemäß den Artiken 87 und 88 des EG-Vertrags – Vorhaben, gegen die von der EU-Kommission keine Einwände erhoben werden.
PDF – 5 Seiten
Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize in SWZ, am Beispiel Indien
Sonderwirtschaftszonen in China

Französische Notenbank prognostiziert Rezession

Französische Notenbank prognostiziert Rezession

Haupteingang der Banque de France

Bildrechte: Creative Commons, Urheber: Adrienne93
Die französische Notenbank glaubt, dass das Land noch im vierten Quartal in die Rezession rutschen wird. Laut Regierung und EU-Kommission soll es 2013 aber wieder Wachstum geben.
Welt-Online
+
Anmerkung
Die Makro-Ökonomen der BdF wissen, wovon sie reden. Hingegen ist klar, dass die Weltmeister im Verdrängen ökonomischer Gesetze auf Wachstum setzen. Wären da nicht die Zweifel an den intellektuellen Fähigkeiten solcher EUROholics, könnte man eine Lernkurve empfehlen:
Eugen von Böhm-Bawerk: „MACHT ODER ÖKONOMISCHES GESETZ?“

Ihr Oeconomicus


Wer will denn schon Kredit?

Wer will denn schon Kredit?
Die Zentralbanken vergeben unbegrenzte Liquidität zu unbekannt niedrigen Zinsen. Alle Hoffnung setzt man darauf, die „Konjunktur anzukurbeln“. Die Banken müssten nur genug Geld verleihen, dann ziehe sich die wirtschaftliche Entwicklung schon am eigenen Schopfe aus dem Sumpf lautet das Mantra. Dummerweise ignorieren die Geldjünger die zweite Seite der Gleichung:
Die Nachfrage…
Nicht nur Güter werden nachgefragt. Auch bei Krediten gibt es Angebot und Nachfrage. Die Hoffnung auf die Steuerbarkeit der Wirtschaft und die Stellschrauben Zins und Anleihenkäufe wird in der Eurozone enttäuscht. Auch alle martialischen Worte, von denen die unbegrenzte Bereitstellung von Liquidität eskortiert wird, helfen nicht.
Eine der Ursachen dieses Scheiterns ist die Verwechslung von Liquiditäts- und Solvenzkrisen. Ein Mangel an Eigenkapital lässt sich nicht mit Fremdkapital ausgleichen. Als heikel erweist sich zudem der Trugschluss, man müsse nur genug Kredite bereitstellen, dann werde schon jemand investieren. Das ist Irrsinn, denn niemand wird ein unrentables Projekt allein deshalb durchführen, weil der notwendige Kredit billig ist.
[…]
Bankhaus Rott + Frank Meyer
+
Anmerkung
Niedrige Zinsen begünstigen das Investitionsklima, allerdings erreicht man mit geldpolitischen Maßnahmen nicht viel. Der frühere Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller hat dies mal sehr plastisch ausgedrückt, indem ein englisches Sprichwort bemühte:
„Man kann die Pferde zur Tränke führen, aber saufen müssen sie selbst.“
Letztendlich müssen die Unternehmer investieren. Die Banken können nur Liquidität zur Verfügung stellen, aber sie sind keine Investoren.
Schaut man sich den Bank lending survey (III.Quartal 2012) der EZB an, bei der 130 Institute befragt wurden, stellt man fest, dass die Kreditvergaben im Euroraum -einhergehend mit einer Verschärfung der Kreditstandards- gewaltig eingebrochen sind.
Nach Erkenntnissen der Bundesbank, ist in Deutschland ebenfalls ein deutlicher Rückgang der Kreditnachfrage bei Unternehmen zu verzeichnen.
So hat sich im III.Quartal 2012 die Kreditnachfrage europäischer Unternehmen um 28% verringert, die Nachfrage nach Verbraucherdarlehen reduzierte sich um 22%. Konsumentenkrediten nahmen im dritten Quartal 2012 erstmalig seit 2011 um 6% zu.
Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten stieg in den letzten 3 Quartalen um etwa 28%
… ein überdeutliches Signal für die Blasenbildung im Immobilienbereich.

Ihr Oeconomicus


Spiel mit dem Feuer

Spiel mit dem Feuer

Euro-Rettung: Hinter Inflationsgefahr und Flucht aus der Währung lauert die Dauerkrise
„Wenn die Leute täglich in der Tagesschau sehen könnten, wie durch die Niedrigzinsen ihr Erspartes an Wert verliert, wären sie entsetzt“, warnt der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer.
Der Verbraucherpreisindex bilde die tatsächlichen Verluste nicht ab. Kommen zur Null-Zins-Politik noch drei Prozent Inflation dazu, verliere eine private Altersrente innerhalb von 20 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Kaufkraft, so Mayer im Spiegel.
Hinter Inflationsgefahr und Flucht aus der Währung lauert die Dauerkrise, auch für den Norden des Euro-Raums. Europas Spitzenpolitiker retten den Euro, indem sie die unantastbarsten Werte des alten Kontinents: Recht, Vertragstreue, stabiles Geld zur Chef-Sache erklären, zur Knetmasse ihrer Politik.
Sie verheißen Europa eine große Zukunft, indem sie den Bürgern die Ihre nehmen – denn wie sollen diese zukünftig für ihre Familien sorgen, wenn ihren Einkommen und Vermögen die reale Substanz entzogen wird?
Die Politiker erwarten von ihren Wählern, daß sie aufhören, ihren Verstand zu gebrauchen. Sie sollen ihnen glauben, daß Mario Draghis frisch gepreßte Euro-Billionen keine Wirkung auf die Kaufkraft ihrer Einkommen und Vermögen haben werden, weder jetzt noch später – und das bei einer Wirtschaftsleistung der Euro-Zone, die dank der mit dieser „Hilfe durch Inflation“ verbunden Spar-Auflagen die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone unter die Null-Linie drücken.
Ist es schon Wahnsinn, so zeigt er wenigstens Methode – jetzt kommt zur großen Euro-Lüge noch die kleine: daß diese Inflation niemals im Supermarkt stattfinden werde. Sie verbillige „nur“ das neue Schuldenmachen der alten Schuldensünder von Griechenland bis Spanien und garantiere Höhenflüge (oder Blasen?) an den Aktien-Börsen. Wer’s glaubt wird nicht selig, sondern verliert seine Ersparnisse. Die Euro-Inflation zeigt sich schon jetzt in der Verteuerung neuer Vermögensanlagen.
Wer jetzt erst aus dem Euro flüchtet, der zahlt drauf
Wer jetzt kauft, um seine Zukunft zu sichern – Gold, Immobilien, Aktien, starke Fremdwährungen – kauft teurer ein als noch vor kurzem. Der Gegenwert seiner Euro-Ersparnisse nimmt dadurch nicht zu, sondern ab. Freuen darüber kann sich nur, wer seine Flucht aus der sich entwertenden Euro-Währung schon seit langem hinter sich hat. Doch da die Euro-Schwäche weiter gehen wird (weil das Wunder ihres Endes „von selbst“ leider ausbleiben wird) kann sich die Flucht besorgter Bürger aus ihrer verkorksten Währung nur verstärken. Was derzeit noch den offenen Ausbruch der von Europäischer Zentralbank (EZB) und ihren Rettungssatteliten (EFSF, ESM) unverhüllt finanzierten Preisinflation hinausschiebt sind, anders als in der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre, brachliegende Produktionsreserven. Es ist die von Tag zu Tag anschwellende Fluchtwelle aus der Titanic-Währung Euro: Die Passagiere retten sich in die Boote, solange diese noch an Bord und flott zu machen sind.
Wenn sich Europa eines nicht leisten kann, dann ist das zusätzlich zu seinem Verlust an Humankapital (schrumpfende Bevölkerung) auch ein ständiger Aderlaß an Geld- und Sachkapital. Auch wirtschaftliches „Know-How“ geht dem Euro-Raum verloren, wenn ihn zusammen mit dem Geld- auch das Firmenkapital flüchtet. Europas Spitzenpolitiker kreieren, ganz gegen ihre Intention, Europas neuen Nationalismus. Nur: Er gilt nicht, wie der alte, dem Vaterland, sondern der Sicherung bürgerlichen Überlebens, der eigenen privaten und familiären Zukunft. Man sollte jeden dieser Europa-„Visionäre“ zur Offenlegung seiner privaten Vermögensverhältnisse verpflichten: wie und wo er seine Ersparnisse anlegt. Man will als Wähler wissen, ob, wer Europas Zukunft predigt, auch selber an diese glaubt.
Europa ist nur zu retten, wenn es die Rettung des Euro über noch mehr neues Geld und noch höhere Steuern aufgibt. Es könnte zur Rettung des Ertrinkenden werden, der seine Retter mit in die Tiefe reißt. Angela Merkel, ihr Finanzminister und ihr Herausforderer Peer Steinbrück – sie alle sollten wissen, daß es Alternativen zur Fortsetzung von Europas monetärer Integration gibt: Solche, die weder die Vermögen der Bürger noch gewachsene Demokratien gefährden. Helmut Schmidt hat seiner Zunft einmal den Rat gegeben, rechtzeitig zum Psychiater zu gehen, bevor sie realitätsblind werden. Denn wenn sie die Währung ruinieren, sind auch ihre Pensionen dahin.
Wilhelm Hankel – Königswinter, 08.11.2012
+
Herzlichen Dank, lieber Professor Hankel für diese fulminante Bestandsaufnahme.

Ihr Oeconomicus


Energetische Gebäudesanierung

Energetische Gebäudesanierung: Studie bezweifelt Sanierungsstau
Die Klimaziele der Bundesregierung sind ehrgeizig. Wenn sie erreicht werden sollen, müssen auch die Hausbesitzer mitspielen und in Brennwertkessel und Wärmedämmung investieren. Doch die Sanierung des Gebäudebestands kommt kaum in Fahrt. Und dafür gibt es gute Gründe, sagt eine neue Studie. Ältere Ein- und Zweifamilienhäuser seien schon jetzt in „beeindruckend gutem Zustand“.
N-TV
Empirica-Studie

Minister warnen USA vor der „Fiskalklippe“

G20-GIPFEL
Minister warnen USA vor der „Fiskalklippe“
Die Schuldenprobleme vieler Staaten weltweit lassen bei den Finanzministern und Notenbankchefs in Mexiko-Stadt die Alarmglocken schrillen. Vor allem die Haushaltsunsicherheiten der USA lösen Nervosität aus.
Handelsblattformat.at
Anmerkung
Besonders hübsch fand ich die Bemerkung des kanadischen Finanzministers Flaherty an die Adresse der US-Delegation:
„Keep your promises or become a Paper Tiger“
Es wäre eine Überraschung, wenn sich die USA von diesem Statement tatsächlich beeindrucken ließe. Schließlich konnte man doch bisher mit der wohlfeilen Muddling-Through-Strategie, welche sich erkennbar auch bei den EUROholics großer Beliebtheit erfreut, immer wieder Zeit erkaufen.
Konsequenz: die US-Staatsverschuldung steuert auf die 120%-Marke der Jahreswirtschaftsleistung zu – eine Quote, wie sie Italien schon seit längerer Zeit vorzuweisen hat!
In diesem Zusammenhang empfiehlt sich ein Blick auf den „BIS-Report to G20 Finance Ministers and Central Bank Governors on Basel III implementation“
Nachtrag:
Für heute, etwa gegen 22:20h wird zum Abschluß der Veranstaltung eine Pressekonferenz u.a. mit Wolfgang Schäuble und Jens Weidmann erwartet. Sofern Weidmann seine Teilnahme nicht absagt (wie bei der PK zur IWF-Jahrestagung in Tokyo), dürfen wir gespannt sein, ob die Meinungsdifferenzen zwischen Finanzministerium und Bundesbank zum Ausdruck kommen.

Ihr Oeconomicus

+
follow-up, 06.11.2012:
teleboerse: G20 verpflichten USA und Europa
NZZ: „G-20-Treffen ohne Schwung“
G20 planen bessere Überwachung – Schattenbanken im Visier
Geht es nach den internationalen Finanzaufsehern, soll es den Schattenbanken 2013 an den Kragen gehen. Eine Reihe von Finanzinstituten und ihre Geschäfte sollen auf den Prüfstand kommen – denn die Angst der Regulierer vor einer neuen Finanzkrise ist groß.
[…]
Auch Versicherer geraten ins Visier
[…]
Neben den Schattenbanken wollen die Aufseher auch den Versicherern stärker auf die Finger sehen. Sie wehren sich zwar gegen eine Einstufung als „systemrelevant“, die Aufseher sehen das aber anders – vor allem, wenn Versicherer die Rolle des Kreditgebers spielen. Noch im ersten Halbjahr 2013 soll es deshalb eine Liste von „systemrelevanten Versicherern“ geben, die stärker beaufsichtigt werden und Abwicklungspläne vorlegen sollen. Dazu dürften aus Deutschland die Allianz und die Münchener Rück gehören. Die großen Versicherer sollen nach dem Willen des FSB auch höhere Kapitalanforderungen gestellt bekommen – aber erst 2019.
Kritik an Ratingagenturen und Bilanz-Experten
Zu schleppend sind Carney die Fortschritte, wenn es darum geht, Staaten und Banken weniger abhängig von Ratingagenturen zu machen, die die jüngste Finanzkrise zu spät kommen. In vielen Ländern knüpfen Gesetze und Bilanzierungsregeln noch an die Urteile von S&P, Moodys’s und anderen an und beeinflussen damit auch Anlageentscheidungen von Banken. Nun sollen die internationalen Bankenregulierer bis Ende des Jahres Vorschläge machen, wie sie das ändern wollen, und diese Ideen bis Anfang 2016 umsetzen.
Harsche Kritik übte der FSB an der anhaltenden Uneinigkeit der beiden Bilanz-Standardsetzer, der US-dominierten FASB und dem IASB, was die Rechnungslegung von Banken betrifft. Bei dem wichtigen Thema, wann Banken wie Rückstellungen für drohende Verluste buchen müssen, hätten sich ihre Positionen zuletzt eher wieder voneinander entfernt.
[…]
zum Artikel
+
Anmerkung
Der kritische Diskurs, sofern er weitergeführt und die notwendigen Maßnahmen auch umgesetzt werden [ich habe da meine Zweifel], ist wichtig und richtig!
Dabei vermisse ich allerdings Hinweise darauf, wie man sich [wenn überhaupt] wirksame Regelungen vorstellt, um gravierende [aber leider legale] Steuer-Umgehungs-Tatbestände internationaler Konzerne zu unterbinden.
An den Beispielen Apple, Google, Facebook, eBay und Starbucks hat der Guardian gerade deutlich gemacht, welche gigantischen Summen an potentiellen Steuereinnahmen [gerade für die USA] gespart werden.
Das Schweizer Magazin 20min.ch hat diesen Bericht aufgegriffen und lobt die „Cleverness“ der Apple-Manager.
Stattdessen wäre die dafür verantwortliche Politik anzuprangern, die solche Auswüchse erst ermöglicht .. am Ende des Tages zu Lasten der Mehrheit ihrer bereits gebeutelten Steuerzahler!

Ihr Oeconomicus

+
Nachtrag, 6.11.2012, 11:37h
NZZ: Vorstoss am G-20-Gipfel
Konzerne sollen im Heimatland Steuern zahlen

Deutschland und Grossbritannien haben am G-20-Treffen strengere Steuerstandards für internationale Grosskonzerne gefordert. Sie wollen verhindern, dass diese ihre Gewinne in Staaten mit tieferen Steuersätzen verschieben.
Steuerstandards hinken hinterher
Internationale Steuerstandards könnten nicht mit den globalen Geschäftspraktiken Schritt halten, «etwa mit der Entwicklung im E-Commerce», schreiben sie in ihrer gemeinsamen Erklärung. «Deshalb sind einige multinationale Unternehmen in der Lage, die Versteuerung ihrer Gewinne von da wegzubewegen, wo sie erzielt wurden.»
Durch solche Praktiken werde die Steuerbasis in Ländern wie Deutschland und Grossbritannien mehr und mehr ausgehöhlt. «Deutschland und Grossbritannien wollen ein wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuer-System, das global tätige Firmen anzieht, aber beide Länder wollen auch, dass die Firmen diese Steuern bezahlen.»
+
Anmerkung
George Osborne und Wolfgang Schäuble werden mir bei dieser [hoffentlich ernst gemeinten] Forderung schon fast symphatisch!

Ihr Oeconomicus

+

„Dozenten- + Studenten-Futter“

Zur Vertiefung des Themenkomplexes, insbesondere des International Accounting Systems mit seinem segensreichen „fair-value-Verfahren“, dem genauen Gegensatz des im HGB, § 253 Abs. 2 verankerten Niederstwert-Prinzipes hier einige Info’s und Kommentare:
GELD HERRSCHAFT
Deutscher Bundestag Drucksache 15/930 – 15. Wahlperiode 07. 05. 2003 – „Finanzplatz Deutschland weiter fördern“
Grundlagen der International Financial Reporting Standards (IFRS) –
Quelle: Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung der RWTH Aachen
EUROPÄISCHE KOMMISSION: „GRÜNBUCH SCHATTENBANKWESEN“
Prof. Dr. Kurt V. Auer:
Taschenbuch – „International harmonisierte Rechnungslegungsstandards aus Sicht der Aktionäre: Vergleich von EG-Richtlinien, US-GAAP und IAS“
Inauguraldissertation aus 2004 von Martin Georg Esser:
Fair-Value-Bewertung von Finanzinstrumenten im handelsrechtlichen Konzernabschluss –
Eine Untersuchung der Konsequenzen unter besonderer Beachtung des Draft Standard der Joint Working Group of Standard Setters
PDF [331 Seiten]

Geheime Listen mit einschneidenden Folgen (+ update)

Geheime Listen mit einschneidenden Folgen

Was haben Nelson Mandela, US-Senator Edward Kennedy und Bollywood-Star Sharukh Khan gemeinsam?
Sie alle standen oder stehen auf der „No Fly List“ der Flugsicherung der „US Homeland Security“. Immer mehr Künstler und politische Aktivisten geraten ins Visier der sogenannten Transportation Security Administration, kurz TSA.
3SAT
+
Anmerkung
Das klingt alles nach dem finalen Countdown des einstmals hochgelobten „Land of the free, and the home of the brave

Ihr Oeconomicus

+
follow-up, 28.12.2012, 14:40h
DIE TEUFLISCHE FRATZE DER MACHT
Der Überwachungsstaat ist keine Fiktion, sagen drei, die für US-Regierung und NSA arbeiteten.
Beim Kongress des CCC erzählen sie, warum sie Whistleblower wurden.
DIE ZEIT

… bitte unbedingt lesen, auch wenn der Erkenntnisgewinn unangenehme Nebenwirkungen auslösen könnte!

+
Ergänzungen
+
NSA Whistleblower William Binney:
Artikel und Video – New York Times
+
GLOBALE ÜBERWACHUNG UNTER DER REGIE DER USA
Unter Freunden gibt es keine Geheimnisse
Mit einem Jahresbudget von 26,7 Milliarden Dollar – genausoviel wie zu Zeiten des Kalten Kriegs – sind die amerikanischen Nachrichtendienste die bestdotierten der Welt. Dank ihrer strategischen Bündnisse und einer leistungsstarken Technologie sind sie in der Lage, den weltweiten Fax-, Telex-, E-Mail- und Telefonverkehr routinemäßig abzuhören. Der eigentliche Trumpf der Vereinigten Staaten ist jedoch die bereitwillige Zusammenarbeit der Polizei- und Streitkräfte anderer Länder, die ihre Überwachungsaufgaben weit ernster nehmen als die Freiheitsrechte der Bürger.
[…]aus dem Archiv von LE MONDE diplomatique
+
Nationale Sicherheitsstrategien der USA