Gigantische Glasbrücke in China eröffnet

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Gigantische Glasbrücke in China eröffnet
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Superlativ für Schwindelfreie:
In chinesischen Nationalpark Zhangjiajie kann jetzt die weltweit längste und höchste Brücke aus Glas überquert werden.
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Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte, besteht die Brücke aus 99 Teilen dreischichtigem Glas.
Maximal 800 Besucher dürfen die Brücke gleichzeitig betreten und müssen dafür bereits am Vortag reservieren. Demnächst sollen auch Bungee-Sprünge von der Brücke angeboten werden.
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Vermutlich schon bald wird Thomas Cook diese Attraktion im Rahmen ihrer China-Rundreisen auch zur Freude des chinesischen Großaktionärs und Club-Med-Eigners Fosun International Limited -ein Investment des chinesischen Milliardärs Guo Guangchang (Spitzname: Warren Buffet aus Shanghai)- vermarkten.
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Ihr Oeconomicus
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Chinesische Midea-Group wird Mehrheits-Aktionär bei KUKA Robotics

Chinesische Midea-Group wird Mehrheits-Aktionär bei KUKA Robotics
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Nach dem am Freitag erfolgten Verkauf des 25,1 Prozent-Anteiles an KUKA des Heidenheimer Technologiekonzerns Voith hat sich nun auch die mittelhessische Friedhelm-Loh-Gruppe von ihrem 10 %-Anteil an dem Augsburger hidden champion getrennt.
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Die chinesische Midea-Group hält nun 52 Prozent an KUKA Robotics, dessen Vorstand und Aufsichtsrat Vorstand und Aufsichtsrat ihren Aktionären empfehlen, ein vorliegendes Übernahmeangebot aus China anzunehmen. Ein Investorenvertrag, der bis Ende 2023 läuft, sieht Standort- und Beschäftigungsgarantien vor.
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Angesichts noch anstehender kartellrechtlicher Überprüfungen wird sich die Übernahme des Roboterherstellers noch bis März 2017 hinziehen.
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Mit der Übernahme setzt sich der seit einigen Jahren zu beobachtende Ausverkauf deutscher Technologie-Unternehmen an chinesische Investoren fort.
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Nach einer Auswertung der Beratungsfirma Ginkgo Tree Advisors wurden in 2015 seitens chinesischer Investoren 36 deutsche Unternehmen übernommen, in 2014 lag die Zahl der Übernahmen noch bei 30.
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Ihr Oeconomicus
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Quellen:
SZSpOnFAZ
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follow-up, 14.07.2016
Kuka-Chef verteidigt Verkauf
Till Reuter ist sich sicher, dass der Verkauf seines Konzerns Kuka an den chinesischen Haushaltskonzern Midea der richtige Schritt ist. Der Vorstandschef erwartet keine Probleme, die mit dem Außenwirtschaftsgesetz zusammenhängen.
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N-TV
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Hainan Airlines startet direkte Flugverbindung von Peking nach Manchester

Hainan Airlines startet direkte Flugverbindung von Peking nach Manchester
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Gemeinsamer Aufbau einer neuen Seidenstraße in der Luft schlägt neues Kapitel bei der Zusammenarbeit zwischen China und dem Vereinigten Königreich auf.
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Am 10. Juni 2016 hob ein Airbus A330 der Hainan Airlines vom Beijing Capital International Airport ab und landetet nach über 10 Stunden Flugzeit auf dem Flughafen Manchester. Die in China ansässige Fluggesellschaft Hainan Airlines eröffnete heute in aller Form eine direkte Flugverbindung zwischen Peking und Manchester, womit das interkontinentale Streckennetz der Gesellschaft in Europa ausgebaut und internationalen Reisegästen mehr Auswahlmöglichkeiten geboten wird.
[…]
Presseportal
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Übernahme des Stahlwerks Železara Smederevo durch HBIS

Übernahme des Stahlwerks Železara Smederevo durch HBIS
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Die serbische Regierung und der chinesische Stahlkonzern Hebei Iron and Steel Group (HBIS) haben am 18. April den Privatisierungsvertrag für das Stahlwerk Železara Smederevo unterzeichnet.
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Medienberichten zufolge zahlt HBIS für die Übernahme des angeschlagenen Stahlwerks 46 Mio. EUR und wollen in Modernisierung der Produktionsanlagen mind. 300 Mio EUR investieren, wobei die bestehenden 5000 Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen.
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In einem vorangegangenen Bieterverfahren hatte HBIS das einzige Angebot eingereicht, das Anfang April von der zuständigen Auswahlkommission akzeptiert wurde. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte der Stahlkonzern während eines China-Besuchs des serbischen Premiers Aleksandar Vučić ein Memorandum über ein Engagement in Smederevo unterzeichnet.
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Železara Smederevo befindet sich seit Januar 2012 wieder im Besitz des Staates, nachdem sich der frühere Eigentümer, der amerikanische Konzern US Steel, im Zuge der Krise am europäischen Stahlmarkt von seiner serbischen Tochter getrennt hatte. Mehrere Anläufe der serbischen Regierung für eine erneute Privatisierung des Stahlwerks blieben seither ohne Erfolg. Zuletzt scheiterte ein Verfahren, in dem bis Anfang vergangenen Jahres noch Verhandlungen mit dem US-Konzern Esmark Steel Group geführt worden waren.
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Es wird sicher spannend zu beobachten, welche langfristigen Strategien hinter diesem Investment in einen von Überkapazitäten strotzenden Markt erkennbar werden, zumal China bei der Stahlproduktion mit zahlreichen Unternehmens-Schwergewichten ohnehin als Weltmarktführer gilt.
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Eines ist jedoch sicher: Europäische Stahlerzeuger werden sich gegen sich abzeichnende Stahl-Dumpingpreise zur Wehr setzen.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge und Informationen
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14.07.2016
EU-China-Gipfel: Schöne Worte, harte Fronten
Stahl und Chinas Marktwirtschaft bleiben zentrale Streitthemen, das konnten die Spitzenpolitiker am EU/China-Gipfel nicht schönreden. Doch die Zeit für Lösungen wird knapper.
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Wolfgang Tucek – Wirtschaftsblatt
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13.07.2016
Nutzt China Serbien im Stahlstreit mit der EU?
Die EU und Peking streiten über chinesischen Stahl. Die Branche in Europa fürchtet um ihre Existenz. Hat China durch eine Investition in Serbien eine Hintertür gefunden?
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FAZ
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22.06.2016
EU will in Stahlstreit mit China neue Strafzölle
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19.04.2016
Stahlstreit mit China: Peking weist Dumping-Vorwürfe zurück
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06.02.2016
Chinas Stahlstreit mit der EU
Im Streit um Strafzölle für billig importierten Stahl aus Fernost und Russland pocht Peking auf eine Prüfung durch die Welthandelsorganisation. Die EU hält vorerst an ihren Zollplänen fest.
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Handelsblatt
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History of Hebei Iron & Steel
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Griechenland besiegelt Hafen-Verkauf an chinesische Cosco

Griechenland besiegelt Hafen-Verkauf an chinesische Cosco
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Griechenland verkauft seinen größten Hafen und treibt so die von seinen Gläubigern geforderten Privatisierungen voran.
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Die chinesische Großreederei Cosco ist neuer Besitzer des Hafens Piräus. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, Cosco-Chairman Xu Lirong und der Chef der Privatisierungsbehörde besiegelten den Deal am Freitag. Demnach erwerben die Chinesen für 280,5 Millionen Euro 51 Prozent an dem Hafen. Weitere 16 Prozent wandern nach fünf Jahren für 88 Millionen Euro in die Hände des Konzerns, wenn dieser die vereinbarten Investitionen erbracht hat.
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Reuters
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Djibouti, erster Marinestützpunkt der Chinesischen Armee im Ausland

Djibouti, erster Marinestützpunkt der Chinesischen Armee im Ausland
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Dschibuti

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Der Bau der chinesischen Marinebasis bei Obock (Djibouti) wird seit mehr als einem Jahr angekündigt. Die Arbeiten haben am 25. Februar 2016 begonnen, kündigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Wu Qia, an.
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Am 25. Februar 2014 unterzeichneten die Verteidigungs-Minister von China und Djibouti, General Chang Wanquan und Darar Huffaneh, eine strategische Partnerschaft, die die chinesische militärische Marine autorisiert, einen schon vorhandenen Hafen zu verwenden.
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Im Mai 2015 kündigte Präsident Ismail Omar Guelleh an, dass Verhandlungen im Gange wären, um einen chinesischen Marinestützpunkt in seinem Land zu bauen.
Am 21. Januar 2016 bestätigte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei, dass die von Präsidenten Xi während seiner Reise nach Johannesburg geführten Diskussionen auf dem Gipfeltreffen des Forums für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit, abgeschlossen wurden.
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Im Zusammenhang mit der chinesischen Einrichtung in Djibouti und der Bereitstellung von 10.000 Mann in Afrika, wird die Volksrepublik eine Eisenbahn-Linie von Djibouti nach Addis Abeba für einen Wert von $ 3 Milliarden bauen.
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Obock wird die erste chinesische Marinebase mit doppelter, ziviler und militärischer Anwendung im Ausland sein, seit der Odyssee von Admiral Zheng He, dem ’ großen Eunuchen der drei Juwelen“, der im 15. Jahrhundert versuchte, ebenfalls über Djibouti die maritime „Seidenstraße“ wiederherzustellen.
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Offiziell wird diese „facility“ für den Kampf gegen somalische Piraten verwendet werden. Jedoch wird sie speziell dazu gebaut, um die neue maritime „Seidenstraße“ zu sichern.
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Im März und April 2015 hatte die chinesische Marine seine Staatsangehörigen aus dem Jemen evakuiert. Es war die erste Operation dieser Art außerhalb der traditionellen Einflusssphäre von Peking.
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Indien beobachtet die chinesische militärische Entfaltung um sich herum mit Besorgnis.
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Voltairenet
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korrespondierende Beiträge
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13.10.2016
Gegengewicht zu China: Japan baut Militärbasis in Dschibuti
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05.10.2016
Ethiopia – Djibouti railway inaugurated
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Anmerkung:
Medienberichten zufolge lagen die Baukosten für die Streckenführung auf äthiopischem Staatsgebiet bei USD 3-4 Mrd, wovon 70 % durch die China Exim Bank und 30 % von der Äthiopischen Regierung finanziert wurden. (BIP+Staatsverschuldung Äthiopiens)
Verlässliche Daten zu den in Djibouti angefallenen Baukosten und deren Finanzierung liegen mir derzeit nicht vor.
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Ihr Oeconomicus
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05.08.2016
China baut erste moderne elektrische Eisenbahn in Afrika
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Strecke der Bahnstrecke Addis Abeba–Dschibuti

Bahnstrecke Addis Abeba-Djibouti

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Chinesische Unternehmen haben am Donnerstag die Betriebsrechte für den Bau einer Bahnstrecke zwischen den ostafrikanischen Ländern Äthiopien und Dschibuti erhalten.
Es ist Afrikas erstes E-Bahnprojekt. Umgesetzt wird der Plan von der China Railway Engineering Group (China Railway Group) und der Zhongtu Corporation.
German-China.org
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Vertriebsumbau: Chinesischer Handelskonzern übernimmt ostdeutsche Mercedes-Niederlassungen

Vertriebsumbau: Chinesischer Handelskonzern übernimmt ostdeutsche Mercedes-Niederlassungen
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Daimler will seinen Mercedes-Benz-Vertrieb in ganz Deutschland reorganisieren.
Zunächst sollen die 15 Niederlassungen in Ostdeutschland an den Chinesischen Handelskonzern Lei Shing Hong (LSH) verkauft werden, wobei der Berliner Vertriebsteil von dem Vertriebsumbau nicht betroffen sein soll.
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Medieninformationen zu Folge sei mit dem finalen Abschluss der Verträge in Bälde zu rechnen. Daimler selbst hält sich noch bedeckt, räumt aber ein, dass es derzeit Gespräche mit Interessenten gäbe, die ersthaftes Interesse an der Übernahme der Niederlassungen bekundetet hätten.
Bereits Ende 2014 hatte der Stuttgarter Autokonzern drei Niederlassungen in Thüringen (Arnstadt, Erfurt, Weimar) an Stern Automobile GmbH, einer deutsche Tochtergesellschaft von Lei Shing Hong verkauft.
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Das chinesische Handelshaus, dessen Zusammenarbeit mit Daimler in den frühen 1980er Jahren begann, ist bereits in Nordost-Asien (u.a. in Cambodia, Malaysia, Südkorea, Taiwan und Vietnam) als strategischer Vertriebspartner für Mercedes-Benz, Porsche und Smart aktiv und wirkt ebenso erfolgreich als Premium-Distributor für die Produktlinien des US-Konzerns Caterpillar.
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Ihr Oeconomicus
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