Russische Landverbindung zur Krim

Russische Landverbindung zur Krim
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Um die Krim adäquat zu versorgen, braucht der Kreml eine Landverbindung.
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Derzeit gibt es wohl kein Bauprojekt, das gleichzeitig von Russland so herbeigesehnt und vom Rest der Welt so kritisch gesehen wird wie die Brücke über die Strasse von Kertsch.
Diese Enge im Schwarzen Meer trennt das russische Festland von der ukrainischen Halbinsel Krim.
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Der Magnat Arkadi Rotenberg hat die Ehre, sie zu bauen.
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NZZ
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follow-up, 20.05.2015
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Bridge Linking Crimea to the Mainland Already Under Construction
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Russian construction workers are already building a bridge that will link mainland Russia to the Crimean peninsula which the country incorporated last year.
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The news was first announced by a Crimean association called “Simferopol” (the administrative center of Crimea) which posted pictures of the works on Facebook.
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Russia-Insider
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Die Strassen und Eisenbahnanbindung an das russische Festland
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Moskauer Börse erschüttert: Ermittlungen gegen den Oligarchen Jewtuschenkow

Russland hat den Direktoriumschef des Mischkonzerns Sistema wegen Geldwäscheverdachts angeklagt und unter Hausarrest gestellt. Es gebe Hinweise, dass Wladimir Jewtuschenkow an der nachträglichen Legalisierung von widerrechtlich angeeignetem Besitz beteiligt gewesen sei, teilten die Ermittler mit.
Er werde außerdem des Aktienbetrugs mit Papieren eines Energieunternehmens verdächtigt. Es gebe „hinreichenden Grund zu der Annahme“, dass der schwerreiche Unternehmer in illegale Aktivitäten verstrickt sei.
Laut einem von der staatlichen Nachrichtenagentur Itar-Tass zitierten Gerichtssprecher drohen Jewtuschenkow bis zu sieben Jahre Haft.
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N-TV


Josef Ackermann und Peter Löscher wieder in Lohn und Brot

Die ehemaligen Chefs von Deutsche Bank und Siemens müssen nicht länger darben.  Zwinkerndes Smiley, als Emoticon ;)

Der russische Oligarch und Kulturmäzen Viktor Wekselberg hat den Ex-Siemens-Chef Peter Löscher als CEO der Schweizer Renova Management AG verpflichtet und Josef Ackermann in den Verwaltungsrat des Unternehmens berufen.

Die Holding verwaltet von Zürich aus das Vermögen des Renova-Konglomerats, zu der unter anderem die Schweizer Industriekonzerne Oerlikon und Sulzer gehören. Besonders um diese Beteiligungen außerhalb Russlands soll sich die Renova Management kümmern. Die Gruppe investiert außerdem in Windkraft, Öl und Telekommunikation.
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Jannis Brühl – SZ


Die Oligarchen: Aufstieg und Fall einer russischen Elite

Diese Dokumentation zeigt in welcher skrupellosen Weise, ohne auch nur das geringste Schuldgefühl, die Oligarchen die russische Politik und Medien der 90er Jahre manipulierten und Russland bis auf die letzte Kopeke ausplünderten.
Wie sie Jelzin zu einer zweiten Amtszeit verhalfen und sich dann noch hemmungsloser an Russlands Wirtschaft vergriffen.

Die drei Protagonisten der Arte-Dokumentation sind der Geschäftsmann und Bankier Wladimir Gussinski, der einst über das russische Privatfernsehen herrschte, der Metall-Magnat Michail Tschernoi und der Finanzmogul Boris Beresowski. Der schwerreiche Beresowski, einer der Hauptgegner Putins, lebte in London und auch Tschernoi und Gussinski haben Russland verlassen. Gegen Beresowski lief bis zu seinem Selbstmord sogar ein Auslieferungsantrag.

Er gehörte zu denen, die Putin an die Macht brachten. Später wollte er ihn stürzen. Beresowski führte diesen Kampf gegen den “neuen Zaren” im Namen des freien Unternehmertums.

Seit fast zehn Jahren hat Regisseur Alexander Gentelev privilegierten Zugang zum Milieu der Oligarchen. Das hat die Dokumentation überhaupt erst ermöglicht. Geradezu verblüffend ist die offenherzige bis zynische Art, mit der Gentelevs Interviewpartner ihre Gesetzesübertretungen und ihren Kampf um Macht, Reichtum und Einfluss schildern.

Dokumentarfilm, Frankreich / Deutschland 2005 – Regie: Alexander Gentelev

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Russischer Oligarch will deutsche Bank kaufen

Der russische Oligarch Alexander Lebedew plant einen Kauf einer deutschen Bank. Ihm wurden aber bereits einige Kredite verweigert.

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Der russische Oligarch Alexander Lebedew hält Ausschau nach einem Kaufobjekt auf dem deutschen Bankenmarkt. „Ich möchte eine deutsche Bank kaufen und mit meiner Nationalny Reservny Bank fusionieren“, sagte er dem „Handelsblatt“ am Dienstag. Dieser Zusammenschluss würde es ihm ermöglichen, „auch deutschen Russland-Exporteuren bei der Finanzierung zu helfen“.

Berlin ist dagegen
Lebedew hatte bereits für die Mittelstandsbank IKB geboten, die letztlich an den US-Investor Lone Star gegangen war. Obwohl er den fünffachen Preis geboten habe, sei seine Initiative an der Bundesregierung gescheitert, sagte Lebedew, der nach eigenen Angaben größter russischer Investor in Deutschland ist.
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oe24


Mechel gibt Änderung seiner Managementstruktur bekannt

Mechel gibt die Ernennung von Boris Nikishichev zum Senior Vice President-Mining bekannt. Boris Nikishichev wird die Bergbauabteilung anführen, die etabliert wurde, um gemäss der Strategie Mechels sein Bergbaugeschäft weiterhin zu verstärken.

Er wird sich auf Strategie und Entwicklung sowie weitere Ausdehnung des Bergbaugeschäfts Mechels konzentrieren.

Vladimir Iorich, CEO von Mechel:

„Wir sind stolz, einen so angesehenen und prominenten Spezialisten mit über 35 Jahren Erfahrung in der Bergbaubranche für Mechel gewinnen zu können. Die Ernennung von Dr. Nikishichev spiegelt die Bedeutung wider, die dem Bergbausegment innerhalb der Geschäftsstruktur Mechels zugewiesen wird.“

Mechel bezieht seinen gesamten Bedarf an Kohle intern, ebenso wie den Grossteil seiner benötigten Eisenerz- und Nickelressourcen. Das Unternehmen ist der zweitgrösste Hersteller von Kokskohle in Russland und verkauft ca. 60 % seiner Kokskohleproduktion an Dritte.

Biographie:
Boris G. Nikishichev
2004-2005 – Deputy General Director bei Raspadskaya Coal Company ZAO.
1999-2004 – Erster Vice President der Nichtkommerziellen Partnerschaft der Bergbauindustriellen Russlands.
1998-2004 – Erster Vice President der Sokolovskaya Holding Company.
1993-1999 – Deputy General Director für langfristige Entwicklung und Kapital-Baugewerbe, Vice President/Director für die Restrukturierung der Kohleproduktion bei der Russian Coal Company ZAO.
1991-1993 – Erster Deputy President des Management Boards bei Russia’s Coal Corporation.
1970-1990 – Führungspositionen bei YuzhKuzbassUgol United Coalmining Company.

Boris Nikishichev hat einen Doktortitel in Bergbauproduktion.

Mechel ist eines der führenden russischen Montanunternehmen, das Hersteller von Stahl, Walzwerkerzeugnissen, Metallwaren, Kohle, Eisenerzkonzentrat und Nickel vereinigt. Die Produkte von Mechel werden sowohl im Inland als auch international vermarktet.

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russland.ru

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follow-up, 22.09.2014

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Information by Forbes zu Vladimir Iorich

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Auszug:

„Iorich made his original fortune as a large shareholder in Russian mining and steel company Mechel AOA, run by Russian billionaire Igor Zyuzin. In 2007, after a disagreement with Zyuzin, Iorich sold his shares for around $1.3 billion and established Pala Investments, based in Zug, Switzerland.“

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Mechels Unternehmensbereiche

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  • Mechel Steel Litauen
  • Mechel Transport
    • Mechel Transport Company: 3.600 Waggons
  • Mechel Energieerzeugung und Verteilung
  • Übernahmen und Zukäufe
    • 2007
      • 49% Toplofikatsia Ruse – Kraftwerk in Russe; Bulgarien[2]
      • Ductil Steel – Rumänien – 221 Mill $
      • Jakutugol + Elgaugol – Republik Sacha; Jakutien; Ferner Osten
      • Bratsker Edelstahlwerk – 187 Mill. $
      • Kuzbass Energie Supply Company – 49% 44 Mill. $
      • Southern Kuzbass GRES in Kaltan; 93% für 265 Mill. $
    • 2008
      • 2008 Oriel Resources (Nickel + Chrom); 1,5 Mrd. $
      • 2008 HBL Holding (Deutschland), Service und Metallhandel
    • 2009
      • 2009 Bluestone Coal Corp. (Kohle) USA 570 Mill. $

2007 erhielt Mechel im Rahmen einer Versteigerung den Zuschlag für die Kohlegesellschaften Jakutugol und Elgaugol. Experten zufolge könnten die Kohlereserven in der Region bis zu 30–40 Mrd. t betragen.

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Quelle: Wiki