Amtsenthebung! Aufstand gegen Brasiliens Präsidentin

Amtsenthebung!
Aufstand gegen Brasiliens Präsidentin
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Sie hat das Land geteilt – und steckt seit Jahren in einem Sumpf aus Korruption, Amtsmissbrauch und Misswirtschaft: Muss Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (68), seit 2010 im Amt, jetzt endlich gehen?
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Das Abgeordnetenhaus stimmte gestern mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Absetzung. Damit ist es möglich, sie für 180 Tage zu suspendieren und, wichtiger, eine Amtsenthebung vorzubereiten.
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blick.ch
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korrespondierende Beiträge
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30.03.2016
Regierung in Brasilien geplatzt – Rousseff vor dem Aus
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16.03.2016
Doku: Brasilien in Not
Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen?
„makro“ begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.
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Hintergründe zum Korruptionsskandal um Petrobras

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Korruptionsskandal um Petrobras

Korruptionsskandal um Petrobras
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Im grössten Justizfall der brasilianischen Geschichte wird gegen immer mehr hohe Politiker und Geschäftsleute ermittelt. Präsidentin Dilma Rousseff gilt aber weiterhin als unschuldig.
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Beim Petrobras-Skandal handelt es sich um ein riesiges Korruptionssystem, bei dem Aufträge für den brasilianischen Erdölkonzern von privaten Baukonzernen zu überteuerten Preisen ausgeführt wurden. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen teilten die Unternehmer mit Petrobras-Mitarbeitern und Politikern, ein Teil floss zudem in Parteikassen. Petrobras spricht heute von einem Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar als Konsequenz dieser Machenschaften. In diesem grössten Justizfall der brasilianischen Geschichte ermittelt die Justiz inzwischen gegen mehr als fünfzig Politiker und Dutzende von Geschäftsleuten.
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Zwei Führungsmitglieder des brasilianischen Baukonzerns OAS sind im Zusammenhang mit dem Petrobras-Korruptionsskandal von einem Bundesgericht im Teilstaat Curitiba zu Gefängnisstrafen von je 16 Jahren verurteilt worden. Es handelt sich dabei um den Präsidenten von OAS sowie um den CEO für den internationalen Bereich des Konzerns.
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Den Verurteilten wird vorgeworfen, Regierungsbeamte bestochen zu haben, Geldwäscherei betrieben und konspiriert zu haben mit dem Ziel, Verbrechen zu begehen. Der Zweck ihres betrügerischen Handelns war, eine Reihe von Ausschreibungen für sich zu gewinnen, unter anderem eine für eine Raffinerie in Pernambuco. Drei weitere Angestellte von OAS wurden zu kürzeren Gefängnisstrafen verurteilt.
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NZZ
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korrespondierende Beiträge
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04.03.2016
Petrobras-Skandal: Großrazzia in Anwesen von Ex-Präsident Lula
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03.03.2016
Petrobras-Skandal: Korruptionsprozess gegen brasilianischen Politiker Cunha
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25.11.2015
Petrobras-Skandal: Prominenter Senator und Bankier festgenommen
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07.03.2015
Petrobras-Skandal: Name verdächtiger Spitzenpolitiker veröffentlicht
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Meeting of BRICS heads of state and government

Before the start of the G20 Leaders’ Summit, there was a meeting of BRICS heads of state and government.

Taking part in the meeting were President of Russia Vladimir Putin, President of Brazil Dilma Rousseff, President of the People’s Republic of China Xi Jinping, Prime Minister of India Narendra Modi and President of the South African Republic Jacob Zuma.

The Russian President invited all the participants to the BRICS Summit, which will take place in Ufa on July 8-9, 2015.
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President of Russia – Kremlin.ru


Brasilien soll 2023 zu größten Erdölexporteuren gehören

Laut neuem Zehn-Jahres-Energieerweiterungsplan PDE (Plano Decenal de Expansão de Energia) mit Prognosen bis ins Jahr 2023 soll sich Brasilien im nächsten Jahrzehnt zu einem der größten Erdölexporteure weltweit entwickeln.
Die nationale Erdölproduktion soll auf fünf Millionen Barrel pro Tag ansteigen, von denen zwei Drittel voraussichtlich aus der Pré-Sal-Schicht stammen. Der Plan wurde am Mittwoch (10.09.) von dem Energieforschungsunternehmen EPE (Empresa de Pesquisa Energética) veröffentlicht, welches in Verbindung mit dem Ministerium für Bergbau und Energie steht.
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brasilnews

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follow-up, 18.09.2014

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Ölland Brasilien
by Karl Weiss

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Mit Offenen Karten: Energiemacht Brasilien

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Transkontinentale Eisenbahn: China unterstützt Brasilien und Peru

China will Brasilien und Peru bei Plänen zur Realisierung einer transkontinentalen Eisenbahn unterstützen. Dies gaben die Präsidenten der drei Länder bei einem Treffen in der brasilianischen Hauptstadt Brasília bekannt. Eine erste Phase der technischen Machbarkeitsstudie hatte bereits vor zwei Jahren ergeben, dass der Bau der “Atlantisch-Pazifischen Eisenbahnstrecke” rund 10 Milliarden US-Dollar verschlingen würde.
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german.people.cnlatina-press

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China suggests South American railway

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aus dem Archiv:
Chinas bilaterale Beziehungen (Handelsabkommen, Investitionen & mehr)


Unbeliebter Aufsteiger auf Expansionskurs

Unbeliebter Aufsteiger auf Expansionskurs

Brasiliens Expansionskurs in Lateinamerika und Afrika beschert dem Schwellenland nicht nur Freunde. Gerade in wirtschaftlich schwachen Ländern gelten brasilianische Unternehmen als „neue Imperialisten“.
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Bewunderung und Ablehnung
„In vielerlei Hinsicht ist die Art und Weise, wie die Nachbarländer auf Brasilien schauen ähnlich wie früher der Blick Südamerikas auf die Vereinigten Staaten“, so Oliver Stünkel, Professor für internationale Beziehungen am Wirtschaftsinstitut „Fundaçao Getulio Vargas“ im Gespäch mit der DW. „Es ist eine Mischung aus Bewunderung und Ablehnung.“
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DW

Pharma-Riesen in der Kritik

Pharma-Riesen in der Kritik
Zu hohe Kosten, unsinnige Medikamente, unseriöse Werbung – das ist das Fazit einer Studie zum Geschäftsverhalten der Pharma-Unternehmen Bayer, Baxter und Boehringer Ingelheim in Brasilien.
„Auf Kosten der Armen“ – so lautet denn auch der Titel der Brasilien-Studie. 2010 hatte die Pharma-Kampagne schon in Indien ein Forschungsprojekt zu denselben Firmen durchgeführt; im nächsten Jahr soll dann die Situation in Südafrika im Fokus stehen.
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DW
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Pharmakonzern verkauft in Deutschland verbotenes Medikament in Brasilien
Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will das umstrittene Schmerzmittel Buscopan Composto weiterhin in Entwicklungs- und Schwellenländern verkaufen. Wegen tödlicher Risiken ist das Präparat in den USA, Australien, Japan, Deutschland und den meisten europäischen Ländern verboten. In Brasilien zum Beispiel ist es dagegen rezeptfrei erhältlich.
Pharmakritiker haben den Konzern dazu aufgerufen, die Produktion von Buscopan Composto aus Gründen der Arzneimittelsicherheit einzustellen.
Allein in Deutschland kam es nach Schätzungen des Pharma-Experten Professor Peter Schönhöfer zu mehr als 1000 Todesfällen, die auf den Wirkstoff Metamizol, wie er auch in Kombinationspräparaten, wie sie in Buscopan Composto enthalten sind, zurückzuführen seien.
Das Bundesgesundheitsamt stufte Mittel, wie Buscopan Composto, schon 1987 als „medizinisch nicht vertretbar“ ein und nahm sie vom Markt.
Boehringer Ingelheim schreibt dagegen an REPORT MAINZ:
„Das positive Nutzen-Risiko-Profil von Buscopan Composto spricht gegen eine Marktrücknahme.“

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