Aufruf der europäischen Bürger an die Regierungen und Parlamente

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Aufruf der europäischen Bürger an die Regierungen und Parlamente
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Wir, die Unterzeichner, wollen nicht mehr passiv zusehen, wie unsere Staatsorgane und Politiker in diesem historischen Moment Zeit verlieren und ihre Pflicht nicht tun. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen und Sicherheit der Bürger in ihren eigenen Ländern zu verteidigen. Heutzutage sind wir mit einer grundlegenden Gefahr für die Zukunft unseres Lebens konfrontiert. Die Massenmigration stellt eine ernste Bedrohung der Stabilität Europas und der einzelnen Mitgliedsländer der EU dar.
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Wir sind nicht gleichgültig gegenüber dem Schicksal der Opfer der Kriege und anderen Katastrophen der heutigen Welt. Wir lehnen jedoch die Manipulation der öffentlichen Meinung ab, die die natürliche Solidarität mit den Migranten missbraucht, um die Akzeptanz der Massenmigration hervorzurufen. Die heutige europäische Debatte über Migration soll nicht so ausgelegt werden, dass wir uns genügend oder nicht genügend entgegenkommend zu anderen Kulturen, Religionen, Rassen und Völkern verhalten. Wir sehen unbestreitbare Risiken und Drohungen, die aus dem künstlichen Vermischen unterschiedlicher Völker, Kulturen und Religionen entsteht.
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Die europäischen Regierungen verhalten sich allzu alibistisch und unverantwortlich. Berechtigte Ängste vor dem Zustrom der hunderttausenden Migranten dürfen nicht – von den Politikern und der meisten Medien – bagatellisiert, verschwiegen und skandalisiert werden.
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Aus allen diesen Gründen rufen wir die Regierungen der EU Länder auf:
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– die innere Sicherheit und die äußere Unantastbarkeit der Staatsgrenzen mit allen Mitteln, die sie zur Verfügung haben, sicherzustellen;
– die Rechtsordnung der einzelner Länder und die angenommenen internationalen Verpflichtungen einzuhalten;
– die Ausbreitung vom Chaos zu vermeiden, der als Folge der Migration in eine Reihe von Ländern bereits entstanden ist;
– auf der EU Ebene keine Quoten oder ähnliche Maßnahmen anzunehmen, mit welchen die Migranten in einzelne EU-Länder „zugeteilt“ werden sollen;
– die heute geltende Asylpolitik ohne Veränderungen einzuhalten und ihre eventuelle Veränderungen nur mit der Zustimmung der Bevölkerung durch Volksabstimmung oder Neuwahlen zu gewährleisten;
– Länder, die die Grenze der EU darstellen, sollen zusichern, dass die illegalen Migranten in ihr Heimatland zurückgeschickt werden.
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Erste Unterschrift: Václav Klaus, 04.09.2015
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Quelle: Václav Klaus
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Anmerkung:
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Im Lichte dieses Aufrufs mag man sich an John Lennon erinnern, der die Dinge noch deutlicher auf den Punkt brachte:
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“Our Society is run by insane people for insane objectives.
I think we’re being run by maniacs for maniacal ends and I think I’m liable to be put away as isane for expressing that.
That’s what’s insane about it.“
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„Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele.
Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.“
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Wie wir wissen wurde Lennon nicht eingesperrt, sondern erhielt ein Fährticket über den Styx!
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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07.06.2016
Václav Klaus zur Migrationskrise: Buchvorstellung mit Thilo Sarrazin
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24.12.2013
Mit vereinten Kräften: Kurs auf’s Riff !
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Auszug:
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Die schwarz-roten Merk-nix-Wähler haben getreu dem Motto des “Clubs betreuter Denker” für den Hosianna-Chor votiert, deren Vorturner -so steht zu befürchten- nun mit Volldampf den “Kurs auf’s Riff” einschlagen werden.
Für diese gewissenlosen Sprachschurken erscheint es dabei völlig unerheblich, welch grenzenloser Schaden mit der Umsetzung ihres Alles-wird-Gut-Mantras angerichtet wird.
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Zusehends werden die Fundamente unserer Gesellschaft verwässert oder gar zerstört:
  • die Werte auf welche wir einstmals so Stolz waren werden und wurden von einer medial orchestrierten reizorientierten Lebensweise abgelöst
  • unser Kulturverständnis wird zunehmend unterwandert und “bereichert”
  • der uNSAegliche Angriff auf unsere Bürgerrechte und Privatsphäre
  • die von Ludwig Ehrhard und Karl Schiller postulierte und von breiten Teilen unserer Bevölkerung genossene Sozialdividende .. gone!
  • sichere Renten welche würdevolles Altern ermöglich(t)en
  • auskömmliche Arbeitsentgelte, die auf dem Altar unaBDIngbarer Strukturen und zu Gunsten sklavenähnlicher Arbeitsbedingungen geopfert wurden
  • und bald schon, im Zuge von Rettungspolitik und Bankensanierung, werden die Früchte unserer Lebensleistungen schmerzhaft dahinschmelzen
  • and more to come?
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Klaus: ‚Austritt Griechenlands für Eurozone kein Problem‘

Klaus: ‚Austritt Griechenlands für Eurozone kein Problem‘

Bildrechte: Creative Commons, Urheber: „Petr Novák, Wikipedia“
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Tschechiens Präsident Václav Klaus sieht die EU in der Sackgasse. Im Interview mit der „Presse“ fordert er eine Umkehr.
Auszüge aus dem Interview:
(DiePresse): Wirtschaftsforscher warnen davor, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Denn dies wäre nicht nur für die Griechen, sondern für die gesamte Eurozone mit hohen Kosten verbunden.
Václav Klaus: Dann muss ich sagen, dass diese Forscher die Volkswirtschaft nicht gut studiert haben. Es wäre eine Lösung für Griechenland, die Eurozone zu verlassen. Ein organisierter und geplanter Austritt Griechenlands wird auch für die Eurozone kein Problem sein. Aber die Voraussetzung ist: Der Austritt darf nicht chaotisch ablaufen.
(DiePresse): Sie haben mehrfach erklärt, dass die EU in einer Sackgasse stecke. Zu welcher Abzweigung wollen Sie zurück?
Václav Klaus: In einer Sackgasse kann man nicht weitergehen. Das ist eine Utopie, ein Traum. Die Frage ist, wie weit man zurückgehen muss. Und diese Kreuzung war für mich Anfang der 90er-Jahre der Maastricht-Vertrag.
(DiePresse): Besteht nicht die Gefahr, dass man eine derartige Rückabwicklung nicht mehr kontrollieren kann?
Václav Klaus: Das stimmt, aber darin sehe ich kein Problem. Die Leute können das gut und positiv organisieren.
(DiePresse): Sehen Sie in der EU Verbündete für Ihre Ansichten?
Václav Klaus: Ich kenne viele europäische Politiker, die ohne solche Geräte (deutet auf das Tonband; Anm.) etwas Ähnliches wie ich sagen. Hoffentlich werden sie in Zukunft tapfer sein und es auch ganz laut sagen.
(DiePresse)

Staatsverschuldung von Griechenland 2013
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Statistik zeigt die Staatsverschuldung von Griechenland von 2003 bis 2013. Die Angaben beziehen sich auf den Gesamtstaat und beinhalten die Schulden des Zentralstaats, der Länder, der Gemeinden und Kommunen sowie der Sozialversicherungen.
Im Jahr 2011 betrug die Staatsverschuldung Griechenlands rund 355,8 Milliarden Euro.

Vaclav Klaus: „Griechenland ist ein Opfer der Währungsunion“

Vaclav Klaus: „Griechenland ist ein Opfer der Währungsunion“

Bildrechte: Creative Commons-Lizenz, Urheber: che
Derzeit ist die Einführung des Euros kein Thema in Tschechien, versicherte der tschechische Präsident, Vaclav Klaus, in einem Interview mit Bloomberg. Vaclav Klaus bezeichnet sich selbst als „Euro-Realist“ und betont, er unterstütze die europäische Integration, könne sich aber nicht mit der Zentralisierung, Harmonisierung und Standardisierung anfreunden.
„Wir akzeptieren mit einigem Widerstand die Bedingungen für den Einstieg in die EU“,
so der tschechische Premier.
„Wir waren uns der Tatsache bewusst, dass die Einführung des Euros eine Bedingung zum EU-Beitritt war“,
ergänzt er.
„ Aber wir sind sehr zufrieden mit der Tatsache, dass es für diese Einführung keinen Zeitplan gibt.  So können wir vielleicht im Jahre 2074 der gemeinsamen Währungsunion beitreten“,
niemand dränge das Land.
Deutsche Mittelstands Nachrichten | Veröffentlicht: 27.09.12, 16:38 | 6 Kommentare