Eindrücke vom SZ Wirtschaftsgipfel 2014

SZ Wirtschaftsgipfel 2014

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Unter dem Motto „Wirtschaft neu denken – die Kraft der Innovation“ fand vom 27. bis 29. November 2014 der diesjährige SZ-Wirtschaftsgipfel unter Beteiligung von mehr als 40 namhaften Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Hotel Adlon statt.

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zur Webseite des Events
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Ausgewählte Kurz-Videos
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„Was macht Ihnen am meisten Sorge, Herr Kaeser?“
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Konzerne wie Siemens müssen auf die aktuellen geopolitischen Krisen in der Welt reagieren. Unternehmenschef Joe Kaeser sagt, warum gerade deutsche Unternehmen besonders betroffen sind.

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Interview
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„Investieren Sie nur in Dinge, die Sie auch verstehen“
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Was hält der Präsident der Deutschen Bundesbank von der Frauenquote und von der Rente mit 63?
Wo soll der Normalverdiener im Moment sein Geld anlegen?

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SZ-Chefredakteur Kurt Kister fordert Antworten von Jens Weidmann
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„Die Bank befindet sich in einem signifikanten Wandlungsprozess“
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Wie vertragen sich in der Wirtschaft Bodenständigkeit und Traditionsbewusstsein mit Weiterentwicklung?
Ist die Deutsche Bank ein innovatives Unternehmen?

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Aufsichtsratschef Paul Achleitner im Videointerview
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follow-up, 05.12.2014

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Steinmeiers Großmacht-Rede vor der deutschen Wirtschaft
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Die Veranstaltung fand nicht im Düsseldorfer Parkhotel statt, sondern im Berliner Adlon. Im Publikum saßen nicht Fritz Thyssen und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, sondern Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger und andere Schwergewichte der deutschen Wirtschaft und Banken. Und natürlich ist der sozialdemokratische Außenminister Frank-Walter Steinmeier nicht Adolf Hitler.
Trotzdem rief Steinmeiers Auftaktrede beim SZ-Wirtschaftsgipfel vor genau einer Woche Erinnerungen an die Rede Hitlers vor dem Industrie-Club Düsseldorf am 26. Januar 1932 wach. Wie damals der spätere Führer, richtete Steinmeier einen direkten Appell an die deutsche Wirtschaft, den Aufstieg Deutschlands zur Weltmacht zu unterstützen. Explizit bat er die Wirtschaft darum, ihm und der Regierung zu helfen, die außenpolitische Wende der Bundesregierung gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen.
Das Steinmeiersche Programm erinnerte dabei stark an längst vergangen geglaubte deutsche Großmachtgelüste.

„Deutschland solle ‚Europa anführen, um die Welt anzuführen’, ‚Russland europäisieren’ und ‚die USA multilateralisieren’“

forderte Steinmeier unter Berufung auf einen Aufsatz, der seit Monaten auf einer offiziellen Website des Außenministeriums prangt. Er fügte hinzu:

„Keine ganz kleinen Aufgaben!“

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Johannes Stern -wsws

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