Minouches ‚Wind of Change‘ bedroht die banking & fraud-Szene der CoL

Minouches ‚Wind of Change‘ bedroht die banking & fraud-Szene der CoL
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Nemat ‚Minouche‘ Shafik, Deputy Governor der BoE, dürfte zu den einflussreichsten Powerfrauen der City gehören.
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Kriminelle Possen der Trader, wie wir sie bspw. bei zahlreichen aufgeflogenen Aktionen wie dem Libor-Skandal, Goldpreis- oder Währungsmanipulationen erlebten, haben bei den zahlreiche Firmen der City mit rund £ 100 Mrd. an Strafen und Kompensationszahlungen zu Buche geschlagen.
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Um künftig solche Exzesse zu verhindern, zumindest aber deutlich zu reduzieren, will Shafik deutlich sichtbare rote Linien einziehen.
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Der London Evening Standard veröffentlichte einige ihrer Statements:
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“All of these things are always works in progress. We have never said we are going to have a perfect regime in which there is never misconduct. Not everyone in the City is rotten, far from it, but we want to make life difficult for the bad apples.
Tougher criminal sanctions are part of that — and increasing the likelihood you are going to get caught.

It is hard to know if managers were complicit with what was going on on the trading floor, but then her review is designed to look forward, not back. It’s all very well, but wouldn’t the best message to dodgy dealers simply be to send them to jail?“
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In der City zollt man Shafik’s offenbar Respekt und bezeichnet sie hinter vorgehaltener Hand als BoE-SHEriff.
Ihr frischer Wind-of-Change wird der Branche klare, schärfere gesetzliche Regeln und Standards vorgeben und Verstösse mit deutlich härteren Sanktionen ahnden.
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Ihr Oeconomicus
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Neuer Ärger für erweiternden Vorstand der Deutschen Bank

Wie der Spiegel berichtet, verschärft die Finanzaufsicht Bafin im Zusammenhang mit der Libor-Affäre offenbar ihre Untersuchungen bei der Deutschen Bank.
Um zu klären, ob und in welchem Umfang die Manager von der Zins-Manipulation wussten, sollen nun der erweiterte Vorstand sowie weitere Führungskräfte unter die Lupe genommen werden.
Das Magazin beruft sich auf eine aktuelle Auftragsbeschreibung der Bafin für die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young, die im Auftrag der Behörde die Rolle der Deutschen Bank in der Libor-Affäre untersucht.

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korrespondierende Archiv-Beiträge


ISDAfix, das unbekannte Wesen

Manipulation der Quoten?

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ISDAfix-Sätze, die derzeit im Zentrum einer Preismanipulation-Untersuchung in den USA stehen, sind aus der Finanzbranche kaum wegzudenken.
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Sie helfen etwa dabei, die Fremdkapitalkosten von Anleihen festzulegen, mit denen der Bau von Wolkenkratzern finanziert wird. Sie entscheiden auch darüber, wie lukrativ strukturierte Produkte sind, um nur einige Beispiele zu nennen. Oftmals tauchen sie im Kleingedruckten von Pflichtmitteilungen auf. Und dennoch: Selbst Finanzprofis haben oft kaum eine Ahnung, was ISDAfix-Sätze sind. Das belegen die Recherchen von Bloomberg News aus den vergangenen Tagen.
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Während der „LIBOR“-Skandal um manipulierte Referenz-Zinssätze noch lange nicht aufgearbeitet ist, haben US- und britische Behörden nun Ermittlungen zu den „ISDAfix“-Quoten aufgenommen, anhand derer die Preise von hunderten Billionen Dollar an Zins-Swaps berechnet werden.
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Für Matt Taibbi vom Rolling Stone Magazin, der schon den LIBOR-Skandal maßgeblich vorangetrieben hatte, bringt der jüngste Skandal um den Referenz-Satz ISDAfix nun den ultimativen Beweis, dass die Finanzmarkt-Verschwörungstheoretiker im Grunde allesamt Recht hätten und die Wall Street bzw. die Großbanken tatsächlich „schlicht alles“ manipulieren könnten und würden.
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Rainer Sommer, telepolis

Libor-Absprachen werden zum Milliardengrab

Libor-Absprachen werden zum Milliardengrab
Wann immer eine international tätige Grossbank in den vergangenen Jahren in Konflikt mit dem Gesetz geriet, endeten die Ermittlungen nach dem gleichen Prinzip: aussergerichtliche Einigung ohne strafrechtlich relevantes Geständnis, Zahlung einer Busse, Verzicht auf ein Strafverfahren. Egal, ob die Institute Drogenbaronen aus Mexiko bei der Geldwäsche beigesprungen waren, Millionären aus Florida bei der Steuerhinterziehung oder Hedge-Fund-Managern aus New York bei der Prellung deutscher Landesbanken.
Für die kommenden Tage kündigt sich ein Novum mit weitreichenden Konsequenzen an. Die Japan-Tochter der UBS steht kurz davor, sich im strafrechtlichen Sinne schuldig zu bekennen, Referenzzinssätze manipuliert zu haben. Die Vorwürfe wiegen so schwer, dass die Juristen zur Auffassung gelangt sind, diesen Schritt nicht vermeiden zu können, um Schlimmeres zu verhindern. Die UBS wird nach neuestem Stand der noch nicht abgeschlossenen Gespräche eine Busse von bis zu 1,6 Mrd. $ zahlen, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person erklärt. Die Bank äussert sich nicht. Auch die beteiligten Regulatoren verweigern eine Stellungnahme: die FSA in Grossbritannien, die CFTC in den USA, die Finanzmarktaufsicht (Finma) sowie das amerikanische Justizministerium.
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NZZ
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UBS droht Strafe von 1,6 Milliarden Dollar
ManagerMagazin
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RBS stimmt hoher Strafe im Libor-Skandal zu
Die Royal Bank of Scotland steht als nächste Bank davor, eine heftige Strafzahlung zu akzeptieren. Die Manipulation des Libor-Zinses hatte weltweit für Entsetzen gesorgt. Auch die Deutsche Bank war mit von der Partie.
Handelsblatt

Das Schweigen des Anshu Jain

Das Schweigen des Anshu Jain
Jahrelang sollen Trader von Großbanken, auch der Deutschen Bank, den weltweit wichtigsten Zinssatz Libor manipuliert haben. Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain schweigt beharrlich, obwohl die Vorwürfe seine Zeit als Londoner Investmentbanker betreffen. Kann er von dem Skandal nichts gewusst haben? Er reicht womöglich weiter zurück als gedacht.
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N-TV

Libor-Skandal bedroht Banken-Rating

Libor-Skandal bedroht Banken-Rating
Zahlreiche Banken hatten bei der Manipulation des Libor-Zinssatzes ihre Finger im Spiel. Die Kosten aus den Gerichtsverfahren können sie wegstecken – doch neben ihrem guten Ruf könnten sie auch ihre gute Bonität einbüßen, meint die Ratingagentur Moodys.
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ManagerMagazin

Die Manipulation des Ölpreises

Die Manipulation des Ölpreises

Der Preis für Erdöl ist wieder einmal in lichte Höhen gestiegen. Wer legt fest, wie hoch oder tief die Ölpreise sind?
Neben den Ölproduzenten und -Lieferanten geraten nun auch die Ölbörsen, an denen das Öl gehandelt wird, in den Focus der Aufmerksamkeit. Die Preise werden über Agenturen gemeldet, die kaum kontrolliert werden, kritisiert eine neue Studie. Und: es wird 15-mal mehr Öl auf dem Papier gehandelt, als jeden Tag real gebraucht wird.
Wie viel Manipulation oder Spekulation steckt nun tatsächlich in unserem Ölpreis? Und wie wirkt sich all das auf unser tägliches Leben und Wirtschaften aus?
Fragen, die nach der Manipulation mit den Richtzinssätzen LIBOR und EURIBOR besonders aktuell sind.
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Ein willkommener Anlass, die Geschichte des Erdöl’s ausführlicher zu beleuchten und Erkenntnisse zu ökonomischen Wechselwirkungen zu gewinnen:
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Das Öl-Zeitalter I – 1 von 4
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Das Öl-Zeitalter I – 2 von 4
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Das Öl-Zeitalter I – 3 von 4
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Das Öl-Zeitalter I – 4 von 4
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Das Öl-Zeitalter II – 1 von 4
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Das Öl-Zeitalter II – 4 von 4
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