Erdgasfund in Ägypten löst panische Reaktionen in Israel aus

Erdgasfund in Ägypten löst panische Reaktionen in Israel aus
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Lange Zeit galten die Gasreserven vor der Küste Israels als künftig sprudelnde Einnahmequelle für das an Bodenschätzen arme Land. Ägypten sollte sowohl Partner als auch als Exportziel werden. Doch die israelische Regierung verschlief es jahrelang, sich mit Erschließungsunternehmen zu einigen. Nun wurden vor der ägyptischen Küste riesige Erdgasvorkommen entdeckt. Die Aufregung in Israel ist groß. Denn Ägypten könnte nun seine eigene, unabhängige Lösung gefunden haben.
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Nachdem der italienische Energiekonzern Eni am vergangenen Sonntag die Entdeckung des „bislang größten“ Gasfelds im Mittelmeer vor der ägyptischen Küste bekanntgegeben hatte, sind die Pläne zur Entwicklung von Leviathan – dem noch unerschlossenem Gasfeld Israels – plötzlich wieder in der Schwebe. Das neu entdeckte Feld befindet sich in flacheren Gewässern als Leviathan und könnte daher leichter auszubeuten sein.
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WiWo
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28.03.2016
Leviathan-Gas-Deal des US-Energieriesen Noble Energy mit israelischer Delek-Gruppe gestoppt !
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16.03.2016
Petrochemiesektor in Ägypten hat gute Zukunftsaussichten
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01.09.2015
Was das Gasfeld „Zhor“ für Europa bedeutet
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Die Suez-Krise von 1956

Wie die Regierung des Vereinigten Königsreichs beschloss, einen arabischen Staat anzugreifen.

1956 stand die Welt kurz vor dem Atomkrieg. Nach der Verstaatlichung des Suezkanals durch den ägyptischen Präsidenten Nasser marschierten Briten und Franzosen in Ägypten ein. Doch der Versuch ihre Kolonialreiche zu retten scheiterte.

Die Suezkrise im Jahr 1956 war eine in einen bewaffneten Konflikt mündende Krise zwischen Ägypten auf der einen und einer Allianz aus Großbritannien, Frankreich und Israel auf der anderen Seite.

Hauptstreitpunkt war die Kontrolle über den strategisch bedeutsamen Suezkanal. Das Resultat war trotz militärischer Erfolge eine Blamage und Schwächung der europäischen Mächte und eine Stärkung der ägyptischen Position im Nahen Osten.

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Internetüberwachung: Ägypten kooperiert mit US-Firma

Ägypten hat eine US-Firma mit der Einrichtung eines Systems zur Internetüberwachung beauftragt. Es wird in der Lage sein, in alle gängigen sozialen Netzwerke und Chatprogramme einzudringen und so die Kommunikation von unliebsamen Personen einzusehen.
Bei dem beauftragen Unternehmen handelt es sich um “See Egypt”, einem Tochterunternehmen von Blue Coat Systems Inc..
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Ägyptischer Bote
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Blue Coat wurde 1996 gegründet und ist heute der weltweite Marktführer im Bereich Secure Content und Application Delivery (IDC 2006). Blue Coat Hardware- und Software-Lösungen unterstützen über 5.000 Unternehmen dabei, die firmenweite Kommunikation zwischen Benutzern und Anwendungen zu optimieren.
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security westcon

Mansour schließt Vertrag mit internationalen Erdölkonzernen ab

Ägyptens Interims-Präsident Adly Mansour unterzeichnete acht neue Verträge zur Erforschung von Öl-und Gasvorkommen und will damit mindestens 1,2 Milliarden US-Dollar an Investitionen ins Land holen. Dieser Schritt hatte sich bereits im Dezember angekündigt.
Die neuen Verträge erlauben die weitere Erforschung des Erdöl- und Erdgasvorkommens im Mittelmeer, dem Nildelta und dem Golf von Suez.
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Äpyptischer Bote

Ägypten am Abgrund

Der Rabaa-Platz in Kairo ist seit dem 14. August zum Symbol einer tiefen Spaltung Ägyptens geworden.

An diesem Tag räumen Armee und Polizei gewaltsam die Protestcamps der Mursi-Anhänger auf dem Platz. Bewaffnete Islamisten greifen die Sicherheitskräfte an. Die ägyptische Polizei schießt scharf.

Ein Blutbad: viele hundert Menschen sterben.

Ein Film von Alexander Stenzel

Ägypten am Abgrund – Exclusiv im Ersten – ARD