„Durch EPA wird die Armut in Kamerun wachsen“

„Durch EPA wird die Armut in Kamerun wachsen“
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Die von der EU forcierten „Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“ (Economic Partnership Agreements, EPAs) stoßen in zahlreichen Ländern Afrikas auf Kritik.
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GFP sprach mit Yvonne Takang, der Generalsekretärin der Bürgerorganisation ACDIC (Association Citoyenne de Défense des Intérèts Collectifs) aus Kamerun, die seit Jahren gegen die Verabschiedung eines EPA zwischen der EU und Kamerun kämpft.
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Auszug:
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german-foreign-policy.com:
Die von der EU forcierten „Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“ mit den früheren europäischen Kolonien stoßen in Kamerun und anderen afrikanischen Ländern auf heftige Ablehnung. Die EU sagt, die EPAs brächten Afrika wirtschaftliche Vorteile. Kamerun hat das Abkommen inzwischen ratifiziert. Wie sehen Sie das?
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Yvonne Takang:
Ich teile die Einschätzung der EU überhaupt nicht.
Sie sagten uns, diese Abkommen hätten Entwicklung und regionale Integration zum Ziel, aber nichts davon können wir bisher sehen.
Die EU hat definitiv organisiert, was man „Teile und herrsche“ nennt. Das EPA war für mehrere Länder in der zentralafrikanischen Region gemeinsam gedacht, aber weil sich die EU mit starkem Widerstand konfrontiert sah, entschied sie sich, bilaterale Abkommen mit den wirtschaftlich stärkeren Ländern abzuschließen.
Die EU hat damit ihr eigenes Ziel regionaler Abkommen mißachtet. In der Region Zentralafrika hat sie sich Kamerun ausgewählt. Inzwischen ist das Abkommen ratifiziert. Und jetzt setzt die EU Kamerun unter Druck, auch die anderen Länder der Region zur Zustimmung zu bewegen. Hier wird mit Lügen und Verwirrung gearbeitet. Ich bin ganz gegen die Handlungsweise der EU.
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gfp.com:
Auf welche Weise hat die EU erreicht, dass Kamerun das Abkommen ratifiziert hat?
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Takang:
Kamerun hat das EPA 2009 unterzeichnet und 2014 unter Druck der EU ratifiziert. Man sagte, ohne Ratifizierung bekommt ihr nichts vom Europäischen Entwicklungsfonds EDF. Das ist eine Lüge, denn dieser Entwicklungsfonds ist nicht von der Ratifizierung abhängig.
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gfp.com:
Um welche Summe geht es beim Entwicklungsfonds?
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Takang:
Für den Zeitraum von 2014 bis 2020 geht es um 282 Millionen Euro.
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gfp.com:
Gab es stärkeren Widerstand gegen das EPA?
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Takang:
Wenn es nicht Organisationen der Zivilgesellschaft wie ACDIC (Association Citoyenne de Défense des Intérèts Collectifs) gegeben hätte, wäre das Abkommen schon viel früher ratifiziert worden. Im gleichen Maße wie die EU Kamerun unter Druck setzte, hat Kameruns Zivilgesellschaft Druck auf unsere Regierung ausgeübt und erklärt, sie habe nicht das Recht, dieses Abkommen zu ratifizieren. Leider wandte die EU andere Methoden an, um Kamerun zur Ratifizierung zu zwingen. Aber bis zur Ratifizierung brauchte es immerhin fünf Jahre.
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gfp.com:
Wie wurde Widerstand geleistet?
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Takang:
Wir haben eine ganze Reihe von Diskussionsveranstaltungen organisiert.
Meine Organisation, die ACDIC, hat sogar eine Plattform der Akteure der zentralafrikanischen Region gegründet. Zu unseren Treffen haben wir auch Regierungsvertreter, führende Politiker und sogar die EU eingeladen. Und sehr hilfreich waren die Medien. Die meisten von ihnen waren gegen die Ratifizierung, das muss ich sehr loben. Ich habe sogar ein Netzwerk von Journalisten zu den Wirtschaftsabkommen mit Kamerun und der zentralafrikanischen Region ins Leben gerufen.
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gfp.com:
Worin sehen Sie die stärksten Nachteile des Abkommens?
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Takang:
Für Kamerun in der Landwirtschaft und bei der regionalen Integration.
Das Abkommen zwingt uns zur Aufgabe des Anbaus von Nahrungsmitteln, die wir selbst produzieren können. Sie haben sicher von billigem Hühnerfleisch gehört, das Deutschland und andere EU-Staaten nach Kamerun exportierten. Wir haben einen großen Kampf geführt, bis diese Importe am Ende verboten wurden.
Andere Lebensmittel wie Milch, Zucker und Speiseöl könnten hier produziert werden, aber das ist jetzt alles in Gefahr, weil subventionierte Agrarprodukte aus der EU sehr viel billiger sind – unsere Bauern werden ja nicht subventioniert.
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gfp.com:
Dass in Kamerun Importe von Hühnerfleisch verboten wurden, ist in Deutschland kaum bekannt.
Wie kam es zu dazu?
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Takang:
Die von der WTO beschlossenen Handelsliberalisierungen bedeuteten für uns ab 1996 einen schweren Schlag, besonders für die einheimische Geflügelproduktion. Die Geflügelfleischimporte stiegen von 1996 bis 2003 von 978 auf 22.154 Tonnen, sie zerstörten unsere einheimische Geflügelproduktion.
Wegen der EU-Subventionen wurde importiertes Hühnerfleisch zwei- bis dreimal billiger verkauft.
Unsere Organisation legte Untersuchungen vor, die belegten, dass die Importe für den menschlichen Verzehr ungeeignet waren.
83 Prozent waren unter anderem durch Salmonellen verseucht, weil sie sich lange auf See befanden und in Kamerun nicht in Kühlwagen transportiert wurden.
Wir organisierten eine Kampagne und hatten Demonstrationen mit über 5.000 ACDIC-Mitgliedern. Die Regierung war anfangs gegen uns, aber schließlich erreichten wir 2006 ein Importverbot für Geflügelfleisch. Es gilt weiterhin.
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[…]
German-Foreign-Policy
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Merke:
EU-Handelspolitik mit zahlreichen afrikanischen Ländern und in erschreckend vielen Branchen ist als eine von vielen Fluchtursachen zu bewerten, ein Umstand der im öffentlichen Diskurs schlichtweg ausgeblendet wird !
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Informationen
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Economic Partnership Agreement (Wirtschaftspartnerschaftsabkommen)
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Cotonou-Abkommen
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Lomé-Abkommen
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23.07.2015
Illegaler Elektroschrott:Von Bayern nach Ghana – unser Müll für Afrika

Illegaler Elektroschrott: Von Bayern nach Ghana – unser Müll für Afrika

Illegaler Elektroschrott:
Von Bayern nach Ghana – unser Müll für Afrika
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Jedes Jahr landen nach Schätzungen von Ökopol über 150.000 Tonnen deutschen Elektromülls in Afrika und Asien. Dabei ist der Export von Elektroschrott verboten. Im Stadtviertel Agbogbloshie, in Ghanas Hauptstadt Accra, liegt die größte Müllhalde für Elektroschrott in Afrika, einer der verseuchtesten Orte der Welt.
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Die kaputten Geräte auf der gigantischen Müllhalde stammen auch aus Deutschland. Das ist leicht zu erkennen an den deutschen Siegeln, die sie tragen. Wie sind die Geräte nach Afrika gekommen?
Unsere Recherchen in Bayern ergeben:
Neben großen Exporteuren sind es vor allem viele einzelne kleine Händler, die beim Geschäft mit Elektroschrott mitmischen.
[…]
BR
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Anmerkung:
Zuerst entsorgen wir unseren Elektroschrott in Ghana, Nigeria und elsewhere und wundern wir uns dann, dass sich die betroffenen Menschen aufgrund der von uns vergifteten Lebensbedingungen bei uns als Asylbewerber vorstellen.
Hört sich irgendwie etwas verquer an, oder ??
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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30.08.2015
Studie: Europa versagt bei der Elektroschrott-Entsorgung
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9,5 Millionen Tonnen elektrische und elektronische Geräte landen in Europa jedes Jahr im Müll.
Laut Gesetz müssen Elektroschrott und noch funktionsfähige Geräte gesammelt, fachgerecht entsorgt oder wiederverwertet werden – die Umsetzung aber funktioniert offenbar nicht, wie eine aufwendige Studie jetzt zeigt.
Die Kernfrage der Untersuchung: Wie gut greift die Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Richtlinie (WEEE-Richtlinie), die seit 2003 in Europa den Umgang mit dem E-Schrott regelt?
[…]
Nicolai Kwasniewski – SpOn
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15.01.2015
Fragen und Antworten zur Zuwanderung nach Deutschland
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Auszug:
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Was sind sichere Herkunftsstaaten?
Seit 6. November 2014 sind die Staaten Serbien, die EJR Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina neben Ghana und Senegal als sogenannte sichere Herkunftsstaaten im Sinne des Grundgesetzes eingestuft. Die Anträge von Antragstellern aus diesen Ländern lassen sich schneller bearbeiten. Personen, deren Anträge abgelehnt werden, können innerhalb von vier Wochen ab der Antragstellung in ihre Herkunftsländer rückgeführt werden. Nur 0,3 Prozent der Antragsteller aus Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzegowina haben 2014 einen Schutzstatus erhalten.“
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Quelle: Bundesregierung
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08.11.2013
“Schmeiß weg, kauf neu!” – Warum nicht mehr repariert wird
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02.09.2011
Wachstum und Obsoloszenz
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Namibia, EU ready to sign EPA

Namibia, EU ready to sign EPA
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The European Union and Namibia have wrapped up negotiations for the Economic Partnership Agreement (EPA), and are expected to sign the agreement later this year as the EU builds on its involvement with Namibia. This was revealed by the Head of the EU Delegation to Namibia, Ambassador Raúl Fuentes Milani at a reception marking the European Day celebrations held at the EU Residence in Windhoek on Friday last week.
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“We have finalised negotiations and are ready to sign sometime this year,”
said Milani adding that the cooperation, once officially announced, would “open a new page in economic relations.” The EU and Namibia, together with other SADC countries, have been negotiating the EPA since 2007, and although initialised, Namibia is one of the countries that have not signed the EPA citing differences on key issues of export taxes, safeguarding measures on agricultural products and rules of origin.
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“The idea is to change the current situation, based on un-bilateral concessions by the EU, into a bilateral understanding,”
said Milani on the new direction of the EPA.
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Despite economic and trade agreements, the EU head says there is a lot of scope for cooperation on issues of international relations, as many of the goals that Namibia aim for in international relations are also in the EU’s focus.
[…]
bilaterals
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korrespondierende Beiträge
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Wie die EU ihre wirtschaftlichen Interessen gegenüber Afrika durchsetzt!
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HANDEL MIT DEM GLOBALEN SÜDEN
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1. Was sind EPAs?
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EPAs sind sogenannte Economic Partnership Agreement (EPA – Wirtschafts­partner­schafts­abkommen)
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Die EU gibt an, mit den EPAs „lediglich“ die Anforderungen der Welthandels­organisation (WTO) zu erfüllen. Doch EPAs gehen weit über WTO-Regeln hinaus:
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Die Märkte sollen unbegrenzt für Importe geöffnet und der Zugang zu Rohstoffen, vom Erdöl, über Holz bis hin zu Metallen gesichert werden. Dienstleistungskonzerne, von Finanzen über Wasser bis zu Tourismus, können mit den EPAs ihren Expansionsdurst stillen. Geistige Eigentumsrechte sollen ebenfalls in den EPAs erweitert werden. Als Krönung soll die Liberalisierung von Investitionen in den Verträgen verankert und der Zugang zu lukrativen öffentlichen Aufträgen und die Liberalisierung des Wettbewerbs sicher gestellt werden. Vorhaben, die in der WTO an einem breiten Bündnis von Entwicklungsländern bereits scheiterten. Die EU versucht nun diese Vereinbarungen bilateral über EPAs durchzudrücken.
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Bisherige Handelsliberalisierungen in den AKP-Staaten vergrößerten die Armut immens, die EPAs werden diesen Trend fortsetzen. Ein Großteil der Bevölkerung in diesen Ländern lebt von der Landwirtschaft. Schon jetzt entledigt sich die EU in den AKPs ihrer landwirtschaftlichen Überproduktion und zerstört damit die lokalen Märkte. Werden die Importzölle weiter gesenkt, verlieren Millionen gänzlich ihre Lebensgrundlage. Auch die wenigen Industriebetriebe und das Kleingewerbe werden einer vernichtenden Konkurrenz ausgesetzt. Ausländische Investoren werden kaum Auflagen erhalten. Dadurch werden die soziale und ökologische Verwüstung weiter vorangetrieben.
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Die EPAs fixieren in allen Wirtschaftsbereichen die Regeln neu: demokratische Spielräume für eine eigenständige Wirtschafts- und Sozialpolitik werden mit den EPAs somit beerdigt.
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Die EU bekennt ganz offen: Um von den Ländern dieser Welt Freihandel einzufordern, muss auch in der europäischen Union privatisiert, Löhne gesenkt und die Sozialleistungen eingestampft werden. Die Situation der Telekom-Angestellten, die auf Druck der Aktionäre zu zehntausenden „ausgelagert“ werden, hat also unmittelbar etwas mit den EPAs zu tun.
[…]
attac
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Historische Exzesse: Weißer König, roter Kautschuk, schwarzer Tod

Historische Exzesse:
Weißer König, roter Kautschuk, schwarzer Tod
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König Leopold II. von Belgien zwang Ende des 19. Jahrhunderts Millionen Menschen im Kongo in die Sklaverei und beutete sie und das Land brutal aus. In Form eines Tribunals rekonstruiert die nachfolgende Doku ein düsteres Kapitel der ohnehin grausamen Geschichte des Kolonialismus.
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Zehn Millionen Afrikaner sollen unter seiner Menschen verachtenden Herrschaft gestorben sein, ermordet durch ein von ihm erdachtes und gelenktes Überwachungs- und Unterdrückungssystem:
Leopold II., König der Belgier, hatte 1885 den so genannten Freistaat Kongo in Privatbesitz genommen. Lange hatte er auf diese Kolonie hingearbeitet und Henry M. Stanleys Vorstöße ins „Herz der Dunkelheit“ massiv gefördert. Bevor Leopold II. den Kongo auf Druck von Missionaren und der internationalen Presse 1908 an Belgien übertrug, hatten ihn Elfenbein und vor allem Kautschuk unbeschreiblich reich gemacht.
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Der Dokumentarfilm konfrontiert den Monarchen in einem fiktiven Tribunal mit Zeugen und Zeugnissen der Gewalt. Einen solchen Prozess hat es in Wirklichkeit nicht gegeben. Doch der Hafenverwaltungsangestellte Edmund Dene Morel hatte ihn angestrebt. Er hatte festgestellt, dass die Schiffe, die den Rohkautschuk nach Antwerpen lieferten, vor allem Waffen und Munition nach Afrika zurückbrachten.
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Hier wurden Menschen mit Waffengewalt zu Sklavenarbeiten gezwungen. Wenn sie sich weigerten, wurden sie erschossen. Dem unermüdlichen Morel gelang es, international Unterstützung für seinen Protest zu gewinnen und das Augenmerk der Öffentlichkeit auf den Kongo zu lenken. So entstand die erste  überhaupt.
König Leopold II. blieb unbestraft! Er starb ein Jahr nach der erzwungenen Übergabe „seiner“ Kolonie in Brüssel.
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Der als internationale Koproduktion realisierte Dokumentarfilm macht mit sparsamen und stilsicheren Inszenierungen kolonialer Despotie das unbeschreibliche Unrecht spürbar, das Menschen im Kongo unter der Herrschaft des belgischen Königs Lepold II. erdulden mussten. Afrikanische und europäische Historiker erläutern die Geschichte des grausam gebeutelten Landes.
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Zeitgenössische Berichte und Romane, die Exzesse im Kongo thematisieren
Aktuelle Literatur
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vertiefende Informationen und Dokumente
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Kongokonferenz
Die Kongokonferenz (oder Westafrika-Konferenz) fand vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Bismarck in Berlin statt und sollte die Handelsfreiheit am Kongo und am Niger regeln.
Sie wird auch als Berliner Konferenz bezeichnet (allerdings nicht zu verwechseln mit dem Berliner Kongress 1878).
Ihr Schlussdokument, die Kongo-Akte, bildete die Grundlage für die Aufteilung Afrikas in Kolonien im folgenden Wettlauf um Afrika.
Kongokonferenz – Wikipedia
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Internationale Afrika-Gesellschaft
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Geschichte der Demokratischen Republik Kongo
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The Power of the Mine

The Power of the Mine
A Transformative Opportunity for Sub-Saharan Africa
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(by Sudeshna Ghosh Banerjee, Zayra Romo, Gary McMahon, Perrine Toledano, Peter Robinson, and Inés Pérez Arroyo – WORLDBANKGROUP)

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Rights and Permissions
This work is available under the Creative Commons Attribution 3.0 IGO license (CC BY 3.0 IGO)
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/igo
Under the Creative Commons Attribution license, you are free to copy, distribute, transmit, and adapt this work, including for commercial purposes, under the following conditions:
Attribution—Please cite the work as follows:
Banerjee, Sudeshna Ghosh, Zayra Romo, Gary McMahon, Perrine Toledano, Peter Robinson, and Inés Pérez Arroyo. 2015.
The Power of the Mine: A Transformative Opportunity for Sub-Saharan Africa. Directions in Development.
Washington, DC: World Bank. doi:10.1596/978-1-4648-0292-8. License: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
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ISBN (paper): 978-1-4648-0292-8
ISBN (electronic): 978-1-4648-0293-5
DOI: 10.1596/978-1-4648-0292-8

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Contents
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Foreword
Acknowledgments
About the Authors
Abbreviations
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Overview
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Mining Demand for Power Is Expected to Triple by 2020 from 2000
Mining Demand for Power in 2020 Can Dominate Other Sectors in a Few Countries
The Future Is Frontier Action in the Dynamic Space between Self-Supply and Grid Supply
Complex Factors Determine Mines’ Power-Sourcing Arrangements
Self-Supply Is a Loss to Economy, Utilities, and Mines
Power–Mining Integration Can Reduce Costs, Benefit Communities, and Encourage Private-Sector Participation
Power–Mining Integration Can Add Momentum to Regional Power Integration
Technical and Financial Constraints Must Be Addressed to Facilitate Power–Mining Integration
Lessons of Experience and Risks of Engagement Must Be Carefully Considered
The Government and Policymakers Must Seize This Opportunity and Adopt Appropriate Risk-Mitigation Mechanisms to Create a Win-Win Situation for All Parties
The World Bank Group Must Support Governments’ Efforts to Harness the Synergies Offered by Mining Power Demand
References
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Chapter 1
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A High-Risk–High-Return Opportunity
The Anchor Consumer’s Role in Developing the Power Sector
Mining’s Contribution to Socioeconomic Development
Risks in Power–Mining Integration
Scope of This Report
Notes
References
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Chapter 2
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Mining Demand for Power
Mines Require Enormous Amounts of Power
Mining Demand for Power Could Triple to 23 GW by 2020
Power Demand from Mines Is Concentrated in a Group of Metals
Mining Demand for Power Will Overwhelm Nonmining Demand for a Handful of Countries
Note
Reference
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Chapter 3
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Mine Power-Sourcing Arrangements
A Typology of Arrangements
The Share of Grid Supply in Projects Has Declined
Intermediate Options Report the Largest Rise in Annual Consumption
Power-Sourcing Arrangements Have Evolved in SSA Regions
Self-Supply Imposes a Heavy Burden
Three Main Factors Determine Power-Sourcing Arrangements
References
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Chapter 4
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Opportunities and Lessons for Power–Mining Integration Power–Mining Overview
The Eight Countries Report a Range of Power-Sourcing Relationships
Group 1:
Minimal Synergies (Guinea, Mauritania, and Tanzania):
Opportunity to Use Mining as Anchor Load for Electrification
Group 2:
Medium Synergies (Mozambique, the Democratic Republic of Congo, and Cameroon):
Mines as Anchor Load for Regional Power System Integration
Group 3:
High Synergies (Ghana and Zambia):
Lessons of Experience
Note
References
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Chapter 5
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Challenges to Power–Mining Integration
Three Scenarios
Constraints to Harnessing Power–Mining Synergies
A Range of Factors Facilitate Successful Integration
Risk Mitigation Instruments Exist
Notes
References
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Chapter 6
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A Way Forward
Suggestions for Policymakers and the World Bank to Promote Power–Mining Integration
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Appendix A
Maps
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Appendix B
Data Tables
References
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Appendix C
Methodology
Reference
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Boxes
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O.1 Africa Power–Mining Database 2014 — and Two Probability Scenarios
2.1 Mineral Beneficiation and Power Requirements
2.2 Africa Power–Mining Database 2014—and Two Probabilities
5.1 Cameroon’s Electricity Law
5.2 Mongolia—An Institutional Framework for Planning
5.3 South Africa—Anglo American and Its IPP
5.4 Franchisee Experience of Serving Communities in Zambia
5.5 Scope of Commercial Arrangements between Utility and Mines
5.6 Typology of Financing Arrangements
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Figures
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O.1 Mining Investment, Current and Forecast, 2000–20
O.2 Mining Demand for Power
O.3 Comparison of Mining and Nonmining Demand for Power
O.4 Range of Power-Sourcing Options for Mines
O.5 Levelized Cost Estimates of Integration Scenarios
O.6 Levelized Cost Estimates of Integration Scenarios, Tanzania
O.7 Levelized Cost Estimates of Integration Scenarios, Mozambique
O.8 Mineral Prices, 1983–2013
1.1 Unreliability of Power Supply and Coping Mechanisms
1.2 Mineral Dependence in Africa, 2010
1.3 Mining Investment, Current and Forecast, 2000–20
1.4 Regional Spending on Mineral Exploration, 2002–12
1.5 Growth Rate and HDI Improvements in Mineral- and Nonmineral-Dependent Countries
1.6 Mineral Prices, 1983–2013
1.7 Electrification Rate and Mining Contribution to GDP
2.1 Cumulative Power Requirements for Mining Operations at Stages of Beneficiation
2.2 Mining Demand for Power
2.3 Mining Power Demand for Top 10 Countries (Excluding South Africa)
2.4 Mining Demand for Power
2.5 Comparison of Mining and Nonmining Demand for Power
3.1 Evolution of Power-Sourcing Arrangements
3.2 Power-Sourcing Options
3.3 Energy Consumption
3.4 Country Composition of Annual Energy Consumption, 2020
3.5 Regional Power-Sourcing Arrangements over Time
3.6 Range of Energy Costs
3.7 Comparison of Main Power-Generation Sources in Collective Arrangements
3.8 Power Arrangements of Mining Firms Relative to the Three Main Factors
4.1 Reliability and Resource Potential
4.2 Mining Tariffs and Power Sector Long-Run Marginal Costs
4.3 Power-Sourcing Arrangements (High- and Low-Probability Projects)
4.4 Localized Simulation—Mining with Neighboring Residential and Nonresidential Demand, Guinea
4.5 Levelized Costs of Three Scenarios, Guinea
4.6 Localized Simulation—Mining with Neighboring Residential and Nonresidential Demand, Mauritania
4.7 Levelized Cost of Scenarios, Mauritania
4.8 Levelized Cost of Scenarios, Tanzania
4.9 Demand of the Smelter and Coal Projects, Mozambique
4.10 Levelized Cost of Scenarios, Mozambique
4.11 Tariffs and Long-Run Marginal Cost, Ghana and Zambia
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B5.6.1 Capitalizing Mining Revenue to Fund Other Infrastructure
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Maps
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A.1 Map of Energy Resources in Africa, by Location
A.2 Localized Simulations of Power–Mining Synergies in Guinea
A.3 Localized Simulations of Power–Mining Synergies in Mauritania
A.4 Localized Simulations of Power–Mining Synergies in Tanzania
A.5 Localized Simulations of Power–Mining Synergies in Mozambique
A.6 Cameroon Power–Mining Map
A.7 Democratic Republic of Congo Power–Mining Map
A.8 Ghana Power–Mining Map
A.9 Zambia Power–Mining Map
A.10 Projects in the Africa Power–Mining Database
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Tables
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O.1 Typology of Power-Sourcing Arrangements
1.1 Energy Resources in Sub-Saharan Africa
2.1 Installed Power Capacity Needed to Operate a Medium-Size Mine or Smelter for Selected Minerals
3.1 Typology of Power-Sourcing Arrangements
4.1 Groupings of Power–Mining Synergies for the Eight Countries Analyzed
4.2 Cost of TANESCO’s Inability to Supply the Mines, Tanzania
4.3 Mining Tariffs and Cost of Supply, Zambia
5.1 Power–Mining Integration Scenarios
5.2 Constraints to Power–Mining Integration
5.3 Power–Mining Coordination
5.4 Regulatory Mechanisms
B.1 Africa Power–Mining Database 2014
B.2 Mining Demand—High, Low Probabilities
B.3 Mining Potential by Country (Energy Needs in MW)
B.4 Coefficients (kWh/mt of Product)
B.5 Annual Energy Consumption by Country (MWh)
B.6 Average Annual Energy Consumption by Country (MWh)
B.7 Detailed Mining Projects for the Eight Case Study Countries
B.8 Socioeconomic Details for Eight Case Study Countries
B.9 Institutional Details for Eight Case Study Countries
B.10 Power Sector Statistics for Eight Case Study Countries
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Quelle: Weltbank – PDF [173 Seiten]
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Anmerkung
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Beeindruckende Chancen und Herausforderungen, welche
– Begehrlichkeiten weckt
– geostrategische Positionierungen auslöst
– orchestriert von IMF und internationalen Organisationen vielfältige Abhängigkeiten schafft
– dauerhafte ökologische Schäden auslöst
– die Handlungsspielräume demokratischer Graswurzelbewegungen stark einschränkt
– Völker ausbeutet, was am Ende des Tages das Risiko von tiefer Armut, Krankheiten/Seuchen, Radikalisierung/Aufstände und last but not least Flüchtlingswellen auslöst/verstärkt, in sich birgt
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende WikiLeaks-Enthüllungen:
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Der Glanz der Schattenwirtschaft

Der Glanz der Schattenwirtschaft
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Die Doku begleitet Robert Neuwirth auf seinen Recherchen in der afrikanischen Metropole Lagos und lässt den Zuschauer eintauchen in die kaum bekannte Welt der informellen Kleinstunternehmer.
Er zeigt deren Können, ihre Kreativität und ihre Bedeutung für die Bekämpfung der Armut.

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Dieses Potenzial entdecken auch immer mehr Ökonomen, so auch Entwicklungs- und Sozialökonom Michael Grimm, der an der Universität Passau als Professor für Volkswirtschaftslehre forscht und lehrt.
Seine mutige -für manche Ökonomen gar gewagte- Ansage:

„Von den Informellen kann ein wirtschaftlicher Aufschwung in Afrika ausgehen, der die Armut beendet.“

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ARTE TV – 58 Min.
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korrespondierender Beitrag
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Wo landen unsere Schrottfernseher?
Verfolgungsjagd per GPS: Wo landen kaputte Fernseher nach dem Recyclinghof?
Über Wochen verfolgen Panorama Reporter ein mit einem Peilsender präpariertes Gerät.
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Shell entschädigt Fischer in Nigeria für Ölverschmutzung

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell zahlt im Streit um ausgelaufenes Öl in Nigeria insgesamt 55 Millionen Pfund (70 Millionen Euro) an 15.600 Fischer und Farmer aus dem Niger Delta. 35 Millionen Pfund werden an unter den einzelnen Klägern aufgeteilt, 20 Millionen kommen der gesamten Gemeinschaft zugute, wie Shell am Mittwoch mitteilte.
Damit endet ein seit drei Jahren schwelender Rechtsstreit, bevor in diesem Jahr der Gerichtsprozess begonnen hätte.
[…]
Handelsblatt