„Tansania testet Motoröl, Pflanzen und diverse Tiere auf Corona. Mit erstaunlichen Ergebnissen“

„Tansania testet Motoröl, Pflanzen und diverse Tiere auf Corona. Mit erstaunlichen Ergebnissen“
Das Video zeigt eine öffentliche Rede in Tansania.
Dort wurde Proben genommen von Motoröl, diversen Früchten und Pflanzen, sowie vielen Tieren.
Die Proben wurden mit Fantasienamen beschriftet und im Labor auf Covid-19 bzw. SARS-COV2 getestet.
Interessanterweise kam es in vielen Fällen zu positiven Resultaten.
Es wird hier nach der Zuverlässigkeit der Tests gefragt und es werden Forderungen an die WHO gestellt, hier für eine entsprechende Zuverlässigkeit zu sorgen.
Große Zweifel bestehen am internationalen Vorgehen und es wird auch kritisiert, oder gemutmaßt, dass die Teststäbchen bereits verunreinigt ausgeliefert werden, um falsche Ergebnisse zu erzeugen.
Ihr erinnert Euch bestimmt daran, dass auch in UK im März bereits Testsysteme versendet wurde, in denen diese RNA bereits enthalten war.

https://www.youtube.com/watch?v=wKRcPFk3v9k

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07.03.2021
Wer diesen Link aufruft, wird von youtube informiert, dass der Link nicht mehr verfügbar ist.
Der Clip findet sich jedoch hinter diesem Link, auf welchen social media keinen Einfluss hat, wieder.
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Daher nachfolgend weitere Clips:
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zunächst ein Clip der sich mit den ad hominem-Attacken der üblichen Wahrheits-Verkünder gegen John Magafuli beschäftigt.
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https://odysee.com/@FrEiVoN:e/papaya-hat-covid19-test-ein-witz-quarant:6

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follow-up, 05. März 2021
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Ein Staat, der querdenkt:
Welche Folgen das Leugnen der Pandemie für Tansania hat
[…]

Quelle


Ägypten: Die goldenen Zeiten sind längst vorbei

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Ägypten:
Die goldenen Zeiten sind längst vorbei
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Die Wut in Ägypten – sie ist allgegenwärtig wenn auch nicht immer auf den ersten Blick. Die meisten Ägypter lebten schon immer arm, jetzt aber steuere der Staat auf eine Pleite zu, warnen Experten wie Mustafa Kamel Al Sayed, Politikwissenschaftler von der Universität Kairo:
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„Die Regierung hat nicht genügend Geldreserven,
um unsere überlebenswichtigen Importe zu finanzieren.
Wir haben ein kritisches Niveau erreicht.
Die Dollar-Reserven der Zentralbank sind auf einem gefährlichen Tiefststand.
Es ist ernst!“
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Ein Grund:
Die Touristen bleiben aus. Verwaiste ägyptische Tempel und Grabkammern. Wenige Ausländer kommen seit Beginn des Arabischen Frühlings. Noch weniger seit den Anschlägen der Terrormiliz IS auf dem Sinai. Das spüren sie auch auf dem Basar von Kairo.
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Die goldenen Zeiten: längst vorbei.
[…]
Video-Reportage [6:25 Min] von Matthias Ebert, ARD Kairo

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Anmerkung:
Wer Anfang der 1990er Jahre Cairo besucht hat und die Lebensumstände der armen Bevölkerung, die zu Zehntausenden in Pappkartons auf Dächern dahinvegetierend sah, hat die goldenen Zeiten der Stadt nur in den Tophotels der Stadt und dem Lebensstil der Priviligierten erlebt.
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Allerdings:
TukTuks prägten damals nicht das Strassenbild, sondern eher 15-20 jährige Mercedes-Diesel-Taxis mit hohen sechsstelligen Tachoständen, deren Besitzer voller Stolz von deutscher Qualitätsarbeit schwärmten.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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04.08.2016
Urlaub in Ägypten: Tourismus-Geschäft im freien Fall
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Steht uns ein weiterer Schub von Schutz- und Schatzsuchenden bevor ?

Steht uns ein weiterer Schub von Schutz- und Schatzsuchenden bevor ?
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Ägypten wirft der EU vor, als Folge des EU-Türkei-Deals einen Flüchtlingsansturm im Land ausgelöst zu haben und fordert verstärkte Hilfen zur Bekämpfung der daraus entstandenen Krise.
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Wie der für internationale Organisationen zuständige Berater des ägyptischen Außenministers, Hisham Badr, mitteilte, halten sich in Ägypten rund fünf Millionen Migranten auf, 500 000 davon sind Syrer. Täglich erhalten die Behörden bis zu 800 Asylanträge.
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Die Migrationskrise koste das Land pro Jahr bis zu 300 Mio USD, wobei die von der EU gewährte Hilfe für deren Bewältigung nicht ausreiche.
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Es liegt auf der Hand, dass die Begehrlichkeiten der ägyptischen Regierung angesichts des 6 Mrd.-Volumens mit der Türkei zunehmen und man mit diplomatisch wohlgesetzter Rhetorik ebenfalls signifikante Finanzhilfen einfordern möchte.
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Längst ist Ägypten zur Drehscheibe professioneller Schleuserorganisationen geworden, die mittels umgebauter Fischerboote mit Kapazitäten bis zu 1000 Kreuzfahrer dem Seetourismus nach Italien mit Unterstützung des EU-Fährdienstes eine zweifelhafte Konjunktur bescheren.
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Fabrice Leggeri, Chef der EU-Grenzschutzagentur Frontex, erwartet für das laufende Jahr mindestens 1000 solcher „dolce-vita“-Touren.
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Die daraus in den italienischen Zielgebieten entstehenden Herausforderungen hinsichtlich Handling, Unterbringung, Versorgung und Transithilfen machen die Renzi-Regierung zu einem willkommenen Fürsprecher für Ägyptens milliardenschweres Geschäftsmodell, welches letztlich durch deutsche und europäische Steuerzahler zu finanzieren sein wird.
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Folgerichtig werden die schon bisher bekannten Forderungen nach Schließung nationaler Grenzen lauter, was angesichts soziopathischer Haltungen gewisser Politfiguren nicht nur die human-fundamentalen Gräben innerhalb der Gesellschaft vertiefen wird, eine Entwicklung, die den weiterhin ungehinderten Zugang der Politakrobaten zu den leckeren Fleischtöpfen gefährdet, sondern auch breitere und vertiefende nationale Diskussionen hinsichtlich durchaus vorstellbarer, weiterer EU-Austrittsreferenden befeuert.
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Brüsseler Taschenspielertricks, die darauf angelegt sind, genau dieses Horrorszenario zu verhindern, werden die Fliehkräfte weiter verstärken, was insbesondere auf das neu erwachte Selbstbewusstsein Britanniens zurückzuführen sein könnte.
Gerade erst ließ die Premierministerin Theresa May klar stellen, dass Großbritannien eine Beibehaltung der Freizügigkeit für EU-Bürger nach dem Austritt nicht akzeptieren werde und untermauerte diese beinharte Verhandlungsposition mit der Ankündigung, den Austritt aus der EU zu einem Erfolg für das vereinigte Königreich machen zu wollen.
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Dabei schrieb sie realitätsfernen Brexit-Zweiflern ins Stammbuch, dass es kein zweites Referendum geben werde und erteilte denkbaren Versuchen, durch die Hintertür den Zugang zur EU zu behalten, eine deutliche Absage. Sie fügte hinzu, dass es auch keinen entsprechenden Parlamentsbeschluss, der über den Austritt entscheiden soll, geben werde und unterstrich, dass innerhalb ihres Kabinetts Einigkeit darüber vorliege, dass es allein die Entscheidung der Regierung ist, wann das Austrittsgesuch gestellt wird.
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Es ist davon auszugehen, dass die weitere Vorgehensweise der Briten von anderen EU-Mitgliedern mit größter Aufmerksamkeit verfolgt wird, um zu gegebener Zeit den von vernunftbezogenem Zorn getragenen Willen der eigenen Bevölkerung durchzusetzen.
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Die bevorstehenden Ereignisse der nächsten Tage und Wochen, sei es in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und insbesondere im „Land of the free“ werden Richtung und Intensität und damit die Zukunft jener finsteren Gestalten vorgeben, die Regieanweisungen folgend über Jahrzehnte Schritt für Schritt versuchten, mit List und Tücken aus der Brüsseler Macht-Operette unumkehrbare demokratiefeindliche Interessen, die man nur zu gerne als alternativlos bezeichnete, zu verfolgen.
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All jenen und auch künftigen Politikern sei hinter die Ohren geschrieben, worauf es bei einem Politiker wirklich ankommt:
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Papst Benedikts XVI. führte dazu am 22. September 2011 bei seiner Rede im Deutschen Bundestag aus:
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„Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen.
Natürlich wird ein Politiker den Erfolg suchen, der ihm überhaupt die Möglichkeit politischer Gestaltung eröffnet.
Aber der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet.
Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit.“
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Anschließend erinnerte der Papst an einen Ausspruch des heiligen Augustinus ..
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„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“
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.. und erntete wohlgefälligen Applaus des Auditoriums, wobei die Frage offen bleibt, ob die Botschaft wirklich verstanden wurde !
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Angesichts ständig erlebbarer vieler kleiner und größerer politischer Nadelstiche hätte es an der Stelle eines Schelms bedurft, der jeden Einzelnen der Claqueure befragt hätte, ob bei jeder Abstimmung der Maßstab der Gerechtigkeit tatsächlich eingehalten wurde.
Leider waren zu dieser feierlichen Veranstaltung keine Schelme geladen 🙂
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Es bleibt also abzuwarten, ob und wie sich die Verantwortlichen angesichts eines weiteren zu erwartenden Schubs von Schutz- und Schatzsuchenden der (Um)Deutungshoheit sowohl des Maßstabes der Gerechtigkeit als auch geltenden Rechts erneut bemächtigen.
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Ihr Oeconomicus
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UN-Bericht zu Burundi: Vergewaltigungen und Massenhinrichtungen


Burundi map
CC – Urheber: Burmesedays

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UN-Bericht zu Burundi: Vergewaltigungen und Massenhinrichtungen
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Die Entwicklungen im vermutlich ärmsten Land der Erde sind ebenso traurig wie schockierend.
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Seit mehreren Monaten herrschen in Burundi bürgerkriegsähnliche Zustände.
Auslöser ist die dritte Amtszeit von Präsident Pierre Nkurunziza gegen geltendes Recht. Regierungstruppen gehen brutal gegen Proteste und die Opposition vor.
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Die UN warnt vor einem Zusammenbruch von Recht und Gesetz und berichtet, dass Sicherheitskräfte für Vergewaltigungen, Folter und Hinrichtungen verantwortlich seien. Augenzeugen sprechen von mindestens neun Massengräbern.
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Medienberichten zufolge wird häufig von ethnischen Auseinandersetzungen gesprochen, eine These, die nicht so ohne weiteres haltbar zu sein scheint, wie aus einem aktuellen Bericht der Journalistin Shafagh Laghai hervorgeht (s. Videobeitrag).
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Hunderttausende Burundier sind bereits in Nachbarstaaten, wie Rwanda, Tanzania oder Uganda geflohen, oder auf dem Weg.
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korrespondierende Beiträge
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20.12.2015
Burundi – Gewalt von Gottes Gnaden
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13.12.2015
Tensions high in Burundi as violence escalates
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05.12.2015
Is Burundi on the brink of civil war?
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Gambia wird Islamische Republik

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Gambia wird Islamische Republik
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Vor wenigen Tagen hat Gambias Präsident Yahya Jammeh das von ihm seit 21 Jahren mit harter Hand regierte Land zu einer Islamischen Republik erklärt.
In seiner TV-Botschaft erläuterte er der vorwiegend muslimischen Bevölkerung, dass Gambia nunmehr seiner religiösen Identität und dessen Werten folge.
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„Angesichts der muslimischen Mehrheit des Landes kann es sich Gambia nicht leisten, das Erbe der kolonialen Vergangenheit aufrechtzuerhalten.“
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Diese Entscheidung soll für Christen und Anhänger anderer Religionen zu keinerlei Einschränkungen führen. Das Weihnachtsfest werde weiterhin respektiert und der weiblichen Bevölkerung bleibt es erlaubt, sich nach eigenen Vorstellungen zu kleiden.
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Obgleich es in Gambia weder Krieg noch Seuchen gibt, wandern überwiegend junge Männer aus der einstmaligen britische Kolonie mit rund 1,96 Mio Einwohnern ab. Meist ziehen sie zunächst aus ländlichen Regionen in die Stadt, um von dort die Weiterreise nach Europa anzutreten. Die Gründe liegen in der weit verbreitete Armut, hohen Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit einerseits, und andererseits an falschen Erwartungen. Gambier, die es nach Spanien, Italien oder Deutschland geschafft haben, zeichnen ein einseitiges Bild vom Leben in Europa. Vor allem die regelmäßigen Geldzahlungen an die Familien in Afrika schüren die Sehnsüchte.
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Der zuletzt bekannt gewordene internationale Auftritt eines Repräsentaten des Landes fand vor vier Wochen während des EU-Migrations-Gipfels in Valletta auf der Insel Malta statt. Der eigens entsandte Abdoulie Jobe, Handelsminister des gambischen Staatschefs, dürfte seinem Vorturner die Frohe Botschaft überbracht haben, dass die EU künftig Bares auf den Tisch legt, um die Reisewünsche einheimischer ‚Ungeister‘ einzudämmen.
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Nach Mauretanien ist Gambia nun die zweite Islamische Republik in Afrika. Angesichts der politischen Großwetterlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass künftig auch noch weitere Länder diese Bezeichnung anstreben.
Jenseits des afrikanischen Kontinents führen mit Iran, Pakistan und Afghanistan ebenfalls diese Eigenbezeichnung ihrer Staatsform.
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Ihr Oeconomicus
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Mauretanien: Spanische Polizisten in Afrika

Mauretanien: Spanische Polizisten in Afrika
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Sie verlassen ihr Land, weil es keine Arbeit mehr gibt, aus Armut. Viele afrikanische Flüchtlinge haben nur ein Ziel: Europa. Was kaum bekannt ist:
Im afrikanischen Mauretanien laufen spanische Polizisten der Guardia Civil Streife mit afrikanischen Polizisten, um Flüchtlinge daran zu hindern, nach Spanien zu gelangen. Das Projekt wird von der EU bezahlt. Bis vor wenigen Jahren kamen jährlich tausende Afrikaner über Mauretanien, die Kanarischen Inseln nach Spanien. Seitdem die spanische Polizei mit Genehmigung der afrikanischen Behörden dort Patrouille läuft und die Küste mit Booten und Hubschraubern absichert, schafft es aber kaum noch einer.
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ARD-Mediathek [7.30 Min]
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korrespondierende Beiträge
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05.05.2014
Zur Entwicklung von Mauretanien
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Wahl in Tansania: Frust über Armut und Korruption

Wahl in Tansania: Frust über Armut und Korruption
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Nach über 50 Jahren an der Macht könnte die Partei des Freiheitshelden Julius Nyerere abgewählt werden. Doch die Strategie der Opposition birgt Risiken.
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Die Wahlen am kommenden Sonntag können historisch werden, weil es die reale Möglichkeit gibt, dass zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit 1961 die sozialistische Regierungspartei CCM (Partei der Revolution) verliert.
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Mehr und mehr der rund 50 Millionen Tansanier sind es satt, dass es trotz guter Wachstumsraten keine Aussicht auf Verbesserung des Lebens der Durchnittsbürger gibt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung muss nach wie vor von höchstens einem Euro pro Tag leben, die Grenze zur absoluten Armut. Arbeitslosigkeit ist hoch, die grassierende Korruption in der Regierung lässt viele Tansanier der Regierungspartei und dem bisherigen Präsidenten Jakaya Kikwete, der nicht wieder kandidiert, den Rücken kehren.
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Ilona Eveleens – taz
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follow-up, 27.10.2015
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Die Hälfte ist ausgezählt: Überraschende 2/3 Mehrheit der CCM
19.30 Uhr MEZ. Inzwischen ist bei den Parlamentswahlen die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt. Danach gewann die Regierungspartei CCM bislang 71,6 % aller Sitze, die Oppositionsparteien Chadema 21,6 %, CUF 8,0 % und NCCR-Mageuzi 0,7 %.
Wahlbeobachter befürchten, dass die Opposition die sich anbahnende deutliche Wahlniederlage nur schwer akzeptieren wird und dass Übergriffe oder sogar Unruhen in den kommenden Tagen nicht auszuschließen sind.
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Tansania News via Freundeskreis Bagamoyo e. V.
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follow-up, 26.10.2015
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Tansania wartet auf den Wahlsieger
Einen Tag nach der Präsidentschaftswahl warten die Menschen in Tansania gespannt auf die Ergebnisse. Opposition und Regierungspartei geben sich siegessicher. Auf den Inseln von Sansibar ist die Situation angespannt.
[…]
dw
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