What goes around, comes around (!)


What goes around, comes around (!)

 

Von manchen befürchtet (und nicht auszuschließen vielleicht auch erhofft) ist der Casus Belli eingetroffen. 

Erste Reaktionen des Westens, sei es im UN-Sicherheitsrat, innerhalb der EU, G7 oder schlichtweg deutscher, manchmal zu Recht oder zu Unrecht als wannebees wahrgenommene Polit-Darsteller, lassen Gedanken an aufgescheuchte Hühner aufkeimen, die vom Fuchs bedroht werden

Selbstverständlich wird sich niemand aus den westlichen Politriegen mit Aphorismen beschäftigen wollen, wie etwa

„die Schläue der Füchse besteht zur Hälfte aus der Dummheit der Hühner“

oder wie der deutsche Schriftsteller und Maler Erhard Blanck einst formulierte:

„Auch Gedanken haben Gänge. Die Wenigsten beschleunigen jedoch über den ersten oder zweiten Gang hinaus“.

Bereits vor dem Überschreiten des Rubikon hatte der (phöse) Putin angekündigt, dass es gegen die bereits angedrohten und verhängten Sanktionen harte Reaktionen geben wird. Eine schlaue Idee könnte bspw. sein, die westlichen Gas-Junkies zu verpflichten, Gaslieferungen ausschließlich in Rubel zu bezahlen. Dies würde den Rubelkurs explosionsartig befeuern, womit der schlaue Fuchs so manche westlichen „Hühner“ sowie die Rating-Agenturen mit dem Nasenring durch die Manege führen könnte.

Dabei ist nicht auszuschließen, dass der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, bei der Ansage des Ex-Schauspielers Selenskyj zu verorten sein könnte, der außerordentlich unklug davon phantasierte, die Ukraine wolle sich mit Hilfe des Westens nuklear bewaffnen.

Wir erleben nun wie die Putin’sche „Entmilitarisierung“ und „Entnazifierung“ der Ukraine seinen Lauf nimmt.

Wie zu hören war, will Bundeskanzler Olaf Scholz, der aufgrund seines Schweigens zu Bidens Kampfansage während der PK in Washington in Teilen der deutschen Bevölkerung schon vorschnell als Mündel die Biden-Administration perzipiert wird, nach der wohl gerade stattfindenden virtuellen G7-Konferenz die Bevölkerung auf die -vielleicht auch persönlichen- Folgen in einer Ansprache an die Nation einstimmen um danach zur für 20 Uhr anberaumten, Einheit demonstrierenden Konferenz der EU-Staatschefs zu eilen.

Auf der Agenda stehen die anstehenden Beschlüsse, jene „massiven und gezielten“ Sanktionen gegen Russland zu beschließen, die unter von der Leyens Führung in den vergangenen Wochen vorbereitet worden waren.

Konkret soll die europäische Öffentlichkeit hoffentlich eau detail über besagte Maßnahmen informiert werden, wobei man darauf wetten mag, dass deren Folgen und Wechselwirkungen sowohl auf die einzelnen Volkswirtschaften der EU-Mitgliedstaaten als auch auf die damit verbundenen persönlichen Einschränkungen der dort lebenden Bevölkerungen bestenfalls nur am Rande und/oder durch die Hoffnung heischende Brille betrachtet werden. 

Sollte der Fuchs die massiven Rohöl-Lieferungen ins Land der unbegrenzten Wahrheiten ebenso einstellen, wie den Export existenziell wichtiger Rohstoffe zur Halbleiter-Fertigung wie Neon, Palladium und Scandium, dürfte die Biden-Ära massiv ins Wanken geraten. Sollten dann noch die Dokumente aus den Archiven der russischen Dienste veröffentlicht werden, die das segensreiche Wirken von Joe und Hunter Biden in der Ukraine belegen, darf geraten werden, welche Konsequenzen dies nach sich ziehen könnte.

Ach und so ganz nebenbei bemerkt dürfte der vdL-Traum mit € 34 Mrd. den sogenannten „EU Chips Act“ mit welchem die EU-Kommission in alle Stufen der Entwicklung und Fertigung von Microprozessoren eingreifen will, mangels Rohstoffen zumindest in weite Ferne rücken.

Ob dies dann mit dazu beiträgt, dass sich die gesamte EU mittels selbstverschuldeter ökonomischer Selbstverstümmelung in ihre Einzelteile zerlegt, wird erneut zu betrachten sein, wenn sich die so oft  apostrophierte Einigkeit der EU-Mitgliedsstaaten als Chimäre herausstellt.

In diesem Sinne get prepared for the worst but still hope for the best, meint

Ihr Oeconomicus

 

Nachtrag:

Die wesentlichen Russland-Sanktionen, Stand 23.03.2022:

I. Russischen Banken die vom globalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen wurden:

Otkritie, Novikombank, Promsvyazbank, Bank Rossiya, Sovcombank, VEB und VTB.

Um die Abwicklung wichtiger Energiegeschäfte nicht zu gefährden sind die größten russischen Geldhäuser Sberbank und Gazprombank von diesen Sanktionen sind nicht betroffen.

II. Energie

U.S. Importverbot für russisches Öl (bisheriger täglicher Import von russischem Roh-Öl ca. 209.000 Barrel, was etwa 3% der US-Importen entspricht, 61% der Roh-Öl-Importe kommen aus Kanada), bekanntermaßen wurde Nordstream 2 auf Veranlassung der Ampler erstmal auf Eis gelegt und die EU legte noch eine Schippe drauf und verbot Verkauf, Lieferung, Weitergabe oder Ausfuhr bestimmter Güter und Technologien für die Ölveredelung.

III.Verkehr

Die EU sperrt den Luftraum für alle russischen Maschinen und erlässt ein Ausfuhrverbot für Güter, Technologien und Dienstleistungen für die Luft- und Raumfahrtindustrie.

IV. Technologie

Mikroprozessoren zum Beispiel dürfen nicht mehr aus der EU nach Russland exportiert werden. Das gilt auch für Produkte wie Drohnen, die militärisch eingesetzt werden könnten, gefolgt von einem US-Verbot von High-Tech Exporten. 

V. Medien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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