Rekord-Anstieg der sog. Covid-Infektionen in Singapur

Singapore probes unusual surge in COVID-19 cases after record

Singapore is looking into an „unusual surge“ of 5,324 new infections of COVID-19, the city-state’s health ministry said, its highest such figure since the beginning of the pandemic, as beds in intensive care units fill up.

[…]

Reuters

korrespondierend:

Ministry of Health: COVID-19 Situation at a Glance

As at 26 Oct 2021  (COVID-19 vaccines under National Vaccination Programme only)

Total: 10,029,148

Doses administered: 4,733,014 (85% of population)

Received at least one dose: 4,673,461 (84% of population)

Completed full regimen

Booster Dose: 910,000

Eligible: 745,102 (14% of population)

Received booster shots: As at 27 Oct 2021, 12:00pm

New Cases: 5,324

Hospitalised: 1,777

308 Require Oxygen Supplementation

76 ICU (Close monitoring)
66 ICU (Critically ill)

349 Deaths

UPDATE ON LOCAL COVID-19 SITUATION (27 OCT 2021)

 

Anmerkung:

Tja, was sagt man dazu?

„Die Infektionszahlen sind heute ungewöhnlich hoch, was vor allem auf die vielen positiven Fälle zurückzuführen ist, die von den Testlabors innerhalb weniger Stunden am Nachmittag festgestellt wurden“, erklärt das MOH.

Der ungewöhnliche Anstieg innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums werde derzeit noch untersucht. Etwa 84 Prozent der Bevölkerung Singapurs sind geimpft. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte auf 440.

Ein Schelm könnte auf die Idee kommen, über die Folgen und Wechselwirkungen des „schlimpfens“ zu fabulieren, meint

Ihr Oeconomicus 

 


Rede des Präsidenten Vladimir Putin im Club Valdai am 21. Oktober 2021

Rede des Präsidenten Vladimir Putin im Club Valdai am 21. Oktober 2021
Arbeitsübersetzung von Dr. Wolfgang Schacht

Das Thema dieses Jahres lautet: „Globale Erschütterung – 21. Jahrhundert: Mensch, Werte, Staat“. Das Viertageprogramm mit 15 Veranstaltungen, die sowohl direkt in Sotschi als auch im Online-Format organisiert und durchgeführt wurden.

Lukjanov begrüßt die anwesenden Mitglieder, Teilnehmer und Gäste des Valdai Clubs. Insbesondere begrüßt er den anwesenden Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, und bittet Ihn, das Wort zu ergreifen.

Vladimir Putin: Wie schon immer, haben Sie im Verlaufe Ihrer Treffen solche extrem komplizierten und wichtigen Fragen tiefgründig diskutiert, die ohne Übertreibung im Mittelpunkt der Menschen in allen Ländern der Welt stehen. Und auch dieses Mal haben Sie das Thema (siehe oben) besonders klar und deutlich gestellt. Es ist tatsächlich so, wir leben in einer Epoche grandioser Veränderungen. Und wenn Sie erlauben, dann werde ich mir traditionell erlauben, meine Vorstellungen zu der von Ihnen formulierten Tagesordnung darzulegen.

Allein die Formulierung, das wir „in einer Zeit von Veränderungen leben“ kann schon zu Verärgerungen führen, denn diese These wird pausenlos wiederholt. Außerdem begann diese Epoche der Veränderungen bereits vor langer Zeit, d.h. dieser Zustand ist schon zu einer Gewohnheit geworden. Es entsteht die Frage: Lohnt es sich, auf diese Tatsache besondere Aufmerksamkeit zu richten? Ich bin trotzdem mit denen einer Meinung, welche die Tagesordnung dieses Treffens formuliert haben: Es lohnt sich!

In den letzten Jahrzehnten haben sich viele an ein chinesisches Sprichwort erinnert. Das chinesische Volk ist sehr weise, es hat große Denker und viele wertvolle Gedanken, die wir auch heute nutzen können. Einer dieser Gedanken lautet: – um Gottes willen, nicht in der Epoche von Veränderungen leben.

Aber wir leben in ihr, ob wir wollen oder nicht. Außerdem sind diese Veränderungen besonders groß und fundamental. Deshalb erinnern wir uns an eine andere chinesische Weisheit: das Wort „Krise“ besteht aus den zwei Hieroglyphen „Gefahr“ und „Möglichkeit“ – hier gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Vertreter der Chinesischen Volksrepublik.

Falls ich mich irre, werden sie mich korrigieren. Bei uns in Russland sagt man: „kämpfe mit dem Verstand gegen die Schwierigkeiten, aber nutze die Erfahrung gegen die Gefahren“.

Natürlich müssen wir die Gefahren erkennen und bereit sein, dagegen etwas zu tun, dagegen Widerstand zu leisten, nicht nur gegen eine Gefahr, sondern gegen die vielen Gefahren auf allen Ebenen, die in der Epoche der Veränderungen entstehen. Nicht weniger wichtig ist es, sich an den zweiten Bestandteil der Krise zu erinnern – über die Möglichkeiten, die es gilt, nicht aus dem Auge zu verlieren. Insbesondere auch deshalb, weil die Krise, mit der wir es zu tun haben.

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