Queen Elizabeth II Speech (Opening Statement) At Scottish Parliament


Queen Elizabeth II Speech (Opening Statement) At Scottish Parliament
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Queen acknowledges ‚challenging‘ times!
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The Queen has acknowledged the difficulty of „staying calm and collected“ in an „increasingly challenging world“.
The monarch was speaking as she formally opened the fifth session of the Scottish Parliament.
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She stressed the need for political leaders to make „room for quiet thinking and contemplation„.
Her Majesty was speaking as the fallout continues from the UK voting to leave the EU in last month’s referendum.
The result has ignited calls for a new referendum on Scottish independence.
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The Queen told the Holyrood chamber that the world was „increasingly complex and demanding“ and that developments can take place at „remarkable speed„.
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She added:
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„Of course we all live in an increasingly complex and demanding world, where events and developments can, and do, take place at remarkable speed.
Retaining the ability to stay calm and collected can at times be hard.
As this Parliament has successfully demonstrated over the years, one hallmark of leadership in such a fast-moving world is allowing sufficient room for which can enable deeper consideration“.
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The chamber also heard from Scotland’s first minister, Nicola Sturgeon, who said MSPs had been given the „precious opportunity to contribute to building a better country, and build it we will„.
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Ms Sturgeon added:
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„To do so we must be bold and ambitious. We must show courage and determination. Our collective commitment to the people of Scotland today is that we will not shy away from any challenge we face, no matter how difficult or deep-rooted.“
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Anmerkung:
Einfach köstlich wie Sturgeon mit ihrer kämpferischen Ansage „we will not shy away“ zu punkten versucht. Natürlich lässt die gelernte Rechtswissenschaftlerin dabei aus, ihr commitment mit belastbaren Fakten hinsichtlich der finanziellen Unterstützung des angedachten Abenteuers zu unterfüttern.
Dabei erscheint es überaus fraglich, ob die Queen ihre Privatschatulle öffnen wird; vielleicht sollte sie mal bei der für Rettungsmaßnahmen aller Art zugänglichen Platzhalterin im Berliner Kanzleramt nachfragen!

🙂

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Es könnte jedoch sein, dass man die Dame nach den ökonomischen Rahmendaten, der Schuldentragfähigkeit ihres Landes, oder dem dramatischen Rückgang der Einnahmen aus Öl- und Gasförderung vor der Ostküste Schottlands und der Zukunft von 100,000 bedrohten Arbeitsplätzen im einstigen Öl-Eldorado in Aberdeen befragen würde.
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Schottlands Haushaltsdefizit liegt bei chronischen 8,3 Prozent, Tendenz steigend und die Bilanzsumme schottischer Banken ist etwa zwölfmal so groß wie die schottische Wirtschaftsleistung. Würde also ein „schwarzer Schwan“ sein Nest auf dem Dach einer mittelgroßen Bank bauen, könnte dies für die Drums & Pipes Performer einen technischen Default (umgangssprachlich: Staatsbankrott) nach sich ziehen.
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Mehr noch:
Unter der Prämisse, dass ein neuerliches Sezessions-Referendum gelingt, wäre die Zuständigkeit der Bank of England für schottische Angelegenheiten nicht mehr gegeben und zwar völlig unabhängig davon, ob die Schotten gerne weiterhin in Sterling zahlen möchten oder nicht.
Letztlich würde dies bedeuten, dass hinter dem Bestand sämtlicher internationaler Zahlungsansprüche der Schotten ein ganz großes Fragezeichen anzubringen wäre !
Da trifft es sich doch gut, dass es in Schottland 108 Whiskey-Brennereien gibt, mit deren Produkten man getreu dem Wahlspruch:
„A bottle a day keeps reality away“
von prosperierender Wirtschaft weiter zu träumen vermag.
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Bevor die neue britische Premierministerin zu ihrer ersten Dienstreise nach Edinburgh aufbrach, wandte sie sich direkt an die schottische Bevölkerung:
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„Die Regierung, die ich führe, wird immer an Ihrer Seite stehen und bei jeder Entscheidung, die wir treffen, werden wir für Sie und Ihre Familien eintreten – nicht für die Reichen, Mächtigen und Einflussreichen.“
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Nach den Beratungen mit Nicola Sturgeon wurde bekannt, dass Theresa May der Regierung in Edinburgh versprochen habe, diese bei den anstehenden Austritts-Verhandlungen mit der EU völlig mit einbeziehen zu wollen. May vergaß dabei nicht, die schottische Kollegin daran zu erinnern, dass man sich zwischen London und Edinburgh darin einig gewesen sei, das Ergebnis des Referendums von 2014 wechselseitig zu respektieren.
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Sturgeon zeigte sich davon nicht wirklich beeindruckt und pochte darauf, dass ein Ausscheiden aus der EU für Schottland „demokratisch nicht hinnehmbar“ sei.
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Mays Äußerungen zufolge sollte sich die schottische Regierung ernsthaft fragen, ob sie überhaupt die Erlaubnis für ein weiteres Referendum erhalten würde, da ohne die entsprechende Parlamentsentscheidung in Westminister eine Volksstimmung in Schottland nicht rechtswirksam wäre.
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Wie aus Sturgeons Umfeld zu hören ist, will man nun „kleinere Brötchen backen“, will heißen, dass man einen zweiten Referendum-Versuch erst wagen will, sofern die Zustimmungswerte über Monate hinweg bei 60 Prozent liegen.
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Somit gibt es bislang noch keinen Anlass, der schottischen Ministerpräsidentin das fragmentiert dargestellte ökonomische May-Day-Szenario vorzustellen.
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Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Wie zu hören ist, soll man in der Downing Street einen beträchtlichen Tee-Vorrat gebunkert haben.
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Ihr Oeconomicus
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