Einflussverlust in Südosteuropa


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Einflussverlust in Südosteuropa
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Mit empfindlichen Drohungen gegen Skopje reagiert die Bundesregierung auf spürbare Einflussverluste in Mazedonien.
Nach ersten Sanktionsforderungen haben sich zu Wochenbeginn die EU-Außenminister mit der Entwicklung des Landes befasst.
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Die EU müsse „mit unseren europäischen Mitteln“ auf Skopje einwirken, um die Krise dort zu lösen, verlangt Außenminister Frank-Walter Steinmeier.
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Hintergrund sind Einflussgewinne Chinas, aber auch Serbiens und Russlands in dem südosteuropäischen Land.
Die Bundesrepublik hatte zu Beginn der 1990er Jahre Mazedoniens Abspaltung von Jugoslawien unterstützt, um Belgrad zu schwächen und den deutschen Einfluss in Südosteuropa auszuweiten.
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Als die mazedonische Regierung jedoch Ende der 1990er Jahre eine eher neutralistische und NATO-kritische Politik zu verfolgen begann, forcierten Deutschland und andere NATO-Staaten eine Intervention, die eine Wende herbeiführte.
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Mittlerweile geht Mazedonien erneut auf größere Distanz zu EU und NATO und verfolgt einen Kurs einer größeren Eigenständigkeit. In Berlin, Brüssel und Washington führt das zu Konsequenzen.
[…]
GFP
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Anmerkung:
Man ist geneigt Herrn Steinmeier mitsamt den zuständigen EU-Granden ein Geheimnis zu verraten:
Der Einfluss Chinas wird nicht nur in Mazedonien zunehmen, sondern auch in Bulgarien, Rumänien und insbesondere auf dem Afrikanischen Kontinent.
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Ihr Oeconomicus
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One Comment on “Einflussverlust in Südosteuropa”

  1. Terry sagt:

    „Die EU müsse „mit unseren europäischen Mitteln“ auf Skopje einwirken“

    „mit europäischen Mitteln “ .. .woraus bestehen diese europäischen Mittel ?

    Ob Herr Steinmeier Europa mit der EU-Diktatur Brüssel verwechselt ?

    So wie ich Steinmeiers Aussage verstehe, scheint seine Vorstellung von „europäischen Mitteln“ wohl nur aus Drohungen, Sanktionen und Erpressungen zu bestehen !

    Schon in Großbritannien hat sich bei der Brexit-Debatte klar gezeigt:
    Je lauter und emotionaler der Streit geführt wurde, desto größer war die Zustimmung für das Brexit-Lager!
    .. und falls diese überheblichen „EU -bzw. Globalisierungsfantasten“ nicht endlich zu Verstand kommen, dann wird tatsächlich der von der EU-Junta gefürchtete „Domino-Effekt“ eintreten, denn verständlicherweise lassen sich die europäischen Nationalstaaten auf Dauer nicht wie unerzogene Kleinkinder behandeln.

    Es doch gar nicht um das Wohl von EUROPA, sondern um noch mehr GLOBALISIERUNG durch die „Hintertür !

    Schon Charles Baron de Montesquieu wusste:

    „Es gibt keine grausamere Tyrannei als die, welche unter dem Deckmantel der Gesetze und mit dem Scheine der Gerechtigkeit ausgeübt wird; denn das heißt sozusagen Unglückliche auf der Planke ertränken, auf die sie sich gerettet haben.“

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