Kerrys freundschaftlicher Aufruf zur Besonnenheit


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Kerrys freundschaftlicher Aufruf zur Besonnenheit
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Da sage doch mal einer, das Votum der Abtrünningen habe keine angenehmen Seiten.
Dem reiselustigen US-Aussenminister John Kerry bescherte dies immerhin einen hübschen Ausflug nach Brüssel.
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Dort erhob er in aller Freundschaft -versteht sich- den hegemonialen Zeigefinger und rief die EU auf, nach dem Brexit-Votum nicht „den Kopf zu verlieren“ und auf „rachsüchtigtes“ Vorgehen zu verzichten.
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Die USA erwarteten, dass der Wille des britischen Volkes verantwortungsvoll und strategisch klug umgesetzt werde.
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Die vorbildliche „Empfehlung“ von John Kerry wird sich hoffentlich als richtungsweisend auswirken.
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Dieser kluge Rat könnte den völlig abstrusen wie satirisch geprägten Gedanken auslösen, welche US-Reaktionen wohl zu erwarten wären, wenn ein fiktiver europäischer Regierungschef etwa ein TTIP-Referendum durchführen wollte ?
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Würde dann der amerikanische Friedensnobelpreisträger höchstpersönlich anrufen, um mit jenem imaginären Premier eines solchen Unterfangens, ein vier-Augen-Tête-à-Tête in Guantanamo Camp David zu verabreden, um gemeinsame Freihandels-Singspiele einzuüben ?
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Gottlob stellt sich diese Frage nicht, wo käme man auch hin, wenn solche hypothetischen Demokratie-Dissidenten irgendwo in Europa tatsächlich Regierungsverantwortung übernehmen müssten. 🙂
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Ihr Oeconomicus
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