Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zum Reiseland Türkei


Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zum Reiseland Türkei
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Im Zusammenhang mit Reisen in die Türkei hat das Auswärtige Amt bemerkenswerte Hinweise veröffentlicht:
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„Es wird dringend davon abgeraten,
in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen
bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.“
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Vor diesem Hintergrund könnte es geboten sein, nochmals über angedachte Reisen in die Türkei nachzudenken.
Dies erscheint um so wichtiger, da man sich wohl kaum gegen etwaige falsche Anschuldigungen wehren kann.
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Daneben ist nicht auszuschließen, dass sich die politischen Spannungen zwischen der Türkei und Deutschland bzw. der EU nicht unbedingt verbessern, zumal gerade erst sowohl seitens des türkischen Aussenministers als auch des Premiers neue Drohungen im Zusammenhang mit den geforderten Visaerleichterungen laut wurden.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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19.04.2016
Wachsende Bedenken bei Visumfreiheit für türkische Bürger
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Turkey wants EU visa changes by June or migrant deal is off
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Juncker: „Visafreiheit nur wenn EU-Türkei-Pakt eingehalten wird“
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5 Kommentare on “Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zum Reiseland Türkei”

  1. Terry sagt:

    „Economic Terrorismus“: Destroying Syriens Industrie, Türkei stiehlt und plündert Fabriken in Aleppo

    https://syrianfreepress.wordpress.com/2013/02/25/economic-terrorism-destroying-syrias-industry-turkey-stealing-and-looting-aleppos-factories/

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    • Oeconomicus sagt:

      Besten Dank für den Link zu diesem aufschlussreichen Beitrag.

      Dort findet sich ebenso ein Querverweis zu einer arabischen Quelle, die über organisierte Demontage und Abtransport von syrischen Fabriken und Industrieanlagen durch türkische Kriminelle berichtet.

      In diesem Zusammenhang nachfolgend ein kleiner Auszug aus einem Interview des unabhängigen Journalisten Martin Lejeune mit dem syrischen Industrieminister Kamaledden Toumeh vom 25. September 2013:

      Weshalb gibt es Klagen angesehener syrischer Geschäftsleute vor internationalen Gerichten gegen den türkischen Präsidenten Tayeb Erdogan?

      Viele unserer Fabriken wurden gestohlen, in dem sie demontiert und in die Türkei geschmuggelt wurden. Unsere Produktivität ist auch aufgrund dieser Diebstähle um mehr als 50 Prozent gefallen im Vergleich zum Beginn der Krise. Wir arbeiten hart daran, diese Schäden zu beheben und in neue Fabriken zu investieren.

      Wie geht es der syrischen Baumwollindustrie?

      Auch ihr ging es gut vor dem Ausbruch der Krise. Nach Ägypten war Syrien einer der größten Baumwollproduzenten in der Region, aufgrund unseres guten Klimas und unserer fruchtbaren Böden. 22.000 Menschen arbeiteten bis vor zwei Jahren in unseren staatlichen Baumwollbetrieben und eine weitere große Menge für private Firmen. Dieser Industriezweig liegt nun am Boden. Die Straßen, die Transportwege, die Baumwollfelder, die Fabriken, die Lager, dies alles ist durch Terroristen zerstört oder durch Kriminelle gestohlen worden.“

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