Iran will sein Öl gegen Euro verkaufen


Iran will sein Öl gegen Euro verkaufen
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Nach dem Ende der westlichen Wirtschaftssanktionen gegen das Land will der Iran sein Öl in Zukunft in Euro verkaufen – und nicht in US-Dollar – also jener Währung, in der auch der Ölpreis bestimmt wird. „Unsere Rechnungen kommen mit dem Hinweis, dass Käufer unseres Öls in Euro bezahlen müssen – unter Berücksichtigung des Wechselkurses zum Dollar am Tag der Lieferung“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine Quelle aus der National Iranian Oil Company (NIOC).
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Der Schritt vom Dollar zum Euro ist für den Iran nicht nur politisch sinnvoll – als Zeichen des Misstrauens gegenüber Washington –, sondern vor allem ökonomisch. Nicht ohne Grund war der iranische Präsident, Hassan Rohani, sofort nach dem Ende der Sanktionen auf einer Tour durch Europa, wobei Italien und Frankreich zu den wichtigsten Stationen gehörten. Die EU ist einer der größten Handelspartner des Iran.
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Direkte Auswirkungen hat die Entscheidung aber auch auf Indien. Indische Ölfirmen haben ihre Importe aus dem Iran seit Anfang 2013 nur zu 45 Prozent bezahlt – und den Rest zurückgehalten, bis die Sanktionen aufgehoben sind. Die Gesamtschulden betragen inzwischen umgerechnet rund sechs Milliarden Dollar.
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„Die Presse“, Print-Ausgabe, 09.02.2016
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15.06.2016
Iran produziert fast so viel Öl wie vor den Sanktionen
Der Iran hat seine Ölproduktion auf 3,8 Millionen Barrel pro Tag hoch gefahren. Erst im Januar waren die Wirtschaftsaktionen, die fast zehn Jahre lang für das Land galten, aufgehoben worden.
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Quelle
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