Wird es das VOLK WAGEN gegebenenfalls den VW-Konzern zu retten ?


Wird es das VOLK WAGEN gegebenenfalls den VW-Konzern zu retten ?
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Die Gerüchteküche um mögliche Strafzahlungen gegen den Volkswagen-Konzern brodelt wie selten zuvor.
Das US-Justizministerium und die Umweltbehörde EPA klagen gegen Volkswagen vor Gericht. Es geht um den Einsatz von Schummelsoftware bei Abgastests sowie Verstöße gegen US-Umweltgesetze.
Dem Konzern drohen Milliardenstrafen, die wie Reuters berichtet im schlimmsten Fall bis zu 90 Mrd. US$ ausmachen könnten.
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Sollte dieser worst case tatsächlich eintreten, würde diese Summe den Konzern deutlich überfordern und in die Rolle des „too-big-to-fail“ Bittstellers drängen. Für diesen Fall müsste es das VOLK WAGEN, den Konzern zu retten.
Den SCHWARZEN NULLEN wird dabei schon die richtige Lullaby-Melodie einfallen, um die Bevölkerung diesbezüglich einzulullen.
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Während der Kurs der VW-Aktie binnen zwei Tage um 11% nachgab, übt sich der Autobauer in zurückhaltenden Äusserungen.
Einem Konzernsprecher zufolge müsse man zunächst die Klageschrift lesen und sich ein umfassendes Bild machen.
Dabei stelle er klar, dass der Konzern weiterhin sehr eng mit den US-Behörden zusammenarbeite.
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Hoffen wir, dass diese enge Zusammenarbeit Behörden und Gerichte zu nachsichtigen Strafen anregen möge.
Gelingt dies nicht, würde der Konzernname zumindest in Deutschland sinnstiftend für ebenso unliebsame wie schmerzhafte Prozesse auf die potentiellen Retter wirken. Wagen geht eben anders und kann nicht folgenlos zwangsverordnet werden.
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Ihr Oeconomicus
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4 Kommentare on “Wird es das VOLK WAGEN gegebenenfalls den VW-Konzern zu retten ?”

  1. Terry sagt:

    Einem Reuters-Bericht zufolge muss Volkswagen115.000 Autos in USA zurückkaufen

    Für 115000 Autos auf die Schnelle erst einmal eine Halde finden ,wird sich nicht einfach gestalten.

    Ich denke mal ,unser inländischer VW-Neuwagen-Abverkauf wird daraufhin ganz schnell (,natürlich mit neuer „Frisur“;-) so richtig boomen, denn die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid liegen in den USA deutlich niedriger als in Europa.

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    • Oeconomicus sagt:

      Ich glaube nicht, dass sich der Rückkauf dieser Fahrzeuge auf das Preisgefüge im deutschen oder europäischen Markt Einfluss haben wird.

      Zum einen müssten diese Fahrzeuge nach Europa verschifft werden, was durchaus als logistischer Herausforderung zu betrachten wäre und schmerzhaft zu Buche schlagen würde. Zum anderen müssten die Fahrzeuge auf europäische gültige Normen umgerüstet werden, was einen weiteren Kostenschub auslösen würde.

      Folgerichtig wird man also versuchen müssen, andere Absatzmöglichkeiten zu finden.

      Falls dies jedoch innerhalb der USA nicht gelingen sollte, wird die Angelegenheit sehr ungemütlich.

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  2. Frieda sagt:

    NEIN, das Volk, der redlich arbeitende und ehrliche Mensch, der seine Steuern zahlt und ggf. noch nen Minijob annehmen musste, um einigermaßen rumzukommen wird diesen Konzern nicht retten.

    Wenn hier Konzernvertreter kriminell werden und Daten fälschen, dann sollen sie auch dafür haften. Auch nicht wir die Angestellten um uns selbst vor Arbeitslosigkeit zu retten.

    Die Regierung schmeisst jeden Monat Geld in die ganze Welt, baut gerade eine super funktionierende Flüchtlingsindustrie auf für Menschen, die zu 80% illegal und kriminell hier hereingelassen wurden und die hier nie arbeiten werden in der Mehrzahl –

    DANN können wir auch Arbeitslosengeld nehmen und uns ein wenig Graugeld dazuverdienen, das tun ja die anderen auch, angefangen mit den Regierungsmitgliedern, wie Herr Schäuble, der damit als kriminelles Vorbild gelten kann. ((Art. 66 GG i.V.m. § 5 I Abs. 2 BMinG)

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  3. Klaus Wirthwein sagt:

    Mal ne bescheidene Meinung eines kleinen Steuerzahlers.
    Selbstverständlich müssen die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
    Aber erst, wenn die Familien Pietsch und Porsche ihr „mühsam“ verdientes Eigenkapital in Form der Dividende die entstanden ist,
    weil die Patriarchen wie Herr Pietsch den totalen Gewinn gefordert haben, in den Konzern geschossen haben.
    Die paar Milliarden, die dann noch fehlen (so ca. <10) übernimmt der Staat für Sicherung der Arbeitsplätze.
    Wer Mist baut muss bezahlen.
    Ich musste für meine Fehler auch immer gerade stehen.
    Gruß
    Klaus

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