Die Mär vom Guten und Bösen


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Die Mär vom Guten und Bösen
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Zur Durchsetzung politischer Blockinteressen wird mit den Befindlichkeiten, also den Gefühlen, Hoffnungen und Zielen anderer gespielt. Ziel dabei ist es, Folgen und Wechselwirkungen zu erzeugen, welche dazu geeignet erscheinen, eigene Führungs- und Machtansprüche dauerhaft manifestieren.
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Um innerhalb dieses Machtblocks einen genehmen gesellschaftlichen Grundkonsens zu bewirken, bedarf es einer politisch-korrekten Deutungshoheit fundamentaler ethischer Grundsätze: einer Gut-Böse-Doktrin und deren Zuweisung.
Folgerichtig wird dabei das scheinbar Böse dämonisiert, während das vermeintlich Gute zum Bestandteil der Staatsdoktrin wird. Somit werden Spielregeln gesetzt, die jedweden sachlich orientierten Wettstreit der Argumente mit kritischen Fragen und Positionen ausschließen und als Wertekanon getarnt eine Form von Denkverboten darstellen.
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Wer dagegen aufbegehrt macht sich sofort der Heterodoxie schuldig und wird mit geeigneten Tools aus dem Instrumentenkasten der Inquisition abgestraft. Dabei entsteht zunehmend der Eindruck, dass die auf Aristoteles zurückgehende Rechtsauffassung „in dubio pro reo(vgl. Art. 103 Absatz 2 GG, Art. 6 Absatz 2 EMRK sowie § 261 StPO)  unter dem gefühlten Druck betreuter Zeigefinger-Armeen einer Spielart der „probato diabolica“ gewichen ist.
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In einem bemerkenswerten Interview hat Hubert Seipel, Autor des gerade erschienen Buchs „Putin – Innenansicht der Macht“ die Gut-Böse-Doktrin an zahlreichen Beispielen aufgezeigt und seine Sicht der Dinge zu spannenden Fragen von Tilo Jung, wie
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Wer ist Wladimir Putin? – Ist er böse und wirklich immer schuld? – Was hat er gemacht bevor er Präsident wurde? – Warum wurde Putin überhaupt Präsident? – Was ist Geopolitik? – Gab es den „Krieg gegen den Terror“ schon vorm 11. September? – Wie war das damals in Georgien und Südossetien? – Welche Rolle spielt Russland in der Ukraine? – Welche Interessen hat Russland in Syrien? – Ist Putin ein Diktator? – Ist Putin homophob? – Ist er religiös?
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unter Einbeziehung historischer Fakten dargelegt.
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Spannende Erkenntnisse wünscht
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierende Beiträge
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Juli/August 2012
Das schmutzige Pokerspiel um Syrien
Die Türkei, der Westen und Russland ringen um riesige Gasvorkommen in Nahost
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Peter Toplack – Genius.co.at
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30.05.2012
Der Kategorische Imperativ
Wie ist der Weltfrieden am besten zu erreichen? Diese Frage beschäftigt Philosophen, Politiker und spirituelle Führer schon seit vielen Jahrhunderten. Die einen sind der Meinung, dass nur dann Friede herrscht, wenn der Beste, gleichzeitg der Militärstärkste ist. Die Anderen sind der Meinung, dass erst das Streben nach militärischer Stärke den Frieden behindert.
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Unser demokratisches System basiert auf der Lehre Immanuel Kant’s, der seinerseits den Begriff der Freiheit so definierte, dass jeder Mensch tun und lassen könne, was er will, solange er niemand anderen schadet. Die heutige politische Landschaft jedoch, verkehrte dieses Prinzip um und machte daraus, dass jeder tun könne, was er will, solange er nicht gegen Gesetze verstößt.
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Damit wird die Mündigkeit dem Bürger entzogen und die Gesetzestafel wird höher gehalten als die Moral, denn nur Gesetze, die demokratisch verabschiedet worden, verwirklichen das Recht. Alle anderen Gesetze sind Ausübung von Herrschaft und das genaue Gegenteil von dem, was ursprünglich als Demokratie gedacht war.Ein System, welches sich zwar demokratisch nennt, ist dennoch keines, wenn es sich nicht an die eigenen Regeln hält, so wie wir es zunehmend in den westlichen Demokratien erleben.
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14.11.2005
Die Revolutions-GmbH
Wie macht man eine Revolution? Was in Jugoslawien 2000 passierte, in Georgien 2003, in der Ukraine 2004 wirkte wie ein spontaner Volksaufstand gegen Autokraten. In Wahrheit war vieles sorgfältig geplant – von Studentenführern und ihren vernetzten Organisationen. Sie scheuten auch amerikanische Hilfe nicht. Welches Regime wird ihr nächstes Opfer?
[…]
SpOn
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08.11.2005
Die Kunst des Krieges
Als Israel die Gewinnung von Öl und Gas ab 2009 startete, wurde deutlich, dass der Mittelmeerraum den Spielverlauf des ‘global Monopoly’ um die Macht über Energie-Ressourcen signifikant verändern würde.
Auf Sicht hätte die gesamte Region im Zuge des angeblichen Zeitalters von sauberer Energie von Frieden und Wohlstand profitiert.
[…]
Oeconomicus
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Daten- und Faktensammlung zu Georgien und Abchasien

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One Comment on “Die Mär vom Guten und Bösen”

  1. hellwig sagt:

    Für Amerika gibt es nur eine Welt- der Krieg.

    Gefällt mir


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